Lieb mich endlich

  • Die eine Story hört auf die Nächste fängt an oder so ... Naja, eigentlich ist es OneWingedAngel das es hierzu kam. Sie lag mir in den Ohren wie sehr sie eine alte FS von mir lieben würde konnte ich gar nicht anders als dieses alte Dingen wieder aufzuwärmen ... Was tut man nicht alles für eine die egal was man schreibt davon begeistert ist ... Damit es nun aber nicht ganz so rüber kommt als wäre nur sie es schuld, nein die Story an sich lässt mich seid dem ich sie damals abgebrochen habe nicht mehr los ... deshalb ziehe ich das jetzt gnadenlos durch damit sie mich endlich in ruhe lässt. Und vielleicht gibt es ja auch welche die sie mögen selbst wenn nicht ich mag sie ... So nun aber genug des Geredes will euch ja auch nicht mit meiner Langweiligen rede langweilen. Aber eins möchte ich noch, denen danken die immer hinter mir stehen, es sind nicht viele aber sie geben mir wenigstens das Gefühl nicht ganz nutzlos zu sein. Danke.


    Und nun geht es los mit:




    Lieb mich endlich





    Prolog – Der Stich ins Herz


    „Du willst was?“, schrie Deniel Schneider, den alle Denny nannten, in das kleine Zimmer seines Freundes.
    „Ja du hast richtig gehört. Ihre Eltern werden schon ganz hibbelig, weil ich ihr noch keinen Antrag gemacht habe. Na gut, ich gebe zu ich finde es auch zu früh und …“
    Den Rest von Bens Redeschwall bekam Denny nicht mehr mit. Sein Herz tat ihm weh, denn Ben hatte es zum wiederholten Male verletzt. Immer und immer wieder sagte Ben solche Sachen um Denny von sich fern zu halten. Denn Ben hatte im Grunde nur Angst vor seinen eigenen Gefühlen.
    „Hey, Ben … irgendwie geht es mir heute nicht gut, ist es schlimm wenn ich dich mit deinen Sorgen alleine lasse?“, presste Denny hervor, dem das reden mehr als nur schwer viel.
    „Nein, nein. Geh du nur, ich wollte gleich eh noch mit meiner Ma in die City.“
    „Danke, ich melde mich dann, wenn es mir wieder besser geht, Ok?“
    Eifrig nickte Ben: „Und grüß mal deinen Alex von mir.“
    Wieder einmal merkte Ben nicht, wie sehr er Denny weh tat, oder war es in dem Fall so, dass er es nicht merken wollte?
    Jedenfalls galt für Denny im Moment nur eins – raus hier.
    Nur zu seinem Pech hielt ihn noch Bens Mutter auf, fing an von Gott und der Welt zu reden und hörte erst auf, als Denny ihr sagte, dass er nach Hause wolle, weil es ihm nicht gut ging.
    Kaum, dass er das Haus verlassen hatte, brach er in Tränen aus. Er konnte nicht mehr, sein Herz, es war nur noch ein Fetzen, zerrissen von dem Mann, den er über alles liebte.
    „Ich kann nicht mehr.“, schluchzte Denny hinter vorgehaltenen Händen.
    Zögernd sah Denny nach oben zu dem Fenster, das zu Ben's Zimmer gehörte, er stand am Fenster, sah auf ihn hinab und grinste. Dies war das I Tüpfelchen zu viel und Denny lief einfach nur noch Kopflos weg – „weg von Ben“, war sein einziger Gedanke.
    Zehn Minuten Später, saß er außer Puste auf dem Küchenboden, in seiner Hand das Küchenmesser, an dem er sich vor Tagen aus versehen den Finger geschnitten hatte.
    „Es tut mir leid Alex, ich kann einfach nicht mehr, will nicht mehr. Such dir jemanden der dich aufrichtig liebt, du hast es verdient.“, sprach er leise in die Stille der Küche.
    Sein Hand, die auf dem Griff des Messers ruhte, festigte sich und glitt wie automatisch an seinen linken Unterarm. Ein kratzen, mehr war der Schnitt für Denny nicht, ein Schnitt in die endgültige Erlösung. Fasziniert sah er zu wie sein Blut über seinen Arm lief den Küchenboden benetzte und ihn rot färbte.
    „Endlich.“, hauchte Denny sein letztes Wort aus, bevor ihn die Bewusstlosigkeit ergriff.






