Beiträge von Doxxy

    "Es gefällt dir nicht, dass sie mit ihm redet, oder?" fragte die Fremde und nickte mit dem Kopf in Julias Richtung. Zustimmend nickte er leicht mit dem Kopf.
    "Mir nämlich auch nicht. Sag mal, was hälst du davon, wenn wir die zwei da einfach alleine lassen und uns gar nicht mehr von ihnen stören lassen? Wir zeigen ihnen einfach mal, wie blöd es ist einfach links liegen gelassen zu werden."



    Andreas nickte erneut und stand auf, ebenso wie... er wusste ihren Namen immer noch nicht.
    "Ach ja, ich bin übrigens Yvonne und wie heißt du?" fragte sie.
    "Andreas."
    "Oh, was für ein schöner Name." Yvonne lächelte. Es war ein schönes Lächeln, aber eben nur das. Es hatte nicht so etwas fesselndes und anziehendes wie das Lächeln von... anderen Menschen. Andreas' Blick sprang kurz zurück zur Bar, dann wandte er ihn trotzig ab. Sollte Julia doch machen was sie wollte, er würde trotzdem auch so seinen Spaß haben.
    Zusammen mit Yvonne ging er nach draußen. Die Luft war warm und roch angenehm.



    Auf diesen Wegen spazieren zu gehen war wunderschön. Und mit wem war Andreas hier? Mit der Freundin seines Chefs.
    Sie gingen an dem Springbrunnen vorbei, der in regelmäßigen Abständen hohe Fontänen ausspie.
    "Komm, gehen wir da hinter und setzen uns auf die Bänke." schlug Yvonne vor und bog in einen Weg ein. Andreas folgte ihr wortlos.



    Er setzte sich neben sie auf eine der Bänke.
    "Hey, sieh mal was da schönes steht." Yvonne deutete auf eine Flasche Sekt und zwei Gläser.
    "Die haben hier auch an alles gedacht. Komm, die Flasche köpfen wir."



    "Ja, okay." brummte Andreas zustimmend. Yvonne sprang auf und griff sich die Flasche. Ein Lächeln entstand auf ihren Lippen. Sie konnte nicht glauben, wie glatt das alles lief. Diesem Typ den Liebestrank einzuflößen war ja ein Kinderspiel.
    Sie goss den Sekt aus der Flasche, dem der Liebestrank beigemischt war, in die zwei Gläser.



    Dann stellte sie die Flasche zurück und reichte Andreas eines der Gläser.
    "Na dann lass es dir schmecken." sagte sie.
    Ja, trink du Idiot. Du absoluter Vollidiot. Wenn du wüsstest...
    Ein hintergründiges, wissendes Lächeln zeigte sich auf Yvonnes, oder eher Crystals, Lippen, welches sie sich einfach nicht verkneifen konnte.



    Zur gleichen Zeit wie Andreas setzte sie das Glas an, nur erreichte die Flüssigkeit in ihrem nie ihre Mundhöhle. Bei Andreas sah das jedoch ganz anders aus. Er stürzte den Sekt in einem Zug hinunter, in der Hoffnung den stechenden Schmerz in ihm so betäuben zu können.



    Mit einem dumpfen Knall fiel Andreas' Körper zu Boden. Leichtfüßig sprang Crystal drüber und legte sich dann auf die Bank. Jetzt hieß es warten bis er aufwacht, sie sah und sich in sie verliebte. Dann musste sie bloß noch das Geheimnis um diese mysteriöse Organisation aus ihm heraus pressen und alles war perfekt.




    Soviel zum Thema Julia bzw. Crystal ^^ Ich danke hiermit ganz herzlich vorallem Shiori und raya, die mir sehr geholfen haben, indem sie an diesem falschen Glauben festhielten xD
    Es folgen: Outtakes ^^

    Und hinter ihm kam Julia in den Raum. Andreas blieb fast die Luft weg, als er sie sah un ein angenehmes Kribbeln durchlief seinen ganzen Körper. Sie war heute ja fast noch schöner als sonst, obwohl das Andreas' Meinung zufolge gar nicht möglich war.



    Sebastian lief quer durch den Raum, ohne seiner Begleitung auch nur noch einen Blick zu schenken. Er wirkte beleidigt, was Andreas' Glücksgefühl noch um ein vielfaches weiter anschwellen ließ. Julia schaute sich im Raum um und Andreas realisierte etwas: Sie stand da alleine rum und an dem Tisch, an dem er saß, war noch ein Platz frei!
    Sofort sprang er auf und ging auf sie zu.
    "Hey... ähm... bei uns ist noch ein Platz frei, vielleicht willst du dich zu uns setzen?" fragte er und wagte es nicht, ihr dabei in die Augen zu schauen. Das brauchte er jedoch auch nicht, denn er wusste genau wie sie aussahen. So blau und tief wie der Ozean, man könnte sich glatt darin verlieren. Und Andreas wünschte sich nichts sehnlicheres als das zu tun. In das Blau dieser Fluten einzutauchen und nie wieder an Land zu kommen.
    "Ja, sehr gerne." Julia lächelte. Andreas liebte dieses Lächeln. Es war so freundlich und so wunderschön, ebenso wie seine Besitzerin.



