Beiträge von Fremdwort

    Felix


    Das durfte ich mir nicht entgehen lassen! Nichts wie hinterher!



    Henrike


    Ich ging in die Bibliothek und suchte in den vielen Regalen nach dem richtigen Buch.... Da! Dumas! Ich schnappte mir das Buch und machte mich auf den Weg in mein Zimmer. Im Flur kamen mir John, Ben und Felix entgegen, Felix verlangsamte sein Tempo, als er mich sah...


    Felix: Hi, alles klar bei dir?
    Henrike: Ja, mir geht's ganz gut....
    Felix: Hast du Lust was Verbotenes zu tun?
    Henrike: WAS???
    Felix: Dachte ich mir, dass du schiss hast, bist voll der Streber, ne?
    Henrike: Na hör mal! Ich weiß doch gar nicht, um was es geht, außerdem bin ich den ersten Tag hier und will nicht gleich wieder fliegen!
    Felix: Also ich verbring die Nacht draußen....
    Henrike: HÄ???
    Felix: Wieso, es gibt doch Decken, Thermo-Schlafsäcke und so was..
    Henrike: Du hast ein Rad ab, nee, du hast zwei Räder ab!
    Felix: Kommst du mit?


    Ich kaute auf meiner Unterlippe herum... Felix war echt seltsam, aber irgendwie schlug mein Magen Purzelbäume, bei dem Gedanke, mit ihm draußen zu übernachten....Es heißt ja auch: Gegensätze ziehen sich an!


    Henrike: Ähm.... Ich weiß nicht....
    Felix : Ach komm schon, morgen früh sagen wir einfach, dass wir abends noch draußen waren und dann ausgesperrt wurden.


    Wow, was für ein Plan... tssss


    Henrike: Also gut! Du organisierst alles.
    Felix: Kein Problem, warte einfach kurz, ich bin gleich wieder da...


    Ich lehnte mich an die Wand und atmete tief durch. Mein Gott, was hatte ich denn da gerade gemacht????

    Henrike


    Rike: Ach so, ich dachte schon... Naja, du siehst halt ziemlich fertig aus. Aber wenns nur wegen Felix ist.... Wegen dem sollte man sich nicht so viele Gedanken machen, der hat einfach ne Schraube locker. Aber er kann auch ganz witzig sein.


    Ich musste grinsen, als ich ihn vor mir sah, wie er sein Brot wie eine Trophäe in die Höhe hielt. Ich sah wohl sehr verträumt aus, denn Lucy sah mich unsicher an.


    Rike: Naja, ich muss echt weg, will noch ein bisschen lesen. "Die drei Musketiere" von Alexander Dumas... Ciao!

    Felix


    Ich öffnete die Tür meines Zimmers wie gewohnt mit einem Fußtritt und ließ mich wütend bäuchlings auf mein Bett fallen. Ich schlug zweimal mit der Faust auf das Kopfkissen ein und drehte mich dann auf den Rücken. Dann atmete ich tief durch und starrte die Decke an.

    Henrike: Der Typ hat echt ein Rad ab.... Nachdem du ihm eine runtergehauen hast, hat er sich tatsächlich noch als Sieger gefühlt. Dann wollte er unbedingt, dass ich noch mit auf sein Zimmer komme, keine Ahnung, was das sollte.... Vielleicht hat dein Schlag sein Gehirn entgültig weggefegt.... Ach, ich blick da echt nicht durch! Aber sag mal, ist bei dir alles in Ordnung?

    Henrike



    Felix: Du heißt Henrike, oder? Ich bin Felix.... Bin auch neu, hatte nur Ärger letztes Schuljahr...


    Henrike: Na das ist ja ein Wunder...


    Felix: Hey, du bist fies, ich bin doch ein netter Kerl!


    Henrike: Wenn du das wirklich ernsthaftig glaubst, hast du ein Problem.


    Felix: Ach, was solls, wollen wir in mein Zimmer gehen?


    Henrike: Wozu soll das gut sein?


    Felix: Tss, dann halt nicht...


    Felix ging einen Schritt schneller und ich versuchte nicht ihn einzuholen, er war echt kompliziert...

    Henrike


    Wenn er nicht so unverschämt wäre, könnte er ja ganz intelligent sein... Aber was solls, ich hatte noch nie einen Jungen gefunden, mit dem ich WIRKLICH REDEN konnte...


    Rike: Na dann, alles Gute, viel Spaß mit deinem neuen Besitz...


    Ich stand auf und nickte ihm noch einmal zu.


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    Felix



    Henrike "gratulierte" mir und stand auf, sie winkte mir noch einmal zu und wollte gehen.