    Fortsetzung folgt …


  • Juhuuuuuuuuuu :) endlich :applaus


    Zum Kapitel:
    Also iwie....ist Ben ein richtiges....naja....Ar*** halt :angry ich meine, wenn man sieht, dass einer schon am Boden ist, haut man nicht noch mal zusätzlich einen rauf, oder? :misstrau
    Bin schon gespannt, wie es weiter geht...und ob Denny das überlebt (was ich aber denke, denn sonst hätte die Story hier keinen Sinn xD ) und außerdem würde ich dir dann die Ohren voll jammern, und ich glaube nicht, dass du das willst :D :D


    hdl ♥


    ~> OneWingedAngel <~

  • Juuuhuuu Sem!!! :knuddel


    Ich will mich ja jetzt nicht zu früh freuen, aber diese Story kommt mir doch irgendwie bekannt vor, ich möchte meinen, dass ich da schon mal ein Kapitelchen gelesen hatte aber ich sie irgendwie nimmer gefunden habe. :( (:kopfkratz hattest du sie nicht einmal auf FanFiktion.de eingestellt gehabt? Oder zumindest einen Teil der Story?)


    Nun, ich bin schon seeeeeehr gespannt, wie es weitergeht und ob ich richtig liege. Wenn ja, freut mich das natürlich um so mehr und dann muss ich mich ja direkt bei OneWingedAngel dafür bedanken, dass sie dich so "genervt" hat. :augzu
    Und sollte ich mich jetzt doch irren, macht das auch nicht besonders viel, habe ich trotzdem wieder eine interessante Geschichte gefunden, die ich von Anfang an mitverfolgen kann. :)


    GLG Lidsi

  • @OneWingedAngel: :rosen Danke für den Kommi.


    Zitat

    Also iwie....ist Ben ein richtiges....naja....Ar*** halt :angry ich meine, wenn man sieht, dass einer schon am Boden ist, haut man nicht noch mal zusätzlich einen rauf, oder?

    In seinem Fall ist das ganz normal, er hat gewisse Probleme damit zu dem zu stehen was er ist. Zu einem späterem Zeitpunkt wird man auch noch erfahren wie es dazu kam das er so, so ein Trampeltier geworden ist.

    Zitat

    Bin schon gespannt, wie es weiter geht...und ob Denny das überlebt (was ich aber denke, denn sonst hätte die Story hier keinen Sinn xD )

    Denke ich auch das es dann keinen Sinn machen würde, es sei denn er würde Ben als Geist fertig machen :hua


    Zitat

    und außerdem würde ich dir dann die Ohren voll jammern, und ich glaube nicht, dass du das willst

    Oh ja, das kannst du ja hervorragen, wie man ja allein hier dran schon merkt. Die war so toll und sie war so toll und und und .... Wie oft hast du mir das eigentlich geschrieben o.O ich weiß es schon gar nicht mehr.




    Lidsi : :rosen Auch dir möchte ich für deinen Kommi danken


    Zitat

    Ich will mich ja jetzt nicht zu früh freuen, aber diese Story kommt mir doch irgendwie bekannt vor, ich möchte meinen, dass ich da schon mal ein Kapitelchen gelesen hatte aber ich sie irgendwie nimmer gefunden habe. ( hattest du sie nicht einmal auf FanFiktion.de eingestellt gehabt? Oder zumindest einen Teil der Story?)

