Beiträge von rizi1605

    Hey ihr beiden!!!


    Ist ja total klsse, was ihr da macht!!!! Das mit den Kindern ist echt ne hammergeile Idee. Gerade beim Lesen habe ich gedacht: So, so, das ist also aus dem kleinen Pedro geworden. Ist echt der Hammer! Macht schnell weiter!
    Übrigens danke, Donnibärchen, dass du mich darüber aufgeklärt hast, wie ihr das macht mit der gemeinsamen Story. Aber ich habe noch eine Frage (habe wohl was mit Chiara gemeinsam ;) Wie macht ihr das mit den Drehorten? Ich meine, ihr müsst doch die gleichen Häuser und so haben. Stell ich mir nicht leicht vor! Dafür noch mal ein spezielles Lob, dass ihr euch an so eine schwierige Sache herantraut. Auch, dass der Schreibstil ähnlich bleibt und so. Na, habt ihr auf jeden Fall bis jetzt alles sehr gut gemeistert!!!


    Liebe Grüße


    Rizi

    Hallo Smeagol, hallo Donnibärchen!


    Wow, das ging ja schnell. Hätte gedacht auf "windige Amore" noch viel länger warten zu müssen. Na, umso besser so! War auch echt ein guter Anfang oder eine gute Fortsetzung, wie man es auch immer sehen will. Sagt mal, wie macht ihr das denn, das gemeinsame Schreiben? Kennt ihr euch und trefft euch dann zum Schreiben oder wer übernimmt welche Arbeit? Würde mich echt mal interessieren!


    Bis dann


    Liebe Grüße


    Rizi :p

    Hallo zusammen! Erst einmal wieder ein FETTES Dankeschön für eure lAntworten. Leider kann ich mein versprechen noch nicht halten. Das heisst, ihr werdet in dieser Fortsetzung doch noch nichts genaues über Jan erfahren. Sorry! Außerdem ist die Fortsetzung heute fast unverschämt kurz, aber ich habe im Moment wegen der Uni so wenig Zeit weiterzumachen. Die gute Nachricht, die ich aber noch habe ist die, dass euer Daumen drücken für das Referat genützt hat. Ist heute nichts peinliches passiert und ich habe sogar ne glatte 2 bekommen :D Deshalb auch vielen Dank für die mentale Unterstützung. Jetzt gehts weiter mit meinen läppischen vier Bildern!


    Die Fortsetzung...




    Es war Samstagmorgen und Lana hatte so richtig ausschlafen können. Nun jedoch war es Zeit endlich aufzustehen. Ein letztes Gähnen, ein letztes Strecken, dann war sie schließlich vollkommen wach. „Lana? Schatz, bist du schon wach?“ hörte sie plötzlich ihre Mutter, die vorsichtig an ihre Zimmertür klopfte. „Komm rein!“ rief diese mit kratzender Stimme zurück und schaute erwartungsvoll in die Richtung aus der die Stimme gekommen war.




    Als ihre Mutter eingetreten war bemerkte sie sofort ihren düsteren Gesichtsausdruck. Wortlos streckte sie Lana etwas entgegen und schaute ihre Tochter eindringlich an. Lana betrachtete den Brief, den ihre Mutter in der Hand hielt. „Was ist das?“ fragte sie unnötigerweise und nahm das Kuvert entgegen. Es steht kein Absender drauf!“ bemerkte ihre Mutter und schaute Lana sorgenvoll an „vielleicht solltest du ihn zur Polizei bringen! Schließlich ist Herr Zirklov heute nicht hier!“ „Ich lasse doch meinen Bodyguard nicht meine Post lesen!“ rief Lana empört, die der Polizist, der ihr zur Sicherheit zur Seite gestellt worden war, sowieso nervte. „Und wenn er von den Entführern ist? Du weißt, sie sind noch nicht geschnappt!“ meinte ihre Mutter während sich tiefe Sorgenfältchen in ihre Stirn furchten. „Was erwartest du denn, eine Briefbombe?“ erwiderte Lana. „Du musst es wissen!“ antwortete ihre Mutter und wand sich seufzend zum Gehen. Anscheinend wusste ihre Mutter das weiteres überreden bei ihr nichts nutzte.





    Als ihre Mutter ihr Zimmer verlassen hatte, setzte sich Lana auf ihren Stuhl und öffnete den Brief. Nun stieg doch ein mulmiges Gefühl in ihr hoch, dass sich allerdings verzog, als sie bemerkte, dass der Brief handschriftlich geschrieben war. Sie blätterte das Papier auseinander und begann zu lesen, Zeile für Zeile, Wort für Wort bis sie am Ende angelangt war. Dann blieb sie einige Zeit ruhig sitzen. Nach und nach begann sie zu begreifen, was sie da gerade gelesen hatte und ein merkwürdiges Gefühl kam in ihr hoch. „Jan…“, seufzte sie plötzlich. Nach und nach begann sie immer klarer zu sehen und ihre Kehle begann sich zu zuschnüren. Bittere Tränen stiegen in ihr auf. „Ich verstehe das nicht…“, schluchzte sie und überflog die Zeilen ein zweites Mal.





    Nachdem sie den Brief noch weitere Male gelesen hatte, war ihr plötzlich Marie eingefallen. So schwer es auch war, sie musste ihr das Schreiben schnellstmöglich zeigen. Auch wenn es hart für sie sein würde, so musste Marie einfach über die neue Situation ihres Bruders bescheid wissen. Sie musste jetzt einen klaren Kopf bewahren. Schnell wischte Lana ihre Tränen von der Wange und lief zum Schrank um sich eilig ein paar Sachen heraus zu nehmen. Wie im Wind hatte sie sich geduscht und angezogen und rannte dann blitzschnell die Treppe runter zur Haustür. „Wo willst du denn hin? Du sollst doch nicht alleine…“, rief ihre Mutter ihr noch nach, da war sie schon aus dem Haus.



    Na ja, wie gesagt, war etwas kurz, aber ich dachte besser stückchenweise eine kurze Fortsetzung, als so ewig lange Pausen, oder? Na ja, bis dann


    Liebe Grüße


    Rizi

    Hi Thiara!


    Wieder einmal eine klasse Fortsetzung! Jetzt wissen wir endlich mehr. Marco ist ja nicht besonders freundlich, der hat ja nur seinen Job im Kopf! Na, dafür gibt es ja noch Luca, der ist echt hinreißed! Nur weiter so!


    Liebe Grüße


    Rizi :strike

    So, jetzt bin ich wieder zurück und habe mal wieder eine Fotsetzung für euch, wenn auch eine Kurze. Aber zunächst möchte ich mich wieder einmal für eure tollen Kommentare bedanken! IHR SEID SOOOOOOOO LIEB, DANKE!!!! :liebe


    Erinnert ihr euch eigentlich noch an die Abschlussfahrt? Nun ich hoffe, heute wird nämlich wieder etwas, was dort passiert ist aufgegriffen, aber guckt selbst!!!




