|Regina auf den Stufen|

  • Hallo Leute!
    Ich fang jetzt (mal wieder) ne neue Fotostory an. Ich werde die FS (mal wieder) nach einem Buch richten! Ich hoffe mal, dass ich nicht gegen irgendwelche Urheberrechte verstoße, wenn ich dieselben Namen nehme, wie in dem Buch! ;-)
    Die Geschichte spielt in den 80ern, also bitte nicht erschrecken oder so, wenn die Sims manchmal etwas ... "unvorteilhaft" aussehen! ;-)
    Naja, ich fange jetzt einfach mal an!



    Da saß sie: einsam und verlassen! Sie dachte, im Westen würde alles besser werden, doch so war es nicht. Sie besaß ja nicht viel mehr, als die Sachen, die sie trug!
    Wie hatten sie und die Familie Silvester früher gefeiert? Regina versank in Erinnerungen. Sie hatten immer ein Festmahl gehabt, und hatten später Blei gegossen, ja und dann hatte der Vater aus den merkwürdigen Klumpen die Zukunft "gelesen"! Damals war die Welt noch in Ordnung gewesen...
    Die Uhr an der Wand schlug 10 mal.



    Martin beobachtete das Mädchen schon eine ganze Weile. Sie sah nicht gerade glücklich aus. Vielleicht hatte der Freund sich von ihr getrennt. Vielleicht auch nur ein vorrübergehender Streit. Törichte Mädchensorgen! Sie hatte doch keine Ahnung von der Welt...
    ,,10 Uhr! Noch zwei Stunden...Dann beginnt das neue Jahr!", sagte er.
    Erstaunt schaute sie ihn an und murmelte:
    ,,Ja..."



    Plötzlich erhob sich der Mann und setzte sich unaufgefordert zu ihr.
    ,,Na, wie heißt du denn?", fragte er.
    ,,Regina.", warum sagte sie ihm das? Es ging ihn eigentlich überhaupt nichts an!
    ,,Ich heiße Martin...", er wollte noch weiterreden, doch in diesem Moment machte der Wirt die Tür auf.



    ,,Wünschen die Herrschaften noch etwas?"
    ,,Moment!", sagte Martin.,,Regina, ich kaufe uns jetzt eine Flasche Sekt und dann machen wir es uns bei mir gemütlich, okay?"



    Und schon war er aufgestanden und kaufte eine Flasche.



    Ich kann doch nicht einfach mit ihm mitgehen! Wenn er...
    Wenn er so ist, wie die Russen damals...



    Und schon stand sie an der Tür.
    ,,Warte doch auf mich!", rief Martin und stand auch sofort neben ihr.
    ,,Ich will doch nichts böses! Ich finde nur, dass wir an diesem Tag nicht alleine traurig hier rumhocken müssen! Ich tu dir doch nichts!"
    Er sah wirklich nicht böse aus...
    ,,Okay...", sagte sie nur. Und schon standen sie zusammen auf der Straße.


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    Okay Leute, das war´s erst mal! Ich hoffe auf viele Kommis, Karmas und so weiter! =)

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  • Hmmm.
    Der Anfang ist nicht schlecht, der Text zum allerersten Bild hat mir gut gefallen, aber du musst versuchen, immer gleichmäßig viel Text zu den Bildern zu schreiben, es stört einfach den Fluss der Geschichte, wenn bei einem Bild ein schöner Text dabei ist, dem nächsten aber nur ein knapper Satz folgt.

    Meine Fotostory:

  • Zitat von MissTanja

    Interessant ;):applaus:D


    Noch spammiger gehts nicht,oder?


    Also BeHappy!
    Es ist wirklich schon interessant.
    Und besonders,weil es in den 80er Jahren spielt.
    Wie heißt denn das Buch?


    Aber jetzt ein bisschen etwas,damit du die FS noch schöner machen kannst:
    -stell das Sim-/Objekt Detail etwas höher
    -mehr Text!!!


    Ich hoffe du machst nach meiner Kritik noch weiter:D


    Phoebe

  • Okay, ich mach dann mal weiter...damit ihr euch nicht wundert warum ich um die Uhrzeit ne fs mach...ich bin krank und mir is stinklangweilig. ^^
    So, ich hab jetzt alles hochgeschraubt...hat ich vergessen! Sorry! (sieht aba jetzt trotzdem irgendwie nicht besser aus...=( )



    (tut mir leid, wegen den Feldern, aber es war noch nicht Nacht...^^)
    Sie liefen eine Weile schweigend vor sich hin. Dann fragte Martin:
    ,,Wo kommst du eigentlich her?"
    ,,Ich komme aus Königsberg. Mein Vater war im Krieg gefallen und meiner Mutter ging es sehr schlecht, deshalb bin ich bei ihr geblieben. Vor zwei Monaten ist sie dann gestorben und ich dachte, dass ich hier im Westen vielleicht ein neues Leben anfangen kann...Das es aber so wird hab ich nicht gedacht! Und woher kommen sie?"
    ,,Ich habe 10 Jahre in Gefangenschaft der Russen gelebt...Kein Wunder, dass meine Frau sich einen neuen Kerl gesucht hat. Einen reichen Schnösel!", antwortete er verbittert.
    ,,Das tut mir leid!", in ihrer Stimme schwang echtes Mitleid mit.
    Dann liefen sie wieder eine Weile schweigend weiter.



    Dann läuteten die Glocken. Es war um 12.
    ,,Jetzt beginnt das neue Jahr. Alles Gute!"
    ,,Danke! Ihnen auch!"
    ,,Und Danke..."
    ,,Wofür?"
    ,,Dafür, dass du jetzt hier bist! Dass ich jetzt nicht allein hier bin!"
    Dann liefen sie wieder schweigend weiter und lauschten den Glocken. Bald kamen sie vor einem zweistöckigen Haus an. Dort gingen sie die Treppen hinauf und traten in einen kleinen Raum.



    Martin betrachtete "sein Reich" skeptisch. Er war verrückt gewesen, ein Mädchen hier her einzuladen. Wo er doch nichts hatte. Plötzlich fiel ihm auf, dass er gar nicht wollte, dass sie hier war, er wollte allein sein. Ja. Ganz allein.
    Und auch Regina wünschte sich ganz weit weg. Warum war sie nur mit ihm mitgegangen?! Wenn...wenn er doch so ist, wie die Russen?!
    ,,Setz dich doch! Ich mach uns ein Feuer, dann wird es gleich wärmer!"
    Regina schwankte noch dazwischen, ob sie gehen sollte, oder sich doch hinsetzen sollte. Und entschied sich für letzteres. Die Wärme war zu verlockend.