    Henrike


    Irgendwie ging alles drunter und drüber, Felix bis in sein Brot, es gab einen Knall, einige Schüler sprangen auf, Felix Wange wurde knallrot und ich saß plötzlich alleine mit ihm am Tisch.


    Henrike: Äh... alles klar?


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    Felix


    Mein Gott, wie peinlich, ein Mädchen hatte mit eine gescheuert und alle hatten es gesehn, oder gehört... Ich rieb mir die schmerzende Wange und blickte auf. Ich saß nur noch mit dem asiatischen Mädchen am Tisch. Und die wollte auch noch wissen wie es mir ginge..


    Felix: Wie gesagt, der Stärkere gewinnt. Es war eine verlustreiche Schlacht, doch schließlich habe ich gewonnen.


    Ich hielt das Brot wie eine Siegestrophäe nach oben und grinste.

    Felix



    Ich setzte mich neben Lucy und starrte auf meinen leeren Teller. Wozu aufstehen, wenn neben mir jemand saß, der ein ordentlich belegtes Brot auf dem Teller hatte? Ich grinste Lucy frech an und schnappte mir ihr Brot, dann biss ich herzhaft hinein. Das Mädchen das neben Lucy saß, sie sah asiatisch aus, starrte mich bloß ungläubig an.


    Felix [zu Rike]: Tja, der Stärkere überlebt, so war das schon immer...


    Zufrieden biss ich ein weiteres Mal in das Brot, es war wirklich lecker!


    Hehe, hier ist der neue Deutschlehrer


    Name: Dr. Dietrich Henker
    Alter: 42
    negative Eigenschaften: keine Bindung zu den Schülern, kühl
    positive Eigenschaften: faire Benotung


    Die Schüler haben großen Repekt vor ihm, teilweise aber auch einfach nur Angst

    Henrike


    Wow, jemand, der sich für hohe Literatur interessiert!


    Henrike: Also, pass auf,...mit seinem zwischen 1863 und 1869 entstandenen Roman Krieg und Frieden schuf Lew N. Tolstoi ein Werk, das in epischer Breite auf unübertroffen kunstvolle Weise einen Familien-, Historien- und Bildungsroman in sich vereint. Die geschickte Verknüpfung der zahlreichen Handlungsstränge und die sprachliche Intensität, mit der Tolstoi seine Figuren zum Leben erweckte, ließen sein Werk zu einem Meilenstein der russischen Literaturgeschichte und zu einem Klassiker der Weltliteratur werden.
    Entstehung: Die Entstehung des vierbändigen Erzählwerks geht auf den Plan des Autors zurück, einen Roman über die Dekabristen zu schreiben, eine Gruppe adeliger Offiziere, die nach dem Tod von Alexander I. (1777–1825) 1825 einen Aufstand gegen die Selbstherrschaft des Zaren Nikolaus I. (1796–1855) initiiert hatten. Nach dem Scheitern des Putsches wurden die Revolutionäre hingerichtet oder zur Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt und erst 1856 begnadigt.
    Der Held in Tolstois Roman sollte ein Dekabrist sein, der nach 30 Jahren in sibirischer Gefangenschaft ins europäische Russland zurückkehrt. Um die Hintergründe des Militärputsches von 1825 auszuleuchten, plante Tolstoi, den Lebensweg seines Protagonisten bis zum Einmarsch von Napoleon I. (1769–1821) in Russland 1812 zurückzuverfolgen. Nach drei Kapiteln brach er die Arbeit jedoch ab und wandte sich in einem neuen Romanprojekt direkt den historischen Ereignissen im ersten Viertel des Jahrhunderts zu.
    Historischer Hintergrund: Den historischen Hintergrund bilden die militärischen Auseinandersetzungen Russlands mit Frankreich. Die Romanhandlung setzt 1805 ein, dem Jahr, in dem sich Russland mit England, Österreich und Schweden gegen Napoleon I. verbündete. Nach der für Napoleon siegreichen Schlacht von Austerlitz und weiteren militärischen Niederlagen Russlands wurde 1807 der Friede von Tilsit geschlossen. Als jedoch Zar Alexander I. trotz der 1806 verhängten Kontinentalsperre britische Schiffe in seinen Häfen zuließ, begann Napoleon mit dem Aufbau der Grande Armée, mit der er 1812 in Russland einmarschierte. Nach der Schlacht von Borodino gelang ihm die Besetzung Moskaus, doch der große Brand von Moskau, der einbrechende Winter, Nahrungsmangel und die Angriffe russischer Einheiten zwangen ihn schließlich zum Rückzug.
    Inhalt: Der mit insgesamt rund 250 Figuren (Hauptfiguren R S. 1078) besetzte Roman schildert die Geschichte dreier Familien, deren Mitglieder über drei Generationen durch mehrere miteinander verflochtene Erzählstränge verbunden sind.
    Der ein wenig plumpe, aber gutmütige und idealistische Pierre Besuchow, illegitimer Sohn eines wohlhabenden Grafen, ist mit Andrei Bolkonski befreundet, einem ebenso zweiflerischen wie scharfsinnigen Denker. Aus der Schlacht von Austerlitz zurückgekehrt, verliebt sich Andrei in Natascha, die bezaubernde Tochter des verarmten Grafen Rostow. Nachdem diese eine Affäre mit dem ruchlosen Lebemann Anatol Kuragin begonnen hat, nimmt Andrei an der Schlacht von Borodino teil, wird schwer verletzt und stirbt.
    Pierre indes heiratet Anatols Schwester Helene, die in seiner Abwesenheit bei der Abtreibung eines unehelichen Kindes stirbt. Er wird Zeuge der Schlacht von Borodino, erlebt in Moskau den Einzug der napoleonischen Armee und beschließt, Napoleon zu töten. Sein Plan missglückt, und Pierre kommt in ein Kriegsgefangenenlager, wo er den Soldaten Platon Karatajew kennen lernt. In dessen bäuerlicher Weisheit findet er schließlich eine Antwort auf seine Fragen nach dem Lebenssinn, so wie er in Natascha später seine ideale Ehefrau erkennt.
    Nataschas Bruder Nikolai seinerseits gibt, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten, die Verbindung zu seiner Cousine Sonja auf und heiratet Andreis Schwester Marja, die nach dem Tod des Bruders über ein beträchtliches Vermögen verfügt. Obschon ihre Ehe weniger bewegt und erfüllt erscheint als die zwischen Pierre und Natascha, finden auch Nikolai und Marja zu einem zufriedenen Dasein.
    Aufbau: Im ständigen Wechsel zwischen der Darstellung familiärer Szenen, menschlicher Emotionen, Konflikte und Vergnügungen einerseits sowie der Schilderung von Schlachten und Lagebesprechungen andererseits zeichnet Tolstoi ein umfassendes literarisches Porträt des aristokratischen Lebens in einer Zeit, die zu den glanzvollsten Epochen in der russischen Geschichte zählt. Geschichtsphilosophische Exkurse und die Beschreibung der historischen Persönlichkeiten bringen das ethische Anliegen des Autors ebenso zum Ausdruck wie die Sinnsuche der beiden Protagonisten Pierre und Andrei, deren Charaktere zwei verschiedene Seiten in Tolstois eigenem Wesen widerspiegeln.