    Freu dich Lidsi, es ist sie. Auch wenn sie anders anfängt sie ist es. Ehrlich muss ich gestehen ich weiß gar nicht wieso ich sie damals hab abgebrochen ... irgend was war da nur weiß ich nicht mehr was ... Peinlich das ich das nicht mehr weiß.


    Zitat

    Wenn ja, freut mich das natürlich um so mehr und dann muss ich mich ja direkt bei OneWingedAngel dafür bedanken, dass sie dich so "genervt" hat.

    Na denn fall ihr mal um den Hals, aber bitte lass sie noch leben sonst musst du ihren Platz als Korrektur einnehmen ^^




    @All: Kapitel 1 kommt wieder sofort nach, ist zwar nur ein paar Zeilen länger als der Prolog aber mehr gab es nicht dazu zu schreiben.



    LG Sem

  • Kapitel 1 – Lass mich nicht alleine





    Wie ein Häufchen Elend, saß er an dem Bett seine Freundes. Immer wieder kam eine Ärztin zu ihm und fragte ihm wie es ihm ging. Er verstand es nicht, wie konnte sie ihn nur danach fragen? Wie oft musste er ihr noch klar machen, dass es ihm scheiße ging? Als würde es an ihm spurlos vorbei gehen, dass sein Freund da lag. Bewusstlos und kein bisschen Hoffnung, dass er das überhaupt überlebt.
    „Wieso nur Denny?“, fragte er seinen Freund zum wiederholten Male.
    Aber wie sollte es anders sein, er bekam keine Antwort.
    Innerlich gab sich Alex die Schuld dafür, wäre er doch direkt nach Hause gefahren und hätte nicht noch ein Schwätzchen mit seinem Chef gehalten, hätte er das ganze vielleicht noch verhindern können.


    Kurz nachdem Denny das Bewusstsein verlor, betrat Alex die Küche in Begleitung seiner Mutter. Wäre sie nicht gewesen, würde Denny wohl noch immer in der Küche liegen. Denny so da sitzen zu sehen, mit all dem Blut um ihn rum, hatte ihm den Boden unter den Füßen weggezogen. Er sackte in sich zusammen und wimmerte wie ein kleines Kind.


    Erschrocken sah Alex auf, als der hörte wie die Tür auf ging, atmete aber erleichtert wieder aus als er sah, dass es nur seine Mutter war.
    „Immer noch keine Besserung in Sicht?“, fragte ihn diese.
    Verneinend schüttelte er den Kopf.
    „Und die Ärzte? Haben sie noch Hoffnung?“
    Wieder schüttelte er mit dem Kopf.
    „Ach Spatz.“ Zärtlich legte sie ihre Arme um seinen Oberkörper. „Lass den Kopf nicht hängen. Ich weiß, es fällt dir schwer anders zu handeln, aber denkst du, dass Denny das wollte?“
    „Ich will ihn aber nicht verlieren … er ist der Erste, der nicht nur mit mir Spielt.“
    „Tut er das nicht in gewisser Weise doch mit dir? Würde er dich nicht sofort für diesen Ben verlassen?“, hakte seine Mutter zaghaft nach.
    „ … Ja …“
    „Siehst du? Du bist dir dessen bewusst und willst ihn trotz allem nicht aufgeben?“
    „Du hast Dad doch auch nie aufgegeben … du weißt auch, dass er dich keinen Funken liebt und trotzdem lässt du dich immer wieder von ihm besteigen.“
    „Das ist was anderes.“
    „Nein ist es nicht. Du liebst Dad, wie ich Denny liebe. Und wir wissen beide, dass es nicht gut gehen kann und doch wollen wir keine anderen Partner haben.“
    „Du hast ja Recht.“ Flüchtig küsste sie seine Wange. „Die Abhängigkeit scheint wohl in der Familie zu liegen.“
    „Scheint so.“
    Ab da herrschte nur noch Stille im Raum, bis auf das immer gleich bleibende Piepen das von Denny's Herz ausgelöst wurde. Selbst am Abend, als Alex Mutter wieder ging hatte sich nichts geändert an Denny's Zustand. Es änderte sich auch nichts, bis spät in die Nacht. Erst als Alex endlich eingeschlafen war veränderte sich der Monotone Piep-Ton – er wurde schneller.



