Beiträge von Honey-Can

    es ist sehr schön eure kommis zu lesen, denn ihr gebt zwar lob ab, aber ich merke auch imemr genau, was noch unklar ist und fehlt :-) als autor kennt man das was man "rüberbringen" möchte ja genau, aber man weiß nie wie es beim leser wirklich ankommt - ich hoffe, ich kann dir im ersten kapi bereits etwas aufzeigen, was genau chellen dazu bewog, in diesen teufelskreis hineingezogen zu werden, ohne dass er sich dessen bewusst war. aber du hast schon recht, doping erzeigt keine echten leistungen, auch wenn es dem sportler, gerade bei amphetamingebrauch so vorkommt, als könne er mehr leisten, da der körper alle erschöpfungssignale überspielt, doch tatsächlich laugt es den sportler nur aus und er erbringt nicht tatsächlich bessere leistung. er übergeht nur seine körpereigenen signale...


    ich werde schnell weiter schreiben :) THANKS !

    ne, nur er ist dem eislaufen verfallen, weil er es seit jahren tut... seine mannschaft und sein trainer (er nennt ihn vater) sind sozusagen seine einzige familie... zumindest das, was er als familie so kennengelernt hat ... aber das kommt in den nächsten kapitel besser heraus :)

    Danke dir :) Alles was zählt ist die Telenovela von RTL oder? ;) Muß mich mal informieren worum es da geht, interessiert mich nun schon, ich liebe Eislaufen (neben Tennis ^^)


    Die Schrift heißt "Tuesday"... zu finden hier
    (unter anderem) :)


    Danke auch dir fpr dein Lob, ehe ich es vergesse ^^ Freue mich sehr :)

    Ende bedeutet einfach nur, dass der Prolog hier zuende ist ;) Weil man hier nicht mehr als 8 Bilder in einen Post tun darf.. es kann ja mal sein, dass ich noch nicht fertig bin mit einem Teil und schon jemand liest und sich fragt "wars das schon? kommt da nochwas?" ;)


    Ich danke dir für dein Lob :) Wow - freut mich sehr, dass dir der Prolog so gut gefällt ^^


    ja, ist meine 3te FS... habe hier noch eine 2te.... aber die sind beide noch am Anfang :) Keine Sorge, ich ziehe diese FS bis zum Ende durch ^^


    GLG Honey :)


    Eis wirbelte auf und meine Kufen hinterließen tiefe Furchen.
    Dennoch war es mir gelungen den Sprung zu stehen, wenngleich mein
    Knie fast entzweibrach.Ich hätte um eine Pause gebeten, doch ich fühlte
    Verantwortung für mein Team. Es war seltsam, denn ich kannte dieses
    Gefühl einfach ebenso wenig wie alle anderen Gefühle dieses Lebens.
    Das Einzige, was Greg mir zeigte, war mein Ehrgeiz, auf dessen Basis
    er mein Training aufbaute. Ehrgeiz war es wohl auch, was mich dazu brachte
    dies durchzustehen.


    Ein letzter Sprung, den du eigentlich nicht verantworten kannst,
    den du jedoch trotzdem wagst, nur, um dir selbst zu beweisen, dass du es kannst.
    Der eigene Weg, den du bestreitest, weil alle Wege sich zu diesem bündeln.
    Der Weg, von dem du nicht weißt, ob er richtig ist, oder ob er dein Untergang
    sein wird. Du gehst ihn einfach, ohne den Blick abzuwenden, ohne Sicht nach
    hinten oder vorn.


    Erschöpfung suchte mich heim, machte mir klar, dass ich
    zuviel gegeben hatte. Müde sank ich an den Thresen, bestellte
    einen Saft. Bilder durchstiegen meinen Kopf. Bilder voller Erinnerungen
    und Ängste. Was, wenn ich seinen Ansprüchen wieder nicht genügen würde?
    Ich durfte mir keinen Fehler erlauben. Musste fit sein, Alles geben.
    Ich konnte es mir nicht leisten schwach zu sein. Mein ganzes Leben
    baute auf meinem Training auf, auf meiner Leistung und Stärke im Sport.
    Ich wusste, ihn zu enttäuschen wäre fatal.


