Adolf Hitler

  • Hab mal in "Mein Kampf" geblättert, lesen kann man das ja nicht...
    ich sag euch eines, dieser Kelr hatte eine Paranoia ohne Grund - und alle Schuld gab er den Juden, im Endeffekt hatte er aber einfach nur Angst vor ihnen, warum auch immer...
    Und dann wurde er auch noch Größenwahnsinnig.


    War mal im KZ Struthof...ich hab danach geheult wie ein Schlosshund...ich glaube, ich habe noch nie etwas schlimmeres erlebt in meinem Leben...

    [FONT="Garamond"][[COLOR="DarkRed"][CENTER]Being in the dark about something, I can't even tell you about experience
    I can't even tell you how scary it is[/CENTER]
    [CENTER][/CENTER]
    [CENTER]I would like to think that, it's not why it happened to me...
    But why was I saved?
    What else can I do now...[/CENTER][/COLOR][/FONT]

  • Puuh, das ist aber verdammt dünnes Eis! Einmal zuviel Verständnis geäußert, ein Tabu gebrochen, eine Frage zuviel gestellt - und schon ist man mit der "Faschismus"-Keule so gut wie erschlagen!


    Nationalgefühl? - Unschicklich! Selbstkasteiung? - Immer gut!


    Unstreitig ist zumindest, daß maßgebliche Politiker und andere Intellektuelle (Journalisten, Wissenschaftler, etc.) damals schon nach dem Versailler Friedensdiktat davor gewarnt haben, daß dieses den nächsten Krieg heraufbeschwört!


    Fraglich (zumindest für mich) ist, warum England - daß Polen ja einen Blanko-Scheck ausgestellt hatte, bei einem Angriff auf Polen militärischen Beistand zu leisten! - nicht auch Rußland den Krieg erklärt hat, daß ja neben Deutschland auch Polen angegriffen hatte!


    Und warum hat Hitler überhaupt Polen angegriffen? Er wird doch wohl kaum gesagt haben: "Du, Eva, heute mach ich was ganz tolles: Nur für Dich - ein riesiges Feuerwerk!" Warum werden in diesem Zusammenhang unisono die vorausgegangenen Verhandlungen und Volksabstimmung verschwiegen? Warum die ganzen Zugeständnisse Hitlers, die weit über das hinausgingen, was andere namhafte Politiker vor ihm (z.B. Ebert, etc.) Polen zugestehen wollten? Warum werden die blutigen Ausschreitungen der polnischen Bevölkerung (unter Schutz und z.T. tätlicher Mithilfe des Militärs) gegen Deutsche ("Bromberger Blutsonntag") verschwiegen oder bagatellisiert?


    Und insbesondere: Wenn sich die Gräuel der deutschen Wehrmacht tatsächlich so abgespielt haben sollten wie vorgegeben wird - warum ist es dann noch notwendig, nachweislich zu fälschen (und dies sogar sehr plump, daß sogar - man höre und staune! - polnische Historiker hierauf aufmerksam machen), wie es Jan Philipp Reemtsma mit seiner umstrittenen Ausstellung getan hat? Wovor hat man Angst?


    Merke: DIE GESCHICHTE SCHREIBT IMMER DER SIEGER !!


    Auch wenn es nicht opportun ist: Belest Euch nicht nur in den Medien, die Euch wie Sauerbier angeboten werden, sondern auch in denen, die verfemt sind. Ihr seid mehrheitlich intelligent genug, Interessantes von demagogischen und/oder idiologischem Müll zu trennen!


    P.S.
    Die amerikanischen Kriegsgefangenenlager auf den Rheinwiesen, oder die russischen Gulags entsprachen auch nicht gerade Kurorten! Wußtet ihr beispielsweise, daß nach dem Zweiten Weltkrieg mehr Wehrmachtssoldaten starben, als während der gesamten Kampfhandlungen?


  • Hallo Holli

    Ich für meinen Teil wusste das, das mehr Wehrmachtssoldaten in den Lagern umgekommen sind als im Krieg selber. Die letzten Kriegsgefangenen kamen übrigens erst 1955 heim. Von den Greueltaten die die vorrückende Rote Armee fabriziert hat, redet man auch eigentlich erst seit den letzten paar Jahren, diese wurden lange, vor allem während der Zeit der UDSSR einfach totgeschwiegen.