    Als Marie schließlich nach langem ziellosen Herumirrens nach Hause kam war ihre Wut bereits verstrichen. Vielmehr übermannte sie nun ein Gefühl von tiefer Traurigkeit und Leere. In ihrem Zimmer startete sie die Musikanlage um sie bei den ersten Tönen von Nora Jones wieder abzuschalten, da diese sie nur noch melancholischer gestimmt hätten, als sie ohnehin schon war.




    Sie ließ sich auf ihren Stuhl fallen. Wie hatte sie nur so dumm sein können? Sie war so unfair zu Manuel gewesen und hatte Dinge gesagt, die er weder verdient hatte noch die der Wahrheit entsprachen. Natürlich liebte er sie, das spürte sie jedes Mal, wenn sie bei ihm war, wenn er sie in den Arm nahm, sie zusammen nach einer gemeinsamen Nacht im Bett einschliefen oder einfach nur wild herumalberten. Marie seufzte. Nicht nur ihr Bruder war verschwunden, jetzt musste sie auch noch befürchten ihre Liebe verloren zu haben. Denn wer konnte schon wissen, ob Manuel nach ihren harten Worten nicht genug von ihr hatte?




    Plötzlich kam Maries Vater ins Zimmer. Er hatte sich in den letzten Tagen völlig verändert. Aus dem stolzen hochgewachsenen Mann war eine gebrochene Gestalt mit hängenden Schultern und eingefallenen Augen geworden. So stark er auch zu wirken versuchte, Marie wusste, dass er die Belastung, die auf ihm ruhte kaum aushielt. Seine Sorgen um Jan machten in fast verrückt und zudem musste er sich noch um seine Frau kümmern, die seit Jans verschwinden nur noch kraftlos im Bett lag und sogar Medikamente gegen ihre Depressionen verschrieben bekommen hatte. „Hier, Telefon für dich. Ich habe leider den Namen nicht ganz verstanden“, erklärte ihr Vater und gab Marie mit einem müden Lächeln das Telefon in die Hand.




    Sie ging ein paar Schritte durch den Raum um ihren Vater herum, der sich aber wieder zu ihr drehte und ihr mit einer kleinen Geste sagte, dass er sie jetzt wieder allein lassen würde. Marie schlug das Herz bis zum Hals als sie sich meldete. Sie erwartete Manuel am anderen Ende, der mit ihr ein klärendes Gespräch führen wollte. Doch sie täuschte sie. Statt der vertrauten Stimme ihres Freundes meldete sich eine Frau:“ Hallo Marie!“ Marie dachte kurz nach. Sie kannte die Stimme, ganz sicher, doch konnte sie sie nicht recht zuordnen bis die Frau ihren Namen nannte:„Ich bin es, Katja!“




    „Katja? Was willst du?“ „Na, was könnte ich wohl wollen? Das, was ich schon die ganze Zeit von dir wollte. Morgen ist Training und wir stellen das Team für das Spiel nächste Woche auf. Ich will das du den Platz ablehnst!“ „Wer sagt denn, dass ich überhaupt aufgestellt werde?“ fragte Marie grimmig. „Es würde mich sehr wundern, wenn DEIN FREUND dich bei einem so wichtigen Turnier nicht spielen lassen würde!“ „Mein…Freund?! Was…redest du denn da?“ versuchte sich Marie aus der Affäre zu ziehen. Katja hatte auf der Abschlussfahrt also tatsächlich etwas mitbekommen. „Hör auf! Du brauchst mir nichts vorzumachen! Außerdem habe ich Beweisfotos von eurem kleinen Techtelmechtel! Es liegt also in deiner Hand, was passiert. Wenn du spielst, fliegt dein Freund, Herr Harder, von der Schule!“




    Das wars. Ich hoffe es hat euch gefallen. Nächstes Mal werdet ihr übrigens erfahren, wo Ja steckt, und was mit ihm passiert ist. Also bis zum nächsten Mal!


    Liebe Grüße


    Rizi

    OHHH NEIIIIIN, jetzt ist die Geschichte zuende!!! :( Der einzige Trost ist da nur das tolle Ende und vorallem die Vorfreude auf die nächste Story. Ich fand Amore nämlich echt SUUUUUUUPEEEEEER KLASSE!!!!!!!!! Der Text, die Bilder, die Handlung...echt spitze!!! Da hast du echt einige Stunden Lesespass produziert, vielen vieln Dank!!! Und jetzt kann ich nur sagen: Sei kreativ, schnapp dir deinen Co-Autoren und fang an mit "Windige Amore". Denn ich glaube, so wird sie doch heissen, oder? ;)


    Liebe Grüße


    Rizi

    Ich kann mich den Meinungen von Donnibärchen und Smeagol nur anschließen. Wobei ich mich an Chrissys Stelle wohl trotzdem für das "Abenteuer Großstadt" entscheiden würde. Natürlich hätte ich Angst meinen Freund zu verlieren, aber ein Jahr ist keine Ewigkeit und man kann telefonieren, schreiben und sich vielleich auch mal besuchen. Trotzdem verstehe ich natürlich, dass ihr das nicht leicht fällt. War aber auf jeden Fall eine wirklich ausgesprochen gute Fortsetzung. Mir gefällt besonders, dass du der Geschichte so viel Tiefe gibst. Nur weiter so!!!


    Gruß


    Rizi :p

    Also ich bin auch total geistert von der Fortsetzung. Du schreibst so detailliert und beschreibst alles so schön (auch die Kleinigkeiten), dass du richtig Atmosphäre vermittelst. Außerdem beschreibst du die Gefühle der Personen so genau, dass man schnell einen "Draht" zu ihnen bekommt und nachvollziehen kann, warum sie so denken. Eine wirklich sehr gefühlvolle, gelungene Fortsetzung. Mach nur weiter so, mich hast du als Leserin auf jeden Fall geködert!


    Liebe Grüße


    Rizi :knuddel

    Hallo!


    Ich fand den Anfang schon ganz interessant. Die Laura ist ja echt ne Rotzgöre ihrem Vater so auf der Tasche zu liegen und sich die ganze Zeit so kindisch aufzuführen. Auf der anderen Seite merkt man, dass sie anscheinend doch nicht so oberflächlich ist wie man vielleicht denken könnte. Na ja, mal sehen...
    Mach aber auf jeden Fall weiter!


    Gruß


    Rizi:)

    SOOO viele Antworten! Ihr seit einfach KLASSE!!! Ich habe mich wieder superdoll gefreut! Vielen, vielen Dank! Dafür gibt es jetzt auch wieder eine Fortsetzung. Allerdings weiß ich nicht, ob die folgenen Teile in der nächsten Zeit auch so regelmäßig kommen können, weil so langsam der Unistress anfängt, weil das Semester zuende geht und ich für zwei Klausuren üben muss, eine Hausarbeit schreiben und das schlimmste: nächste Woche ein Referat vor 300 Leuten halten muss. Oh oh... :help
    Aber ich mach mich mal nicht verrückt, sondern fange einfach mal an mit der



    FORTSETZUNG...