    Stumm, ohne den anderen Gästen um mich herum Achtung zu schenken
    griff ich in meine Tasche. Ich wusste es war ein Zeichen von Schwäche,
    doch ich musste es tun. Es würde mir die Kraft geben, weiterzumachen.
    Mit einer gekonnt versteckten Bewegung zog ich ein Päckchen hervor,
    es barg weißes Pulver. Chemisches Adrenalin.
    Erschöpft und gleichzeitig mechanisch hielt ich es eine Zeit in meiner Hand,
    besah es, als würde alleine dies meine Entscheidung beeinflussen.
    Der Wille es nicht zu nehmen erstarb schneller als er gekommen war.


    Unsichtbar und geübt riss ich es auf, schüttete es in mein Getränk,
    lies den chemischen Energiecoktail langsam meine Kehle hinuntergleiten.
    Ich war mir nichtmehr bewusst, wie unrecht es war. Zu lange hatte ich mich
    auf seine motivierende Wirkung verlassen, die alle Ängste mit Euphorie
    lähmte, jede Müdigkeit mit Adrenalin überstieg, meinen Körper erneut
    aufforderte, alles zu geben.


    Wenn du Jung bist, achte darauf, dass dein Weg dich nicht ins Nichts führt.
    Es ist zu spät, ehe du in der Lage bist, den Rückwärtsgang zu betätigen.


    ENDE

    Hallo :) Ich dachte mir ich stelle meine frisch begonnene, dritte FS auch mal hier hinein... :)






    Genre: Sport, Drama, Liebe
    - Eine wahre Begebenheit -





    KAPITELÜBERSICHT


    Prolog
    Lebensrhytmus Teufelskreis
    Gefühlskalt
    Die zwei Gesichter deiner Seele
    Gebrochene Welt
    Familie
    Netz aus Lügen
    -------------------



    Prolog



    Was ist wirklich wichtig im Leben? Wenn du jung bist, gibt es
    nicht viel, das zählt. Das einzige, große Fundament, auf das du deine
    kleine Welt aufbaust, Stück für Stück, ist deine Familie. Sie ist dein Halt, deine
    einzige Chance. Doch was ist nun, wenn dein Fundament, eigens durch den
    Schutz und die Liebe deine Eltern entstanden - entzwei bricht?
    Wo ist dein Halt, dein Fundament? Und was genau, zählt in diesem Moment
    wirklich? Welches Element ist es nun, das dich am Leben hält?


    Instinktiv wirst du versuchen, das alte Element, dein Fundament wieder
    aufzubauen. Du wirst daran verzweifeln, dir einen neuen Weg suchen,
    mit den Scherben deines jungen Daseins zurecht zu kommen. Doch woher weißt
    du, ob dieser Weg der Richtige ist, wenn du niemand hast, an den du dich halten kannst? Wenn dir deine Lage klar wird, ist es meist bereits zu spät, entgegen
    zu steuern. Das Ruder deines Lebens, gleitet dir aus der Hand. Was dann?
    Was, wenn es nichtmehr gibt, das dich herauszieht?


    >> Da bist du ja endlich! Du bist spät! Was hast du nur wieder gemacht?
    Du weißt dass ich auf dich zähle - bald sind die Meisterschaften -
    du musst fit sein - alles geben! <<
    >> Ist ja schon gut Trainer, ich bin ja da. Lass gut sein. <<


    Sport - meine Passion. Mein Leben. Ich war soweit ich mich erinnerte Eisläufer.
    Die Zeit zuvor, verdrängte ich mühseelig und hart. Die einzige Familie die ich
    kannte war sie- meine Mannschaft. Mein Vater? Greg - unser Trainer.
    Sein Training war hart. Seine großen Hoffnungen und Träume waren auf meinem
    Fundament gebaut. In der Bemühung ihn nicht zu enttäuschen, trainierte ich täglich.
    Seine Methoden waren streng und hart, dennoch erfüllte es mich mit
    Stolz und Ehre, von ihm trainiert zu werden, denn er war der Beste.



