weil es von ihr ausgetragen wird und auch noch ihre genen dabei sind, nicht meine.
Wenn es deine Eizelle war, dann sind es deine Gene...
weil es von ihr ausgetragen wird und auch noch ihre genen dabei sind, nicht meine.
Wenn es deine Eizelle war, dann sind es deine Gene...
Aaaaah, tut mir leid, dass ich euch nicht geantwortet habe. Ich wollte die Sache für ein paar Tage/Wochen ruhen lassen. Vielen Dank für die lieben Kommentare und die Unterstützung!!!
So, ich habe mir das ganze Wochenende überlegt, ob ich den alten Thread wirklich ausgraben soll um folgendes zu berichten. Aber da ihr ja sowieso schon alles wisst...
Also, letzte Woche war ich in der Stadt unterwegs, wollte zur Bibliothek. Da sehe ich Sandra plötzlich an einem Brezelstand stehen. Ihr Bruder stand daneben und hat mich gesehen, hat jedoch nichts zu ihr oder mir gesagt. Bevor sie sich ebenfalls per Zufall zu mir umdrehen konnte, bin ich in die Bibliothek geflüchtet und habe mich dort erst mal eine halbe Stunde lang versteckt Ich bin so ein Feigling! Da seh' ich sie nach 2 Jahren wieder, und ich kann ihr noch nicht mal gegenübertreten und ihr meine Meinung geigen. Ich habe wohl echt nichts gelernt!
Es geht noch weiter... Ich habe mich dann einen Tag später mit einer guten Kollegin getroffen. Sie meinte, dass sie gerade erfahren hätte, dass Sandra letztes Jahr für eine längere Zeit in der Psychiatrischen Klinik bei uns im die Ecke verbracht hätte. Sandra selber hätte ihr das erzählt...
Also ist sie doch krank! Ich frage mich gerade, ob es mir das leichter macht, ihr zu verzeihen... oder schwerer...
Tut mir leid, dass ich euch zusülze...
Habt ihr schon eure jeweiligen Player-Modelle bei Google eingegeben und nachgeschaut, ob vielleicht schon jemand vor euch das Problem hatte und es in einem Fachforum gepostet hat? So kommt man meistens recht schnell auf eine Lösung, gerade bei so spezifischen Probleme...
Rebe: Zu deiner Fehlermeldung: Dasselbe Problem gibt es auch bei USB-Sticks. Eine Diskussion dazu findest du hier und hier. In beiden Fällen wurde der Stick formatiert und danach hat es wieder funktioniert.
dingi: Schon im Handbuch nachgeguckt? Vielleicht liegt es an der Einstellung und du hast versehentlich Vorschau gewählt... Diese dauern meistens 5 Sekunden. Danach kommst du in vielen Fällen wieder ins Menu.
Kapitel 11
Erik
Ich vergrub den Kopf in meinem Händen und wünschte mich ganz weit weg. Doch nichts geschah und die Realität holte mich schneller ein, als mir lieb war. Ich war erschüttert, entsetzt, verängstigt und von Grauen erfüllt wie noch nie zuvor in meinem Leben. Mein Kopf spulte Bilder der Gesichter meiner Freunde ab und ich fragte mich, ob sie auch alle tot waren.
Ich schleppte mich aus dem Park und liess mich auf das heisse Strassenpflaster fallen. Alles um mich herum drehte sich und eine tiefe Verzweiflung erfasste mich. Das alles war zuviel für meinen Verstand und einen kurzen Augenblick lang glaubte ich, durchdrehen zu müssen.
Mein Kopf spielte mit dem Gedanken, alle Toten zu begraben, so wie ich es mit der Frau getan hatte. Doch meine Vernunft intervenierte. Ich musste nach Überlebenden suchen. Das war die einzige Hoffnung, die ich noch hatte. Doch ich blieb liegen, betäubt durch das Grauen, das sich in meinen Verstand frass.
Ich weiss nicht mehr, wie lange ich dort auf dem Asphalt lag, ohne einen klaren Gedanken fassen zu können. Doch plötzlich drang wie aus einer fernen Welt ein gellender Schrei durch den Nebel. Jemand schrie! Da war noch jemand! Ich sprang auf und horchte in alle Richtungen.
Es war ein lautes Kreischen, unterbrochen von Schluchzen. Eine Frau, vielleicht auch ein Mädchen. Ich rannte die Strasse hinunter. Der Schrei drang von oben, aus irgend einem Fenster. Ich versuchte so gut es ging meine Sinne zu sammeln und auf die Richtung zu konzentrieren. Mit einem Mal fand ich das Haus und das Fenster, hinter dem die Person stehen musste.