    Zwei Tage später war Marie mit Manuel verabredet. Sie wollten sich bei ihm treffen und so stand Marie pünktlich um 16 Uhr vor seiner Haustür. Marie sah gar nicht gut aus. Sie hatte tiefe Augenringe und wirkte traurig und lustlos. Jan war immer noch nicht aufgetaucht, obwohl die Polizei ihn verstärkt suchte. Er war seit heute auf der Liste der Leute, die offiziell als vermisst galten, ein Umstand, der Marie nicht unbedingt beruhigte. Sie wusste von vielen Fällen, die im fernsehen publik gemacht worden waren, dass die meisten vermissten, wenn sie nicht nach zwei oder drei Tagen aufgespürt wurden, meist nicht mehr gefunden wurden, und wenn dann meist nur als vergrabene Leiche in irgendeinem Waldstück. Manuel schaute sie an und trat einen Schritt auf sie zu. Ihre düsteren Gedanken standen ihr regelrecht ins Gesicht geschrieben.




    Wortlos ließ sich Marie in seine Arme fallen. Hätte sie noch Tränen gehabt, sie hätte nicht mehr aufgehört zu weinen. Doch sie hatte in den letzten Nächten so viele vergossen, dass ihre Augen wie ausgetrocknet waren. „Marie, was kann ich nur für dich tun?“ flüsterte Manuel ihr ins Ohr und streichelte ihr sanft über den Rücken. Sie hob den Kopf und schaute ihn aus ihren müden braunen Augen an:“ Ich bin nicht die, die Hilfe braucht…“, antwortete sie trocken und löste sich von ihrem Freund.




    Sie ging ein paar Schritte und setzte sich auf seine Hantelbank. Traurig stützte sie die Hände auf die Knie und senkte den Kopf. Manuel kam ihr nach. „Marie, lass dich doch nicht so hängen! Davon wird dein Bruder doch auch nicht…“ „lebendig? Vielen Dank, das weiß ich auch!“ unterbrach Marie ihn verbittert. „Das wollte ich nicht sagen. Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben! Aber wenn du hier so völlig in dich gekehrt sitzt, dein Abi und dein Training völlig vergisst… dadurch wird Jan auch nicht schneller gefunden!“




    Er ging ein paar Schritte durch den Raum als Marie plötzlich den Kopf hob und ihn aus bissigen Augen anblitzte:“ Daher weht also der Wind! Es geht dir ums Training! Du willst, dass ich den Sport nicht aus den Augen verliere und gut bin, damit du als der neue Supertrainer dastehst, wenn wir das nächste Spiel gewinnen, was?“ „Jetzt mach mal nen Punkt, ja?!“ „Wieso, ich habe doch Recht, oder? Dir ist mein Bruder doch total egal! Und ich auch, sonst würdest du etwas mehr Verständnis für mich aufbringen! Es geht nicht immer nur um Erfolg und Sport! Aber ich glaube das kannst du nicht verstehen, weil du noch nie an irgendjemanden dein Herz gehängt hast!“ Manuel runzelte die Stirn. Einen derartigen Wutanfall, der zudem noch völlig aus dem Nichts entstanden war, hatte er bei ihr noch nie erlebt. „Du weißt genau, dass das nicht stimmt!“ erwiderte er ernst.




    „So, weiß ich das? Hör doch auf! Als würdest du mich lieben! Du liebst vielleicht die gemeinsamen Nächte mit mir, okay! Aber mich…“ sie funkelte ihn an. Manuel schüttelte den Kopf. Er wusste, dass sie mit ihren Nerven am Ende war, aber ihm so etwas anzulasten ging einfach zu weit. „Marie ich habe echt keine Lust mich so weiter mit dir zu unterhalten!“ erklärte er mit barscher Stimme. „Das trifft sich gut! Ich habe nämlich auch keine Lust mehr mich mit dir zu unterhalten, und zwar NIE -WIEDER!“ schrie sie zornig und sprang auf.




    Dann eilte sie schnellen Schrittes zur Tür. „Wo willst du denn hin? Marie?!“ rief Manuel ihr hinterher. „Weg! Einfach nur weg!“ rief sie und knallte die Tür donnernd ins Schloss ohne sich noch einmal umzublicken.



    So weit für heute. Ich bin gespannt, was ihr antwortet.


    Liebe Grüße


    Rizi

    Hi Thiara!


    Ich finde auch, dass die Story immer besser wird. Aber irgendwie traue ich dem Ganzen noch nicht. Abgesehen davon, dass chantal nicht begeistert zu sein scheint mit dem rätselhaften Unbekannten arbeiten zu müssen, ich glaube auch, dass ihr Arbeitgeber Herr von Stetten irgendwie Dreck am Stecken hat. Vielleicht gucke ich auch zu viele Thriller. Aber auf jeden Fall freue ich mich total auf den nächsten Teil, weil ich das Geheimnis um Tobias oder Marco oder wie auch immer endlich wissen will!!!


    Liebe Grüße


    Rizi :lecka

    Hi Thiara!


    Es ist zwar eigentlich von den anderen schon alles gesagt worden, aber ich melde mich trotzdem mal zu Wort. Auch ich fand die Fortsetzung total süß und wieder einmal superschön geschrieben. Halt einfach klasse wie immer. Dieser Luca ist ja echt zum verlieben. Hach... ich kann richtig nachfühlen, warum sich Chantal in ihn verliebt hat! :schmelz


    Mach bloß schnell weiter, hörst du?!


    Dann wünsche ich mal allen eine Gute Nacht!


    Liebe Grüße


    Rizi :sleep

    VIELEN DANK mal wieder für eure Kommentare. Hat mich wieder super gefreut! Heute gibt es wieder eine längere Fortsetzung mit 14 Bildern. Hoffe sie gefällt euch! Hier ist sie:






    Lana und Jen machten sich direkt auf den Weg und kamen schon eine viertel Stunde später auf dem Polizeirevier an. Sie parkten das Auto von Lanas Eltern auf dem Parkplatz. „Okay, bereit?“ fragte Jen bevor sie zum Eingang gingen. „Ja, ich bin bereit! Hoffentlich können die uns da helfen.“ „Na dazu sind die Bullen doch da!“ rief Jen und setzte sich in Bewegung. Trotz der Situation, in der sie sich befanden musste Lana leicht schmunzeln als sie Jen folgte. Ihre Austauschschülerin hatte in der kurzen Zeit anscheinend schon so gut Deutsch gelernt, dass sie sogar Ausdrücke kannte, die sie an bestimmten Orten besser für sich behalten sollte.