    Ich war es gewohnt, an mein Limit zu gehen, alles zu geben.
    Ich mochte das Adrenalin, in jeder Ader meines Körpers.
    Greg wusste dies zu nutzen. Heizte mich an. Auf dem Eis gibt es nichts,
    an das du denken musst. Nur dich, die Kufen unter deinen Füßen und der Rausch.
    Der Rausch, der alles überflutet, deine Gedanken fesselt und dich dazu bringt, alles zu geben. Ich kannte es nicht anders.
    >> Kom schon Chellen, Junge du musst das schaffen! Das Team zählt darauf! <<
    Mein Tempo beschleunigend setze ich zum finalen Sprung an. Mein Knie machte mir Probleme, so war es mir in letzter Zeit unmöglich, diesen Sprung zu landen.
    och ich wusste um das Vertrauen, dass man in mich setzte, und so sties ich mich ab, sprang so hoch es mir gelang und setzte korrekt auf dem Boden auf.


    @ empty.thread: sicher verstehe ich das ^^ ich werde demnächst sicher auch wesentlich weniger zeit haben, als ich jetzt habe.. das leben nichtmehr so locker sehen können :) aber erst in 9 monaten ^^


    nein, ich danke dir trotzdem, dass du schreibst :-) ich wünsche dir eine stressfreiere zeit in aussicht!


    @pussy_cat:owei meine liebe ^^ ich weiß garnicht was ich sagen soll, doch ich denke, irgendwann wird die story doch langweilig ;) ich bemühe mich trotzdem immer um spannung, obwohl diese den selben titel trägt wie ihr erstgeborener zwilling roter sand - wobei zwilling das falsche wort wäre...
    ehm.. eher - schwester .. ich rede müll *lol* aber ich wollte damit nur sagen, dass ich es toll finde dass ich auch hier so viele kommis bekomme, obwohl es ja bereits eine fs von mir mit fast selbigem titel gibt :)


    DANKE =)

    deine FS ist wirklich - die beste Fantasystory , die ich bisher gelesen habe... deine Bilder sind Atemberaubend schön... es passt alles... ich grusel mich teilweise (bild mit den weißen augen) ^^ undkann mich nur anschließen - bin gespannt wie es weitergeht!

    es geht weiter. viel passieren wird in diesem chapter nicht, es ging mir mehr darum, dass ihr lilly besser kennenlernt, darum, ihre gefühle zu umschreiben. ich hoffe es ist mir gelungen :-)


    Chapter One
    Ehrgeiz und Liebe...





    >>Kann ich dir behilflich sein?<<
    Die Abendsonne zeichnete den Court mit rötlichen Farben und brachte eine kühle Brise mit sich,
    ungewöhnlich für den nahenden Sommer. Ein süßlicher Duft lag in der Luft, ich atmete tief ein, genoss den
    Moment. Die Körnchen rötlichen Sandes spielten im Wind, ließen sich hinfort tragen wie eine Feder, während die
    letzten Sonnenstrahlen am Horizont verschwanden und ihren rötlich leuchtenden Schatten in der Abenddämmerung
    zurückließen. Langsam wandte ich meinen Blick zurück zu der älteren, bereits ergrauten und stämmigen Person,
    die sich meiner annehmen wollte.
    >>Guten Abend Sir. Mein Name ist Lilly San-Reyers. Ich bin gekommen, da ich einen Verein suche.
    Ich habe mich ein wenig umgesehen… <<
    Mit einem kurzen nicken und einladender Geste wies er mich herein. Ein wärmender Luftzug streichelte meine Wange,
    lies Wohlbehagen in mir aufsteigen. Neugierig beäugte ich meine Umgebung, lies mich auf einer langen Bank nieder, die
    die gesamte Wandlänge einnahm. Ein enger, hell erleuchteter Korridor führte in verschiedene Räume. Ein Waschraum
    befand sich laut Beschriftung direkt gegenüber der Stelle, an der ich mich niedergelassen hatte.
    An den Wänden hingen Fotos und Schriftstücke, alte Tennisschläger und
    eine Regalkonstruktion mit diversen Formularen.