Ich wollte rufen, doch meine Kehle war staubtrocken und so stürzte ich das Treppenhaus, die Treppe hoch in das Stockwerk, aus dem ich die Schreie hörte. Diese waren mittlerweile in ein lautes Schluchzen übergegangen. Ich erreichte eine Tür und rüttelte wie von Sinnen am Türgriff. Abgeschlossen. Ich sammelte all meine Kräfte und trat die Tür ein.
Sticke Luft drang mir entgegen und mein Blick fiel auf einen toten Hund, der im Flur lag. Das Schluchzen kam aus der Küche. „Ganz... ganz ruhig!“ rief ich. Ich stieg über das tote Tier hinweg und stürzte in den Raum.
Das Mädchen stand im Nachthemd und hielt schützend ein Küchenmesser vor sich. „Hauen Sie ab!“ schrie sie. Tränen kullerten ihre Wangen herunter und ihre Augen waren gerötet vom Weinen. „Verschwinden Sie oder ich werde Sie töten!“
Der Mann schläft ja nicht mit der fremden Frau, sondern die Eizelle der Spenderin wird künstlich befruchtet...
Oder aber der Embryo, der aus der Eizelle der leiblichen Mutter und des Spermiums des leiblichen Vaters entstanden ist, wird der Leihmutter quasi zum Austragen eingesetzt.
Es wäre generell schön, wenn man sich vielleicht vorher mal über das Thema informieren würde, dann könnte man besser auf sachlicher Basis diskutieren.
Das Problem der Leihmutterschaft ist, dass zivilrechtlich gesehen unklar ist, wem das Kind gehört. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch heisst es: "Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat."
Zudem verbietet das Embryonenschutzgesetz eine Leihmutterschaft. In Griechenland, Belgien und Grossbritannien ist die Leihmutterschaft jedoch erlaubt und dank der EU ist es daher ein leichtes, eine solche in Anspruch zu nehmen.
Ich kann selber keine Kinder kriegen. Das weiss ich, seit ich 16 Jahre alt bin, das heisst, ich hatte schon ein wenig Zeit mich damit auseinander zu setzen. Leihmutterschaft kommt bei mir auch nicht in Frage, da mein Körper sind nur etwa einmal im Jahr dazu bequemt, eine Eizelle heranreifen zu lassen... zuwenig, um auch auf künstlichem Wege einen Embryo zu erzeugen...
Sollte ich aus anderen physiologischen Gründen kein Kind austragen können, so würde ich vielleicht eine Leihmutterschaft in Betracht ziehen, wenn denn das vom Gesetz her eine Option wäre. Der Grund dafür ist, dass ich gerne ein "eigenes" Kind hätte, also eines, das wirklich von meinem Mann und mir ist. Es geht mir nicht einfach so darum "irgendein" Kind zu haben, sondern eines, das - trocken gesagt - meine Gene trägt. Daher möchte ich auch nicht adoptieren.
Da ich aber wohl sowieso eine furchtbare Mutter wäre, hat sich das sowieso erledigt Ausserdem stimmt es mittlerweile für mich, dass ich keine Kinder kriegen kann, und ich muss es nicht erzwingen. Wenn es klappt, so klappts. Wenn nicht, dann eben nicht.
Warum verbietet man eine Leihmutterschaft, wenn alle Beteiligten damit einverstanden wären und das ganze vertraglich aushandeln?
Also, ich muss kurz was sagen: Die Sachen werden im Zoo erst nach einiger Zeit online gehen. Wer aber etwas unbedingt haben will, der kann mir eine PN mit seiner E-mail-Adresse schicken und sagen, was er haben möchte. Dann kriegt er es per Mail zugeschickt.
So, letztes Suchti-Ergebnis von heute... Ihr wollt Herr der Ringe? Kriegt ihr!
Jetzt gehe ich definitiv ins Bett! Gute Nacht
Danke, danke
Wie wäre es mit "King Arthur"?
(Ja, ich weiss, die Screenshots sind grauenhaft... aber ich zeige sie trotzdem, damit ihr seht, was ich meine...)
Sonntag ist ein so schöner Basteltag! Nachdem ich jetzt alles Wichtige erledigt hatte, surfte ich ein wenig im Internet und entdeckte die wundervollen Kostüme der Königin Amidala aus der Star-Wars-Trilogie. Tja, da musste ich doch glatt etwas draus machen...
Kapitel 16
Ich knie mich neben den Jungen und fühle seinen Puls. Er ist regelmässig. Offenbar hat der Aufprall dazu geführt, dass der Junge bewusstlos geworden ist. Ich hoffe inständig, dass nichts schlimmeres passiert ist und vor allem, dass er mir nicht unter den Händen wegstirbt.