    Zusammen gingen zu an den Tisch, wo Anna und Anett saßen. Inzwischen hatte jemand die dreckigen Teller abgeräumt, worüber Andreas sehr froh war. An einen Tisch mit dreckigen Tellern wollte er Julia nun nicht gerade setzen.
    Andreas zog sogar Julias Stuhl raus, damit sie sich setzen konnte und schob ihn auch wieder ran. Julia musste Lachen. Ihr Lachen war ebenso bezaubernd wie ihr Lächeln, wohlklingend und offen.
    "Wieso habt ihr denn so lange gebraucht?" fragte Anna mit einem scheinheiligen Lächeln.
    "Oh, Sebastian hat sich verfahren. Ich habe ihn dann aber dazu bringen können nach dem Weg zu fragen, obwohl er das gar nicht wollte, ihm war es wohl peinlich. Was haben Männer eigentlich immer für ein Problem damit nach dem Weg zu fragen?"
    Anna lachte laut auf.
    "Sag mal, wer ist denn eigentlich dieser Mann da hinten an der Bar und seine Begleitung?" wollte Julia wissen und deutete nach hinten auf Arnie.



    "Oh, das ist Arnie Krüger, unser Chef. Die Frau da ist seine Freundin, Yvonne oder so heißt sie. Ganz blöde Kuh, muss ich jetzt echt mal sagen. Ich hab mich gestern mal mit ihr unterhalten... boah, das ging gar nicht." Anna seufzte auf.
    Ein paar Stunden später hatte sich jeder der vier einen neuen Gesprächspartner gesucht. Naja, fast jeder.
    Anna hatte in Simon einen Gleichgesinnten gefunden und sie verstanden sich prächtig. Sie hatten genau die gleiche Art von Humor und lachten und scherzten um die Wette.



    Anett und Sebastien hatten sich inzwischen auch wieder zusammengefunden. Bei dem jeweils anderen wussten sie wenigstens, woran sie waren. Die Beiden flirteten schon eine ganze Weile unbehindert miteinander.



    Und Julia unterhielt sich, zu Andreas' größter Überraschung, schon eine Zeit lang mit Arnie. Obwohl Andreas nicht gedacht hatte, dass sie sich von einer hohen Stelle ködern lassen würde, war genau das anscheinend der Fall. Jedoch schien Andreas' Stelle ihr nicht hoch genug zu sein. Andreas warf einen Blick zu den beiden rüber und Julia lächelte. Und das nicht zu Andreas. Heiße Eifersucht entfaltete sich in seinem Brustkorb. Eines ihrer Lächeln für ihn waren schon zwei zuviel.



    Wütend und irgendwie hilflos heftete Andreas seinen Blick auf die Wand hinter der Bar. Er saß da alleine und versuchte das wilde Brennen der Eifersucht mit Alkohol zu löschen und sich dabei das verwirrende Muster der Wand einzuprägen.



    "Hey, ist hier noch frei?" hörte er plötzlich eine Stimme neben sich.
    Er wandte den Kopf und sah die Freundin seines Chefs neben sich stehen. Wie hieß sie nochmal? Jasmin? Katrin? Samanta?
    Er nickte einfach und sagte nichts. Die Frau setzte sich.



    ~geht noch weiter~

    "Oh... es liegt doch hoffebtlich auch nicht an der Gesellschaft?" fragte Anett noch immer lächelnd, obwohl sie die Antipartystimmung von Andreas mehr als nevig fand. Aber nun wo er so weit oben arbeitete musste sie ihre Beziehung zu ihm unbedingt verbessern.
    Andreas zwang ein Lächeln auf seine Lippen und hoffte, dass es nicht zu gekünstelt aussah.
    "Nein, mit der Gesellschaft stimmt auch alles." versicherte er ihr, obwohl das eigentlich der Teil war, der ihn am meisten störte.
    Anett legte ihre Hand sanft auf seine.
    "Na dann ist ja gut." säuselte sie.



    "Weißt du, ich sehe es nämlich sehr ungern, wenn jemand den ich mag traurig ist." Sie versuchte ihm tief in die Augen zu schauen, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, als würde ihr Gegenüber sie gar nicht richtig sehen oder gar sehen wollen.
    "Ich sehe es sehr ungern, wenn du traurig bist." setzte sie hinzu und hoffte diese Worte hatten endlich die erwünschte Wirkung. So langsam fielen ihr keine Flirtstrategien mehr ein. was war mit diesem Typen denn los, war er nicht einmal richtig scharf auf sie gewesen? Was war denn da nur passiert?
    "Verstehst du, was ich damit sagen will?" hakte sie nochmals nach.



    Andreas gab ihr als Antwort eine Mischung aus Kopfschütteln und Nicken, murmelte dazu etwas unverständliches und wandte sich dann wieder seinem Teller zu. Mit dieser Antwort wusste Anett gar nichts anzufangen und so langsam wurde sie wütend. Solche Mühe hatte sie sich ja noch nie geben müssen!
    Stumm schaufelte sie ihren Salat in sich hinein und stand dann unvermittelt auf.
    "Ich bin mal kurz weg." sagte sie und erwartete, dass Andreas sie fragte wohin sie gehen wollte. Aber nichts dergleichen geschah. Anett seufzte und ging weg. Sie musste sich von so viel Ignoranz erst einmal erholen.
    Ihren Platz nahm Anna ein, welche Andreas Bedrücktheit auch störte.