    Das Polizeigebäude war schon alt und wirkte leicht nostalgisch als Lana und Jen den Eingangsbereich betraten. Wie in einem Hotel saß ein Beamter hinter einer Rezeption, an der sie ihr Anliegen vorbringen mussten:“ Was kann ich für Sie tun? Fahrraddiebstahl? Das wäre erster Stock zweite Tür rechts.“ sagte der Polizist mit monotoner Stimme. „Ähm nein, kein Fahrraddiebstahl. Vielmehr geht es um…ich bin entführt worden“, erklärte Lana. Die kleinen Augen hinter der Brille des Beamten zogen sich zusammen und wurden noch kleiner:“ Entführung? Ja…Moment. Dann ähm gehen Sie bitte zu meinem Kollegen Herrn Bux, Gang runter Zimmer 126!“ sagte er und schaute die Mädchen überrascht an. Eine Entführung war dem Mann in all seinen bisherigen Dienstjahren wohl noch nie untergekommen.




    Lana und Jen folgten seinen Anweisungen, klopften an dem besagten Raum an und traten ein. Herr Bux war ein hochgewachsener Mann mittleren Alters der ihnen mit einer Handbewegung anbot sich doch auf die Stühle vor seinem Schreibtisch niederzusetzen. „Guten Tag“, sagte er zur Begrüßung und schaute von der einen zur anderen und wieder zurück. „Ja, ich bin gekommen, weil ich eine Entführung melden wollte“, erklärte Lana ein zweites Mal. „Eine Entführung?!“ Herr Bux war anscheinend genau so überrascht wie sein Kollege am Eingang. „Ja, ich bin vor zwei Tagen entführt worden als ich auf der Grünwaldstrasse nach Hause gegangen bin. Es war so um etwa 22.30Uhr…“, Lana erzählte die ganze Geschichte und der Polizeibeamte, wie auch Jen, die die Ereignisse in der Genauigkeit wie Lana sie jetzt vortrug selbst noch nicht kannte, hörten intensiv zu.




    Als Lana geendet hatte tippte Herr Bux alle möglichen Daten in seinen Computer ein, wobei er immer wieder nachhakte und nochmals nach Lanas Namen und Adresse fragte. „Sie erwähnten vorhin den Namen Krusa, ist das richtig?“ „Ja, ich habe gehört wie die anderen beiden Männer über ihn geredet haben.“ „Die Sache ist die, Frau Janssen – Wir suchen schon länger einen Verdächtigen mit Namen Eduard Krusa. Es besteht der Verdacht, dass er in illegale Drogenhandel verwickelt ist. Wenn wir ihn haben, könnte die Möglichkeit bestehen an den Kopf der Bande ranzukommen. Ich möchte sie bitten ein Phantombild mit meinem Kollegen zu erstellen. Von Krusa und den anderen beiden Männern. Wäre das Ihnen recht?“ Lana nickte:“ Selbstverständlich. Ich mache alles, was Ihnen bei der Arbeit hilft.“




    Nachdem Lana und ein anderer Kollege, der sich ihnen mit dem Namen Rempel vorgestellt hatte, die drei Phantombilder mit der Hilfe eines ausgeklügelten Computerprogramms erstellt hatten, wurden sie und Jen wieder gebeten auf dem Flur auf einen nächsten Beamten zu warten, der mit ihnen zum Ort der Entführung fahren sollte. „Schrecklich, wie wir immer hin und her geschickt werden, findest du nicht?“ fragte Jen genervt. Sie verbrachten nun schon fast zwei volle Stunden auf dem Revier. Lana nickte, schien Jen aber nicht richtig zugehört zu haben. Die Vorstellung zurückgehen zu müssen an den Ort an dem Jan und sie festgehalten worden waren ließ ihr einen Schauer den Rücken herunter laufen. Es war nicht, dass sie die Erinnerungen fürchtete, die dort zwangsläufig hochkommen würden, vielmehr befürchtete sie dort etwas zu finden, dass beweisen könnte, dass ihre Angst berechtigt und Jan tatsächlich etwas schlimmes zugestoßen war.




    „Frau Janssen?“ hörte sie plötzlich eine tiefe Männerstimme. „Ja“, antwortete Lana und blickte hoch. „Mein Name ist Schröder. Ich würde nun gerne mit Ihnen zu dem Gebäude fahren, indem Sie und Herr Gerling festgehalten wurden. Meinen Sie den Weg dorthin finden zu können?“ Lana nickte und stand auf:“ Ich denke schon“, antwortete sie. „Sehr gut. Dann folgen Sie mir bitte.“ Lana und Jen standen auf und liefen hinter dem Polizisten her nach draußen, wo sie in einen Polizeiwagen einstiegen, indem bereits ein weiterer Beamter aufbruchsbereit am Steuer saß. Dann fuhren sie los und Lana lotste die Männer zur Hauptstrasse und dann in den Wald hinein.




    Schließlich hatten sie das Haus tatsächlich gefunden. „Bitte fassen Sie nichts an, wenn wir gleich hineingehen! Wir werden später noch Leute schicken, die nach Fingerabdrücken suchen werden!“ sagte der Mann, der den Wagen gefahren hatte und schaute die beiden Mädchen an:“ Also dann wollen wir mal!“ fügte er entschlossen hinzu und ging vor zur Eingangstür.




    Lana schauderte als sie die morsche Treppe hinab stieg, die sie noch vor kurzem zusammen mit Jan benutzt hatte um ins Freie zu gelangen. Diesmal musste sich Lana keine Mühe geben, dass das alte Holz nicht knarrte. „Alles in Ordnung?“ fragte Jen besorgt, die den angespannten Gesichtsausdruck in Lanas Gesicht bemerkt hatte. „Es geht schon“, antwortete sie leise. Wie tapfer sie war! Jen wusste nicht, ob sie in Lanas Situation die Kraft gehabt hätte an diesen Ort zurück zu kommen.




    Die Eisentür zu dem Kellerraum war nicht versperrt und sie konnten problemlos eintreten. Ein merkwürdiger Geruch lag in der Luft, der Lana irgendwie bekannt vorkam. Sie rümpfte die Nase. Was auch immer es war, es roch nicht angenehm. Und dann sah sie es! „Oh mein Gott!“ rief sie erschrocken und schlug die Hände vors Gesicht. Auf dem kaputten, schäbigen Sofa lag Krusa, über und über mit Blut beschmiert. „Ist der etwa…?“ stotterte Jen, die, genau wie Lana, ganz bleich im Gesicht geworden war. „Ja, er ist tot!“ erklärte Herr Schröder. „Sieht nach Mord aus! Kopfschuss. Hatte keine Chance. Da ist man sofort hin!“ erläuterte der andere Polizist nüchtern. In Lanas Kopf pochte es und ein flaues Gefühl stieg in ihrem Magen auf.