    Also setzte sie sich hin, währenddem er das Feuer anzündete, es wurde sofort warm. Dann setzte er sich zu ihr. Was sie redeten war nur belanglos, selbst nach drei Stunden wussten sie nicht mehr über sich. Er kannte die wechselnde Farbe ihrer Augen, das matte Blond des Haares, die Art, wie sie das Haar achtlos zurückstrich und wie sie manchmal die Hand seitwärts an den Hals legte und den Kopf schief darauf neigte. Kindlich verspielt sah es aus. Und ihre Art zu lächeln, so ein kleines verwehtes Lädcheln war es, es rührte ihn, es wirkte so hilflos. Er hatte die schmale feine Form ihrer Hände bemerkt und das hübsche, straffe Profil ihrer Brust unter dem derben Pullover.
    Sie kannte die Linien seines Gesichts, wie dieser scheue verletzte Zug manchmal in sein Gesicht kam, wie es dann wechselte zu Finsterheit und Abwehr und wie ganz anders er aussah, wenn er lächelte, viel jünger und geradezu liebenswert.



    Doch plötzlich warf er sich auf sie und fing an, sie zu küssen. Es war schrecklich!
    ,,Nein, bitte! Hör auf!", jammerte sie. Doch er hörte nicht auf, er war wie verändert.
    Doch dann konnte sie sich losreißen und stand auf. Die blanke Angst stand in ihren Augen.



    Es tat ihm sofort wieder leid! Was hatte er nur getan?
    Er girff nach ihrer Hand und sagte:
    ,,Es tut mir furchtbar leid! Aber warum hast du so eine Angst?"
    ,,Es ist wegen den Russen! Wie sie mich angefasst hatten!", dann fing sie leise an zu weinen.
    Doch plötzlich klopfte es an der Tür. Regina schaute auf ihre Uhr. Sie hatte gar nicht bemerkt, wie spät es schon war, es war schon fünf Uhr früh.
    ,,Herr Scholz?"
    ,,Das ist Frau Moser", flüsterte er.,,Ihr Sohn war mit mir im Krieg und er ist gefallen, sie lassen mich hier wohnen, weil ich ja nicht weiß, wohin."
    Lauter sagt er:
    ,,Ich lieg noch im Bett!"
    ,,Könnten sie dann einen Gang für mich erledigen? Ein paar Kuchen müssen ausgetragen werden!"
    Wieder flüsterte er:
    ,,Mosers sind Bäcker!"
    Und lauter:
    ,,Ja, natürlich, ich bin gleich fertig!"
    ,,Ich bin sowieso schon zu lange hier...", sagte Regina leise.,,Ich sollte jetzt gehen!"



    "Bekomm ich wenigstens noch einen kleinen Abschiedskuss?", fragte er schelmisch.
    Regina zögerte. Dann nickte sie vorsichtig.
    Es war nur ein kurzer Kuss, aber es war schön. Regina fürchtete sich gar nicht mehr vor Martin. Doch als es vorbei war, murmelte sie nur schnell:
    ,,Tschüß!", und stürmte dann hinaus. Es war ihr egal, ob sie jemand sah. Sie war zu lange dort gewesen.



    ________________________________
    So, ich hoffe, dass euch die fs besser gefällt. Ich hab mir Mühe gegeben und würd mich freuen, wenn ihr mir PN´s schicken würdet, oder Kommis oder Karmas! ^^ Wie immer halt! ;-)

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  • Ja,jetzt ist das alles schon besser.


    -Schreibstil ist schon wunderbar
    -Klamotten sehen jetzt super aus
    -Fotoqualität könnte noch besser sein


    Ich find die Fs wirklich klasse bis jetzt!!!
    Mach schnell weiter.


    Phoebe

  • Hallo Püppchen!

    Ich kann mich in den meisten Dingen Phoebe anschließen!
    Der Text ist sehr gut! :up Die Kleidung ist auch sehr gut an die Geschichte angepasst. Du achtest sehr gut auf die rechtschreibung,einmal hat sich ein kleiner Fehler eingemogelt aber den überliest man bei der Geschichte gerne!

    Vielleicht kannst du etwas tun,dass die Bilder größer werden. So klein...naja ist halt net so toll oder sagen wir besser wäre es wenn sie größer wären.
    Du kannst sie bei imageshack.us hochladen,da werden sie gewöhnlch schon etwas größer und du musst aufjedenfall im Spiel die Größe bei der Kamera einstellung ändern!

    So,das wärs dann bei mir. :kuss

    [center]You are not here and I miss you a lot...[/center]
    [center]...7 days left...[/center]
    [center]:suse[/center]

  • So, eine kurze fs! =)



    Wütend lief Janos die Straße entlang. Er war mal wieder zu spät. Ausgerechnet zu Linda´s Premierenfeier. Und das war alles mal wieder Dodo´s Schuld. Das kleine Biest. Sie hatte sich provozierend langsam angezogen und alles versucht, damit er noch länger blieb. Dann hatte sie noch ewig rumgenörgelt, dass Linda ihn doch nicht mehr brauche, weil sie doch schon einen Freund hätte-den Regiseur des Films-und weil sie doch auch genug Erfolg hätte, ihn zu vergessen. Darauf hatte er nur geantwortet:
    ,,Wir sind gute Freunde und werden das auch immer bleiben!"
    Woraufhin sie weiter geschmollt hat. Er war dann nach einen Abschiedskuss einfach gegangen und sie hatte ihm nur noch ein paar böse Blicke hinterher geworfen.



    Er hatte sie sofort gesehen. In ihrem weit ausgeschnittenem Kleid, mit ihrem wunderschönen Gesicht. Sie war von vielen Leuten umringt, alle wollten ihr gratulieren.
    Doch Janos sah auch noch eine Schönheit. Sie war groß und hatte lange Beine, sie fiel unter all den schönen Damen trotzdem auf. Er fand es faszinierend, wie sie ihren eiskalten Blick durch den Raum schweifen ließ und selbst als sie Janos sah, mit keiner Wimper zuckte.



    Linda kam auf ihn zu:
    ,,Du kommst spät!"
    ,,Ich weiß. Ich wurde aufgehalten."
    ,,Und? Wie war ich in dem Film?"
    ,,Großartig! Ich gratuliere!"
    ,,So trocken? Bekomme ich nicht wenigstens einen Kuss zur Belohnung?"
    Wie immer ließ sich Janos Zeit mit dem Kuss. Er küsste sie leidenschaftlich.
    Dann sagte sie:
    ,,Ich hab jetzt Zeit, komm lass uns ein Glas Sekt trinken und auf mich anstoßen!"