    "Hey du, was ist denn los mit dir? Sonst bist du doch immer der Erste, der auf dem Tisch tanzt. Nicht mal aufgegessen hast du, du willst doch nicht, dass es morgen regnet." witzelte sie.
    "Hast du Sebastian schon gesehen?" wollte Andreas wissen, ohne auf das vorher Gesagte zu reagieren.
    "Sebastian? Nee, noch nicht. Der hat sich sicher wieder 'verfahren'." Anna zwinkerte Andreas zu und deutete dann auf seinen Anzug.
    "Sag mal, wo hast du dieses Teil denn her? Oder besser gesagt: Welcher Teufel hat dich geritten diesen Fetzen zu kaufen?" wollte sie wissen.



    Andreas schaute unsicher an sich herunter.
    "Ich hatte eben mal Lust was neues auszuprobieren." verteidigte er sich, obwohl das nicht ganz der Wahrheit entsprach. In Wirklichkeit hatte er sich im Laden gefragt 'Was würde Sebastian sich kaufen?'
    "Sag mal, dieses Mädel hat es dir echt angetan, oder? Keine Sorge, wenn sie auf die dämlichen Anmachversuche dieses Lackaffen reinfällt bist du eh zu gut für sie." versuchte Anna ihren Arbeitskollegen und jahrelangen Freund aufzubauen. Andreas nickte nur und starrte auf seinen Teller.
    Wieso hat Sebastian immer das größte Glück? Wieso schafft er es Julias Partner für die Feier zu sein? Und wieso fallen die Frauen immer auf sein 'Oh, ich glaub ich hab mich verfahren.' rein? Sonst war der Typ orientierter als jedes Navigationssystem, aber immer wenn eine hübsche Frau mit ihm im Wagen saß verfuhr er sich aus Versehen. Und Julia saß mit ihm jetzt im Auto. Und sie waren noch nicht da.
    Da öffnete sich plötzlich die Tür. Mit einem freudigen Lächeln im Gesicht warf Andreas den Kopf hoch, aber nur um ihn dann sofort wieder enttäsucht sinken zu lassen. Es war nicht Julia, es war sein neuer Chef mit seiner Freundin. Am Vortag war sie mal mit in der Firma gewesen und hatte sich Andreas sogar vorgestellt. Es war eine hübsche Frau, das musste Andreas zugeben, aber sie war ihm irgendwie von Anfang an unsympathisch gewesen.



    Da hörte Andreas wie ein Stuhl zurück gezogen wurde. Sicher war Anett zurück gekommen. Andreas schaute schnell nach oben und stellte fest, dass es nicht Anett war, sondern Simon, der rothaarige Inhaber des Hauses. Wo war Anett eigentlich? Und wann war sie überhaupt weggegangen?
    "Hey, ich hab gerade mal bisschen rumgefragt, also die Party läuft spitze. Eure Leute sind richtig gut drauf." verkündete er den Zwischenstand des Abends.



    Andreas nickte nur stumm. Anna warf ihm kurz einen besorgten, aber auch gleichzeitig tadelnden Blick zu.
    "Hey, stimmt was nicht? Passt Ihnen hier irgendwas nicht?" fragte Simon fast schon besorgt.
    "Nein, es ist alles in Ordnung. Es handelt sich bei ihm um ein persönliches Problem." erklärte Anna schnell.
    "Na da bin ich aber erleichtert. Ich leg erstma eine andere Platte auf." Simon stand auf und verschwand, kurz darauf kam Anett wieder. Sie setzte sich wieder an den Tisch und begann ein Gespräch über... irgendwas.



    Andreas versuchte interessiert zu schauen, sagte sogar mal ab und zu was, wenn er mal ein Stück des Themas aufgeschnappt hatte, war aber mit seinen Gedanken wo ganz anders.
    Da hörte er wieder, wie die Tür geöffnet wurde und sein Blick schnellte sofort zum Eingang.
    Und tatsächlich betrat Sebastian den Raum. Und zu Andreas größter Freude wirkte das Lächeln auf dessen Gesicht sehr gezwungen.



    ~geht noch weiter~

    @ Shiori: Nee, eigentlich hatte ich das nicht vor xD. Aber uneigentlich... nya, ma sehen :p. Und genau, durch die Geschichte mit dem Püppchen können Dämonen, die die Gabe dazu haben (Crystal hat sie nicht, aber das konntest du ja nicht wissen :D) Miranda nicht als Sichterin erkennen. Und das mit der Fähigkeit hab ich zwar meines Wissens nach nirgends erwähnt, aber du hast mir damit einen großen Gefallen getan. Mehr dazu später ;).
    @ delix72: Mit diesem weißen/schwarzen Engel hab ich auch zwei richtig tolle Outtakes, ich hoffe die gefallen dir :).
    @ raya: Jaja, ein Liebestrank. Aber was sollte denn bei Sisars genauer Planarbeit denn schief gehen? Er hat ja alle möglichen Fälle einkalkuliert... oder? ;) Und natürlich greift die Organisation in Gefahrensituationen ein, aber was sieht denn hier nach Gefahr aus? Ein Mann, eine Frau, keine sichtbaren Dämonen... wieso sollten sie sich Mühe machen :D?