    Blitzschnell setzte sie sich in Bewegung. Sie konnte den Geruch von Blut und Tod und den Anblick des Entführers einfach nicht mehr ertragen. Sie rannte aus dem Raum und die Treppe hoch. „Bloß raus, bloß raus hier“, waren ihre einzigen Gedanken.




    Endlich im Freien setzte sie sich auf einen kleinen Grashügel und atmete tief durch um die frische Luft des Waldes in ihre Lungen zu lassen und den Gestank, der sich in ihrer Nase festgesetzt hatte, loszuwerden. Kurze Zeit später kam Jen auf sie zu und stellte sich vor sie. „Lana, geht’s? Bist du okay?!“ rief sie besorgt. „Geht schon“, flüsterte diese. „War nur der Geruch und…“ „Pssst, schon gut, ich weiß, was du meinst“, antwortete Jen einfühlsam.




    Plötzlich sprang Lana auf und fiel Jen in die Arme:“ Ich bin so froh, dass du mitgekommen bist, Jen! Ohne dich hätte ich das alles nicht überstanden!“ „Schon gut. Nicht der Rede wert“, antwortete diese und streichelte über Lanas Rücken. Sie waren mittlerweile echte Freundinnen geworden und Jen konnte gar nicht mehr verstehen, was sie vor Monaten, als sie angekommen war, gegen Lana auszusetzen gehabt hatte, dass sie sie so vehement abgelehnt hatte. Plötzlich kam Herr Schröder aus dem Gebäude und trat auf die beiden zu.




    „Es tut mir sehr leid, was Sie dort unten sehen mussten!“ bemerkte er mehr in Lanas als in Jens Richtung. Sie sah immer noch nicht besonders gut aus, obwohl die Farbe in ihrem Gesicht zurückgekehrt war. "Mein Kollege war eben nicht sehr taktvoll."




    Er klopfte ihr sachte auf die Schulter:“ Aber Sie haben uns sehr geholfen, Frau Janssen!“ meinte er und schaute sie eindringlich an. „Wir werden natürlich alles daran setzen, dass die Verbrecher möglichst schnell gefasst werden und natürlich, dass Jan Gerling gefunden wird.“ Lana nickte. Es war zwar kein großer Trost, aber immerhin würde die Polizei nun alles Mögliche in die Gänge leiten um Jan ausfindig zu machen. „Da gibt es aber noch etwas, Frau Janssen! Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, werden wir Ihnen einen Polizisten zur Seite stellen, der darauf achten wird, dass Ihnen nichts passiert, bis die Entführer gefasst sind. Natürlich nur, wenn sie einverstanden sind.“ Lana dachte nach. Die Vorstellung, dass ihr jemand wie ihr eigener Schatten folgen würde kam ihr nicht sehr verlockend vor. „Ich weiß nicht…“ antwortete sie "Ist das denn wirklich nötig?" „Denken Sie an ihre Sicherheit. Die Typen suchen vielleicht nach Ihnen!“ Lana dachte kurz nach. Plötzlich vielen ihr Jans Worte ein, als sie sich verabschiedet hatten:“ Halte dich, solange die Typen noch nicht gefasst sind, nicht alleine auf, okay?“ hatte er gesagt. Sie hatte zugestimmt und ihm ihr Wort gegeben und wenn sie schon nichts anderes tun konnte würde sie nun wenigstens nach Jans Sinn handeln. „Okay, ich bin einverstanden!“ antwortete sie und nickte dem Beamten entschlossen zu.



    So, das war mal recht viel Text. Ich habe mir beim Schreiben diesmal besonders viel Mühe gegeben. Ich hoffe die Fortsetzung hat euch gefallen. Würde mich über Kommentare von euch wie immer superdoll freuen. Also macht mich glücklich und schreibt ;)



    Liebe Grüße


    Rizi

    Hey Nikita!


    Ein sehr sehr schöner Anfang! Vor allem die Unterhaltung zwischen Caroline und ihrer Mutter hast du, finde ich, sehr gut geschrieben: richtig lebendig und realistisch! Bin sehr gespannt wie es weitergeht. Ich werde auch auf jeden Fall wieder vorbei schauen!


    Liebe Grüße


    Rizi :schmelz

    Hey GREMSCHNITTA, KEIRA, MEGGY, NIKITA, DONNIBÄRCHEN, SMEAGOL und THIARA: Vielen Dank für eure Kommentare! Ich bin wieder einmal ganz aus dem Häuschen vor Freude darüber! :knuddel


    Deshalb geht es jetzt auch mit einer kurzen Fortsetzung weiter:





    Was war das für ein wohliges Gefühl endlich wieder frisch geduscht zu sein und sich gleich saubere Kleidung anziehen zu können! Lana hatte sich ewig Zeit gelassen und hatte genossen, wie das warme Wasser ihr literweise über die Haut gelaufen war. Jetzt schaute sie sich im Spiegel. Ihre Haut war vom langen Duschen rosig und weich und sie sah schon wesentlich entspannter aus. Ob es Jan wohl auch gerade so ging? Sie lächelte. Nie hätte sie geglaubt einmal so starke Gefühle für ihn zu haben und jetzt, jetzt schlug ihr Herz schon wie wild, wenn sie nur an ihn dachte.




    Nachdem sie sich angezogen und ihre Haare gefönt hatte ging Lana in ihr Zimmer. Es war alles genauso wie vorher auch. Na, warum sollte sich auch was verändert haben? Sie war schließlich nur zwei Wochen wegen der Abschlussfahrt fort gewesen. Doch das alles kam ihr vor als würde es schon eine Ewigkeit zurückliegen.




    Lana schaute auf die Uhr. Verdammt, es war schon spät. Sie mussten doch noch zur Polizei. Sie kramte in ihrer Tasche und zog ihr Handy heraus. Sie musste Jan anrufen, er hatte ihr schließlich versprochen sie zu begleiten. „Marie Gerling“, meldete sich Lanas Freundin. „Marie, ich bin es!“ rief diese freudig, doch Marie zeigte keine Reaktion. „Marie? Bist du noch da?“ „Lana? Wie…Du bist frei?“ sagte das Mädchen am anderen Ende mit leiser Stimme. Lana runzelte die Stirn. „Natürlich! Ich meine…Jan muss doch auch da sein! Oder…“ „Jan ist auch frei? Geht es ihm gut?“ „Marie, was redest du denn? Natürlich…er ist doch bei euch zu Hause!“ rief Lana.