    Des weiteren wurde Deutschland ja nicht nur durch die vielen Bombenangriffe regelrecht ausgeblutet, sondern auch kunsthistorisch und wirtschaftlich von den Allierten geplündert. Den Amerikanern allein ging es nicht nur ums beenden der deutschen Machtherrschaft in Europa ;) oh nein, die Amerikaner waren zu dieser Zeit, was den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt anbelangt, weit zurück hinter Deutschland; und für was Geld ausgeben, was man dann am Ende vom Krieg, als Sieger, gratis bekam :hehe . Ob der Schande, den Hitler und seine Nazischergen hinterlassen haben, hatte das Grossdeutsche Reich nicht nur schlechte Seiten. An der Gründung, einer der heute nahmhaftesten Autofirma weltweit (Volkswagen), war Hitler nicht minder dran beteiligt, ja er selbst sogar trieb die Arbeiten und Pläne voran und er steckte viel Geld in das Unternehmen, damit Ferdinand Porsche seine Pläne verwirklichen konnte. Das der Käfer, dann mit seinem endgültigen Durchbruch warten musste, war der Krieg dann dran schuld. So verliessen halt die ersten Käfer als VW Typ 82, besser bekannt unter dem Namen Kübelwagen, die Werkshallen in Wolfsburg.

    Das hört sich jetzt ein bischen so an, als würde ich Partei für den Verlierer ergreifen, aber es war wirklich so. Viele deutsche Patente und auch Wissenschaftler und Ingenieure, wanderten als Kriegsbeute entweder nach USA oder Sowjetunion.

    Habt ihr auch gewusst, das immer noch rund 1.3 Millionen Deutsche vermisst werden seit Ende des Krieges? Menschen, die im Bombenterror umgekommen sind. Männer die während der Schlacht auf dem Feld gefallen sind. Diese Zahl wird wohl auch nur noch gering kleiner werden, denn Zeitzeugen, Leute die etwas bestätigen könnten über den Verbleib eines Menschen, werden immer weniger.

    Warum wohl wird in den letzten Jahren soviel Aufklährungsarbeit geleistet? Damit, nachdem die letzten Menschen, die diesen Krieg noch aktiv erlebt haben, gestorben sind, nicht in Vergessenheit gerät.

    In diesem Sinne...

  • Hi,


    Ich glaub schon das das sehr schlimm war. Ich hab auch dann darüber nach gedacht wie schlimm das ist. In Buchenwald haben die ja ne extra Platz für Juden gemacht und die wurden noch brutaler als die anderen Gefangenen behandelt. Bei denen gabs fast nur Strafen.


    Jaja so schlimm war das!!!!!


    Gruß


    Erli:witch


    Ps.: Man darfs nie vergessen das ist die Hauptsache es waren schwere Zeiten früher. :(

    [center]
    Stille Helden steh'n uns bei, ohne Kampf - überall
    Stille Helden dieser Zeit, drehen den Wind und wissen nicht
    Dass sie stille Helden sind
    [/center]

  • Zitat von Ysabella

    Das hört sich jetzt ein bißchen so an, als würde ich Partei für den Verlierer ergreifen, aber es war wirklich so. Viele deutsche Patente und auch Wissenschaftler und Ingenieure, wanderten als Kriegsbeute entweder nach USA oder Sowjetunion.

    Warum wohl wird in den letzten Jahren soviel Aufklärungsarbeit geleistet? Damit, nachdem die letzten Menschen, die diesen Krieg noch aktiv erlebt haben, gestorben sind, nicht in Vergessenheit gerät.


    Ich bin ja wirklich angenehm überrascht, noch nicht sinnbildlich erschlagen worden zu sein: Selbst prominenten Zeitzeugen widerfährt es ruckzuck, Opfer der bereits erwähnten "Faschismus"-Keule zu werden - unter anderem dem linken Weggefährten Rudi Dutschkes, Professor Bernd Rabehl!