    Lustlos stocherte die Gabel im Kartoffelbrei herum, der inzwischen nur noch lauwarm war. Von dem Essen ging ein leckerer, warmer Geruch aus, aber der Mensch, der an der Hand hing, die die Gabel hielt, verspürte trotzdem keinerlei Appetit.



    "Hey Andreas, wieso isst du denn nicht? Schmeckt es dir nicht?" fragte Anett, nachdem sie das lustlose Herumgestocher lange genug beobachtet hatte.
    "Stört dich hier etwas? Es ist doch bis jetzt alles perfekt gelaufen und jeder amüsiert sich prächtig, du musst dir keine Sorgen machen, die Feier wird sicher kein Reinfall. Du hast alles perfekt gemacht." Anett schenkte ihrem Tischnachbarn ein aufmunterndes Lächeln.
    "Nein, ich mache mir keine Sorgen wegen der Feier." beteuerte Andreas.



    ~geht noch weiter~

    Haha, Entwarnung, mein Internet geht wieder ^^.

    Shania
    Kurz schlug Shania die Augen auf und sah Isilya neben sich sitzen.
    "Keine Sorge, ich überleb das schon, ich bin hart im Nehmen." sagte sie leise, kaum vernehmbar.
    Leicht bewegte sie den Fuß und tippte gegen die kleine Glasflasche, die auf dem Boden lag.
    "Von Narekh, vielleicht ein Heiltrank. Wer ihn brauch soll ihn bekommen, ich will ihn nicht." Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauchen. Dann schloss sie die Augen wieder und ihr Kopf kippte zur Seite.

    Hmmm... ein unwiderstehlicher Duft. Ich find das gerade komisch, dass Fays Duft Tom so wuschig macht. Entweder ist das bei Menschen einfach so, dass die einen für Vampire besser riechen als andere, oder das hat auch etwas mit Fays Geheimnis zu tun. Vielleicht ist sie ja auch eine Art Vampirjägerin, deren Geruch Vampire automatisch in ihren Bann zieht ^^.
    Oder meine andere Vermutung stimmt und Vampirprinzessinen riechen einfach besser ^^.

    Halt, Moment mal. Sorry Distel, aber irgendwie passen deine letzten Beiträge nicht richtig. 1. Gibt es keinen anderen Ausgang aus der Basilika als das verschlossene Tor. 2. Woher kommt plötzlich das Licht?
    Irgendwie ist das nicht richtig schlüssig und wir lassen das mal außen vor, meinen zumindest ich und Eisblume. Wer anders denkt kann uns gerne davon überzeugen es nicht zu tun ^^.
    Und noch eine kleine Bitte: Keine solche extremsten Superheldenposts. Eure Figuren dürfen natürlich stark sein, aber es sollte doch noch etwas realistisch bleiben, wir wollen es unserem Trüppchen doch nicht zu einfach machen? ;) Also scheut euch nicht davor euren Charas mal schön was zustoßen zu lassen, bei so einem Kampf brauch man sich nicht schämen, wenn man mal mehr als nur leicht verletzt ist :D. Keine Sorge, hier wird keiner zurück gelassen (hoffe ich zumindest *Shania anschiel* ;)).

    Shania
    Verzweifelt versuchte Shania sich zu befreien. Sie wusste nicht genau, was geschehen war, ihre Umgebung nahm sie kaum noch wahr. Das Einzige, worauf sie fixiert war, war alles angreifen was sich bewegte. Völlig egal, was es ist.
    Aber jetzt konnte sie nicht angreifen, sich nicht dem Rausch hingeben und spürte ihren menschlichen Teil, der hier irgendwie gar nicht hinpasste.
    Dieser Verstand! Dieser verdammte, menschliche Verstand!
    Sie musste sich unbedingt befreien, bevor der Blutrausch verschwand. Ihre Waffen waren weg, zumindest befanden sie sich nicht in ihren Händen und auch nicht in ihrer Reichweite.
    Sie riss ihre Hände aus Narekhs eisernen Griff los und drehte sich um. Dann legte sie ihre Hände auf seine Schultern, ihre Beine auf seinen Bauch und warf ihn im hohen Bogen von sich herunter. Sie sah ihren Dolch auf dem Boden liegen und hob ihn schnell auf. Der Blutrausch war nicht mehr so intensiv wie vorher. Sie spürte den Schmerz ihrer Wunden nicht, aber sie war sich im Klaren, dass da welche waren. Und sie merkte auch, dass sie erschöpft war. Unglaublich erschöpft.
    Sie stolperte und fiel. Neben ihr stand eine Säule. Möglichst hoch steckte sie ihren Dolch in diese, um sich an ihm hochzuziehen. Jedoch rutschte er durch den massiven Stein wie durch ein Stück Butter, als sie ihr Gewicht darauf verlagerte. Irgendwie schaffte sie es doch auf die Beine zu kommen. Sie warf einen Blick zu Narekh, den sie inzwischen wieder als Narekh wahrnahm und nicht mehr als gesichtsloses Ziel.
    In ihren Augen schimmerte unbezwingbare Kampfeslust und auf ihren Lippen lag ein triumphierendes Lächeln. Sie schmeckte etwas bitteres, wahrscheinlich ihr Blut.
    Komm schon Dämon, greif an.
    Shania versuchte diesmal all ihre Konzentration darauf zu legen den Blutrausch nicht zu verlieren.
    Da bohrte sich plötzlich ein Pfeil von hinten in ihre Schulter. Ein Dämon, irgendeiner, hatte ihn geschossen. Shania verlor ihre Konzentration und der Blutrausch verschwand. Mit einem scherzerfüllten Aufschrei sank sie zu Boden, als sie plötzlich alle ihre Wunden auf einen Schlag spürte. Für einen Moment war sie wie betäubt von dem Schmerz. Vornübergekrümmt kniete sie da, die Hand auf die Schulter gelegt, die Pfeilspitze schaute zwischen ihren Fingern hervor. Sie atmete kurz durch, dann schaute sie nach oben. Ihre Augen funkelten Narekh auffordernd an.
    Komm schon Dämon, greif an. Mal sehen wer schnell ist, du oder der Blutrausch.