    „Jan? Zuhause? Nein…es ist niemand da. Aber…ich…verdammt ich verstehe überhaupt nichts!“ rief Marie durcheinander. „. Jan und ich konnten fliehen – er wollte eigentlich direkt nach Hause. Merkwürdig, dass er nicht bei dir ist!“ Lana schüttelte nachdenklich den Kopf. Warum war Jan nicht da? Er wollte doch auch schnellstmöglich zu seiner Familie und jetzt…sie konnte es nicht verstehen“ Vielleicht braucht er noch etwas Zeit für sich“, meinte sie und wartete auf eine Antwort ihrer Freundin. „Und wenn sie ihn wieder gefangen haben?“ „Das glaube ich nicht. Hör zu Marie, ich werde jetzt zur Polizei gehen und du wartest, ob Jan kommt, okay?“ „Gut, machen wir es so!“ Lana legte auf. So langsam beschlich auch sie ein ungutes Gefühl. Was, wenn Marie Recht hatte? Was, wenn Jan wieder in der Gewalt der Entführer war? Sie mochte es sich nicht ausmahlen. Es war höchste Zeit zu handeln!




    Lana lief los in Jens Zimmer. Sie fand diese auf dem Sofa sitzend und Musik hörend. Als Jen Lana jedoch sah, stellte sie die CD ab und schaute sie misstrauisch an. Lana sah gar nicht gut aus. Sie wirkte besorgt und unruhig.




    „Lana! Ist alles in Ordnung?“ „Jan ist nicht da!“ „Wie…nicht da?“ „Er ist nicht zu Hause angekommen!“ erklärte Lana. „WAS?! Warum? Wo ist er denn?“ „Na, wenn ich das wüsste! Ich muss zur Polizei! Kommst du…“ „Na klar komm ich mit!“ unterbrach Jen sie und sprang auf.



    Das war die Fortsetzung von heute. Nächstes Mal geht es dann zu unserem "Freund und Helfer" der Polizei. Und, was glaubt ihr ist mit Jan passiert? Bin auf eure Theorien sehr gespannt! Ansonsten noch ein schönes Wochenende...


    Liebe Grüße


    Eure Rizi

    Da bin ich wieder! Sorry, dass es mit der Fortsetzung etwas länger gedauert hat, aber ich hatte nicht so viel Zeit und muss jetzt ordentlich nachproduzieren. Deshalb kann ich auch nicht mit Bestimmtheit sagen, wann es weitergeht. Wird aber nicht allzu lange dauern.


    Natürlich will ich mich auch wie immer bei euch für die Kommentare bedanken. Das kann ich, glaub ich, gar nicht oft genug, denn ohne die hätte ich früher oder später wahrscheinlich keine Lust mehr, und schon gar nich darauf eine zweite Staffel zu machen. Ja, ihr habt richtig gehört, ich habe mich jetz endgültig für "Zeit im Wind Nummer 2" entschieden. Die ersten Drehorte habe ich gestern auch schon gebaut, aber erst einmal soll es ja hier weitergehen mit...



    ...DER FORTSETZUNG...





    Der Bauer hatte ihnen den Weg zur nächsten Hauptstraße gezeigt, und Jan und Lana waren mit dem Taxi nach Hause gefahren. Genug Geld hatten sie schließlich dabei, denn die knapp 6000Euro befanden sich immer noch unberührt in Lanas Tasche. „Geh schnell rein! Deine Familie weiß noch nichts davon, dass wir frei sind!“ sagte Jan leise, während er sie vor ihrer Haustür noch einmal in den Arm nahm. „Geh am besten heute noch zur Polizei, und halte dich, solange die Typen noch nicht geschnappt sind, nicht alleine auf, okay?“ Lana nickte: “Du kommst doch mit zur Polizei, oder?“ „Ich…ja…wir werden sehen, okay?“ Lana schaute hoch und wurde ernst:“ Was ist los mit dir, Jan? Du bist irgendwie…angespannt!“




    „Ich…ich bin einfach froh, dass es vorbei ist.“ „Also kommst du mit?“ fragte Lana. „Ja…ich komme mit.“ Er blickte sie an, schaute in ihre Augen, und fuhr mit dem Finger ihre gerade Nase herunter bis zu ihrem weichen Mund. So wie sie jetzt aussah wollte er sie für immer in Erinnerung behalten. Er zog sie an sich und küsste sie:“ Ich liebe dich, Lana, ich liebe dich so sehr!“ sagte er immer wieder. „Ich liebe dich auch“, erwiderte sie und suchte erneut den Weg zu seinen Lippen.




    Als sie sich schließlich voneinander gelöst hatten und Jan das Grundstück verließ schnürte sich plötzlich ihre Kehle zu. Irgendwie machte sich das Gefühl in ihr breit, dass irgendetwas nicht stimmte oder hinterließen die Ereignisse der letzten beiden Tage ihre Spuren? Sie wusste es nicht. Doch nun war nicht die Zeit nachzudenken. Sie musste ins Haus, zu ihren Eltern und zu Jen, die sich noch immer Sorgen machten.




    Nachdem Jan verschwunden war öffnete Lana die Haustür und trat ein. Obwohl sie nicht lange weg gewesen war überkam sie ein befremdliches Gefühl. Sie hielt einen Moment inne und holte tief Luft, dann ging sie auf die Wohnzimmertür zu und trat ein.




    Als sie in den Raum kam blickten alle auf und starrten sie an. Zunächst reagierte keiner bis nach einigen Sekunden des Schweigens ihre Mutter aufsprang und mit offenen Armen auf Lana zulief:“ Mein Gott, Lana!“ rief sie völlig außer sich, mit Tränen in den Augen. Auch ihr Vater hatte seine Fassung zurück und kam auf sie zu, nur Jen saß noch einige Sekunden völlig verwirrt auf dem Sofa und schaute sich die Szene, die sich vor ihren Augen abspielte, wie in Trance an.




    „Du lebst…mein Gott…geht es dir gut? Was…Wie…Wie seid ihr frei gekommen, was…“ rief ihre Mutter völlig aufgelöst und schloss ihre Tochter in die Arme. Auch Lana übermannten die Gefühle. Sie war wieder zurück, bei ihren Eltern und bei Jen und auch Marie würde sie bald wieder sehen. „Ich bin so froh euch wiederzuhaben!“ schniefte sie mit erstickter Stimme. Sie war so überglücklich und berührt, dass Tränen der Erleichterung über ihre Wangen liefen.




    So weit für heute. Bin auf eure Kommentare wie immer gespannt.




    Also bis dann,


    liebe Grüße


    Rizi :p


    @ Thiara: Ich fürchte da könntest du Recht haben mit Dawson's Creek, obwohl es nicht mein Plan war etwas ähnliches zu machen. Ich bin aber mit der Serie aufgewachsen und habe sie geguckt seit ich 15 bin oder so. Hat wahrscheinlich Spuren hinterlassen. Allein der Name Jen...na ja, war keine Absicht, aber seine Vergangenheit kann man wohl nicht verstecken :)

    Hi Thiara!


    Das ist ja ärgerlich, dass du alles neu bauen musst, aber warum sollten wir böse sein? Ist ja nicht deine Schuld, dass es noch etwas länger dauert, und wenn schon... Außerdem gibt es doch diesen Spruch: "Gut Ding braucht Weile" oder so ähnlich. Und wenn die nächste FS dann genauso gut wird, wie die letzen, dann warte ich gerne! Also bis dann und viel Spass beim Feiern!


