[Fotostory] Frag die Seekuh, ob die Sonne scheint

  • Aaaaaalso, nachdem ich schon mal einen Selfsim erstellt habe (und meinen Liebsten mit dazu) und ich sowieso gerade total meschugge bin, kommt hier mal was überhaupt nicht ernstzunehmendes! Eine Familiendokumentation? Vielleicht... Jedenfalls könnt ihr den Tag rot im Kalender markieren, denn die Nonuna spielt zum ersten mal tatsächlich Sims, anstatt nur zu basteln...




    ... oder: Sims 2 als Kompensation für reale Missstände
    ... oder: Das Leben, wie es sein sollte
    ... oder: Wer fragt ist selber schuld
    ... oder: Gummibaum


    Heute:
    Wie man Damen herumkriegt



    Das Internet ist eine grössere Partnerfindungsinstitution als Schule, Arbeit und Strasse zusammengezählt. Kein Wunder also, dass sowohl ich als auch mein Sims-Ich (jaja, Fake, ich weiss) sich ausgerechnet beim Chatten verlieben. Wie abgedroschen, denkt sich bestimmt auch die Simin (fortan einfach "Karin" genannt). Wem passiert das schon? Mir? Neeeee, niiiiiiiiiemals. Oder doch?



    Doch auch Karin verliert nicht ihren Sinn für Realität und muss sich ihr virtuelles Gegenüber auf jeden Fall ansehen, bevor sie virtuell heiratet und virtuelle Kinder bekommt... zumal einen solchen Zwischenfälle im heutigen Cyper-Zeitalter ja auch nicht mehr wundern würden. Und da Karin Tag und Nacht an niemand anderes mehr denken kann als an eben diesen virtuellen Daniel, beschliesst sie, sich ein Taxi zu rufen und nach Berlin zu fahren.



    Liebe Jungs: DAS ist ein galanter Handkuss, der manch eine Dame zu entzücken vermag. Bedingung: Bartstoppeln und Sabbern vermeiden. Karin findet diese leidenschaftliche Begrüssung sichtbar hinreissend.



    Dann fängt das Geflirte an. Kompliment hier, abchecken da, ein bisschen Rücken kraulen, ein bisschen Kissenschlacht. Ein wahrlich turbulentes erstes Date. Als Daniel dann auch noch auf die Idee kommt, beim Stehblues einen Tiefgriff zu wagen, ist Karin definitiv dem dunkelhaarigen Musiker verfallen.



    Nochmals ein Appell an die Jungs: Kochen, ja! Denn die Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Aber bitte... BITTE versucht wenigstens, etwas bescheidener zu sein und nicht die ganze Zeit mit dem Chefsalat zu prahlen. Ansonsten bleibt der Herzensdame die Cherry-Tomate irgendwann im Hals stecken.



    Da die Karin nach zwei Dates in Berlin langsam aber sicher den Stadtkoller bekommt, entführt Daniel sie auch mal in den Park oder ins Umland. Ja, man muss auf die Damen achten, wenn man sie rumkriegen will (ich spreche jetzt nicht nochmals die Herrewelt an. Ich denke, das dürfte selbstverständlich sein).



    Daniel zieht schon beim dritten Date alle Register und verwirrt Karin mit seinen Klaviersoli so sehr, dass sie sich dazu überreden lässt, erstmals in vertikaler Lage Körperflüssigkeiten oral auszutauschen. Offenbar wird dann sogleich eine endokriner Hormoncocktail-Produktion im Körper in Gang gesetzt, denn Karin mag diese Nacht offenbar nicht in einer schäbigen Berliner Jugendherrberge verbringen.

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    --> Objekte, Kleider, Genetik, Schmuck, Posenhacks und die Designerschule aus meiner Werkstatt <--[/center]



  • Scheint, als hätte (auch) Karins Mutti bei der Erziehung ihrer Tochter irgendwas falsch gemacht. Nicht nur, dass diese nach dem dritten Date bereits mit einem süffisanten Lächeln in den Armen eines um zehn Jahre älteren Lebenskünstlers liegt, nein...



    ... sie serviert diesem am nächsten Tag auch noch nackig das Frühstück! (Jaja, das hätten die Herren wohl gerne... Und: Mutti, du hast definitiv was falsch gemacht!)
    Offensichtlich wertet Daniel dies als ultimatives Zeichen dafür, dass es nun Zeit sei, in der 40-Quadratmeter-Wohnung zusammenzuziehen.



    Und ein paar Monate/Kissenschlachten/Chefsalate/Techtelmechtel später überfällt Daniel seine Karin hinterrücks bei einem erneuten Naturausflug mit einem glitzenden Klunker, welcher geschmackvoll in kleinen schwarzen Kästchen präsentiert die Angebetete von lauteren Absichten des Darbringers überzeugen soll.



