Möööönsch, ich hatte die Antworten schon fertig und da klicke ich Depp versehentlich das Fenster weg! Kleine Sünden bestraft Gott sofort
(kleiner Scherz am Rande *hüstel*)
Zitat von Enara
„Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus unbelebter Materie Leben entwickelt hat, beträgt eins zu einer Zahl mit 40.000 Nullen… Diese ist groß genug um Darwin und die ganze Evolutionstheorie unter sich zu begraben.“
Zitat von Fred Hoyle
Ich will mich Fred Hoyle jetzt noch nicht anschliessen, da ich viel zu wenig weiß...
Wenn du den Wikipedia-Eintrag zu Herrn Hoyle ganz durchgelesen hättest, so wäre dir folgender Satz aufgefallen:
Seine Beiträge zur Biologie und Paläontologie werden von den Fachleuten als dilettantisch abgelehnt. Zum Beispiel beruhten seine Berechnungen verschiedener Wahrscheinlichkeiten auf absurden Annahmen.
Interessant, nicht?
Darum prüfe, wer sich ewig bindet... uhm... wen man zitiert meine ich 
Zitat von Enara
Wie kann sich aus unbelebter Matiere Leben entwickeln?
Ich habe ja schon die Entstehung der sich selbst replizierenden RNA kurz beschrieben (wenn auch sehr sehr grob). Nebst anderen Molekülen befanden sich in der "Ursuppe" auch Lipide, also Fette. Diese neigen dazu, sich zu Kugeln zusammenzuschliessen, die innen auch hohl sein können. Irgendwann ist ein RNA-Strang in eine solche Kugel gelangt. Das war von ziemlichem Vorteil, weil der Strang dadurch geschützt wurde. Somit hatten wir den ersten Prototyp einer Zelle. Aus der Lipidschicht wurde die heutige Zellmembran, Funktionen der Zelle (Energiestoffwechsel, Replikation, Erbgutspeicherung ect) wurde auf verschiedene Zellbestandteile aufgeteilt, der Zellkern entstand, die ersten Mehrzellen tauchten auf... so entstand Leben (vereinfacht ausgedrückt jetzt).
Zitat von Enara
Wenn keine Materie da war, wie kann dann etwas entstehen? Also muss Materie da gewesen sein! Aber wie?
Die Singularität ist das Problem, oder?
Masse lässt sich in Energie umwandeln und umgekehrt. Beim Urknall wurde eine derart immense Energie freigesetzt, dass die sogenannten Elementarteilchen entstanden. Aus ihnen setzt sich die Materie grundsätzlich zusammen. Kurz danach entstanden Protonen, Elektronen und Neutronen, welche unsere Atome zusammensetzen. Die Anzahl dieser Bestandteile im Atom bestimmen, um welches Element es sich handelt. So ist Masse aus dem "Nichts" (aka Singularität) entstanden.
"Woraus bestehen denn die Elementarteilchen?" magst du jetzt vielleicht fragen. Die Antwort: Aus Quarks. Aber hier begeben wir uns schon so tief in die Quantenphysik und -chemie, dass es echt den Rahmen sprengen würde, das hier zu erklären. Ausserdem könnte das ein entsprechender Physiker tausend mal besser als ich Laie 
Und zum Thema "von nichts kommt nichts": Wenn Gott existiert, wer hat ihn erschaffen?
Zitat von Enara
Davon ausgehend, dass mit dem Urknall, nicht die Existenz von Materien begann, sonder die Raumzeit, kann man den Urknall mit physikalischen Theorien nicht beschrieben werden...
Zitat von Enara
Das war wohl einer der einzigen Sätze der nicht aus Millionen von Fremdwörtern bestanden... 
Man kann den Urknall also (noch ?) nicht richtig mit physikalischen Therorien erklären?
Aber wenn man es nicht wissenschaftlich erklären kann, wie dann?
Nun, da wärend dem Urknall die Materie entstanden ist, ist diese Annahme falsch, was die Frage erübrigt.
Zitat von Enara
Generell hoffe/glaube ich, dass es mehr als nur das wissenschaftlich erklärte Leben gibt. Die Welt wäre etwas langweilig und berechnend ohne etwas 'Übernatürliches'.
Gerade dadurch, dass ich für alles den Hintergrund, den Ursprung, den Mechanismus, den Nutzen ect suche, empfinde ich die Welt als extrem spannend!
Zitat von Enara
Ich hoffe/glaube daran, dass die 'Seele', damit meine ich der eigentliche Kern von mir (das wahre "Ich") noch irgendwo weiter leben kann...
Ja, das ist ein sehr schöner und befreidigender Glaube. Aber es ist eben ein Glaube. Dass wir mit unserem Körper sterben wäre eine logische Konsequenz, vorausgesetzt, dass Körper und Geist nicht trennbar sind. Aber auch darüber lässt sich bekanntlich streiten. Hinweise, dass sie voneinander trennbar sind, sind rar gesäht... Und dass beide miteinander verknüpft sind ist auf den ersten Blick doch logischer, oder?
Zitat von Enara
Oder man eventuell wiedergeboren wird und es trotzdem noch meine Gedanken, Gefühle unsw. gibt...
Kannst du dich an dein früheres Leben erinnern? Nein? Dann sind deine Gedanken und Gefühle aus dem früheren Leben wohl weg... oder du hattest keins 
Zitat von Enara
Aber wäre es nicht toll, wenn nacher auch noch etwas kommen würde?
Klar. Andererseits würde es uns wohl auch im Bestreben bremsen, das beste aus dem jetzigen Leben zu machen. Wie gross muss die Enttäuschung sein, wenn es danach tatsächlich nicht weitergeht...
Ich wünschte auch, ich könnte daran glauben, dass ich nicht einfach so sterbe und danach ist nichts (ich glaube, der Mensch tut sich mit der Vorstellung vom "nichts" generell schwer, oder?). Aber ich denke wohl einfach zu rational. Weiterleben kannst du so oder so. Und zwar, indem du dich bemühst, deine Werte an die nachfolgende Generation weiterzugeben...
Zitat von Enara
Wenn es Gott wirklich nicht gäbe, würde ich auch damit klar kommen... Es wäre zwar recht schade, aber naja...
Warum wäre das schade? Wozu brauchen wir Gott?
So, jetzt will ich auch mal eine Frage stellen (hm... ok, ich habe gerade welche gestellt, aber egal ;)): Welche existenzielle Frage wird durch die Religion befriedigend beantwortet?
Zitat von Däumelinchen
Aber was sagst du zu Reinkarnation? Dass Menschen, die jetzt per Hypnose in ihre (angeblich) früheren Leben rückgeführt werden, Dinge erzählen, die nachweisbar sind?
Dinge, die sie so nie wissen könnten, da sie mit dem jetzigen Leben keinen Zusammenhang haben.
Als Beispiel: [...]
Quelle?
Liebe Grüsse (*sich auf eine angeregte Diskussion freu*)
Nonuna