    Shania
    Wie bitte? Elfchen? Nichtsnutz?
    Shanias Hand umfasste den Griff ihres Dolches plötzlich fester. Sie warf den Kopf nach oben. Ihre Augen funkelten Narekh wütend an. Dann wich die schmerzverzerrte Grimasse auf ihrem Gesicht plötzlich einem grimmigen Lächeln. Langsam stand sie auf.
    "Dämon, ich hoffe dir ist klar, dass das jetzt gerade nicht gerade schlau von dir war." zischte sie. Sie rammte einem Dämon, der sie von hinten mit seinem Schwert angreifen wollte, den Dolch in den Bauch und nahm dann dessen Schwert in ihre freie Hand.
    Dann rannte sie plötzlich auf Narekh zu. Ihre Verletzungen schienen ihr plötzlich gar nichts mehr auszumachen. Sie bewegte sich so schnell und wendig, als wäre sie auf der Höhe ihrer Kräfte oder sogar noch darüber hinaus.
    Immer wieder zielte sie nach Narekh, ließ aber zeitweise plötzlich von ihm ab, um einen anderen Dämon anzugreifen und kam dann wieder zu ihm zurück.
    Sie zielte mit ihren Hieben kaum und rannte frontal in Angriffe hinein, ohne auch nur den Versuch zu machen auszuweichen. Jedoch schienen sie auch die neuen Verletzungen keineswegs zu stören.
    Ihr Körper blockierte die Übertragung des Schmerzes an ihr Gehirn und holte von da Energie, wo eigentlich gar keine mehr war.
    Shania wusste nicht, wie lange sie das durchhalten konnte. Sie wusste nicht einmal, ob sie es durchhalten konnte. Aber das war ihr zum Glück egal.

    @ Twilight: So, bevor ich morgen wieder vergess es dir zu sagen: Ich hab im Aufsatz 12 Punkte ^^

    Shania
    Shania schloss für einen Moment die Augen, in ihren Kopf schien sich alles zu drehen und sie hatte das Gefühl gleich ohnmächtig zu werden. Aber das durfte ihr auf keinen Fall passieren.
    Zum Glück schien Narekh abgelenkt. Shania wusste zwar nicht wodurch, aber zumindest griff er sie nicht an.
    Jedoch war sie zu sehr damit beschäftigt sich selbst unter Kontrolle zu bekommen, dass sie nicht den Dämon bemerkte, der von hinten auf die zustürmte und ihr mit seinem Schwert noch eine Verletzung an der Schulter zufügte.
    So langsam wird die Situation kritisch.

    Leya
    Leya saß in einem Baum und wartete, dass die Pause vorüber sein wird. Beiläufig schaute sie in den Himmel, der am Horizont schon etwas heller schimmerte, und bemerkte etwas ungewöhnliches.
    "Was sind das da für komische schwarze Schatten am Horizont?" fragte sie ihre zeitweiligen Partner.

    @ Wolkenfeder: Das mit der Schokolade ist bei mir genau so. Nach dem Essen musste sie einfach sein. Aber komm, jetzt nicht verzweifeln, den Anfang hast du gepackt, die paar Tage die noch kommen schaffst du auch noch ^^.
    @ s'Keral: Na dann schieb ich dir mal eine große Portion Durchhaltevermögen zu. Du packst das!