    Linda steuerte zielstrebig auf eine Tür zu.
    ,,Wohin willst du denn?", fragte Janos.
    ,,In die Bar! Hier hat man doch keine Ruhe!"
    Bald schon saßen sie gemütlich in der hintersten Ecke des Raumes und Janos betrachtete Linda aufmerksam. Sie schaute ihn immer noch so verliebt an, wie zu der Zeit, wo sie noch zusammen waren. Doch sie hatte jetzt einen Neuen. Und er auch. Sie war nur eine unter vielen. Aber nein, eigentlich war sie eine Besondere. Er hatte sie fast so sehr geliebt, wie Ilonka.
    ,,Wer ist eigentlich diese Diana?", fragte Janos. Er meinte das Mädchen mit dem kalten Blick. Und sie wusste sofort wen sie meinte. Böse blickte sie ihn an:
    ,,Du kannst es nicht lassen, oder?"
    ,,Mir ist nur aufgefallen, wir sehr sich dein Filmpartner um sie kümmert! Er ist nicht einmal zu dir gekommen!"
    ,,Soll er doch! Er ist dumm und eingebildet! Und sie übrigens auch. Ruth Bornemann. Ein verwöhntes Gör. Ihr Vater hat eine riesige Fabrik. Sie bekommt alles was sie will von ihrem Alten! Aber sie ist viel zu kalt!"
    ,,Nun, das kann man nie wissen! Ich urteile nie über eine Frau, bevor ich sie nicht näher kennen gelernt habe!"
    Sie schaute ihn wieder böse an und fauchte:
    ,,Du sollst jetzt nicht an andere Frauen denken!"
    Er lächelte:
    ,,Ich hab sie schon vergessen!"
    Sie unterhielten sich noch eine Weile, dann fragte Janos:
    ,,Wollen wir gehen?"
    ,,Ja, gehen wir in die Wirklichkeit zurück", meinte sie traurig. Sie liebte ihn noch immer. Das hatte sie ihm gerade wieder gesagt. Dass er nur dir Hand auszustrecken brauchte, damit sie käme, das wusste er. Es war immer so. Alle Frauen, die er verließ oder die ihn verlassen hatten, ließen ein Stück von ihrem Herzen bei ihm zurück, das sie bereit waren, immer wieder einzulösen.



    Auf den Weg zu der Tür kamen ihnen Ruth Bornemann und Linda´s Partner entgegen.
    Linda lächelte spöttisch:
    ,,Du willst schon gehen?", fragte sie gleichgültig.
    ,,Ja, Fräulein Bornemann möchte nach Hause gehen, sie ist müde."
    ,,Aha, dann wünsche ich eine angenehme Nacht!", sagte Linda und betrat ohne einem von Beiden die Hand zu geben, den Raum, in dem die Party stattfand.
    Janos wollte ihr folgen. Er hatte das Mädchen angesehen, und sie hatte, genau wie vorhin, kühl und uninteressiert seinen Blick erwidert. Doch jetzt sagte sie überraschend:
    ,,Sie sind Janos Janady, nicht wahr?"
    ,,Ja, genau der bin ich!"
    ,,Ich habe schon viel von ihnen gehört! Ich verstehe auch ein wenig von ihrem Geschäft. Ich habe in Amerika Modeaufnahmen gemacht."
    ,,Oh, wirklich?", fragte Janos höflich. ,,Nun, wenn sie es hier fortsetzen wollen, ich würde mich freuen, sie in meinem Team aufzunehmen. Mit ihrer Figur..."
    Sie verzog die Mundwinkel:
    ,,Ich mache so was nur zu meinem Vergnügen."
    ,,Das steht ihnen ja frei. Und mir ist es egal, aus welchem Anlass ich sie vor der Kamera habe."
    Der junge Filmschauspieler räusperte sich:
    ,,Ruth...", begann er, doch sie wandte nicht einmal den Kopf.
    ,,Wenn ich einmal Langeweile habe, werde ich Sie vielleicht anrufen.", sagte sie.
    Janos lächelte:
    ,,Es wird mir ein Vergnügen sein, Ihnen die Langeweile zu vertreiben. Auf welche Art immer Sie es wünschen."
    Das war ein wenig unverschämt und zum ersten mal flatterten ihre Augenlider. Einen Moment lang sah es so aus, als wollte sie etwas darauf erwidern, doch dann sagte sie nur:
    ,,Guten Abend.", ohne auch nur einen Millimeter den Kopf dabei zu neigen. Dann wandte sie sich um und ging. Janos sah ihr hinterher. So wie sie ging ein kühles, hochmütiges Mädchen. Keine Frau, die die Liebe kannte. Janos sah es sofort. Es war noch nicht erwiesen, ob nicht vielleicht doch Feuer unter dem Eis sein konnte.
    Der junge Schauspieler, der eifrig hinter ihr herlief, würde es allerdings kaum entdecken. Er gewiss nicht.


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    So, das war´s für heute! ;-) Hoffe wie immer auf PNs, Karmas und Kommis! =)

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  • Okay, es geht weiter mit einer ziemlich kurzen und nicht sehr wichtigen fs!



    Regina saß mal wieder grausam allein in ihren kleinem Kämmerchen. Es mochte früher nicht mehr als eine Besenkammer gewesen sein. Frau Zenger vermietete ihr diese Wohnung für 25 DM. Regina hatte fast jeden Monat Mühe, die Miete zusammen zu kriegen. Zu der Wohnung war sie durch eine Bekannte gekommen. Regina ging das Erlebte noch einmal durch. Nachdem ihre Mutter gestorben war, hatte sie nur noch eine Verwandte:Anni Platschek. Zu der wollte sie gehen und sich vielleicht für ein paar Wochen dort einquartieren. Doch als sie dort ankam, erlebte sie ihre erste Enttäuschung im Westen. Anni hatte mittlerweile geheiratet und 4 Kinder bekommen. Ihr Mann war Alkoholiker und Zeitarbeiter. Nur widerwillig hatte eines der Kinder auf dem Sofa Platz für Regina zum Schlafen gemacht. Am nächsten Morgen hatte Anni Regina ihr Herz ausgeschüttet und ihr dann die Wohnung hier empfohlen. Einen kurzzeitigen Job hatte sie ihr auch besorgt. Sie wurde als Aushilfskraft eingestellt und pünktlich zu Weihnachten wie alle anderen Aushilfen wieder entlassen.
    Doch nun war plötzlich dieser Mann in ihr Leben getreten-Martin-. Sie hatten sich noch einmal kurz getroffen, als Martin Kuchen austragen musste. Da haben sie sich ausgemacht, dass Martin zu Mosers sagen kann, dass Regina eine alte Bekannte aus Königsberg ist und dass Martin und ihr Vater zusammen im Krieg waren.
    Dann hatten sie sich ein Tag und eine Uhrzeit ausgemacht, wo sie sich noch einmal treffen wollten. Doch sie war sich noch nicht sicher, ob sie da überhaupt hinwollte. Für Martin empfand sie reichlich wenig. Und der Kuss...Ja, der Kuss war sowieso nur auf sein Drängen hin gegeben worden!