    Fortsetzung folgt …




  • :misstrau
    -
    :misstrau
    -
    :misstrau


    irgendwas ist faul im Staate Dänemark :misstrau


    irgendwie hab ich es im Gefühl, dass sich da noch 2 Kerle mächtig die Köppe einschlagen werden @_@
    so so.....Alex liebt Denny also, obwohl er weiß, dass Denny ihn nicht richtig liebt.....hmm...das wird denke ich auch noch seeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhr spannend werden :D (also spätestens dann, wenn Ben zu dem steht, was er ist :D)
    bin schon gespannt wie's weiter geht :)


    HDMMMMMMMMDL <3

  • Armer Alex, er gibt sich die Schuld an Denny's Handeln. OMG, nur weil er mit seinem Boss noch ein wenig geplaudert. Das hätte ja auch während seiner Arbeitszeit passieren können, oder während er vielleicht einkaufen gewesen wäre. So gesehen, dürfte man Denny niemals allein lassen, denn Gelegenheit so etwas zu tun, gäbe es für ihn immer.


    Ob sich Denny der Tatsache bewusst ist, dass er so sehr von Alex geliebt wird?
    Würde er ihn wirklich auf der Stelle für diesen Ben verlassen? Und weiß denn dieser Ben überhaupt, wie sehr er von Denny geliebt wird? Ja, fast glaube ich, dass er es täte, denn er liebt ja Ben genauso sehr, wie er von Alex geliebt wird.


    Nur, dass Alex zu ihm steht, sich um ihn sorgt und ihn nicht verletzt, so wie Ben es tut. Und ich denke, nur weil man nicht dazu steht, was man ist, darf man noch lange nicht die Gefühle anderer verletzen und sich schon gar nicht darüber lustig machen. Dass Ben kein Interesse an Denny hat oder es vielleicht auch nur vorgibt nicht zu haben, egal aus welchen Gründen auch immer, könnte er auch anders rüberbringen, zumindest könnte er sich eingermaßen taktvoll benehmen und nicht auch noch dämlich beim Fenster runtergrinsen.


    Bin gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass Denny bald erwacht. Das erste, was er an seiner Seite sehen wird ist Alex und nicht Ben. Das sollte ihn doch zum Nachdenken bewegen.


    Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.


    GLG Lidsi :knuddel

  • @OneWingedAngel: Danke für deinen Kommi :kiss


    Zitat

    irgendwas ist faul im Staate Dänemark

    Echt? Ist mir noch gar nicht aufgefallen :roftl

    Zitat

    irgendwie hab ich es im Gefühl, dass sich da noch 2 Kerle mächtig die Köppe einschlagen werden @_@

    Ich weiß nicht ob Ben genügend A*rsch in der Hose hat um das zu tun. Aber Alex dem traue ich das zu.

    Zitat

    so so.....Alex liebt Denny also, obwohl er weiß, dass Denny ihn nicht richtig liebt.....hmm...das wird denke ich auch noch seeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhr spannend werden (also spätestens dann, wenn Ben zu dem steht, was er ist)

    Kleine Gegenfrage glaubst du das Ben das jemals tun wird?



    Lidsi : Auch dir danke ich für deinen Kommi :kuss


    Zitat

    Armer Alex, er gibt sich die Schuld an Denny's Handeln. OMG, nur weil er mit seinem Boss noch ein wenig geplaudert. Das hätte ja auch während seiner Arbeitszeit passieren können, oder während er vielleicht einkaufen gewesen wäre. So gesehen, dürfte man Denny niemals allein lassen, denn Gelegenheit so etwas zu tun, gäbe es für ihn immer.