    Man (frau auch) möge sich bitte hüten, mich einen "Nazi" -, oder auch nur einen Sympathisanten des Nationalsozialismus zu zeihen: Ich versuche nur zu verstehen! Aufgrund der Ausgangslage denke ich nämlich, daß die Angst vor Hitler und seinem Regime daher rührt, daß er - man möge sich erinnern, daß nach dem I. Weltkrieg das Deutschland kaum Militär -, geschweige denn finanzielle Mittel oder Maschinen (Reparationen) um das Deutsche Reich für einen Angriffskrieg aufzurüsten - imstande war, (fast ganz) Europa und Nordafrika zu besetzen, respektive den Großmächten England, Frankreich, Rußland, sowie den USA zu trotzen!


    Ysabella, obwohl ich wirklich(!!) sehr dankbar für Deine ergänzenden Ausführungen bin, möchte ich hier doch widersprechen: Intention der sogenannten "Aufklärungsarbeit" ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, daß der Krieg und die Kriegshandlungen als solche nicht in Vergessenheit geraten sollen: Indiz für meine Sorge mögen Dir die wie Pilze aus dem Erdboden schießenden "Gegen-rechts"-Initiativen sein, die nicht nur von der SPD, sondern auch vielen anderen linken bis linksextremistischen Parteien und Gruppen, sowie Gewerkschaften finanziert werden.

  • Na ja, Angst würde ich das nicht nennen.
    Hitler war einfach ein sehr, sehr kranker Mann...paranoid und größenwahnsinnig. Seine Staatsform, sein Ariergedanke, der Sozialdarwinismus, alles Sachen, die ihn und das dritte Reich (egal wie viele eigenartige Sachen man noch finden mag, oder schlimmeres sogar) macht es nicht gerade schmackhafter,
    Kriege sind immer schlimm und vor allem deise Krieg war sehr unmenschlich, von allen Seiten, von deutschen, wie von der Roten Armee oder der USA.
    Das entschuldigt aber nicht das deutsche Volk.

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  • Zitat von Bärli

    Kriege sind immer schlimm, von allen Seiten, von deutschen, wie von der Roten Armee oder der USA.
    Das entschuldigt aber nicht das deutsche Volk.


    Tatsache ist aber, daß das etwa 80 Prozent des amerikanische Volkes einen erneuten Waffengang strikt ablehnte. Es drängt sich ergo die Frage auf, warum der amerikanische Präsident Roosevelt derart darauf fixiert war, daß er die Japaner am o7.12.1941 ungehindert Pearl Harbor angreifen ließ (bei dem 3435 amerikanische Soldaten den Tod fanden)!


    Tatsache ist ferner, daß sich Deutschland trotz aller feindseligen Provokationen nicht zu kriegerischen Handlungen gegen die USA verlocken ließ. Da sich Deutschland also nicht provozieren ließ, wurde Japan durch unannehmbare Ultimaten zu einem Angriff gereizt - denn ein Kriegszustand mit Japan bedeutete nach dem Dreimächtepakt automatisch auch Krieg mit Deutschland!


    Tatsache ist weiter, daß Roosevelt mindestens zweimal von dem beabsichtigten Großangriff Kenntnis erhielt: Einmal durch den Botschafter Grew im Januar 41, und einmal durch den Sorge´schen Bericht auf dem Wege über den Kreml. Dies im Zusammenhang mit dem Verschweigen dieser Informationen gegenüber dem Hawaii-Kommandanten. Admiral Robert A. Theobald, gibt Zeugnis davon, daß Roosevelt letztendlich nichts sehnlicher als den japanischen Angriff wünschte! - Pearl Harbor war der Köder, mit dem Roosevelt sein Ziel erreichte, die kriegsunwillige Bevölkerung umzustimmen und (endlich!) offen in den vorher schon verdeckt geführten Krieg gegen Deutschland einzutreten!

  • Zitat von Holli_Holland


    Ysabella, obwohl ich wirklich(!!) sehr dankbar für Deine ergänzenden Ausführungen bin, möchte ich hier doch widersprechen: Intention der sogenannten "Aufklärungsarbeit" ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, daß der Krieg und die Kriegshandlungen als solche nicht in Vergessenheit geraten sollen: Indiz für meine Sorge mögen Dir die wie Pilze aus dem Erdboden schießenden "Gegen-rechts"-Initiativen sein, die nicht nur von der SPD, sondern auch vielen anderen linken bis linksextremistischen Parteien und Gruppen, sowie Gewerkschaften finanziert werden.



    Damit hast Du natürlich recht, an dies habe ich nun gestern Nacht, als ich mein Posting abfaste nicht mehr gedacht, war da schon ziemlich Müde und wollte auch nicht mehr gross an politisches denken :). Hier in der Schweiz ist es noch nicht ganz so arg wie in Deutschland, aber vieles davon finde ich eigentlich schon recht krass, was da nun teilweise abgeht. Fangen wir mal bei mir persönlich an. Also ich selber sammle ja Uniformhüte, nicht ernsthaft, aber hab schon paar exzellente Stücke dabei, natürlich auch aus dem 3. Reich. Die meisten Hüte, die ich gekauft habe, habe ich bei eBay ersteigert. Nun gibts da seit geraumer Zeit ne Sperre bei eBay, das mir Sammlerartikel der Epoche vom 2. Weltkrieg gar nicht mehr anzeigt. Dies nervt mich extrem Total :engry . Mir persönlich käme es aber nun nie in den Sinn, nen XX - Hut in der Öffentlichkeit zu tragen und "Sieg-Heil" rumzubrüllen. Aber das nur so nebenbei.

    Ich persönlich bin schon dafür braunes Gedankengut zu verbieten, doch finde es natürlich schade, das diese Verbote und Gesetze auch auf andere Sachen zurückgreifen.

    Weiters greifen natürlich die Verbote auch auf die Symbole, die die Nazis verwendet haben. Dazu gehören die germanischen Symbole Odal und Eiwatz, letztere auch als Sigrune oder S - Rune bekannt. Diese Symbole sind uralt und haben mit dem Naziregime eigentlich gar nichts zu tun.

    Weiters zum Hakenkreuz. Auch das ein Symbol das man heute mit Antisemitismus und Neofaschismus in Verbindung bringt, obwohl da seine ursprüngliche Bedeutung eine total andere ist.

    In Sanskrit heißt es "Swastika", was soviel bedeutet wie "das, was gut ist". Das Hakenkreuz kommt in Europa, in Asien, vereinzelt in Polynesien und sehr selten in Afrika und Mittelamerika vor. Das Zeichen wird als glücksbringendes und stilisiertes Sonnensymbol gedeutet. In der germanischen Volkskunst wurde es vielerorts verwendet, oftmals als Symbol für Thors Hammer oder das Runen-Zeichen Wolfsangel. Noch heute schmücken Swastika - Symbole Tempel und andere Gebäude in Asien.

    So, erstmal wieder genug der Aufklärung. Später mehr.

  • Holli: Hey, ich hab die Amerikaner doch nicht in Schutz genommen, ich nehme niemanden in Schutz, weder die USA, noch die Russen, noch die Japaner, noch Deutschland noch sonst wer. Für mich gibt es keinerlei Entschuldigung, auch wenn ich zum Krieg "gereizt" wurde, so erwachsen müssten die Leute in der Regierung mittlerweile doch sein, dass sie sich zu so einer Sache, bei der sinnlos Menschen vernichtet werden, nicht hinreißen lassen...
    Na ja, ich irre mich zwar und das macht es auch so schlimm...

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  • Zitat von Bärli

    Für mich gibt es keinerlei Entschuldigung, auch wenn ich zum Krieg "gereizt" wurde, so erwachsen müssten die Leute in der Regierung mittlerweile doch sein, dass sie sich zu so einer Sache, bei der sinnlos Menschen vernichtet werden, nicht hinreißen lassen...
    Na ja, ich irre mich zwar und das macht es auch so schlimm...



    Der Krieg liegt leider im Naturell des Menschen, das ist das Problem und da liegt der Hund begraben, dies ist nicht das Problem irgendwelcher Regierungen, sondern aller Menschen.

  • Zitat von Bärli

    So erwachsen müßten die Leute doch sein, daß sie sich zu so einer Sache, bei der sinnlos Menschen vernichtet werden, nicht hinreißen lassen...

    Stimmt! :up
    Andererseits: Als die ethnischen Säuberungen in Jugoslawien stattfanden, waren es ausgerechnet die Grünen / Pazifisten, die sich zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg unter dem damaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hinreißen ließen. - Ist es nicht viel naheliegender dann zu intevenieren, wenn eigene Landsleute drangsaliert werden, wie 1939 (und schon davor) in Polen??


    Man darf schließlich nicht vergessen, daß der II. Weltkrieg eigentlich schon ein Jahr vorher - am 24. Oktober 1938 - begann: An diesem Tag fiel eine polnische Kavallerieeinheit in deutsche Dörfer im ostpreußischen Kreis Neidenburg ein!
    Und Hitler hielt sich in Erwartung einer britischen Vermittlung mit einem sofortigen Gegenschlag zurück.

  • Ich finde gut das das Thema hier mal angeschnitten wird!


    Ich gehöre zum Jahrgang 80 und bin anfürsich gut mit dem Thema vertraut, gerade was den Ablauf des Krieges, seinen Wendungen und dem grausamen Völkermord, der hinter der Front tobte.


    Wir dürfen leider auch nicht ausser acht lassen, das Völkermord leider immer noch ein aktuelles Thema ist. Z.B in Afrika, der Nahe Osten oder die Balkankriege in den 90er Jahren, welche man "live" im Fernsehen durch CNN oder RTL verfolgen konnte.


    Ich finde es momentan nur schade, das die Verantwortlichen, wie (nicht schlagen, wenn falsch geschrieben ^^) Milosovic oder Karacic immer noch in den Haag oder in Serbien mit Samthandschuhen angefasst werden.


    Viele Leute auch ein paar Bekannte von mir sind damals aus diesen Krisenregionen geflohen.
    Gut fand ich aber den schnellen Einsatz der NATO, als die Kosovo-Krise aufblühte. Das fand ich richtig gut. Das war endlich ein Einsatz der sowohl im Sinne der neuen NATO, als auch im Sinne von Humanität, wenn man das so nennen kann, ausgeführt wurde.


    Ich persönlich habe keine Erfahrungen in Sachen WW2. Mein einer Opa hat dort wohl gedient, aber ich hatte keinen Draht zu ihm und daher konnte ich nie richtig Nachfragen, was er im Krieg gemacht hatte. Meine Oma war wohl Rotkreuz Schwester und hatte in Feldlazaretten gedient. Genauso wie meine Großtanten.


    Nach all dem was ich so gelesen und gesehen habe möchte ich aber nicht, das so etwas noch einmal passiert und die halbe Welt auf den Beinen ist um zu kämpfen, bzw. ums überleben kämpft.


    In Buchenwald war ich auch schon, nach Auschwitz wollte ich nicht, da ich anfang des Jahres einen Freund in Krakau besucht habe. Er war dort schon 3 mal gewesen und hatte mir alles erzählt und Fotos gezeigt. Das meiste wusste ich "leider" schon, von dem was dort passiert ist.


    Was ich aber zu dem Thema noch empfehlen kann ist ein Film, ich weiß nicht mehr den genauen Titel, ist aber eine US Produktion über die Wannsee Konferenz, wo die Endlösung diskutiert und beschlossen wurde! Der Schauplatz ist ausschließlich der Besprechngsraum im Wannsee Hotel und ich muss sagen mir war später schlecht, als ich später noch mal darüber nachdachte, das die Leute die das beschlossen hatten alle wussten worum es geht und das einfach so akzeptiert hatten!


    Am Samstag lief übrigens noch "Vaterland" (Engl. Fatherland) auf Kabel1 mit Rudger Hauer (bekannt aus Blade Runner). Auch ein sehr interessanter Film. habe das Buch auf Englisch erst vor 2 Wochen zu Ende gelesen. Habe es Anfang des Jahres von einem Kollegen bekommen, der es damals in der Schule für den Englisch LK gelesen hatte.
    Zum Inhalt: Es ist 1964 Hitler hatte gedroht eine A-Bombe auf London zu schmeissen und dadurch wurde der Krieg in Europa beendet. Im Osten wird gegen die Sowjet Union (SU), oder das was von ihr übrig ist, noch ein Guerillakrieg geführt. Es ist kalter Krieg und die USA gehen nun auf die Deutschen zu. Es passiert ein Mord an einem hohen Ex-Beamten, der Fall wird von der SS (jetzt für Kripo-Sachen zuständig) übernommen, von Xavier März (March im Engl.). Eine US-Reporterin kommt mit einer Gruppe US-Reporter nach Berlin wegen eines Treffens von A.H. und dem US-Präsidenten, an A.H.'s 75tem Geburtstag. Ihr wird ein Foto zugesteckt und Sie soll sich mit einem Mann treffen, der kurz darauf auch tot ist. März und die Reporterin Charly, treffen so aufeinander und es kommt alles so, das Sie unterlagen von der Wannsee Konferenz in die Finger bekommen, dem größten Kriegsverbrechen in der Geschichte... Sehr spannend!


    Hm, also zu A.H. möchte ich nicht viel sagen und für diejenigen, die wie wir in einer Demokratie groß geworden sind, wird es immer ein Rätstel bleiben, wie sich ein ganzes Volk (jedenfalls der Großteil) von ihm hat verführen lassen. Es war einfach das Fallbeispiel, für den Rest der Menschheit und deren zukünftiger Geschichte.. wenn ich das mal so formulieren darf.


    Als politischen Führer möchte ich ihn jedoch als recht ausgefuchst und clever bezeichnen, bei den Geschichten die er sich erlaubt hat (Brandschutzverordnung, Ermächtigungsgesetz).


    Dazu muss ich auch noch eine Parallele ziehen zu Star Wars Episode 3, da ich schon seit den 90ern SW Fan bin, habe ich mir schon damals (ja vor dem Internet) meine gedanken zu Parallelen gemacht. Und die gibt es wie man im Film sieht. Nehmen wir z.B. seine Krönung zum Kaiser bzw. Imperator oder die tatsache, das seine Armee und Bürokratie Nicht-Menschen nicht gerne in den Reihen sieht... OK soviel dazu, das schweift zu weit ab. ^^


    Ich persönlich muss leider auch sagen, das wir wohl den Krieg irgendwie gewonnen hätten, wenn Hitler sich nicht in die Pläne von der Oberkommando der Wehrmacht (OKW) eingemischt hätte. Der Überfall auf die SU war wohl das Ausschlag gebendste Beispiel für seine schlechten strategischen Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld... nun ja es war zu erwarten, da er nie eine Offiziersausbildung genossen hatte und ja "nur" Gefreiter, also ein gemeiner Soldat im WW1 war.
    Unternehmen Barbarossa, wie der Deckname des Überfalls auf die SU lautete, war ein fataler Fehler. Durch einen Aufstand am Balkan (Yugoslawien) wurde der Zeitplan um vier Wochen verschoben. Was den Angriff verzögerte und den gefürchteten russischen Wintereinbruch näher rücken ließ. Dafür wurden 3 millionen Mann abkommandiert! Das ganze Gipfelte dann in diversen Schlachten, wie der Kesselschlacht von Kiew, wo sich mehr als 300.000 Rotarmisten ergaben, die dann später in Arbeitslagern starben... Genauso wie die Kesselschlacht um Stalingrad, wo sich die 6. Armee der dt. Wehrmacht nach langen Kämpfen ergab und dann alle 600.000 Soldaten (meine Fresse 600.000 das ist die Einwohnerzahl von Essen oder Drotmund! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und wie viele noch gestorben sind... traurig traurig), ebenfalls in Arbeitslagern der Russen verschwanden den sog. Gulags


    Also Leute immer aufpassen wen ihr wählt und besonders wichtig ist, überhaupt wählen zu gehen!!!!

  • Zitat von Emperor

    Wir dürfen leider auch nicht ausser acht lassen, das Völkermord leider immer noch ein aktuelles Thema ist. Z.B in Afrika, der Nahe Osten oder die Balkankriege in den 90er Jahren, welche man "live" im Fernsehen durch CNN oder RTL verfolgen konnte.

    Ein chinesisches Sprichwort sagt: "Wer vor fremder Türen kehrt, soll vorher dreimal durch das eigene Haus gegangen sein!" - Dabei will ich es eingedenk der deutschen Vertriebenen und ihrer Schicksale bewenden lassen.



    Zitat

    Ich finde es momentan nur schade, das die Verantwortlichen, wie Milosovic oder Karacic immer noch in den Haag oder in Serbien mit Samthandschuhen angefaßt werden.

    Ich finde es schade,

      daß wir immer noch keinen Friedensvertrag haben;

      immer noch besetzt sind;

      immer noch zu den sogenannten "Feindstaaten" gehören;

      immer noch Reparationen zahlen;

      immer noch keine Verfassung haben;

      daß sich unsere östlichen Nachbarn völkerrechtswidrig deutschen Boden angeeignet haben;

      die sogenannten Benes-Dekrete bis heute noch Gültigkeit haben;

      et cetera, et cetera .....



    Zitat

    Viele Leute auch ein paar Bekannte von mir sind damals aus diesen Krisenregionen geflohen.
    Gut fand ich aber den schnellen Einsatz der NATO, als die Kosovo-Krise aufblühte. Das fand ich richtig gut. Das war endlich ein Einsatz der sowohl im Sinne der neuen NATO, als auch im Sinne von Humanität, wenn man das so nennen kann, ausgeführt wurde.

    Bei einem der bagatellisierten "Kolatteralschäden" durch die sich als "Befreier" aufspielenden Amis sind mehr Kosovaren getötet worden, als durch das Milossovic und seinen Helfershelfern vorgeworfene Massaker!!



    Zitat

    Was ich aber zu dem Thema noch empfehlen kann ist ein Film, ich weiß nicht mehr den genauen Titel, ist aber eine US Produktion über die Wannsee Konferenz, wo die Endlösung diskutiert und beschlossen wurde!

    Statt der "re-education" weiter Vorschub zu leisten, erlaube ich mir, eurer geschätzten Aufmerksamkeit folgende (Taschen-)Bücher anheim zu stellen:

      Wolfgang Popp: "WEHE DEN BESIEGTEN! - Versuch einer Bilanz der Folgen des Zweiten Weltkrieges für das deutsche Volk"; ISBN 3-87847-191-2

      Hans Meiser: "GESCHEITERTE FRIEDENSIMITIATIVEN 1939-1945"; ISBN 3-87847-211-0

      Hugo Wellems: "DAS JAHRHUNDERT DER LÜGE - Von der Reichsgründung bis Potsdam 1871-1945"; ISBN 3-88741-138-2


  • Ja das sind auch noch weitere bittere Kreise der Geschichte mit der Vertreibung der Menschen... aber das Thema wird ja hinter verschlossenen Türen *hoffentlich* bald geklärt sein. Meine Mutterfam. kommt schließlich aus Schlesien und was mir so erzählt wurde hat mir garnicht gefallen. Man durfte weder Schlesisch (Kauderwelsch aus Deutsch/Polnisch) noch Deutsch sprechen. Und die Kommunisten haben es einem ja nicht leichter gemacht... ein Regime löst das andere ab...


    Hm ich bin nicht unbedingt ein Amifreund und ich vergesse auch nicht, das die ein Krankenhaus getroffen haben anstatt ein Regierungsgebäude, auch wenn ich es nicht erwähnt habe.


    Es sollte zum Film noch ewrwähnt werden, das es er sich enzig auf die Protokolle stützt die damals gemacht wurden... also keine Action wo ein Auto nen Abhang runter stürzt und explodiert! ^^


    Aber die Buchempfehlungen zieh ich mir mal zu gemüte, Zeit habe ich dafür ja ^^ Und die Stadtbibliothek st gut sortiert.

  • Zitat von Emperor

    Aber die Buchempfehlungen zieh ich mir mal zu Gemüte, Zeit habe ich dafür ja - und die Stadtbibliothek ist gut sortiert.


    Ich hatte es hier bereits angedeutet: Ihr werdet schwerlich derartige Lektüre in der Stadtbibliothek findet - nicht zuletzt deshalb weil heute bereits die Grundlage jedes wissenschaftlichen Arbeitens, des Revisionismus´, verfemt ist und dem lächerlichen "NAZI!!"-Vorwurf gleichgestellt ist. :engry


    Ich denke wir brauchen nicht darüber zu streiten, daß jede kriegerische Handlung inhuman-, und jede/r Tote - gleich, welcher Rasse, Religion, Herkunft, Anschauung, oder was weiß ich - ein Toter zuviel ist. Und dennoch gibt es Gleiche unter Gleichen: Es ist bei Strafe verboten (§130 StGB), danach zu fragen, wieviele Juden in Auschwitz gestorben sind!!


