Ich wünschte, du wärst hier

  • Ich wünschte, du wärst hier


    Ich hab mich mal an eine Story probiert . Ich geb mir echt Mühe bei , und ich hoffe, das wird ein bisschen respektiert . Was aber nicht heißt, das ich keine Kritik hören will ! Ich bin erst 14 & hab noch viel zu lernen . Und ich glaub mal , welche hier im Forum haben mehr Ahnung von Geschichten wie andere Leute . Ich hoffe die Story spricht euch ein wenig an & ihr findet sie intressant & schnuppert halt einfach mal rein und habt Spaß beim lesen . Ich probiere alles ein wenig abwechslungsreich und leserlich zu gestalten . Okaai , ich will euch jetzt nicht aufhalten .





    Nichts war wie früher . Nichts wird mehr wie früher sein . Doch ich darf nicht weinen, ich darf nicht weinen . Mama, du hast früher immer gesagt, ich wäre das Vorbild für meine 2 Brüder Tim und Paul . Ich muss stark sein . Ich muss den beiden den Weg zeigen . Weil Papa nie Kraft und Nerven dazu haben wird . Aber wie soll ich den beiden den Weg zeigen, wenn ich doch selber noch ein Jugendlicher bin ? Ich bin erst 14. Ich hab mein Leben noch vor mir . Mama, ich wünschte du wärst hier, ich wünschte du würdest mein Brüdern den Weg zeigen, ich wünschte du würdest machen, das Papa von dem Alkoholismus wegkommt . Doch es wird so nie sein . Du bist weg, du kommst nicht mehr zurück . In ein paar Jahren werde ich auch zu dir kommen . Oder in ein paar Tagen . Ich halt es hier nicht mehr aus . .


    Das flüstert Patrick . Er flüstert es jeden Tag vor sich hin . Er läuft durch die Wohnung . Die Wohnung, in der er mit sein beiden Brüdern , Paul der 12 Jährige und Tim der 4 Jährige, und seinen Vater heute nun lebt . Er sucht seine Jacke . Er sucht, denn in dem Chaos, indem er heute wohnt, findet sich nichts mehr so leicht an . Nachdem er die Jacke gefunden hat, wo schon überall die Nähte aufgehen, geht er raus . Er geht zu seiner Psychologin, die einzigste Person, die ihn versteht . Kaum ist er draußen, macht er sich auch schon seine Zigarette an . Der Nikotin tötet kleine Wunden und lässt ein bisschen vergessen, sagte mal sein Vater zu ihn . Er geht die Straße geradeaus . Sie erscheint einen ewig lang . “Hallo Patti!” sagte sein kleiner Nachbar zu ihn, Max . Er war süß. Aber er war auch nur für Patrick süß, weil er so problemlos auftrat. Nach 20 Minuten Fußweg war er vor der Tür bei seiner Psychologin . Sie hat ihren Arbeitsplatz in einen bunt eingerichteten kitschigen Zimmer . Sie liebt es, Räume zu gestalten, und als Patrick das eine mal gefragt hat, warum sie eigentliche keine Innenarchitektin geworden ist, sagte sie bloß, das sie lieber Leuten hilft . Er öffnete dir Tür . Er ging zum Anmeldepult. “Hi. Meine Name ist Patrick Schmidt . Ich hab heute wieder ein Termin bei meiner Psychologin Frau Heimer.” “Ah, her Schmidt. Setzen sie sich doch kurz einen Moment, Frau Heimer ist grade bei einer Besprechung .” “Wann wird sie fertig sein?” “10-15 Minuten, schätze ich mal.” “Aber ich habe hier ein Termin um 17.00 Uhr gemacht . Es ist 16.57 Uhr, und ich soll noch 10 Minuten warten ? Das sehe ich nicht ein !” “Herr Schmidt. Bitte eskalieren sie diese Sache nicht und setzen sie sich einfach hin . Es gibt noch andere Kunde, die bezahlen dafür, und sie bezahlen nicht.” “Ach, und deswegen bin ich nicht so wichtig oder was ?” “Setzen sie sich sofort Herr Schmidt, oder sie werden nie wieder ein Termin hier haben .” Patrick gab nach . Er wollte nicht noch seine Psychologin verlieren . Also setzte er sich auf einen der grauen Stühlen . Sie waren hässlich und einfallslos. Er nahm eine Zeitung vom Tisch. Irgend so eine Klatsch und Tratsch Zeitung . ‘Elisa von Mode hat noch mal Nachwuchs bekommen!’ Andere Probleme hat die Presse nicht, dachte sich bloß Patti. Es kam ein Mädchen hinein . Sie war ungefähr genauso alt wie Patti. Mit ihrer lieblichen Stimme sagte sie am Anmeldepult: “ Zu Frau Holz.” “Moment , sie ist in einer Besprechung, setzten sie sich.” Frau Holz war eine andere Psychologin. Patti konnte die Frau Holz aber gar nicht leiden . Das Mädchen setzte sich neben Patti . “Warum bist du hier ?” fragte Patti das Mädchen . “Familienprobleme.” “Hey, du kannst es mir ruhig sagen . Wir sind beide in psychischer Behandlung .” “Ach so, deswegen sag ich dir gleich mein ganzes Privatleben ?” “Ist ja gut, darf ich wenigstens dein Namen wissen ?” “Sophia” “ich bin Patti. Du hast schöne Augen” “Ja was ? Sie sind so schön leer und traurig.” Sophia schluckte . Ein Mann , Mitte 30 ging aus dem Raum, wo Patrick seine Psychologin arbeitet. “Sophia, ich muss jetzt zu meiner Psychologin gehen. Kann ich davor deine Nummer haben? “ “Nö.” “Dann halt nicht. Man sieht sich immer zweimal, freu dich schon mal drauf .” Patrick guckte Sophia böse an . “Verzieh dich einfach.” sagte sie bloß. Das tat er auch . Er ging zum Raum seiner Psychologin .

    “Hallo Patti, schön dich wiederzusehen !”



    .. to be continued !