    Ja Leider, aber irgend wie verstehe ich ihn, ich würde da nicht anders denken auch wenn das nichts ändern wird.


    Zitat

    Ob sich Denny der Tatsache bewusst ist, dass er so sehr von Alex geliebt wird?

    Kurz und knapp: Nein.


    Zitat

    Würde er ihn wirklich auf der Stelle für diesen Ben verlassen?

    Das ist eine Frage, eine frage ich die jetzt noch mit einem 100% Ja beantworten kann, aber später wird die 100% sehr abschwächen. Mehr sag ich dazu noch nicht ... vor allen weil ich es selbst noch nicht zu 100% weiß.


    Zitat

    Und weiß denn dieser Ben überhaupt, wie sehr er von Denny geliebt wird?

    Sicher bin ich mir da nicht, vielleicht weiß er das, vielleicht auch nicht. Wenn man aber daran denkt wie er mit Denny umspringt würde ich sagen er weiß es wirklich nicht.


    Zitat

    Nur, dass Alex zu ihm steht, sich um ihn sorgt und ihn nicht verletzt, so wie Ben es tut. Und ich denke, nur weil man nicht dazu steht, was man ist, darf man noch lange nicht die Gefühle anderer verletzen und sich schon gar nicht darüber lustig machen. Dass Ben kein Interesse an Denny hat oder es vielleicht auch nur vorgibt nicht zu haben, egal aus welchen Gründen auch immer, könnte er auch anders rüberbringen, zumindest könnte er sich eingermaßen taktvoll benehmen und nicht auch noch dämlich beim Fenster runtergrinsen.

    Oh da scheint aber jemand sehr begeistert von Ben zu sein.
    Ben an sich ist eine interessante Person, eigentlich sollte er von Anfang an Alex platz ein nehmen, dann aber passte das was ich schrieb nicht zu der Person die Ben sein sollte und so mit kam Alex in Spiel, der Mensch mit Gefühl und die Stütze für Denny. So mit machte Ben eine komplette Änderung durch ... er wurde zu dem buchstäblichen A*rschloch. ;)


    Zitat

    Bin gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass Denny bald erwacht. Das erste, was er an seiner Seite sehen wird ist Alex und nicht Ben. Das sollte ihn doch zum Nachdenken bewegen.

    Das denke ich auch das ihm das zum Nachdenken bringt.


    Zitat

    Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

    Ich auch, denn sie zu schreiben macht mir immer sehr viel freude :)


    @All: Ganz zur Verwunderung meiner selbst gibt es heute etwas neues, irgend wie hatte es mich gestern gepackt und ich musste es wieder versuchen, denn eigentlich war ich von dem was die letzte Zeit von mir kam nicht wirklich angetan.
    Sollte es also nicht ganz so sein wie sonst nehmt es mir bitte nicht übel ;)


    LG Sem :wink

  • Kapitel 2 - Erwachen




    Wie ein wildes Tier, lief Alex den Gang auf und ab, das wo er doch viel lieber bei Denny wäre. Man hatte ihn einfach aus dem Zimmer geschmissen, weil er stören würde. Und zu allem Überfluss, näherte sich das nächste Unheil – Dennys Eltern.
    „WAS HAST DU MIT MEINEM SOHN GEMACHT?“, pöpelte Martin Schneider, Alex an.
    Dessen Frau nickte nur zustimmend.
    „Ich habe gar nichts getan. Was wollen Sie eigentlich hier?“
    „WAS WIR HIER WOLLEN? SCHATZ SAG MIR BITTE, DASS ICH MICH VERHÖRT HABE!“, schrie nun Martina Schneider, Alex an.
    „HALLO? Ihnen ist beiden bewusst, dass Denny sie nicht sehen will, er hat es ihnen doch klar genug gesagt, dass er sie nicht mehr sehen will.“ unverständlich sah er Dennys Eltern an.