    Heute hatte ich Bock auf Schoki, aber das hab ich konsequent ignoriert. Und ich habe auch noch nicht vor meine Fernsehzeit zu überschreiten, obwohl so tolle Sachen kommen (Zauberflöte (3 St.), Spiderman (2 1/2 St.), 40 Tage und 40 Nächte (2 St.)). Und ich hab nur noch 4 1/2 St. zur Verfügung, weil ich heute schon eine halbe vergeigt habe, 1 Stunde für die Schillerstraße reserviert (obwohl, wenn ich mir die Wh am freien Sonntag angucke...) und auch noch keine Ahnung, was Samstag noch tolles kommt. Nya, mal sehen, was ich sehe ^^

    Shania
    Plötzlich kam Narekh wieder auf Shania zugerannt. Diese machte sich schon darauf bereit eine weitere Attacke von ihm abzuwehren, als er zur Seite auswich und plötzlich hinter ihr war. Und bevor Shania das auch nur realisieren konnte, lag sie auch schon auf den Knieen mit einer schweren Verletzung. Zusätzlich dazu war auch noch ihr Dolch weg und sie wird ihn wohl auch nicht mehr finden.
    Okay, das war jetzt blöd.
    Schnell sprang sie wieder auf und versuchte den Schmerz so gut wie möglich zu ignorieren. Sie lief ein paar Schritte und zog ihren zweiten Dolch, dabei überlegte sie fieberhaft, wie sie wieder die Oberhand gewinnen konnte. Die Antwort war leicht: Ein Blutrausch. Aber genau das wollte sie ja unbedingt verhindern.
    Sie lief ein paar Schritte und hörte dann, wie Narekh sie von hinten erneut angreifen wollte. Frontal kam noch ein anderer Dämon auf sie zu. Und sie hatte einen Dolch, der möglichst kein Blut abbekommen sollte.
    Na herrlich.
    Kurz bevor Narekh sie erreicht hatte, drehte sie sich blitzschnell auf, warf ihren Dolch in ihre linke Hand und fasste mit der rechten die Klinge von Narekhs Schwert.
    "Immer die selbe Taktik? Wie langweilig. Lass dir doch mal was neues einfallen."
    Mit ihrem Dolch schnitt sie leicht die Klinge des Schwertes knapp über dem Schaft ab und rammte die Spitze dann dem heranstürmenden Dämon hinter sich in den Leib. Schnell duckte sie sich und rollte sich weg, damit sie nicht noch die Krallen des Dämons zu spüren bekam.
    Sie saß in der Hocke und atmete einen Moment tief durch.
    Toll, meine rechte Hand kann ich jetzt auch nicht mehr benutzen und mit diesem hübschen Schlitz kann ich mich sowieso kaum noch bewegen.
    Sie hörte schon das Blut in ihren Ohren rauschen.
    Nein, kein Blutrausch. Ich muss ihn unterdrücken!

    "Einen Menschen dazu zu bringen mich zu mögen ist kein großes Problem, aber da es dir um Liebe geht brauche ich sicherlich noch etwas mehr Zeit. Viel mehr Zeit." erklärte die Dämonin vorsichtig.
    "Bitte was, noch mehr Zeit? Was hast du denn bitteschön mit der ganzen Zeit gemacht, die ich dir schon gegeben habe?" wollte Sisar wissen.
    "Ich habe mich in sein Leben eingeschlichen und mir genug Informationen besorgt. Jedoch kann ich nicht in sein Herz sehen und weiß deshalb nicht, wann er mich liebt und wann ich mich vorwagen kann, um die gewünschten Informationen von ihm zu bekommen. Du weiß ja nicht, wie schwer es ist, jemanden zum Lieben zu bewegen!"



    "Erstens: Hör bitte mit dieser Maskerade auf, ich weiß das du nicht süß und unschludig bist, wie du mit diesem Aussehen vermitteln willst." Sisar warf Crystal einen eindeutigen Blick zu und diese wechselte ihre Gestalt in den schwarzen Engel, der ihre eigentliche war.
    "Aber du hast Recht, ich verstehe nichts von Liebe. Aber zum Glück brauche ich das nicht. Und zu deinem Glück habe ich auch schon geahnt, dass du deinen Auftrag in der gesetzten Zeit nicht bewältigen kannst und einen Plan B." Sisar grinste.
    "Einen Plan B?" fragte Crystal verwirrt und Sisar deutete auf eine kleine Flasche auf dem Tisch. Crystal schaute sich die Flasche an.
    "Was ist das?" wollte sie wissen.



    "Was wohl? Ein Liebestrank natürlich. Damit kannst du dir über die Gefühle des Typs sicher sein. Verabreiche ihm den Trank und er wird kurz ohnmächtig werden. Und die Person, die er dann als erstes sieht wenn er aufwacht, in die wird er sich schlagartig verlieben. Es gibt nur einen kleinen Haken und zwar, dass man den Trank schnell nachweisen kann, Dämonen mit sensiblen Sinnen können einen Menschen, der auf diese Weise zum Lieben gebracht wurde, meist sofort erkennen. Aber bis die Typen von dieser Organisation das mitbekommen haben, wird es hoffentlich schon zu spät sein. Morgen Abend ist doch so eine Feier, da wirst du es machen." Sisars Grinsen wurde noch ein bisschen breiter. Crystal nahm den Trank in die Hand. Von ihm ging ein leichtes rosa Leuchten aus.
    "Ein Liebestrank also. Langsam wird dein Spiel wirklich interesssant."



    "Ach ja, bei mir wirkt er übringes nicht." bemerkte Sisar noch. Crystal warf ihm einen Seitenblick zu.
    "Den würde ich bei dir doch auch gar nicht brauchen."


    So, und hier ende ich jetzt. Ich hoffe euch hat der Teil gefallen :D. Und noch ein Bilchen zum Schluss, was ich einfach machen musste:



    Ich nenne es: 'Heimliche Sehnsüchte' xD

    Überaus glücklich kam Andreas wieder bei seiner Arbeit an. Die Sache mit der Feierlichkeit hatte er jetzt geklärt, jetzt hatte die obere Ebene zu entscheiden. Aber da klar war, dass man in der kurzen Zeit sicherlich nichts anderes finden kann, werden die sicherlich zustimmen.
    Es wird ein schöner und besonderer Abend werden, dessen war Andreas sich sicher.
    Er betrat den Empfangsraum und erwartete, dass Miranda da sein würde, aber nirgends war eine Spur von ihr.
    "Ist Miranda noch nicht da?" fragte er Anna.



    "Doch, die ist drinnen. Anett wollte unbedingt auf sie aufpassen. Deine Nichte schien davon nicht so begeistert zu sein, aber ich hatte dann noch ein Kunden bekommen und konnte nicht weiter auf sie achten." erklärte Anna ihm kurz.
    "Aha, okay, trotzdem danke." Andreas warf Anna ein dankbares Lächeln zu und ging dann in den Laborraum. Sofort fiel sein Blick in die Ecke, wo Anett normalerweise beschäftigt war, aber dort war keine Anett. Und auch keine Miranda.



    Dann wandte er aber den Kopf in die andere Richtung und sah Miranda... zusammen mit Julia. Sofort machte Andreas' Herz einen Hüpfer, als er Julia sah. Sie unterhielt sich mit Miranda, während sie aß. Hoffentlich nervte die Kleine sie nicht!



    Schnell ging Andreas zu den Beiden hin, um Julia das Kind abzunehmen.
    "Hallo Onkel Andi." begrüßte Miranda ihn freudestrahlend.
    "Hallo Miranda. Julia, ich hoffe meine Nichte hat dir keine Umstände gemacht." sagte er schnell entschuldigend, aber Julia lachte nur.
    "Nein, Miranda hat mir doch keine Umstände gemacht. Sie ist so ein nettes Kind, mit ihr beschäftige ich mich doch gerne." sagte sie lächelnd und Andreas wurde innerlich ganz warm.
    Wow, sie ist so schön und so nett und so... perfekt.



    Andreas setzte sich zu den Beiden, für heute hatte er nichts mehr zu erledigen, und stieg in die Unterhaltung ein. Miranda schien Julia richtig leiden zu können und andersrum sah das wohl genau so aus. Und Julia unterhielt sich auch mit Andreas, was dieser kaum fassen konnte. So eine Superfrau unterhielt sich mit ihm, einfach so! Und dabei war sich auch noch so freundlich. Außerdem lachte sie gerne. Sie hatte ein umwerfend schönes Lachen.
    "Okay, ich hab mein Wissen jetzt aufgefrischt und das Handbuch gefunden, jetzt kann ich dir alles zeigen." hörte Andreas plötzlich eine Stimme neben sich und konnte es nicht fassen. Sebastian, Sebastian Dahl, sein größter Konkurrent, stand da und unterhielt sich mit seiner Julia!
    "Ja, das ist toll." antwortete Julia.



    Sie warf Andreas ein Lächeln zu.
    "Ich komme mit dieser Maschine noch immer noch richtig klar, Sebastian hat angeboten mir zu helfen." erklärte sie kurz und stand dann auf. Andreas konnte nicht glauben, was er da hörte. Wieso hatte dieser blöde Sebastian nun schon wieder die Nase vorn?! Irgendwie kam es Andreas so vor, als würde er immer die falsche Stellung haben.
    Jetzt erklärte Sebastian Julia wie die Maschine funktioniert, die Andreas so lange benutzt hatte!



    "Komm Miranda, wir gehen heim." sagte Andreas und stand auf.
    "Okay." Miranda sprang von ihrem Stuhl.
    "Tschüss Julia." verabschiedete Miranda sich von Julia, als sie an ihr vorbei ging. Julia winkte ihr kurz lächelnd zu, dann schaute sie wieder auf den Computermonitor. Andreas fragte sich, wo sein Glücksgefühl vom Vormittag nur abgeblieben war...

    (So, jetzt kommt ein kleiner Zeitsprung, also nicht verwirrt sein ;))

    Sisars Augen glitten über den Beschwörungstext in dem Buch. Er war auf der Suche nach dem Dämon, den er Arnie als nächstes beschwören lassen sollte. Da öffnete sich hinter ihm die Tür und Crystal kam in den Raum.
    "Und, wie läuft es?" wollte Sisar wissen.



    ~geht noch weiter~

    Guten Tag, da bin ich wieder :D.

    @ Shiori: Beim ersten Mal durchlesen hatte ich den Satz falsch verstanden und das fettgedruckte 'an' mit reingedichtet, beim zweiten Mal lesen hatte ich dann meinen Fehler gefunden gehabt ;). Und diesen Typen vom Mietservice find ich auch klasse, der immer genau die richtigen Bewegungen gemacht, das Foto schießen hat mit dem richtig Spaß gemacht :D.
    @ Lionimaus: Hab ich doch gerne gemacht :). Und die richtige Kanidatin versteckt sich schon in deiner Aufzählung, bloß... nya, nee, das verrat ich jetzt nicht :p (das bedeutet aber nicht, dass es unbedingt ein Happy End geben muss ;)).
    @ Lenya: Liegt vielleicht an seiner Schüchternheit, vllt. stehen die Mädels dort eher auf Draufgänger ;). Oder er trifft einfach nicht die Richtige.

    So, gleich geht's los...

    Shania
    "Na, es läuft wohl doch nicht alles wie geplant. Das kommt eben davon, wenn man andere für sich arbeiten lässt." sagte Shania und wartete darauf, dass der pochende Schmerz in ihrer Hand verschwand. Sie hatte nicht aufgepasst und das war nun der Preis dafür, sie konnte nicht sofort wieder angreifen. Sie musste versuchen den dunkelelfischen Teil in sich zu unterdrücken, der nur darauf aus war zu töten ohne nachzudenken. Aber bei diesem Gegner wird sie überlegen müssen, sinnlose Angriffe, wenn auch schnell hintereinander, wären sicherlich ergebnislos.
    Und zudem musste sie noch darauf achten, dass er sie nicht zu oft verletzte, ein Blutrausch wollte sie nicht riskieren. Hier drin auf alles und jeden loszugehen konnte sie nicht überleben.
    Sie atmete tief durch und versuchte in ihre kühle, logische Denkweise zurückzufallen und das laute Schreien in ihrem Hinterkopf zu überhören: 'Töten, töten, töten.'
    Sie griff erneut an, musste aber schnell einem Angriff von Narekh ausweichen und wurde gleich darauf am Unterarm von einem Pfeil gestreift, der wohl von einem der Dämonen kam.

    'Wer die Wahl hat, hat die Qual.' und wer quält sich schon gerne freiwillig?
    Also mir gefällt das Blau hier auch sehr. Gäbe es mehrere Farben zur Auswahl, würde ich erstmal eine halbe Stunde grübeln, welche ich denn nun nehme und am Ende gefällt mir keine so recht. Also ich finde das wahllos schon ganz in Ordnung, zumal die Grundeinstellung, für mich, nicht zum Meckern anregt. Blau ist schön ^^

    Shania
    Shania musste lachen.
    "Überrascht, hm? Aber du bist anscheinend kein guter Zuhörer, sonst wüsstest du sicherlich noch, was ich über unnötige Verletzungen bei Dunkelelfen gesagt habe. Und dieser kleine Kratzer hier ist wohl mehr als unnötig. Aber gut, mir soll es egal sein, ist ja am Ende dein Tod."
    Shania hielt ihren Zwergendolch, den einzigen, den sie gerade benutzte, an ihre Wunde, damit das Blut auf die Klinge laufen konnte. Den anderen ließ sie lieber erst einmal stecken, da Blut seine Aura schädigte nutzte sie ihn ungern von Beginn im Kampf. Später, wenn es gefährlich werden könnte, setzte sie ihn dann meist ein.
    "Weißt du, das ist das Tolle am Dunkelelf sein. Du kannst mich oft treffen, ohne das es mich kümmert, vielleicht falle ich ja auch in den Blutrausch, was sowieso dein Ende wäre. Aber ein Treffer von mir könnte dich schon erheblich schwächen. Mein Blut ist für einen Menschen sofort tödlich, es würde mich wirklich interessieren, wie es bei einem Halbdämon wirkt."
    Shania griff erneut an. Sie hatte keine Lust sich noch groß eine Taktik zu überlegen, sie wollte einfach nur Spaß am Kampf haben. Und sie hoffte auch, dass dieser Kampf lange dauern würde.

    Shania
    Shania musste bei seinen Worten grinsen.
    "Oh, du hälst dich also für die Brut des Bösen, gut zu wissen. Tut mir leid, aber in meinen Augen bist du das sicherlich nicht. Ich kenne die Brut des Bösen nur zu gut und ich habe viele Namen für sie. Mutter, Bruder, Schwester, Onkel... leider kommt deiner in dieser Aufzählung nicht mit vor. Du stehst hier, grinst mich an und erzählst mir, wie böse du doch seist. Wärst du es wirklich, könnte ich dich schon gar nicht mehr hören. Ein Großteil der Drecksarbeit lässt du von anderen erledigen. Wärst du wirklich böse, würdest du es dir nicht nehmen lassen das Blut jedes einzelnen hier auf deinem Schwert zu sammeln und nicht hierstehen und dich über das gelingen deines tollen Planes freuen."
    Shania stand auf. Narekh hob sein Schwert und schlug nach ihr, Shania hob ihren Dolch und parierte seinen Angriff.
    "Ich bitte dich, wo bist du denn böse? Rede nicht nur davon, zeig es mir." Sie grinste Narekh an.