    Hab ich von amazon kopiert... *g*



    Noch ne Frage: Kann ich noch einen Lehrer übernehmen? Obwohl ich schon 2 Charaktere spiele?

    Felix


    Mein Gott, leben in diesem Internat nur Langweiler? Ich schüttelte genervt den Kopf legte mich auf mein Bett. Ich schloss die Augen und......*schnarch*


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    Henrike


    Fertig! Ich hatte es wirklich geschafft "Krieg und Frieden" zu lesen! Ich legte das Buch zur Seite und streckte mich. Dann setzte ich mich auf. Und jetzt?




    Hey, die Homepage zum RS ist super geworden!!!

    Felix



    Ich warf mit einem Stück Papier nach Lucy und traf sie in den Rücken.
    Felix [zu Lucy]: Wann kriegt man hier eigentlich was zwischen die Zähne? Ich hab total den Hunger...
    Um das zu bestätigen schob ich mit einen Kaugummi in den Mund und machte eine Blase.

    Felix


    Plötzlich standen zwei Mädchen im Zimmer. Ich machte meine Musik aus und sprang von der Fensterbank.
    Felix: ICH darf hier alles!
    Ich versuchte ernst zu wirken, musste dann aber doch loslachen.

    Henrike


    Ich legte mich auf mein Bett und begann weiterzulesen...



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    Felix



    Felix: Hey, das hab ich mir ja gleich gedacht! Thanks!


    Ich hatte endlich das Zimmer gefunden. Ich trat mit dem Fuß kräftig gegen die Tür und sie sprang auf. Leider trug sie eine gut sichtbare Delle von sich... Naja, für sowas war ich ja schon bekannt. Warum war ich denn sonst aus dem alten Internat rausgeflogen? Schließlich riss ich die Tür vom Schrank auf und kippte den Inhalt meines Koffer hinein. Dann setzte ich mich auf die Fensterbank und hörte weiter Musik.

    Henrike


    Vor meinem Zimmer standen zwei mir noch unbekannte Mädchen...
    Rike: Hallo! Ich bin Henrike, eure neue Mitbewohnerin!


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    Felix



    Ich ging laut pfeifend durch den Gang und suchte mein Zimmer, dabei schob ich mir den "Stöpsel" meines Discmans ins Ohr. :kitarre