Mein Blick schweift kurz nach oben zur Brücke. Vielleicht hat jemand ihn gestossen. Oder es war ein Unfall. In der Ferne höre ich das Heulen der Sirenen. Das Ambulanzfahrzeug muss jeden Moment hier sein. Der Junge regt sich plötzlich und murmelt etwas. Ich rede beruhigend auf ihn ein. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so hilflos gefühlt.
Was danach geschieht spult sich vor mir ab wie ein Film. Der Krankenwagen kommt endlich an und die Sanitäter schieben mich von dem Jungen weg. Ich stehe im Abseits und beobachte die ganze Szene wie aus weiter Ferne. „Sind Sie die Mutter?“ fragt mich plötzlich einer der Sanitäter. Ich schüttle den Kopf: „Nein, ich habe ihn nur gefunden.“
„Was ist passiert?“ Der Sanitäter nimmt mich ins Kreuzverhör und ich schildere alles, was ich weiss. „Ich schätze, die Polizei wird Sie auch noch einiges fragen wollen. Wir müssen Sie also bitten, uns ins Krankenhaus zu folgen“ meint der Sanitäter. Der Junge wird auf eine Trage verfrachtet und der Krankenwagen fährt mit Blaulicht davon.
Mir zitterten die Knie und ich will mich gerade zu meinem Auto zurück begeben, da fällt mir etwas kleines, weisses auf, das auf der Strasse liegt und im Scheinwerferlicht des Wagens leuchtet. Es ist ein kleiner Briefumschlag. Ich nehme ihn mit zittrigen Fingern an mich und drehe ihn hin und her. Ich widerstehe dem Drang, den Brief zu öffnen und stecke ihn statt dessen in meine Handtasche.
Benommen setze ich mich ins Auto und folge dem Krankenwagen in die nächste Stadt. Ich habe einige Mühe, mich zu konzentrieren und schweife immer wieder zu dem Jungen und dem Brief ab. Vor meinem geistigen Auge sehe ich das Bündel Mensch von der Brücke fallen. Immer und immer wieder. Ich ahne, dass es kein Unfall gewesen ist.
Ich stelle das Auto auf dem Besucherparkplatz ab und eile in die nächtliche Notaufnahme. Die Polizei ist bereits da und stellt mir dieselben Fragen wie der Sanitäter. Ob ich eine zweite Person gesehen hätte. Ob der Junge gesprungen sei. Ob ich ihn angefahren hätte... Mein Norwegisch ist nicht sonderlich gut, aber irgendwie kann ich jede Frage beantworten.
Die Polizisten geben mir etwas zu unterschreiben und lassen mich dann in Ruhe. Ich lasse mich auf einen der Sessel im Warteraum fallen und reibe mir die Augen. Das kann doch alles einfach nicht wahr sein. Zittrig warte ich darauf, dass ein Arzt den Raum betritt. Ich kann nicht weiterfahren, bevor ich nicht weiss, wie es dem Jungen geht.
Kapitel 10
Jelena
Irgendetwas in mir sagte mir, dass ich nicht alleine war. Doch etwas anderes hielt mich davon ab, vom Dach zu steigen und dem Feuer entgegen zu eilen. Was, wenn es ein Brand war, der durch eine Explosion verursacht wurde? Vielleicht hatten wir ja Krieg? Diese Möglichkeit hatte ich noch gar nicht in betracht gezogen. Doch dann beschloss ich, es trotzdem zu wagen. Ich nahm zwei Stufen auf einmal und verliess eilig den Supermarkt.
Durch die Gassen sah ich die Rauchwolke deutlich in der Ferne aufsteigen. Das Feuer musste jenseits der Stadt brennen, irgendwo auf den angrenzenden Feldern. Auf dem Weg durch die Strassenschluchten begleitete mich eine sich ständig steigernde Angst. Meine Sinne beschränkten sich darauf, der Mittellinie der Strassen zu folgen. Aus dem Augenwinkel sah ich jedoch vereinzelt leblose Körper auf dem warmen Pflaster liegen.
Tränen traten mir in die Augen während ich die Toten in den Gassen zu ignorieren versuchte. „Man sollte sie beerdigen,“ dachte ich. Doch wer sollte „man“ sein? Was, wenn ich der einzige Mensch in dieser Stadt, in diesem Land, auf der Erde war? Dann hätte ich es tun müssen. Und der Gedanke daran, jemals wieder so nahe an einen Toten heran zu müssen liess mein Magen sich verkrampfen.
Ich war mir nicht bewusst, welch ein Tempo ich eingeschlagen hatte. Meine Füsse trugen mich über den heissen Asphalt zur Stadtgrenze wo Reihenhäuser die Strassen säumten. Ihre dunklen Fenster starrten mich an wie tote Augen, nur die Sonne brach sich darin. Der Gesang der Vögel schuf eine trügerische Idylle, die nur durch sie sonstige absolute Stille ihre Illusion verlor.