    >> Ich habe mich noch nicht vorgestellt. Ich bin Paul Aston, Platzwart und Vorstandsmitglied
    unseres Vereines.<<
    Einen Zettel in seinen Händen haltend reichte er mir seine freie Hand und lies sich
    neben mir nieder. Aston hatte eine sanfte, beruhigende Stimme. Auf eine gewisse Art wirkte
    er wie ein weiser alter Mann, der in seinem Leben viel gesehen und erlebt hatte. Seine
    äußere Erscheinung jedoch lies vermuten, dass er diesem Verein sein Leben gewidmet hatte.
    >> nun gut, verrätst du mir nur, wie alt du bist? <<
    >>Ich bin 17<<
    Ein leicht erstaunter Gesichtsausdruck zeichnete sich auf Astons Gesicht ab. Ich grinste
    verschmitzt, denn ich kannte diese Reaktion bereits, sie war nichts Neues für mich.
    Anscheinend schien ich für meine Umwelt wesentlich jünger als ich tatsächlich war.
    Aston warf einen weiteren , verlegenen Blick auf den Zettel in seiner rechten Hand, bevor er aufstand,
    um einen weiteren aus einem der Regele zu holen und sich erneut neben mich zu setzen und sein
    Wort an mich zu richten. Mein Blick fiel auf das weiße Papier mit großen Lettern, die verlauten ließen, dass
    es sich um eine Vereinsanmeldung handelte.




    >>Hast du zuvor schon einmal gespielt?<<
    >>Nein. Es ist das erste Mal, dass ich einen Tennisclub betrete. Ich habe bereits viele Sportarten ausprobiert,
    mich jedoch nie festgelegt.<<
    Dem Anschein nach überraschte meine Antwort Aston keineswegs. Seine graubraunen Augen fixierten lediglich mein
    Gesicht, abwartend und still. Mein Blick wanderte den Raum entlang und der Geruch von frischen Waffeln erfüllte den
    Raum. Weckte ein leichtes Hungergefühl in mir.
    >>Kannst du mir den Grund dafür nennen, dass du bisher keinen Sport gefunden hast, auf dem du deine
    ganze Aufmerksamkeit widmen konntest?<<
    Seine Frage überraschte mich. Doch umso mehr erstaunte mich, dass ich sehr lange
    brauchte um sie zu beantworten. Im Grunde hatte ich keine Antwort. Ich wusste nicht
    aus welchem Grund ich nie zuvor den Wunsch gehegt hatte, einem Verein beizutreten und mich auf eine Sportart
    zu spezialisieren. Es war mir nie zuvor in den Sinn gekommen. Ebenso wenig konnte ich mir beantworten, weshalb ich mich heute
    hier befand und mit Aston sprach. Mein ganzes Leben lang war ich meinem inneren Gefühl gefolgt, dass mich auch heute
    geführt hatte. Hierher, zu diesem Verein. Ich konnte mich immer auf dieses Gefühl verlassen. Es kannte mich besser, als
    ich mich selbst und entschied bisher immer richtig. Hätte ich ahnen sollen, dass es mich eines Tages dazu brachte, einen fatalen Fehler zu begehen?




    Die Dämmerung war bereits weit fortgeschritten und warf ihre prachtvollen Farben in die Welt.
    Ein dumpfes Geräusch riss unser Gespräch entzwei, ehe ich eine passende Antwort fand, lies unseren Blick
    frei auf einen großen, dünnen Schatten einer weiteren Person.
    Als er eintrat und die Tür hinter sich zuzog, ließ das hellgelbe Licht des Flures den Blich frei
    auf einen Teenager mit braunem Haar und stechendem Blick.
    Sein Blick wanderte von Aston zu mir und blieb fragend auf meinem haften. Ein flüchtiges
    >>Hy<<
    lies verlauten dass er uns wahrgenommen hatte.
    >>Ah Jerome, es trifft sich gut, dass du kommst. Dies hier ist Lilly San-Reyers. Sie hat sich hierher verirrt, um Tennis zu erlernen.
    Ich hatte an dich gedacht. Vielleicht magst du sie trainieren?
    Stille erfüllte den Raum. Ich war erstaunt, dass Aston Jerome als meinen Trainer vorschlug – jemanden,
    den ich nicht viel älter schätzte, als ich es selbst war.
    Jerome trat heran, lies den Blick erneut über uns schweifen, reichte mir seine Hand zum Gruß
    und beendete die erschreckende Stille