    Liebe Grüße


    Rizi :wink

    Hallo! Erst mal wieder ein riesen Danke von mir. Jetzt gibt's auch wieder eine Fortsetzung! Also los...




    Nach einer weiteren fast endlosen Zeit des herumirren durch den Wald kamen sie schließlich zu einer Art Bauernhof. „Ideal, hier bleiben wir!“ rief Jan begeistert. „Sollten wir nicht vielleicht erst den Besitzer fragen? Siehst du, da steht ein Schild…“PRIVAT“! Jan!“ Lana hielt ihn am Arm „Das geht nicht!“ „Na los, wir machen doch nichts kaputt! Außerdem ist es kalt draußen und es nieselt, also komm!“ erwiderte er und ging weiter auf den Schuppen zu.




    Knarrend sprang die Tür auf, als Jan den Riegel beiseite schob. Sie war nicht weiter abgeschlossen und so konnten Lana und er eintreten. Sofort kam ihnen eine angenehme Wärme entgegen und es duftete nach frischem Heu. “Na bitte! Das ist doch wesentlich gemütlicher als der dreckige Keller, findest du nicht? Komm, setz dich!“




    Sie nahmen auf dem warmen Boden Platz. „Nun guck nicht so kritisch! Du bist viel hübscher, wenn du lachst!“ bemerkte Jan und streichelte mit dem Zeigefinger über Lanas Lippen. Es wirkte. Sie lächelte, so dass sich kleine Grübchen auf ihren Wangen bildeten. „Schon viel besser!“ flüsterte Jan und küsste sie zärtlich.




    Dann zog er sie näher zu sich heran und küsste sie immer leidenschaftlicher. Vorsichtig ging er mit seiner Hand unter ihr Shirt und streifte es über ihre Schultern. Vergessen war der Stress des letzten Tages, vergessen waren die Kälte und die Angst. Jetzt gab es nur noch sie und ihn, und das war auch das einzige, was er sich im Moment wünschte.




    Auch am nächsten Morgen konnten sie die Finger nicht voneinander lassen. „Sollten wir nicht lieber verschwinden bevor der Bauer kommt?“ fragte Lana lächelnd. Jan zog einen Heuflusen aus ihrem Haar:“ Nicht bevor du mir noch einen Kuss gegeben hast“, antwortete er und nahm sie in den Arm.




    Sie waren so miteinander beschäftigt, dass sie weder das Knarren der Tür, noch das Eintreten des Bauern hörten, der in die Scheune gekommen war, um Futter für die Tiere zu holen.




    Erst als dieser sich absichtlich laut räusperte schreckten sie auf. Verschämt schaute Lana Jan an:“ Oh oh…“ flüsterte sie und biss sich mit den Schneidezähnen auf die Unterlippe. „Ähhm, dürfte ich fragen, was sie in meiner Scheune zu suchen haben?“ fragte der Bauer und blickte auf Jans lädierten Oberkörper.




    Sie standen auf:“ Es tut uns leid, wenn wir sie irgendwie belästigt haben, das war nicht unsere Absicht. Wir sind entfüh…“ „Er wollte mich auf ein gemütliches Campingwochenende in den Wald entführen. Wissen sie…wir fanden das irgendwie…romantisch…“, fiel ihm Lana ins Wort und lächelte schüchtern. „Romantisch?!“ wiederholte der Bauer skeptisch. „Ja, aber unser Zelt war nicht wasserdicht und es hat doch so geregnet und deshalb…“, erklärte Lana weiter. „…Ja ja, schon gut…“, grummelte der Bauer zerknirscht: „Zieht euch was an und kommt frühstücken!“ rief er und verließ mit schüttelndem Kopf den Schuppen.




    „Wow, er lässt uns was bei sich essen. Das nenne ich Gastfreundschaft!“ freute sich Jan, als sie, nun wieder vollständig bekleidet, die Scheune verließen. „Wer wird auch schon ein „hilfloses“ Pärchen halb verhungert in den Wald zurückjagen?!“ scherzte Lana. „Du hast Recht. Du warst absolut überzeugend mit deiner kleinen Geschichte!“




    So saßen sie wenige Minuten später am Küchentisch in der Stube des Bauern, der sowohl ein Griesgram war, als auch ein großes Herz zu besitzen schien, denn er hatte ihnen extra frisches Omelett mit Zwiebeln und Schinken zubereitet, dass einen verführerischen Duft versprühte. „Woher kommen eigentlich Ihre Verletzungen, wenn ich fragen darf?“ wollte er mit Blick auf Jan wissen. „Ähmm, bin beim Feuerholz suchen unglücklich gestürzt....“, erklärte er. „So so…gestürzt…“ grummelte der Bauer und Lana wusste, dass er ihnen kein Wort glaubte. Doch was machte das schon, sie hatten etwas zu Essen und noch besser: Sie konnten heute endlich nach Hause!



    Das wars wieder einmal. Hoffe die Fortsetzung hat euch gefallen. Würde mich besonders freuen, wenn ihr noch auf meine Frage hinsichtlich der 2. Staffel antworten würdet. Ob morgen der nächste Teil kommt, kann ich noch nicht versprechen, aber ich tue auf jeden Fall mein bestes :)


    Liebe Grüße


    Rizi

    Hallo zusammen!


    Ich muss euch jetzt mal was fragen, und zwar wollte ich gerade damit anfangen an der Geschichte weiterzubasteln und langsam aber sicher den Schluss einzuleiten und habe jetzt zwei mögliche Ideen im Kopf für das Ende. Natürlich werde ich die nicht verraten. Viel mehr geht es darum, dass ich noch nicht genug davon habe Fotostories zu machen, weil es mir echt großen Spass macht. Das heisst nach dieser wird es auf jeden Fall noch eine Geschichte von mir geben, die Frage ist nur die, ob ihr lieber eine ganz neue wollt mit neuen Personen und so, oder ob ihr Spass an "Zeit im Wind" Staffel 2 hättet. Das würde heißen, Lana, Marie, Jen & co. kommen wieder vor, allerdings dann nicht mehr als Schüler und bei ihren Eltern, sondern in einem neuen Umfeld mit neuen Geschichten. Ich weiß, eigentlich ist das meine Entscheidung, und ich würde gerne diese Geschichte in einer zweiten Staffel fortsetzen, aber wenn ihr mehr Lust auf was komplett neues habt, dann überlege ich es mir noch einmal. Ja, das war meine Frage. Würde mich über Antworten von euch sehr freuen!


    Liebe Grüße


    Rizi :schmelz

    Hallo! Ich bins schon wieder! Mann habt ihr mir wieder einmal süße Kommentare geschrieben! Vielen Dank! Hört bloß nicht auf damit, hört ihr?! :)


    Jetzt gibt's auch die versprochene Fortsetzung. Extra lang und ich denke auch extra spannend.