Eine unsichtbare Grenze schien zwischen dem Wohngebiet und den ersten Feldern zu verlaufen. Erst als ich den Rand des braunen Ackers erreicht hatte, blieb ich stehen um zu Atem zu kommen. Im Vergleich zu der stickigen Glocke, die über der Stadt hing war die Luft hier draussen von Sauerstoff geradezu gesättigt.
Ich versuchte mich zu orientieren und meine Augen suchten die Gipfel der Bäume ab, die zusammen mit den Hecken die Felder voneinander abtrennten. Ich entdeckte die Rauchsäule ganz in der Nähe und ahnte, dass sich das entsprechende Feuer gleich hinter der Hecke befinden musste.
Vorsichtig zwang ich mich durch die Büsche, um mir erst mal einen Überblick über die Umgebung zu verschaffen. Ich hörte das knistern von Glut und schob einen letzten Ast zur Seite. Ich hatte mit allem gerechnet, bloss nicht mit dem Anblick, der sich mir auf dem Feld bot. Jemand hatte die Toten aufgeschichtet und angezündet. Leere Benzinfässer standen noch ganz in der Nähe und von dem Haufen waren nur ein paar Knochen und eine Schicht Asche übrig.
Meine Beine versagten ihren Dienst und ich brach am Rande der Hecke zusammen. Verzweiflung und Grauen mischten zu einem einzigen, unmenschlichen Schrei. Ich starrte auf den grauen Schleier aus Asche, der das Gras überzog. Ich konnte nicht mehr weinen, und mit einmal wünschte ich mir, selber ebenfalls unter den Toten zu weilen.
Und endlich habe ich Unterwäsche hingekriegt! Sogar mit eigener Alpha... hach, was gab das zu basteln... Da musste mein Sim-Ich doch gleich selber Model stehen
So, ich konnte es trotz allgemeinem Alltagsstress nicht lassen...
(Der Rücken war eine ziemliche Herausforderung...)
Zitat von EnaraReligion und Naturwissenschaften haben für mich eben schon was miteinander zu tun...
Es ging ja zuerst um die Frage, ob es Gott gibt oder nicht!
Und das hat eben schon was mit Religion zu tun... o_O
Ach, dabei wollte ich gerade ins Bett...
Ja, diese Frage hat etwas mit Religion zu tun, denn die Naturwissenschaft kennt die Antwort bereits: "Nein! Wir haben weder Hinweise noch Beweise, dass es Gott gibt. Also müssen wir davon ausgehen, dass es ihn nicht gibt. Punkt." Aber diese Antwort will sowieso niemand hören... also kehren wir doch wieder zur Religion zurück, da ist schliesslich alles möglich.
Und zum Thema "das ignoriere ich": Die Bibel gehört zum Christentum und ist deren Grundpfeiler. Neht ihr die Bibel Satz für Satz auseinander und entscheidet, was ihr für "euren" Glauben mitnehmt? Ist das nicht ein wenig... hm... ich möchte das Wort "Rosinenpickerei" eigentlich vermeiden, aber mir fällt kein besserer Ausdruck ein. Wenn ja, dann würde ich das dann nicht mehr Christentum nennen...
Hmpf... ich wollte mich ja eigentlich aus der Diskussion zurückziehen... so ein Mist aber auch! Müsst ihr denn immer solche Sachen schreiben? Hach hach...
Zitat von EnaraWenn ich mal einen Astrophysiker kennenlerne werde ich ihn sicher fragen... Ich bin mir ziemlich sicher, dass es für den Urknall auch mal eine Erklärung geben wird...
Dann frag doch einen... wäre mal ganz interessant! Dafür muss man den noch nicht mal kennen. Gibt ja schliesslich Experten an Unis, die sowas gerne beantworten. Die meisten Akademiker sind hoffnungslose Klugscheisser (mich selber eingeschlossen)
Zitat von K@hi(Doch das ist Physik und wen interessiert das schon?)
Okey, danke, jetzt hast du mich zum schmunzeln gebracht. Stimmt, wen interessiert das schon in einem Diskussionsthread über Religion? Boah, was habe ich Zeit in die Postings investiert, alte Vorlesungsnotizen und meine Bücher wieder hervorgekramt... dabei interessiert es sowieso niemanden. Hach ja, der Eifer des Gefechts.
Nun gut, ich halte mich jetzt sowieso raus, denke ich... Naturwissenschaft hat sowieso nix mit Religion zu tun. Naja, wer sich dafür interessiert, wie sich gewisse Fragen naturwissenschaftlich erklären lassen - habe ich ja schon gesagt -> PN.
Die Nicht-Religiöse zieht sich zurück Viel Spass noch beim philosophieren!