    Martin´s Gefühle waren nicht gerade anders. Seine Stimmungen wechselten ziemlich häufig. Trotzdem hatte er den Mosers die Geschichte von der alten Bekannten aus Königsberg erzählt.
    Frau Moser fiel dazu gleich wieder eine Geschichte ein, von ihrer Nachbarin die Schwester wohnte noch im Osten und der ging es verhältnissmäßig gut.


    (sorry wegen dem Bart, aber der war mal rosa und mal blau...^^#)
    Martin war bei Mosers zum Essen. Er hatte ein schlechtes Gewissen. Mosers waren immer so gütig zu ihm und er brauchte nicht mehr zu tun, als ein paar Kuchen und Brötchen auszuliefern und Mehlsäcke zu schleppen. An seiner Stelle sollte eigentlich der Sohn von Mosers sitzen. Wäre es nicht besser gewesen, wenn Martin gefallen wäre und der Sohn...er hieß Werner...hier sitzen würde? Ja, es wäre auf jeden Fall besser!
    ,,Ich werde mir demnächst eine Arbeit suchen!", sagte Martin dann.
    ,,Weißt du schon, was du machen willst?", fragte Frau Moser, die als Bäckerin eine erstaunlich gute Figur hatte.
    Er hob die Schultern:
    ,,Nein, ich weiß noch nicht so genau."
    ,,Hm...ich weiß ja nicht, ob das was für dich wäre, aber du kennst dich ja ziemlich gut mit Autos aus.", warf Herr Moser ein. Martin nickte nur, das stimmte, er kannte sich sehr gut mit Autos aus, er hatte schon oft den Wagen der Mosers repariert, so gut wie ein Mechaniker.
    ,,Drüben an der Tankstelle-Frau Roth sucht eine Hilfskraft!"
    ,,Ich werd mal drüber nachdenken.", sagte Martin nur, verabschiedete sich von den Mosers und ging in sein Zimmer.



    Dort legte er sich auf seine Couch und dachte noch einmal über das Angebot nach. Ja, er kannte Frau Roth. Sie war eine wunderschöne Frau! Sie hatte Augen, die nur so vor Lebensenergie sprühten und eine Figur das jeder Mann zweimal hinschauen musste. Sie führte die Tankstelle und die Reperatur ganz allein. Ihr Mann war vor ein paar Jahren bei einem Autounglück gestorben. Sollte er rüber zu ihr gehen und sie fragen? Doch davor scheute er sich. Er hatte Angst, vor dem Menschen, erst recht vor einer so hübschen jungen Frau. Am wohlsten war ihm in seiner kleinen Kammer, allein und für sich. Nur nicht mit anderen Menschen reden müssen! Bei diesen Gedanken erinnerte er sich an Regina. Warum hatte er sich nur mit ihr verabredet? Das war doch Unsinn! Er würde nicht zu diesem Treffen hingehen!
    Wenn Gaby ihn nicht verlassen hätte, wäre er heute bei ihr und müsste sich nicht mit solchen Gedanken quälen! Gaby! Seine Frau! All die Jahre hatte er an sie gedacht, hatte sich an Erinnerungen geklammert. Ihr frisches, junges Gesicht, die spitzbübische Art, wie sie die Nase krauste, ihr fröhliches Lachen, ihre stürmischen Zärtlichkeiten. Wenn er an Heimkehr gedacht hatte, so hatt er an sie gedacht. Nun, das war vorbei. Sie wollte ihn nicht einmal sehen. Man würde sich scheiden lassen und dann nie wieder voneinander hören. Er würde allein weiterleben, wenn er nun schon noch am Leben war. Und eigentlich war es ihm ganz recht so. Er fühlte sich am wohlsten, wenn er allein war. Jetzt wusste er es auf einmal ganz genau.



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    Okay, das war´s erst mal! Ich würd mich echt freuen, wenn sich auch die stillen Leser einmal melden würden! ;)

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  • Okay,Ich gehöre nicht zu den Allerstillsten,aber ich hoffe,dass du dich über meinen Kommi trotzdem freust. ;)
    Ich finde das ist alles etwas verwirrend. Ich weiß ja nicht,ob das so sein soll aber mir türmen sich jetzt Fragen auf wie:
    Wer ist Janos?
    Wie steht er zu Martin und Regina?
    Wieso hat Martin Regina geküsst?
    ...
    Kann ja auch sein,dass das so gewollt ist. Ist halt nur ziemlich verwirrend. Ich fand,dass Martin im ersten teil so...nett und charmant gewirkt hat und jetzt hat er sich so nach Außen hin total gewandelt. War das Absicht? Er schies so lebensfroh und so. Davon ist Hier jetzt aber nicht mehr viel zu sehen. Kann ja auch sein,dass das gewollt ist.
    Ich würde auch mal gerne wieder was von Regina hören,denn wie Ich as so verstanden habe wohnt sie ja mit dem Martin quasie zusammen. Oder? Kann auch sein,dass Ich das nur falsch verstanden habe,dann nehme Ich das zurück. Aber fals nicht,dann hätte Regina auf einem "Gemeinschafts Bild" besser mit drauf sein müssen.

    Okay,genug gemeckert.
    Wäre nett wenn du mir meine Fragen beantwortest! :kuss :knuddel
    Mach schnell weiter!!!

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    [center]:suse[/center]

  • Okay, ich hoff mal, dass ich das jetzt einfach hier reinschreiben kann, ohne dir ne PN zu schreiben, falls sich andere die gleichen Fragen stellen:
    Also...Janos ... naja, der wird später noch vorkommen, er "spielt" eine Hauptrolle und man lernt ihn halt jetzt erst mal kennen. Er wird sozusagen erst einmal vorgestellt, ohne das man sich schon viel über ihn denken muss.
    Warum Martin Regina geküsst hat? Naja, er hat sich halt allein gefühlt, sie auch. Er wollt sich wahrscheinlich auch darüber hinwegtrösten, das seine Frau ihn verlassen hat und naja, die zwei hatten ja auch schon ein bisschen was getrunken. *g*
    Ja, Martin ist schon "ne Sache für sich". Er ist halt ziemlich verbittert, weil er von anderen Leuten (den Mosers) abhängig ist. Er weiß nicht, was sein Leben für nen Sinn macht...an seiner Stelle hätte der richtige Sohn sitzen können. Das denkt er sich halt. Er will nen Job, will aber nicht wirklich mit anderen Menschen Kontakt haben!
    So, Regina wohnt allein, in ihrer kleinen Besenkammer, die sie bei dieser alten Frau gemietet hat. Martin und sie hatten sich eben nur einmal auf der Straße getroffen und sich einen Tag ausgemacht, an dem sie sich richtig treffen können.
    Okay, ich hoffe, du verstehst das jetzt ein bisschen besser! ^^ :knuddel :kuss :hug

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  • Wenn ich an deine letzten Storys / Ansätze denke, ist das hier ein Meisterwerk. Gut geschrieben, auch wenn du auf Gleichgewicht achten solltest, nciht ein riesiges Ding zu einem Bild und dann zwei, drei Sätze zum nächsten.
    Jedenfalls hat sich den Schreibstil SEHR verbessert, weiter so.

    Meine Fotostory:

  • Ich find die FS wirklich cool. :eek: ;)
    Du hast sper Bilder und es passt auch irgendwie alles zu den 80ern (so von den Kleidern und so). Die Texte find ich auch gelungen !!!
    Supiiii, ih freu mich auf die FS der FS *lol*.

  • So, jetzt kommt eine kleine fortsetzung! :)



    Sie trafen sich auf einem unbelebten Platz, in der Stadt. Beide waren sie pünktlich, warum auch nicht, sie hatten ja Zeit.
    Beide hatten sie sich vorgenommen, nicht zu kommen, doch das schlechte Gewissen, den anderen im Schnee warten zu lassen, ließ sie doch beide auftauchen.
    Martin machte ein finsteres Gesicht. Er wollte nicht hier sein. Und sie war auch wirklich nicht so hübsch, fiel ihm jetzt auf.
    Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her und keiner machte Anstalten, etwas zu sagen.
    Regina schauten sich während dem Laufen die Schaufenster an, all die schönen Kleider mochte sie auch besitzen. Doch sie hatte kein einziges. Plötzlich nieste sie und Martin schreckte auf, er schien erst jetzt bemerkt zu haben, dass er nicht allein durch die Straßen ging.
    ,,Wir können ja irgendwo einkehren!", er schaute sich suchend um.
    ,,Wir wär´s denn mit dem Cafe dort drüben?"
    Regina nickte nur.



    Sie redeten eine Weile über Gott und die Welt, Regina schielte immer wieder auf die Meisterwerke von Torten in den Regalen. Ihr Magen zog sich zusammen. Sie hatte heute noch nichts gegessen.Martin dann fragte:
    ,,Möchtest du Kaffe?"
    ,,Ja, gerne!", sofort kam auch ein nettes Mädchen und fragte:
    ,,Möchten Sie Kuchen dazu?"
    ,,Möchtest du Kuchen?", wiederholte Martin die Frage.
    ,,Nein, danke.", sagte Regina artig.
    ,,Ich habe gar keinen Appetit auf Kuchen, bei Mosers gibt es fast den ganzen Tag nur Kuchen.", sagte er erklärend. Doch im nächsten Moment bereute er, was er gesagt hatte, nur weil er keine Lust auf Kuchen hatte, sollte sie nichts bekommen?
    ,,Du musst aber unbedingt ein Stück essen! Das Zeug hier sieht doch echt gut aus!", fügte er eifrig hinzu.
    ,,Nein danke, wirklich nicht."
    ,,Unsinn!", als das Mädchen den Kaffe brachte, sagt er:
    ,,Für die Dame noch Kuchen bitte!"
    Das Mädchen brachte eine große, runde Platte, auf der viele verschiedene Stücken Torten lagen.



    Ihr fiel es sichtlich schwer, sich zu entscheiden. Ihr Blick nahm nun fast schon etwas kindliches an, wie sie diese Platte betrachtete.
    ,,Vielleicht dieses hier?", fragte Martin und zeigte auf ein großes Stück Schokoladentorte.
    ,,Ja! Oh ja!", sagte sie atemlos.
    ,,Nimm doch noch dieses da dazu! Das ist eine Cremeschnitte.", sagte er fachkundig.
    ,,Doch nicht so viel!"
    ,,Warum nicht? Du brauchst doch nicht auf deine Linie zu achten."
    ,,Sahne dazu?", fragte das Mädchen.
    ,,Natürlich.", antwortete Martin an Regina´s Stelle.
    Das finstere war aus seinem Gesicht gewichen, als er sie beim Kuchen essen beobachtete. Sie hatte Hunger, und man spürte, dass es ihr schmeckte. Das freute ihn. Auf einmal war wieder etwas von der Rührung, von der Zuneigung da, die er auch schon an Silvester verspürt hatte. Sie lächelten sich an.
    ,,Ich habe übrigens eine Stelle in Aussicht!", sagte Martin und berichtete von Frau Roth und der Tankstelle.
    Dann fragte er:
    ,,Wirst du mich wieder mal besuchen?", sein Blick war liebevoll.
    ,,Geht das denn?"
    ,,Natürlich, ich habe Mosers unsere kleine Geschichte erzählt. Wann kommst du? Übermorgen, ja? Zum Abendessen? Ich bereite etwas vor.
    ,,Wenn du willst.", es klang zutraulich.
    Er brachte sie bis zur Tür.
    ,,Also dann, übermorgen abend!"
    ,,Ja.", sagte sie. Ihr Gesicht war kindlich, jung und süß im Licht der Laternen.



    Dann plötzlich, zog er sie zu sich heran und küsste sie. Es war nicht so kurz, wie an Silvester, es war ein richtiger, fester Kuss. Regina widerstrebte nicht. Sie fühlte sich so glücklich, so geborgen, und das war es, was sie sich schon so lange gewünscht hatte.


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    So, das war´s erst mal! :)

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  • Zitat von be happy!

    den anderen im Schnee warten zu lassen


    Zitat von be happy!

    im Licht der Laternen


    Diese beiden kleinen Teile haben mir nich sehr gut gefallen, denn erstens schneit es nicht und zweitens ist es am Ende nicht dunkel, was du aber problemlos beides hättest einrichten können.
    Das Café ist nicht besonders schön, in einem Café soll man sich wohlfühlen, was bei den kahlen Wänden in deinem Café überhaupt nicht geht.
    Und warum begleitet Martin Regina nach draußen? Er ist nicht bei sich daheim, sondern in einem Café, da muss er erst bezahlen, bevor er gehen kann.
    Auf dem Bild, auf dem Regina sich Kuchen aussucht, hättest du darauf warten können, dass sie fröhlich guckt, das Bild bringt eher rüber, dass sie unglücklich und nachdenklich ist.