    Los geht's...




    Mittlerweile war es Abend geworden. Lana hatte den ganzen Nachmittag still auf dem Sofa gelegen während Jan über einen möglichen Fluchtplan nachgedacht hatte. Plötzlich betrat einer der Entführer den Kellerraum. Er hatte einen Teller mit Broten in der Hand:“ Euer Abendessen“, grummelte er. Plötzlich kam Jan ein Gedanke. Es war verrückt und gefährlich und nicht durchdacht aber…Er musterte den Mann. Er war etwas kleiner als er selbst und na ja…durchtrainiert, doch er hatte sicher eine Chance.




    Wie vom Blitz getroffen stürzte er sich auf ihn und schlug ihm so fest er konnte mit der Faust ins Gesicht. Lana erschrak und stieß einen kurzen Schrei aus, wollte Jan jedoch dann zur Hilfe kommen. Die Überraschung war Jan geglückt. Der Entführer hatte nicht mit einem Angriff von ihm gerechnet. Doch der Zeitpunkt für eine Flucht war perfekt. Jans Gegner war allein. Er hatte überlegt, wie er gegen drei ankommen könnte, da war die Tatsache, dass der Typ allein gekommen war eine riesige Chance, auch wenn Jan nicht wusste, wie es weitergehen sollte.




    „Lana pass auf!“ rief Jan. Die Schrecksekunde seines Gegners war vorbei und er wollte nicht, dass dieser sich Lanas körperliche Unterlegenheit zu Nutzen machte und sie sich schnappte. Die Männer prügelten aufeinander ein wie zwei hungrige Bären. Lana konnte kaum hinsehen, sie hörte nur wieder und wieder das Geräusch von geballten Fäusten, die auf dem anderen aufprallten.




    Plötzlich schaffte es Jan seinem Gegner einen heftigen Schlag auf den Kopf zu verpassen, der diesen zurücktaumeln ließ. Blitzartig nutzte er dies aus und prügelte weiter immer fester auf ihn ein, bis der Entführer ohnmächtig zu Boden sank. Jan hatte es geschafft! Er hatte den Mann überwältigt. „Komm! Raus hier!“ rief er Lana zu und riss sie an der Hand hinter sich her.




    Sie liefen aus dem Raum und schlossen hastig die Eisentür ab, die ihnen bisher den Weg in die Freiheit verwehrt hatte. „Sei so leise wie möglich! Wir wissen nicht, wo die anderen sind!“ raunte Jan Lana zu.




    Dann gingen sie vorsichtig, Stufe für Stufe die morsche Holztreppe empor. „Bitte! Bitte nicht knarren!“ betete Lana aufgeregt und folgte Jan so lautlos wie möglich.




    Schließlich waren sie draußen. Jan blickte sich um. „Psst! Pass auf! Da steht das Auto. Lana hielt inne:“ Hörst du das?“ zischte sie leise. „Was denn?“ „Stimmen! Ich glaube sie kommen!“




    „Blitzartig sprangen sie ins Gebüsch und duckten sich. Tatsächlich, die anderen beiden Entführer erschienen. Wenige Sekunden später und sie hätten sie erwischt. Lanas Herz klopfte ihr bis zum Hals. Ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Plötzlich blieben sie vor dem Haus stehen. „Was ist wenn Krusa uns ertappt! Der knallt uns ohne zu zögern ab!“ sagte der mit der beigen Hose so laut, dass es Lana und Jan problemlos verstehen konnten. „Dat wird er nicht! Oder willste etwa kneifen? Haste echt Bock dir dat ganze Geld mit dem zu teilen?“ „Natürlich nicht!“ „Na siehste! Also nimm dir de Kleine heute ma vor und mach dich locker. Dat wird schon und jetzt los!“ antwortete der Andere und sie verschwanden im Haus.




    Sofort sprangen Lana und Jan aus ihrem Versteck und rannten los. „Beeil dich! Sobald sie diesen Krusa finden, werden sie uns verfolgen. Wir haben nicht viel Zeit!“ rief Jan. Sie liefen als wäre der Teufel hinter ihnen her, was auf dem unebenen Waldboden nicht leicht war.




    Schließlich waren sie weit genug entfernt und konnten ihr Tempo verringern. Völlig außer Atem liefen sie weiter bis Lana schließlich nicht mehr konnte:“ Können wir vielleicht eine kleine Pause machen?“ fragte sie und schaute Jan erschöpft an. Er guckte zu ihr rüber. Eigentlich wäre es ihm lieber gewesen, noch weiter zu gehen, doch er wusste, dass Lana am Ende ihrer Kräfte war, zumal sie einen Tag lang nichts gegessen hatte. „Okay“, antwortete er kurz und nickte ihr zu.




    Dann setzten sie sich ins nasse Gras, wobei Jan plötzlich sein Gesicht vor Schmerz verzog. Lana blickte ihn erschrocken an:“ Was ist?“ „Ich glaube dieser Krusa hat mich beim Kampf doch ganz schön erwischt. Er deutete auf seine Brust. „Lass mal sehen“, sagte Lana. Vorsichtig beugte sie sich zu ihm rüber und fühlte mit der Hand über die schmerzende Stelle. Jan zuckte zusammen.




    „Zieh dein Hemd aus!“ bemerkte Lana in einem ungewohnt befehlshaberischen Tonfall. „Oh Mann, das sieht übel aus“, stellte sie fest und strich über eine etwa drei Zentimeter lange Wunde auf Jans Brust. Sie war gerötet und geschwollen. Außerdem zierten mehrere blaue Prellungen Bauch und Arme und neben seinem rechten Auge entdeckte sie eine kleine Platzwunde. „Du hast Recht. Der hat dich wirklich ganz schön schlimm zugerichtet!“ „Hauptsache wir sind frei.“ Jan stand auf „Komm, wir sollten doch besser weiter. Die Typen suchen bestimmt noch nach uns.“




    Auch Lana erhob sich vom Boden und stellte sich vor ihn. „Wir müssen aufpassen, dass sich die Wunde nicht entzündet. Du solltest vorsichtig sein!“ Jan blickte sie an. Verdammt sie war so hübsch! Auch wenn er nicht wollte, er musste sie an sich ziehen. „Jan! Was machst du denn…?“ rief sie erschrocken, als sich seine Arme um ihre Taille legten.




    Doch schon im nächsten Moment spürte sie seine Lippen auf ihrem Mund. Ein warmes Kribbeln durchströmte ihren Körper und ihr Herz schlug schneller. Dann gab sie nach und ließ sich in dem Kuss völlig fallen.



    Das war die Fortsetzung. Bin natürlich wieder supergespannt, wie ihr sie fandet, also schreibt mir wieder! Und ansonsten: Genießt das traumhafte Wetter!


    Viel Spass dabei, liebe Grüße


    Rizi


    :cool: