Beiträge von MARF


    Gegen Ende der Schlacht durchbrachen einige wild entschlossene Sachsen die linke Flanke und brachten die Abteilung der Langbogenschützen in Bedrängnis. Seite an Seite mit Friedbert musste Fabergé zum Schwert greifen. Er preschte mutig den Angreifern entgegen und kämpfte um sein Leben. „Arrrg ich sollte gar nicht da sein“, fluchte er. Als Arthur mit den Reitern immer näher rückte war der völlige Untergang der Sachsen besiegelt.



    Im Augenwinkel bemerkte Fabergé plötzlich einen versteckten Sachsen-Bogenschützen der ausgerechnet Gloria hinterhältig ins Visir nahm.
    „Achtung, er hat einen Bogen“, rief er und riss Gloria zu Bode. Heiß bohrte sich ein Schmerz der seinen Körper – benommen fiel er zu Boden.
    „LANCELOT! Oh, nein er ist getroffen“, heulte Gloria auf.



    Als Fabergé bemerkte das er blutete kippte er fast ganz weg.
    „Friedbert, hilf mir. Schnell!“, rief Gloria ihren Bruder herbei.
    „Verdammt, bringt mir den Kopf des Irren“, brüllte Arthur von Ferne.
    Bevor es ganz dunkel um ihn herum wurde konnte er noch das besorgte Gesicht Gloria´s erkennen, die seinen Kopf in die Hände nahm und weinte.

    Willkommen bei der heutigen Serie, liebe Zeitreise-Fans. Was denkt ihr - Ist ein 55Jähriger Wissenschaftler zu alt für die Liebe? Na dann lasst euch überraschen…
    BESTEN DANK an Smeagol, Happy4sims2 und Knutschy für eure netten Kommentare sowie allen Gast-Lesern fürs vorbeischauen. Also dann, bis nächste Woche


    LG MARF



    Arthur hatte eine prächtige Tafel in seinem Haus, ja es war schon fast ein Palast. Ein Königspalast, nur keiner nannte Arthur einen König. Sonderbar.
    „Wer ist dieser neue Mann neben deiner Tochter Gloria“, fragte Arthur während des Essens Gawein.
    „Oh, fast hätte ich darauf vergessen“, erzählte er gleich alles was er über ihn wusste.
    “Ah, ein Mann der Lyrik. Gut gemacht, so ein Mann fehlte uns noch“
    „Übrigens, er hat für dich eine Ode an Genevre – du wirst staunen“, schloss Gawein seine Erzählungen.



    „Wirklich?“. Arthur wurde so neugierig dass er Fabergé sofort danach fragte. „Barde! Komm doch mal her“, rief Arthur den Zeitreisenden zu sich. „Du hast ein Geschenk für mich, Lancelot?“.
    „Ja, eine Ode für eure geliebte Frau Genevre“.
    „Wann kannst du sie uns vortragen?“
    „Wenn ihr wollt - nach eurem vorzüglichen Mahl – übrigens besten Dank“
    „Einverstanden und lass es dir noch gut schmecken“



    Später bat Arthur seine Gäste in einen Salon und lauscht zusammen mit Genevre was nun folgen sollte. Fabergé holte tief Luft und klimperte mit seiner Lyra los:


    Vor Freude ich vor Dir heute tanz´, (Kling)
    schönste Maid aus Leodegrance…. (Kling, Klang)
    Dein Haar, dein Duft lässt mich stets schweben, (Kling)
    mein Herz möcht ich dir immer geben…. (Kling, Klang, Kling)


    „Sehr gut – ein echter Könner unser Lancelot“, erntete Fabergé nach vier weiteren Versen eine Menge Applaus. Zum Glück waren die Leutchen gar nicht anspruchsvoll denn er war ein wesentlich besserer Wissenschaftler als Barde.



    „Lancelot, ich danke dir“, sagte Arthur als Fabergé ihm die Buchrolle gab. „Für dich Genevre“, schmachtete er nun seine Geliebte an.
    „Ach Arthur mein Liebster“, küsste sie den „King of Love“ und verschwand danach mit den Worten: „Du weißt ich warte auf dich…“.
    Doch die Liebe musste noch warten – wie so oft in diesem Zeitalter. „Nun kommt Männer – wir haben eine Schlacht zu schlagen“, musste Arthur dringend die Taktik gegen die Sachsen und rief seine „Generälen“ - oder was auch immer Gawein und Kay für ihn waren, zu sich.



    In den nächsten drei Tagen sollte Fabergé die harte Seite des Lebens im Mittelalter kennen lernen. Die Vorbereitungen in Camelot waren bald abgeschlossen und alle Männer kampfbereit. Eine aufgeregte Stimmung machte sich breit und der Gedanke in eine Schlacht zu ziehen jagte Fabergé einen Schauer über den Rücken.



    Der weite Anmarsch nach Cashel war anstrengend. Als Beobachter wurde er Friedbert zugeteilt, der das Kommando über die Langbogenschützen hatte. Unter ihnen auch seine Schwester Gloria die immer mehr - wie ein kleines Kätzchen - seine Nähe suchte. Er wusste als Wissenschaftler nur zu gut dass er sich auf nichts einlassen durfte. Er könnte ja dadurch die Zukunft – sprich seine Zeit – verändern. Einfach ausgeschlossen!



    Trotzdem es fiel ihm schwer kühlen Kopf zu bewahren. „Fabergé reiß dich am Riemen“, redete er zu sich selbst. „Du Irrer wir ziehen in eine Schlacht – lass doch die Augen von dem Mädchen. Mädchen, ja wenn sie nur ein Mädchen wäre. Aber nein, sie ist eine Frau die weiß was sie will und solche Edelsteine gibt es selten“. Hunderte Gedanken gingen Fabergé durch den Kopf. Gleich in seiner ersten großen Zeitreise solche Turbulenzen.



    In Cashel angekommen stellte sich Arthur´s Taktik als genial heraus. Die Sachsen würde keine Chance zu entrinnen haben, denn Arthur jagte mit seinen Reitern die Feinde direkt vor die Langbogenschützen. Erst dann begriff Fabergé das Gloria in ihrem Leben bisher nur eines kannte: KÄMPFEN für die Freiheit – die Liebe blieb hier wohl auf der Strecke.


    Moment - geht noch weiter

    Zunächst muss ich mal sagen dass du generell ein gutes Gefühl für Bildgestaltung hast. Bei deiner letzten FS ist mir aufgefallen dass du bei Gesprächen zwischen zwei Sims drei oder mehr fast indentische Bilder aus der gleichen Perspektive machts. Versuche vielleicht zur Abwechslung den Winkel zu drehen.
    Auf Seite 5 deiner FS hast du eine ähnliche Situation toll gelöst, auf Seite 4 wieder nicht.


    Alles Gute, bis bald MARF

    Gut gemacht - die Blumen peppen das Esszimmer auf und der Hintergrund am letzten Bild passt auch super.


    LG MARF


    PS. So ist Affäre richtig geschrieben - macht nix musste selber auch "googlen" und nachschauen.

    Habe die Bilder deiner letzten FS angesehen - gefallen mir gut. Darf ich dir einen Tipp geben?
    Bild 89: Ein leichter Dreh nach Rechts hätte die Person im Sessel (grün) im Profil ins Bild gebracht und die Person auf der Coach nicht fast komplett verdeckt.
    Bild 92: Mit einem leichten Dreh nach Links würde der Arm das Gesicht nicht verdecken. Das Bild 93 passt super nur hintereinander mit Bild 92 sieht es nicht so toll aus.


    Bis bald - LG MARF

    Ja deine Nacht-Bilder sind zum Teil wirklich zu dunkel! (Hängt aber von den verwendeten Bildschirmen ab)


    Ich hab mir erlaubt dein Bild zu bearbeiten -

    LINKS - mit einem Bildbearbeitungsprogramm sind die Mittelwerte aufgehellt - der Nachteffekt bleibt erhalten


    RECHTS - dein Originalbild


    Sonst gefällt mir die Bildgestaltung sehr sehr gut - die Montage auf Seite 3 ist cool.


    LG MARF

    Wenn du Spaß am Bauen und "Urlaub total" hast könntest du verschiedene Länder nachbauen und dann Urlaub machen. Ägypten, Marocco und Afrika sind so einige Ideen - Downloads dazu gibt es ja.
    Wyverny hat im Thread Bilder/Wettbewerbsforum eine Ideensammlung für Wettbewerbe gemacht. Schau mal rein.
    Du könntest ja auch mal eine Fotostory versuchen.


    LG MARF

    Karma erhält man wenn ein anderer User einen Beitrag von dir als gut bewertet. Bei einer schlechten Wertung wird Karma abgezogen. Jede Nachricht hat rechts oben ein Waage-Symbol - ein Klick darauf - und du kannst Karma vergeben.


    Soll aber nicht wahllos verwendet werden


    LG MARF

    Zitat von Ghost.18

    was versteht man denn hier unter spaming????
    das man sein komentar abgibt?????


    Alles was Recht ist -aber genau das was DU machst ist SPAM! Zuerst lesen - dann denken - und dann erst schreiben!!!!!


    Echt lächerlich - Moderatoren ihr hab es nicht leicht. Dank für die Verbesserungen!

    Zitat von Anteia

    Ich hab jetzt deine Bilder auch mal angeschaut, eigentlich mag ich solche Bilder nicht (Playboy oder so) aber diese Bilder sind einfach total gut gelungen und die Idee kreativ! Am liebsten mag ich dieses hier: http://www.webdesign-mysteryla…sims2/fotoshooting4/8.jpg
    Vieleicht machst du ja weiterhin solche Bilder?
    Mich würde es noch interessieren, wie so ein paar Bilder aussehen, die du fotografierst. (was ja dann nicht wirklich hier her gehört)
    Auf jedenfall ein grosses Lob an dich (und natürlich auch an die andern, die Bilder sind ebenfalls echt super!)

    lg Anteia


    Das Bild unter deinem erwähnten Link ist Spitzenklasse! Komplett an den Creator.

    Ich finde das Engagement von Livia gut. Es gibt eben solche und solche Kommentare. Für neue FS-Schreiber mögen sogar Kommis wie "schnell weita" oder so ähnlich toll sein - doch wer länger dabei ist weiß wie der Hase läuft. Solche Posting motivieren nicht lange weil ohnehin immer dasselbe steht.


    Wer später in eine FS einsteigen möchte verliert leicht durch solche nichtssagenden Kommis das Interesse. Andererseits können verschiedene Meinungen zur Story eine echte Diskussion entfachen. Ich find das toll. - Deine Rede Powersurge 64X2. Darum bin ich wie Glouryian für die bessere Verwendung von PN oder Karma. Änderungen in dieser Richtung wären gut.

    Die Fotos sind schön, vorallem die im Wald. In der Wohnung gibt es leider nur Vorhänge - Bilder an den Wänden wären doch schön, oder?

    Danke für die Blumen - Smeagol.


    Ja es sind wirklich alles SIMS - wenn auch mit einem Trick auf ein Bild gebracht. Am vorletzten Bild siehst du sogar meine Sims am Wagen hocken und die Pferde im Vordergrund sind angeschirrt. Ich liebe es an kleinen Details ewig zu basteln.
    LG MARF

    Nette Geschichte, schöne Bilder und schöne Kulissen.


    Allerdings ist dir auch ein Schnitzer unterlaufen: 1912 gab es noch keinen 911 Porsche!!!!!! (siehe letzte FS bei der Abreise)


    Macht nix - solche Schnitzer passieren ja auch in jedem Hollywood-Blockbuster


    Mach nur weiter - LG MARF


    Als Fabergé mit Gawein, nach der Besprechung weiterer Details, auf den Hof folgten waren die Langbogen bereits verladen. Eigentlich hatte sich Fabergé auf einen ruhigen Markt-Tag in Camelot eingestellt – nun kam alles anders. Wenig später konnte die kleine Karawane den Hof verlassen.

    „Lancelot möchtest du den zweiten Wagen fahren?“, fragte Friedbert.
    „In Ordnung. Wer fährt mit mir?
    „Meine Schwester Gloria… pssst…. und unter uns gesagt – du gefällst ihr“.
    „Bah, sei nicht albern, ich bin doch ein alter Mann“.
    „Glaub mir – ich kenn sie besser“.
    Verdutzt wartete Fabergé, doch als Gloria als Bogenschützin zustieg war er völlig irritiert.

    Soetwas hatte er gar nicht erwartet – obendrein war Gloria eine tolle Frau und die Zeit in ihrer Gesellschaft verging wie im Flug.
    „Sieh doch Lancelot – das ist unsere große Stadt“, rief Gloria plötzlich und machte ihn auf das rechte Flussufer aufmerksam. Camelot war eigentlich nicht so groß wie er es erwartet hatte – trotzdem aber noch immer eine imposante Erscheinung.

    Friedbert und Gawein fuhren mit den Wagen voraus. Ihr Ziel war ein großer Platz wo eine Menge Männer bereits auf ihre Ankunft warteten.
    „Kay, Gawein – Willkommen in Camelot“, tönte es laut. „Kommt mit. Ihr habt doch sicher alle Hunger“, sagte Arthur und musterte Fabergé aufmerksam.

    Ich hoffe das langen Warten lohnt sich für alle Leser, denn der tiefe Griff in die Bildbearbeitungs-Trickkiste hat wieder Stunden verschlungen. Danke auch dir "Sinni" für deinen Kommentar.
    Bezüglich der angekündigten Aktion-Szenen muss ich Euch leider auf Teil 3 vertrösten. Vorab aber einmal viel Spaß mit Teil 2. Über Kommentare würde ich mich freuen.



    In den frühen Morgenstunden hörte Fabergé zwei Reiter auf Pferden in den Hof preschen. Neugierig streckte er seinen Kopf aus der Scheune.
    „Gawein, wach auf. Es ist dringend“, schienen die Reiter keine Unbekannten zu sein.
    „Hallo, Kay. Warte einen Moment ich komm raus“, rief Friedberts Vater bevor er selbst an die Tür kam.

    Die Männer sprachen aufgeregt mit Gawein, worüber konnte Fabergé aber wegen der Entfernung nicht verstehen. Plötzlich rief er laut:
    „Emmi, Gloria, Friedbert. Steht auf, Arthur braucht uns“, und stürmte Richtung Haustür. „Ach ja, Kay. Hole bitte unseren Gast aus der Scheune. Sein Name ist Lancelot“, rief Gawein bevor er ganz im Haus verschwand.

    „Hallo? Lancelot?“, klang es vom Eingang her.
    „Da bin ich“, antwortete Fabergé und sah die beiden Reiter erstmals aus der Nähe. Es waren zwei kräftige Ritter die wohl zu allem bereit wären.
    „Keine Sorge Lancelot. Wir sind Freunde von Gawein und sollen dich ins Haus bringen“, sagte jener der sich Kay nannte und grinste breit.
    „Mein Bruder hat ein paar Neuigkeiten die du nicht versäumen solltest“.

    „Der große Tag ist gekommen um die verruchten Sachsen ein für alle Mal zu schlagen. Dies ist mein Bruder Kay und sein Sohn Gareth“, wandte Gawein sich erklärend zu Fabergé, der seinerseits erkannte dass er in eine historische Schlacht geraten war. Die große Schlacht Arthur´s gegen die Sachsen auf die laut Überlieferung 30 Jahre Frieden folgen sollten.

    „Höre mir genau zu Lancelot“, ermahnte Gawein den Wissenschaftler.
    „Entschuldigung. Ich bin ganz Ohr“.
    „Also, Kundschafter der Sachsen überfielen den Hof meines Bruders. Sie ahnten nicht dass Kay ein enger Vertrauter Arthurs, unseres Anführers ist“, fuhr Gawein fort.

    „Sie unterhielten sich ungeniert über ihr Vorhaben Camelot anzugreifen. Derzeit sammeln sie sich noch in den Wäldern um Cashel“.

    „Gestern Nachmittag berichtete ich Arthur davon“, erzählt Kay weiter. „Er sagte ihr sollt alle unverzüglich die versteckten Langbogen und Schwerter nach Camelot bringen, denn er will sie sofort angreifen und endgültig vernichten“.
    „Endlich. Ich kümmere mich darum, Vater“, rief Friedbert aus.
    Scheinbar wusste nun jeder was zu tun war und verschwand nach draußen. Fabergé wollte gleich mit anpacken, doch Gawein nahm ihn zur Seite.

    „Lancelot, du bist doch ein Mann der Lyrik. Ich lade dich ein mit uns zu gehen, denn jeder soll später erfahren welch großartige Schlacht wir schlagen haben“, lud Gawein den Wissenschaftler ein.
    „Ich weiß nicht“, gab sich Fabergé zögerlich. „Ich habe kaum Kampferfahrung“.
    „Ha, ha, ha, die wirst du wahrscheinlich auch nicht brauchen – WIR wollen schließlich kämpfen. Aber zur Sicherheit – Langbogen oder Schwert?“, fragte Gawein.
    „Das Schwert – und ich begleite euch gern“.


    --- Sekunde - gleich gehts weiter ---

    Der gute Tobias hat ja wohl auch einen Grund "angefressen und reserviert" zu sein. Die Ausrede mit der "Cousine" war doch wirklich dünn und Lola´s Verführung nur Mittel zum Zweck.


    Und - es bleibt spannend !!!!!!!!!!!!!!!!! - Kompliment Smeagol


    LG MARF

    Hallo nochmal


    So, jetzt bin ich durch!
    "Ein feines Haus" hat mir echt gefallen - der Schluss recht überraschend, aber mit Pfeffer.
    "Die Träne des Panthers" gefällt mir noch besser, noch ausgefeilter und super spannend. Also mich hast du als Stamm-Leser gewonnen!
    LG MARF