    Meine Fotostory:

  • So, ich mach dann auch mal weiter...nach so langer Zeit. Tut mir echt leid! =(



    Doch der Abend gestaltete sich ein wenig anders, als die beiden gedacht hatten. Als Martin Frau Moser erzählte, dass seine Bekannte aus Königsberg kommen würde, lud sie die beiden gleich zum Essen ein. Martin hatte natürlich nicht den Mut dazu, ihre Einladung abzulehnen, schließlich hatte sie ein Recht darauf, zu wissen, wer in dieses Haus trat. Außerdem wäre es wahrscheinlich sowieso nicht besonders gut gewesen, mit einer Frau, wie Frau Moser zu diskutieren. Sie hatte immer das letzte Wort.
    Beim Essen hielt sich Herr Moser eher gemütlich, doch seine Frau gab sich abwartend und ein wenig kritsch.



    Regina sollte viel erzählen, wie es denn im Osten so war. Doch Regina gab nur knappe, zögernde Auskünfte.
    Ja, es gab nicht so viel zu Essen, wie hier. Und zu kaufen gab es auch nicht so viel wie hier. Und ja, die Leute lebten ganz anders.
    Als das Gespräch dann zu ihren Berufswünschen kam, wendete sich das Blatt und Frau Moser´s Gesichtszüge verhärteten sich.
    ,,Mein Traum war es, Malerin zu werden.", erzählte Regina schüchtern. Malerin! Was bildete die sich nur ein?!, dachte Frau Moser. Malerin ist doch kein Beruf! Der Martin hätte sich auch ruhig etwas Besseres suchen können!



    Später verabschiedete sich Regina artig und wünschte noch einen schönen Abend.
    ,,Ich bringe dich noch zur Straßenbahn.", sagte Martin. ,,Aber möchtest du dir nicht vorher noch einmal mein Zimmer anschauen? Vielleicht besuchst du mich demnächst ja mal, da musst du ja wissen, wo du mich findest!" Martin hatte sich diese Worte vorher zurecht gelegt. Die Mosers sollten ruhig wissen, dass Regina wieder kommen wird!
    ,,Natürlich, wenn du willst.", sagte Regina kühl. Frau Moser sagte dazu nichts, man sah ihr an,was sie dachte. Herr Moser hingegen schien sich für die beiden zu freuen und sagte etwas vollkommen unerwartetes:
    ,,Du kannst ja den Wagen nehmen, Martin und das Fräulein nach Hause fahren!" Seiner Frau verschlug es die Sprache, was den Abschied wesentlich abkürzte.



    Als sie dann allein waren sagte sie:
    ,,Na das geht aber wirklich zu weit!"
    Herr Moser war selbst überrascht von seiner Großzügigkeit und sagte entschuldigend:
    ,,Nur ausnahmsweise mal! Die Kleine kann einem ja echt leid tun! Durch die bläst ja der Wind durch. Sie hat´s schwer!"
    ,,Aber eingebildet ist sie! Malerin! Pah! Und Latein hat sie gelernt! Worfür braucht man denn so was?"
    ,,Das mit dem malen scheint sie sich aber aus dem Kopf geschlagen zu haben.", meinte Herr Moser ruhig.
    ,,Hm. Glaubst du, dass er sie von früher kennt? Ich nicht.", fragte Frau Moser. Sie war eine Frau und stets voller Misstrauen.
    ,,Warum denn nicht?", erwiderte er nur. Er war ein Mann und eher geneigt, dass zu glauben, was man ihm sagte. Der Blick seiner Frau sagte auch deutlich, was sie von der männlichen Intelligenz im Allgemeinen hielt.



    ,,Mir passt es nicht, dass Martin sie mit nach oben nimmt!", schimpfte sie.
    ,,Ach, das musst du doch verstehen! Er ist noch ein junger Mensch! Irgendwann musste er sich doch mal ein Mädel zulegen!"
    ,,Aber nicht hier bei mir! Und nicht so eins!", keifte Frau Moser energisch. ,,Es genügt, dass wir ihn hier wohnen lassen für nichts und wieder nichts. Wir könnte die Wohnung genauso gut für teures Geld vermieten! Und er soll sich nicht so eine anlachen! Eine Frau mit Geld wär das richtige für ihn!"
    Doch dann sagte Herr Moser etwas sehr hübsches, was man gar nicht von ihm erwartet hätte:
    ,,Vielleicht braucht er aber nötiger eine, die ihn liebhat und die er liebhaben kann."
    ,,Schmarrn.", meinte seine Frau daraufhin herzlos. ,,Liebe! Davon kann man ja nichts runterbeißen!" Damit verschwand sie in Richtung Schlafzimmer.
    Herr Moser blickte nachdenklich hinter ihr her. Er war nicht so gebaut, dass er philosophiert hätte. Und schon gar nicht über die Liebe. Aber in seiner Jugend war er romantischen Gefühlen nicht abgeneigt gewesen. Und ein wenig war davon noch übrig. Das war eine Seite, die seine Frau nie entdeckt hatte. Dafür war sie blind und taub. Wenn sie auch sonst eine tüchtige und ordentliche Frau war, die Haus und Geschäft mit fester Hand regierte.
    Ja. Herr Moser seufzte. Kein Mensch war eben vollkommen. So ist das nun mal im Leben.


    ________________________


    Das war´s erst mal. Sorry für den langen Text am ende...*rotwerd*^^

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    O___O


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  • Super fs! :up


    Ich finde,dass sich die Grafik deutlich gebessert hat und das mit dem vielen text am Ende stört nicht,okay vielleicht hättest du noch ein Bild von den Beiden im Gespräch schißen können,aber so gehts auch.
    Was mir nicht so gefällt ist das du aufeinmal die Schrift dick hast und alles in die Mitte getan hast.Obwohl mir das besser gefällt als zuvor,finde ich es schade. Das andere hat irgendwie besser zu der Story gepasst... naja.


    Ansonsten: Gute FS! :up


    :knuddel HDUDL =)


    La Goof!

    [center]You are not here and I miss you a lot...[/center]
    [center]...7 days left...[/center]
    [center]:suse[/center]

  • Hallöchen Leute, jetzt geht es endlich mal weiter! Aber auch nicht viel...naja. tut mir leid!