    Vor zwei Jahren brach Denny von heute auf morgen den Kontackt zu seinen Eltern ab, er war damals mitten in der Nacht mit seinen Sachen bei Alex aufgetaucht. Angetrieben wurde Denny von den Stacheleinen seiner Eltern, die partu nicht einsehen wollten, dass Alex für Denny gut war, denn für sie passte nur Ben an die Seite ihres Sohnes. Es viel ihnen so schon schwer genug, die Homosexualität ihres Sohnes zu akzeptieren, denn mit Dennys Adoption hatten sie immer gehofft, dass er ihnen eines Tages Enkelkinder schenken würde. Doch als Denny seinen Eltern beichtete, dass er sich in Ben verliebt hatte, platzte ihr Traum wie eine Seifenblase. Es hatte Monate gedauert, bis sie sich einigermaßen damit abgefunden hatten, für sie war Ben das einzig Gute an der Sache, er war ein gern gesehener Gast bei den Schneiders gewesen und wäre es bei Dennys Eltern auch immer noch, wäre er nicht mit seinen Eltern mehrere Kilometer weit weg gezogen.


    „Ist es jetzt jut? Wenn sie net augeblicklich die Klappe halten, schmeiß ich sie alle drei russ. Hier liegen Patienten die schlafen wollen.“, unterbrach eine kleine pummelige Krankenschwester die verbale Auseinandersetzung von Alex und Dennys Eltern.
    „Sagen sie das denen, die können nicht anders als mich immer blöd anzumachen.“, konterte Alex.
    „Ach Sie sind die Unruhestifter, na denn werde ich Sie mal nach draußen begleiten. Und Sie halten schön die Klappe, ja so ist fein schön den Mund zu machen und nun bitte, nach Ihnen.“ Erhobenen Hauptes, marschierte die Krankenschwester, mit dem flotten Mundwerk, hinter Dennys Eltern her, die eindeutig am kochen waren.
    'Ruhe', ging es Alex durch den Kopf, als er wieder vollkommen alleine war. Zu ruhig für seinen Geschmack, wieso hörte er keine Stimmen mehr aus Dennys Zimmer … er war doch nicht etwa? Nein, das durfte er nicht, er konnte ihn nicht auf diese Weise verlassen, nicht wo er noch so große Pläne hatte. Pläne die er unbedingt in die Tat umsetzen wollte, bevor Ben zu seinen Gefühlen stand.
    Als hätte man in dem Zimmer Alex' Verzweiflung gehört, ging die Tür auf und der Arzt persönlich trat auf ihn zu.
    „Entschuldigen sie Herr Martin das wir sie so lange hier haben warten lassen, aber es war der Wunsch von Herrn Schneider, ihre 'Unterhaltung' mit seinen Eltern war ja eindeutig zu hören. Es war uns gar nicht möglich seinen Eltern zu sagen, sie mögen doch bitte gehen, er hatte so große Angst vor ihnen, er war schon fast panisch.“
    „Er ist wach?“ Mit geweiteten Augen sah Alex den Arzt an.
    „Ja ist er und er möchte sie sehen, aber eins noch Herr Martin, ihr Freund ist sehr schwach, deshalb machen sie ihm bitte keine Vorwürfe.“
    „Ich mache ihm nie Vorwürfe, nur möchte ich wissen wieso. Ich werde aber schön mit dieser Frage warten, es ist ja nicht das erste mal, dass so etwas in der Art passiert ist.“
    Verständnisvoll nickte der Arzt und verließ Alex dann, er hatte noch ein Abendessen, das auf ihn wartete.
    Zögernd trat Alex in das kleine weiße Zimmer, in dem jetzt nur noch eine kleine Lampe am Bett brannte.
    Aus irgendeinem Grund, fiel es Alex mehr als nur schwer, sich Denny zu nähern, er lag dort immer noch so zerbrechlich. Aber was hatte Alex sich erhofft? Dass er dort liegen würde und Gewichte stemmen würde? Es war doch nur rein logisch, dass diese extreme Hilflosigkeit von Denny ausging, wo er doch immer noch an mehreren Geräten angeschlossen war.
    „Es tut mir leid.“, brach Dennys heißere Stimme die Stille im Raum.
    „Ist schon gut.“ Lächelnd trat Alex auf Denny zu und setzte sich wieder auf den Stuhl auf dem er schon so viele Stunden verbracht hatte.
    „Nein es ist nicht gut … ich …“
    „Denny du brauchst dich nicht rechtfertigen.“ Zärtlich umschloss er Dennys Hand und zog sie an seine Lippen. „Es ist nicht so, als würde ich nicht wissen wollen wieso du es getan hast, aber nicht jetzt. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass ich dich wiederhabe. Du weißt gar nicht, wie unbequem dieser Stuhl nach ein paar Stunden sein kann.“
    „Du warst die ganze Zeit bei mir?“
    „Natürlich! Wo sollte ich denn sonst sein?“
    Verlegen sah Denny an die Decke.
    „Hast du etwa gedacht, es wäre mir egal?“
    Zögernd nickte Denny, um dann wieder zur Decke zu sehen.
    „Schatz, bitte vergleiche mich nicht immer mit diesem Ben, nur weil es ihm egal ist, ist es mir doch nicht auch egal. Du bist mir das Wertvollste im Leben, es gibt nichts schöneres und wertvolleres in der Welt, als dich. Du bist meine persönliche Droge, ich kann ohne dich nicht mehr. Und weißt du, dadurch, dass mir die Ärzte von der ersten Minute an sagten, sie glauben nicht daran, dass du wieder aufwachst, war es für mich noch wichtiger, jede Sekunde bei dir zu sein, denn ohne dich … würde einfach alles fehlen.“
    Wieder küsste er Dennys Hand.
    „Du hast was besseres verdient.“, sprach Denny nach einer weile des Schweigens, zu sehr genoss er Alex' Berührungen.
    „Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, ich bin mit dem wie es ist, mehr, als nur glücklich und das hier,“, vorsichtig strich er über den Verband an Dennys linken Arm, „wird auch schon wieder. Da bin ich mir ganz sicher. Und vielleicht würde dir ein Wohnortwechsel dabei helfen, aber erst mal musst du wieder zu Kräften kommen, was noch so ein paar Tage dauern wird.“





    Fortsetzung folgt ...




  • hach...ich find das richtig süß, dass Alex trotz Dennys....naja..eigenartigem Benehmen..ihn immer noch liebt. *_*
    Eins kann ich jetzt schon mal sagen: Ich mag Dennys (Adoptiv-)Eltern nicht! Die sind mir irgendwie unsympatisch >.<
    --
    ich weiß nicht, wie du das anstellst, aber du schaffst es immer wieder. Jedes mal, wenn cih ne Story von dir lese, kommt es mir so vor, als würde ich direkt am Geschehen teilnehmen. Dieses Gefühl habe ich sonst nur bei Romanen....aber..es ist einfach geil.
    Das Kapitel ist wie immer super geworden :)
    Mach schnell wieter, ja? :)


    hdmdl :hug

  • Da stimme ich OneWingedAngel zu. Man kann sich das ganz genau vorstellen, wie die da sind und dies und das machen und... naja ihr versteht mich^^ als würde man tief drin stecken in der Geschichte.


    Ich finds schön das Alex so zu Denny steht und alles für ein Wohlbefinden tut. Intressiert es diesen Ben aber wirklich gar nicht, dass Denny sich umbringen wollte?


    Naja, auf jeden Fall schnell weiter machen :D