    Ich hatte es eingangs meiner Ausführungen bereits geschrieben: Es ist verdammt dünnes - und vor allem: - brüchiges Eis! Der Grund warum ich Euch die unten aufgeführten Bücher dennoch empfohlen habe ist: Die dort aufgeführten Quellenangaben führen mehrheitlich nicht zu anderen Autoren, mit ähnlicher Argumentation, sondern zu amtlichen Stellen und (Staats-)Archiven im In- und Ausland, sowie Auto-/Biografien und Memoiren namhafter Persönlichkeiten und/oder Regierungsmitgliedern. Eine Unterstellung, "Naja, das sind ja auch Nazis, auf die sich der Buchautor da beruft!", führt also ins Leere! So ist beispielsweise von Churchil überliefert, daß er nach dem Zweiten Weltkrieg, in Anspielung auf Stalin, geäußert haben soll: "Wir haben mit Hitler das falsche Schwein geschlachtet!"

  • Zitat von Holli_Holland

    Ich hatte es hier bereits angedeutet: Ihr werdet schwerlich derartige Lektüre in der Stadtbibliothek findet - nicht zuletzt deshalb weil heute bereits die Grundlage jedes wissenschaftlichen Arbeitens, des Revisionismus´, verfemt ist und dem lächerlichen "NAZI!!"-Vorwurf gleichgestellt ist. :engry


    Das stimmt allerdings, wobei ich doch versuche zwischen doofen bemerkungen und sachlichen Argumentationnen zu unterscheiden. Wozu die Mehrheit leider nicht in der Lage ist. Aber es ist wohl einfacher...


    Zitat von Holli_Holland

    Ich denke wir brauchen nicht darüber zu streiten, daß jede kriegerische Handlung inhuman-, und jede/r Tote - gleich, welcher Rasse, Religion, Herkunft, Anschauung, oder was weiß ich - ein Toter zuviel ist. Und dennoch gibt es Gleiche unter Gleichen: Es ist bei Strafe verboten (§130 StGB), danach zu fragen, wieviele Juden in Auschwitz gestorben sind!!


    Seh ich ganz genauso. Aber es ist nunmal so das wir ja auf alles allergisch reagieren, was mit dem braunen Terror zusammenhängt, während "Nazis" im Umland (Skandinavien, etc.) wieder Paraden abhalten und die HK-Fahnen schwenken.


    Zitat von Holli_Holland

    Ich hatte es eingangs meiner Ausführungen bereits geschrieben: Es ist verdammt dünnes - und vor allem: - brüchiges Eis! Der Grund warum ich Euch die unten aufgeführten Bücher dennoch empfohlen habe ist: Die dort aufgeführten Quellenangaben führen mehrheitlich nicht zu anderen Autoren, mit ähnlicher Argumentation, sondern zu amtlichen Stellen und (Staats-)Archiven im In- und Ausland, sowie Auto-/Biografien und Memoiren namhafter Persönlichkeiten und/oder Regierungsmitgliedern. Eine Unterstellung, "Naja, das sind ja auch Nazis, auf die sich der Buchautor da beruft!", führt also ins Leere! So ist beispielsweise von Churchil überliefert, daß er nach dem Zweiten Weltkrieg, in Anspielung auf Stalin, geäußert haben soll: "Wir haben mit Hitler das falsche Schwein geschlachtet!"


    Churchil war genau so ein Schweinehund (sorry). Ein Kriegstreiber. Genau wie die anderen damals, naja er war vorher auch Kriegsminister (nicht zu verwechseln mit unseren heutigen VERTEIDIGUNGSministern), bevor er Premier wurde. So paradox es klingt hatte er leider auch recht mit seiner Behauptung, denn was folgte waren unendliche Jahre des Kalten Krieges und heiße Phasen, wie die Kubakrise... huch jetzt bin ich ein wenig abgeschweift. OK Stalin war genau so Menschenverachtend wie Hitler... man schätzt glaube ich das 60-80 millionen Russen (bei diversen Säuberungen, Gulags, Hungersnot durch schlechte Planwirtschaft, etc.) ums Leben gekommen sind.