    Nachdem Martin und Regina in Martin´s Zimmer gegangen waren, konnten sie doch keine zärtliche Stimmung finden.
    ,,Ich hatte mir den Abend eigentlich ganz anders vorgestellt. Aber ich musste den Mosers sagen das du kommst! Und als sie uns dann zum Essen eingeladen haben, konnte ich auch nicht nein sagen!", meinte Martin.
    ,,Das ist doch in Ordnung. Es war doch nett.", antwortete Regina, ganz höhere Tochter.
    ,,Das nächste Mal gehen wir gleich rauf zu mir und machen es uns gemütlich, ja?"



    Regina zog eine Augenbraue hoch, was ihr ein erstaunt-angewidertes Aussehen gab. Was bildete der sich überhaupt ein?! Sie wollte ihn zwar nicht kränken, aber die zwei Stunden bei Mosers hatten sie nervös gemacht. Um zu reden sagte sie schließlich:
    ,,Wenn ich doch nur eine Stellung hätte!"
    ,,Hm...Es muss doch etwas geben! Hast du denn nichts ordentliches gelernt?"
    Diese Frage verpatzte alles. Was dachte er überhaupt, was er ist? Er hatte doch selber keine Arbeit, außer den Botendienst zu spielen!



    Sie straffte sich ein wenig. Dann sagte sie mit einem kühlen, unpersönlichen Lächeln:
    ,,Gehen wir? Ich glaube nicht, dass es Frau Moser allzu gern sieht, wenn ich so lange hier oben bleibe!"
    Stumm gingen sie nach draußen und Regina wartete, bis Martin den Wagen aus der Garage gefahren hatte. Auch auf der Fahrt sprachen sie nicht viel. Martin brachte sie höflich bis zur Tür. Einen Abschiedskuss gab er ihr aber nicht. Das enttäuschte sie nun doch ein bisschen. Aber was hatte sie erwartet? Nach so einem Abend. Vielleicht hätte sie einfach die Arme um seinen Hals legen sollen und ihn küssen sollen.
    Aber so etwas hätte sie nie getan.



    _________________



    Gaby betrachtet sich stumm im Spiegel. Sie hatte eine gute Figur, obwohl sie jetzt schon auf Mitte 30 zu ging, und ein hübsches Gesicht, obwohl sie eine bekümmerte Miene aufgesetzt hatte. Sie wirkte abgespannt und müde.
    Sie blickte sich um. Ihr Zimmer war sehr schön eingerichtet. Ein schönes breites Bett, hübsche Bilder und warme cremefarbenen Tapete. Luxus, Wohlstand.
    Doch war das wirklich alles Luxus? Es war doch nur Wärme, Geborgenheit, und ein paar Kleider zu viel im Schrank. Wenn man es einmal hatte, kam es einem selbstverständlich vor. Wichtiger war der Mann, den sie über alles liebte, obwohl sie nicht mit ihm verheiratet war. Verheiratet war sie immer noch mit dem Anderen. Mit Martin. Alles hatte sich verändert, seitdem er wieder aufgetaucht war. Paul war ernster geworden. Sie lachten nicht mehr so viel miteinander. Sie beschloss, sich noch schnell abzuschminken, Nachtcreme aufzutragen und dann zu ihm rüberzugehen.


    _____________


    So, das war´s erst mal...also...nur für alle Fälle, falls ihr das noch nicht so ganz verstanden habt:Gaby ist die Noch-Frau von Martin (hatte ich mal in meiner zweiten fs erwähnt) und Paul ist ihr jetztiger Freund.
    Ich hoffe auf Karmas, PNs und Kommis! =) Wie immer eben!
    Tschaui! =)


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  • So, es geht weiter! =)



    Als sie sein Zimmer betrat, lag er auf seinem Bett und starrte an die Decke. Es hatte sich so viel verändert, seitdem Martin wieder da war! Aber Paul wich auch jedem Gespräch über ihre Beziehung und Martin aus. Jetzt schaute er sie nur ernst an.



    Und da platzte plötzlich der ganze Stress, den sie die letzten Wochen gesammelt hatte aus ihr raus:
    ,,Wenn ich dir lästig bin, dann sag es einfach! Ich kann gehen! Dann bist du wieder frei! Freiheit! Ja, das muss was tolles sein! Frei von jeder Verantwortung. Eine Freundin wechselt man schnell! Und hat dabei noch das Gefühl, dass es ihr Recht geschieht! Sie ist selber treulos und feige! Sie hat es nicht anders verdient!"



    Paul war jetzt aufgestanden. Müde und traurig sah er sie an. Nie hatte er sie früher so angeschaut.
    ,,Gaby", sagte er dann ruhig. ,,Schämst du dich nicht? Warum redest du solchen Unsinn? Ist es meine Schuld, dass wir noch nicht verheiratet sind?"



    ,,Nein, es ist meine Schuld! Alles ist meine Schuld! Ich bin die treulose Frau, die ihren Mann im Unglück gelassen hat und in ein angenehmes Leben ausgewichen ist."
    Er schaute sie ernst an.
    ,,Ach Paul! Ich weiß, du liebst mich nicht mehr!", schluchzte sie.



    Sanft nahm er sie in die Arme.
    ,,Du weißt, dass ich dich immer noch genau so sehr liebe, wie an unserem ersten Tag. Zwischen uns hat sich nichts geändert."
    ,,Nein, ich weiß, du verachtest mich!"
    ,,Ich liebe dich. Und das weißt du auch! Ich billige nur dein Verhalten gegenüber deinem...deinem Mann nicht! Es war herzlos, seine Rückkehr zu ignorieren! Und wenn man Herzlosigkeit an einer Frau entdeckt, die man liebt, dann ist das schlimm!"
    Dann schwiegen sie beide. Sie mit dem Kopf an seiner Schulter. Ein paar Tränen tropften auf seinen Schlafanzug. Sie war froh, dass es endlich ausgesprochen war.



    ,,Ich begreife nur nicht, warum es dich überhaupt nicht berüht hat, dass er zurück kam! Ich kann verstehen, dass die Ehe mit ihm dir nichts mehr bedeutet, es ist zu lang her. Du lebst schließlich jetzt auch mit mir zusammen. Aber abgesehen davon, muss es einen Menschen doch berühren, wenn man überlegt, was er durchgemacht hat! Ich war auch im Krieg. Ich war auch verwundet und auch kurz in Gefangenschaft. So weit kann ich das alles nachvollziehen. Aber dann war für mich der Krieg vorbei! Er aber war bei den Russen. Jahre um Jahre in Gefangenschaft! Jahre in denen es uns gut ging! In denen wir überlegt haben, ob wir nach Spanien oder nach Ungarn fahren, ob wir Gans oder Pute machen, ob wir einen Opel oder einen Volkswagen kaufen, ob wir -"
    ,,Hör auf!", sagte Gaby heiser.



    ,,Gaby, hast du einmal darüber nachgedacht? Ich kann nicht verstehen, wie dich das so kalt lassen kann!"
    ,,Mich lässt das doch nicht kalt! Wie kannst du nur so etwas denken? Hätte ich dich etwa verlassen sollen? Ich konnte ihm doch auch nicht helfen!"
    ,,Natürlich hättest du mich nicht verlassen sollen! Aber du warst der einzige Mensch, der ihm hätte helfen können, sich wieder zurecht zu finden! Ich dachte auch, es wird sich schon eine Lösung finden lassen. Aber als ich ihn dann am Bahnhof gesehen habe..."
    Er verstummte. Ja, er hatte Martin in Empfang genommen, hatte gesagt, Gaby fühlte sich nicht gut. Er konnte diesen Blick nicht mehr vergessen. Wie er versucht hatte, alles zu erklären.
    ,,Ich verstehe.", hatte der Mann gesagt. Und Paul wusste, dass Martin auch das verstanden hatte, was er nicht gesagt hatte.



    ,,Aber was hätte man denn tun sollen?", fragte Gaby und Tränen rannen über ihr Gesicht.
    ,,Ich muss immer wieder drüber nachdenken, wie es ist, von heute auf morgen in diese Welt zu geraten. Er kann das nicht allein durchstehen!"
    ,,Aber ich konnte ihn doch auch nicht in Emfpang nehmen, als wäre alles in Ordnung! Es ist doch deine Wohnung!"
    Hilflos sah sie ihn an. Und wieder dachte sie:
    Es wäre doch besser gewesen, wenn er nie gekommen wäre!
    Und weil sie sich für den Gedanken so schämte, begann sie wieder zu weinen. Doch dieses Mal weinte sie aus Mitleid mit sich selbst. Warum konnte sie nicht endlich mal in Ruhe und Frieden leben?
    Paul tröstete sie. Er nahm sie zärtlich in die Arme und sie waren sich fast so vertraut und nah wie früher.
    Aber Gaby dachte:
    Wie lange noch? Er wird sich bald nach einer anderen Frau umsehen. Eine, die ihm nicht solche Konflikte ins Haus bringt. Vielleicht tut er es jetzt schon...


    _________________
    So, das war´s wieder.
    Bye! =)

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  • Hallöchen...es geht weiter...nach so langer Zeit. Tut mir leid! I´m so sorry!



    Die Sonne schien schon warm durch Regina´s Fenster, in ihr Kämmerchen, als sie aufwachte. Es war ein schöner Tag, also beschloss sie, ein bisschen spazieren zu gehen. Sie hatte ja sowieso nichts besseres zu tun.



    Also lief sie los. Bald wusste sie nicht mehr genau, wo sie war, doch die Gegend kam ihr bekannt vor...Es schien ein etwas "reicheres" Viertel zu sein. Aber darüber brauchte sie sich eigentlich keine Gedanken zu machen. Es gab im Moment viel wichtigeres. Eine Frage, die sie zur Zeit ziemlich beschäftigte, war die:Liebte Martin sie wirklich? Wenn nein, was hatten dann die Küsse zu bedeuten? Okay, ihr letztes Treffen war nicht besonders gut verlaufen, aber da waren sie beide auch gestresst wegen den Mosers gewesen.



    Doch als Regina ein paar Schritte weiter ging, sah sie, was sie Martin scheinbar bedeutete. Ihr wurde warm, nein heiß. Das hatte er ja geschickt hinbekommen, er hatte einen Job und eine hübsche, reiche Freundin. Deswegen kam ihr die Gegend so bekannt vor, hier wohnten die Mosers. Und das hier war scheinbar die Autowerkstatt, wo er arbeiten wollte (und es jetzt auch tat). Und die Frau musste Frau Roth sein.
    Regian riss sich aus ihren Träumen und fing an zu rennen, sie wollte nicht, dass er sie auch noch sah. Sie war nicht so eine, die gerne in der Öffentlichkeit große Szenen machte.



    Sie rannte, bis sie nicht mehr konnte. Dann blieb sie stehen. Wo war sie eigentlich? Ach! Das war jetzt egal. Sie ließ sich die Szene noch einmal durch den Kopf laufen. Wieso machte er so etwas? Was sollte das?! Und sie, törichte, dumme Kuh, hatte wirklich geglaubt, er würde sie lieben. Aber es waren doch alle Männer gleich, dachte sie mit einem grimmigen Lächeln. Doch sofort verhärteten sich ihre Züge wieder.



    Dann sah sie sich um. Sie stand vor einem Fotoatelier. Hier war sie wirklich noch nie vorbei gekommen. Hm...was war das für ein Zettel, der dort an der Tür hing?
    ,,Fotoatelier Schneider:
    Suche Assistentin für die Kasse!"
    Eine freie Stelle? Das wär´s ja. Doch an so einem "tollen" Tag konnte es doch gar nicht sein. Die Stelle war bestimmt schon weg, und dieser Herr Schneider hatte nur vergessen, den Zettel abzunehmen. Doch nachschauen mochte sie trotzdem.



    An der Kasse stand ein etwas älterer Mann, doch obwohl er so alt war, sah er trotzdem noch gut aus.
    ,,Hallo! Ich wollte fragen...Ähm...Ich hab den Zettel draußen gelesen...", fing Regina an.
    ,,Den Zettel? Ach den Zettel! Ja! Sie möchten also hier arbeiten?"
    ,,Ja, sehr gerne."
    ,,Kennen Sie sich denn schon ein bisschen aus, mit dem Verkaufen?"
    ,,Nein, ehrlich gesagt überhaupt nicht.", sagte sie und errötete.
    ,,Aber rechnen können Sie?"
    ,,Natürlich!", entgegnete Regina leicht zornig.
    ,,Nun...Wir können es ja mal probieren."
    ,,Ehrlich?", fragte sie mit leuchtenden Augen.
    ,,Ja klar. Kommen Sie einfach morgen früh, und ich weise Sie ein."
    Dann verabschiedeten sie sich und Regina verließ glücklich und mit einem Job den Laden.


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    Nun denn, das war´s erst mal. Ich hoffe, es gefällt euch. (Karma, Kommi und PNs erwünscht)

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