    >> Ich spiele seit 11 Jahren, bin allerdings kein ausgebildeter Trainer. Ich mache das nur
    nebenher. Genügt dir das für den Anfang?<<
    Ich wechselte eine tiefen Blich mit Jerome, konnte ihn jedoch nicht halten und sah zur Wand, ehe ich ihn wieder
    aufnahm um zu antworten. Jerome gefiel mir. Ich brauchte nur einen Blick mit ihm zu tauschen um
    es zu wissen. Er hatte eine verwegene Art, faszinierte mich mit jeder Geste.
    >>Ich denke für den Anfang wird es genügen.<<
    War meine spöttische Erwiderung, dass in seinem Gesicht ein leichtes Grinsen hervorlockte. Sein Blick
    wanderte zu Aston.
    >>Sie ist ganz schon mutig was Jerome?
    Wir werden sehen wie sie sich schlägt – ich bin gespannt<<
    Ich hatte nie beabsichtigt hochnäsig zu klingen, besonders nicht, da ich meinen letzten
    Tennisschläger wahrscheinlich mit drei Jahren in der Hand gehalten hatte. Doch Jeromes Art
    spornte meinen Ehrgeiz an und ich wusste, wenn dieser in mir ausbrach, konnte ich fiel.
    Sicherlich wäre es klüger gewesen, meinen Ehrgeiz ab und an zu bremsen, bevor er mit mir
    durchging, doch in der Jugend und ebenso in der Liebe ist das so eine Sache. Diese Eigenschaften
    können sich zu einer gefährlichen Waffe paaren, die keine Fehler verzeiht, wie ich nun weiß.




    >> Gut, wann hast du Zeit, damit wir das erste Training angehen können? <<
    >> Mir ist es egal. <<
    Entfuhr es mir mechanisch und umgab mich sogleich mit Verlegenheit.
    >> Tja, dann haben wir ein Problem, mir ist es auch egal!<<
    Unser Gespräch nahm fachmännische Züge an und Aston verfiel in ein amüsiertes Lachen,
    worauf er sich aufmachte um sich einen Tee zu gönnen.
    >> Sag du etwas. Mir ist es wirklich egal.<<
    Sobald ich diese Worte ausgesprochen hatte, wurde mir klar, wie geistreich sie waren.
    Doch an diesem Tag war es mir egal. Ich war glücklich. Ich wusste, es würde eine tolle
    Zeit heranbrechen. Die Zeit meines Lebens.

    Wenige Minuten später gesellte sich Aston erneut mit einer warmen, dampfenden Tasse Tee
    zu uns, die den ganzen Raum mit aromatisiertem Duft füllte. Ein Blick auf die Uhr verriet,
    dass es Zeit war zu gehen. Ein letztes Mal fing ich Jeromes Blick und schlenderte heraus in die Dämmerung.
    Tief atmend sog ich den Duft des Abends in mich ein, fest entschlossen, alles zu geben.

    guten morgen ^^


    ja, du hast recht, das grundthema ist wieder mal tennis... da sicherlich nicht jeder so bewandert in dieser sportart ist, hoffe ich, dass ich es schaffe, die fs auch für solche spannend zu gestalten, denn du hast richtig erkannt, es geht um das, was lilly erlebt hat und ich hoffe, ich schaffe dies für jeden "nicht-tennis-begeisterten" auch spanend zu gestalten :)
    Dankeschön für deinen langen Kommi und dein Lob, obwohl man soviel ja wirklich noch nicht sagen kann :)

    @ empty: Hey du ^^ Lange nicht gelesen... ja, habs auch gerade bemerkt, dass ich endlich wieder an Roter Sand herankomme - werd mir meine eigene Story gleich auf den PC ziehen und mich wieder reinlesen und morgen ein neues Chapter online stellen :-)


    In Roter Sand 2 geht es zwar grundsätzlich um dieselbe Thematik... weil ich einfach süchtig nach diesem Sport bin *schäm*, aber der Storyverlauf wird ein anderer sein. Du brauchst also keine Angst zu haben, dass es ein "Abklatsch" vom ersten Teil wird... es ist auch keine Fortsetzung, sondern es "spielen" einfach dieselben Charaktere mit... deshalb heißt sie "Roter Sand 2"... und neee, keine Sorge, ich hatte nicht vor, Passagen aus Roter Sand zu übernehmen... wäre langweilig und ideenlos :-)
    Danke dir für deinen Beitrag... sehen uns dann sicher wieder im Simforum wenns bei Roter Sand weitergeht?! =)


    Cherry405: Es freut mich sehr, dass dir die Story bis jetzt gefällt! Ich habe mir zwar Mühe gegeben, es so zu umschreiben, dass sich der Leser in Lillys Situation versetzen kann, aber sicher war ich mir nicht, ob es mir auch gelungen ist... Ich freue mich daher sehr :)

    Hallo
    Ich hatte meine erste FS mit gleichem Namen hier beendet und in einem anderen Forum weitergeführt, weil es sehr viel Arbeit war, in zwei Foren zu posten und ich mit der Zeit durcheinander kam. Nun ist dieses Forum allerdings schon lange offline und ich habe die FS nicht mehr auf meinem PC, sodass ich langsam herauskomme und mich entschlossen habe, sie nocheinmal zu beginnen, jedoch anders - in einer neuen Fassung.


    Lange Rede kurzer Sinn, ich möchte einfach nur aus Lust am schreiben und Simsen diese neue Fassung auch hier online stellen und hoffe ein paar Leser finden Gefallen daran...





    Roter Sand 2 gewann den 2. Platz
    "FS des Monats April 2007" im SimForum



    Kapitelübersicht
    Prolog
    Chapter One: Ehrgeiz und Liebe...
    Chapter Two: Die Weichen des Lebens
    Chapter Three: Verhängnisvoll
    Chapter Four: Die Barrikade des Stolzes
    Chapter Five: Ich gehör´nur mir!
    Chapter Six: Gebrochene Welt
    Chapter Seven: Reifeprüfung

    -------------------------------------------------


    PROLOG





    Der Morgen, begleitet von den wärmenden Strahlen der Herbstsonne trug eine sanfte Brise mit sich,
    die die Welt um sich herum verändern sollte. Herbstblätter tanzten im Rhythmus des Windes und ließen
    sich auf dem steinernen Boden des alten Bahnhofes nieder, als der eilige Schritt eines Teenagers sie erneut hinfort trug.


    Lilly San-Reyers blieb stehen und starrte gebannt auf die Anzeigetafel. Ein leises seufzen kam über ihre Lippen,
    lies sie kurz entspannen Sie sah schwach und ausgemergelt aus und ihre Seele barg tiefe Wunden. Die Brise des Morgens
    umspielte ihr blondes Haar, zeichnete ihr hageres Antlitz mit einem verwegenen Touch. Ihr Blick verlor sich einem Moment am
    Horizont und ihre Gedanken versanken in tiefer Erinnerung. Lange hatte sie sich nicht mehr frei und ungebunden gefühlt





    Eine raue Stimme riss sie aus ihren Gedanken, kündigte einen anfahrenden Zug an.
    Es war ihr Zug. Eine große Sporttasche über die Schulter werfend besah sie ein letztes Mal
    den morgendlichen Herbsthimmel. Zugvögel zogen in einer beeindruckenden Formation gen
    Süden, kündigten einen kühlen Winter an. Ein kurzer Griff in die Tasche ihrer Jeans holte
    ein Ticket hervor, langsam und stumm bestieg sie den fast leeren Wagon. Die Blicke der übrigen
    Fahrgäste, insofern sie nicht schliefen fixierten ihr Gesicht. Köpfe würden tuschelnd zusammen
    gesteckt, als sie durch die Reihen Schritt um sich in einem scheinbar menschenleeren Abteil niederzulassen.
    Schläfrichkeit breitete sich in ihr aus und erfüllte ihre Gedanken mit alten Sorgen und stechenden Erinnerungen.





    Träumend sank sie auf die leere Sitzreihe. Lauschte mit geschlossenen Augen dem
    gleichmäßigen Ton des fahrenden Zuges. Ein abruptes öffnen der Abteiltür lies sie aufschrecken.
    Ihr Blick fiel auf eine ältere, ergraute Dame, die mit wohlwollendem Blick ihre Umgebung beäugte.
    Die Gläser ihrer Brille umrahmten ihre fesselnd braunen Augen, die ihr ein weises Antlitz verliehen.
    Lilly wusste nicht, ob sie sich über diese Gesellschaft freuen – oder einen einsameren Platz aufsuchen sollte.
    Eigentlich war sie ein geselliger Mensch, doch ihr Leben hatte sich verändert – hatte sie verändert.
    Leise und stumm lächelt lies sich die alte Dame ihr gegenüber nieder




    Misstrauisch und spöttische Äußerungen abwartend war ihr Blick immer noch auf den der alten Dame geheftet.
    Ihre Augen zogen ihn magisch an, als könne sie nie mehr von ihm lassen.
    >>Du bist es – nicht wahr?<<
    Erschrocken, als wäre sie zum ersten Mal in ihrem 19 jährigen Leben angesprochen worden fuhr sie zusammen,
    >>Es kommt darauf an, wen sie erwarten Miss<<
    Die alte Dame lächelte sanft und ein leichtes Schnauben entfuhr ihren Lippen, als ihre Augen erneut ihr Gegenüber
    mütterlich betrachteten.
    >>Du bist Lilly San-Reyers nicht wahr? Ich habe dich gesehen – kenne den Verlauf deiner
    Geschichte.<<
    Ein spöttischer Blick zeichnete sich nun auf Lillys Gesicht ab. Alle wussten um sie – ihre Geschichte,
    doch niemand kannte ihren wahren Verlauf. Niemand – außer ihr und Jerome.
    >>Tz… Das glauben alle. Jeder denkt es. Aber niemand hat mich persönlich gefragt.
    Niemanden hat es interessiert – nicht Einen!<<




    Die Sonne erkämpfte sich ihren endgültigen Platz am Horizont und warf ein gelbliches Licht in
    das kleine Abteil, indem Schweigen die Luft erfüllte.
    >>Die Menschen sind dumm. Sie glauben nur das, was sie zu glauben bereit sind. Ebenso
    sehen und hören sie nur das, was ihrem inneren Bild entspricht. Niemand wird eine
    Wahrheit hören wollen, aus der sie keine Skandale oder Sensationen machen können.<<
    Eine Pause trat ein, in der niemand ein Wort sagte. Lillys Herz gab ihr den Mut, sich der älteren Dame zu öffnen,
    ihr Verstand jedoch widersagte es ihr. Die Erfahrung hatte sie zur Vorsicht erzogen.
    >>Nun, ich würde die Geschichte gerne aus deinem Mund hören.<<
    Diese Frage erstaunte Lilly – lies sie in eine aufrechte Position rücken und ihren Blick ungläubig zu Boden sinken.
    Der Ruf ihres Herzens durchbrach letztendlich ihr Schweigen und ihre Ängste.

    absolut geile videos! ich kann mich vor spannung kaum halten ^^ mir viele auch absolut kein makel ein, ich weiß nur, dass ich sowas nicht könnte... mit welchem programm hast du die videos gemacht?


    TOLL! Das Beste, was ich bisher gesehen habe...Freue mich riesig auf Teil 3 ^^

    hey - ich mal wieder :-) na, immerhin hast du jetzt ein paar kommis auf deine tolle tolle FS! wahrscheinlich gilt das hier wieder mal ls spam, aber sonst hast du ja kaum eine resonanz auf deine FS, was wirklich schade wäre, weil du dir sehr viele mühe machst und deine bilder sehr sehr toll sind! mach weiter so - ich liebe diese FS ^^

    entschuldige mal, aber was ist denn daran SPAM? mein Vorschreiber meinte nur, weil man noch sehr sehr wenig zur FS sagen kann, dass sie schon sehr gefällt für den Anfang - und mehr kann man dazu doch nicht sagen?! Und was war bei mir SPAM? es war eine stink normale Antwort, wie sie in JEDEM Forum, dass ich bis jetzt kenne als Antwort geltend ist! Was genau wird denn hier verlangt? Ein SPAM wäre ein einzelnes Wort wie: Toll;Scheiße;Naja... usw... Aber wenn man SÄTZE schreibt?


    tut mir leid, aber ihr habt gerade einen User verloren - auf diesen Blödsinn hab ich keine Lust mehr! Und ich bin da nicht die Einzige... Wie kindisch kann man denn sein?


    Also, zur Story - ich finde sie nach wie vor spannend, ich denke, da kann noch viel kommen, du bist ja erst am Anfang. Tut mir leid wenn ich mich bei dir in Storythread so aufgeregt habe! Ich weiß das gehört da nicht rein und ist sicherlich SPAM, wie fast alles, was die User in diesem Forum posten SPAM ist *lol*


    aber mach weiter so!