    Und Karin ist zum Glück so voller liebestrunken Glückseeligkeit, dass sie keine Sekunde zögert, und den Verlobungsantrag ohne Diskussionen um die Rahmenbedingungen annimmt.


    Ob Daniel nachdem er sich aus dem Würgegriff befreien konnte noch Freudensprünge zustande brachte, ob in der 40-Quadratmeterwohnung bald Drillinge auf dem Boden herumkrabbeln oder die Katze auf dem Küchentisch Junge bekommt, ob der Nachbar die Behörden ruft um beim frisch verlobten Paar per richterlichen Beschloss blickdichte Vorhänge montieren zu lassen...
    ... das alles erfahrt ihr in der nächsten Folge.


    Eure

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  • Voll witzig, einfach klasse und vollkommen genial!
    Ich hab mich vor lachen kaum mehr eingekriegt.
    Du schreibst einfach so wahnsinnig gut, dass man fast vom, Hocker, oder in meinem Fall, quietschendem "Designer-Stuhl" fällt. (Dieses Möbelhaus sollte man verklagen)


    Nächste Folge kann und soll kommen!!!:applaus

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    [SIZE=6]Die Simlinge von Riverview[/SIZE]
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  • Ach, du amüsierst dich also, ja? Du willst also mehr, ja? :D


    Heute:
    Alle hassen Tante Magda



    Die Freude über die Verlobung ist von gar kurzer Dauer. Die arbeitslose Karin und ihr ebenfalls arbeitsloser Musikus treten einander von Tag zu Tag buchstäblich öfters auf die Füsse. Karin glaubt alsbald, es gäbe mehrere Klone von Daniel, da in der 40-Quadratmeter-Wohnung jeder Zentimeter durch ihn persönlich besetzt zu sein scheint.



    Um der Daniel-Überdosis etwas zu entkommen, macht sie sich daran die Ungeziefer in der einsturzgefährdeten Altbauwohnung auf Artniveau zu bestimmen (Blatella germanica, Blatta orientalis und natürlich Cryptolestes ferrugineus), sehr zu Missgunsten von Daniel, dessen Spruch "Insektensprays sind nicht rassistisch - sie machen keinen Unterschied!" er versucht auf einem Post-it in Karins Bestimmungsbuch zu kleben auf dass sie ihn beherzigen möge.



    So kann es nicht weitergehen! Karin argumentiert für eine grössere Wohnung (sie benutzt Beschreibungen wie "Sardinen in der Dose", "Meerschweinchen im Pappkarton" und "Peruvianischer Speckkäfer in der Fussleiste"). Daniel druckst herum, und Karin muss sämtliche Register an weiblichen Waffen ziehen (nein, keine Details und davon gibts auch keine Bilder!), damit er mit der Sprache rausrückt: Er hat von seiner Grosscousine 14. Grades - auch "Tante Magda" genannt - ein Häuschen geerbt.



    Natürlich besteht Karin darauf, dieses Haus zu sehen und schleift Daniel ins tiefste Brandenburgische Nirvana. Tante Magda hatte wie sich herausstellt ein paar Bretter zusammenzimmern lassen und diese gekonnt davor bewahrt, zweckmässig oder gar hübsch auszusehen. Während Daniel angesichts der drohenden anstehende Umbauarbeiten bereits Mozarts Requiem zu summen beginnt, fühlt sich Karin sichtlich heimischer.



    Als dann auch noch ein Zwerggimpelfink auf einem nahestehenden Baum landet, drohte Karin komplett den Verstand zu verlieren. Zähneklappernd starrt sie durch das Fernglas und gibt nur noch glücklich glucksende Laute von sich. Daniel indes seufzt resigniert und überlässt seine Verlobte ihrem neu gefundenen Paradies.



    Was er davon hält bekommt Karin nur am Rande mit (Gesten sagen mehr als tausend Worte... *hüstel*).
    Drinnen scheint die Hütte gar nicht so schlecht auszusehen wie befürchtet, wobei die Messlatte angesichts des vermorschten Äusseren schon sehr sehr tief gesetzt worden ist. Daniel überschlägt im Kopf die Renovationskosten, unterdrückt den sich dabei anbahnenden Brechreiz, schaut durchs Fenster auf seine glückliche zukünftige Frau und fasst einen Entschluss: Yes, we can!



    Tante Madga beweisst auch bei der Inneneinrichtung Stilsicherheit, wenigstens hat sie ihr Bemühen um - nennen wir es Zeitlosigkeit - durchgezogen. Das Pastetengrau geht nahtlos ins blasse Senfgelb über, die Tapeten hätte bestimmt zu Onkel Herrmanns Feinrippunterwäsche gepasst, und Bett ist schliesslich Bett. Denkt zumindest Daniel.

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  • Doch Karin ist inzwischen speiübel und meint, dass sie sich das wohl nochmal überlegen müsse. Daniel verkneifft sich eine Bemerkung zum Thema Frauen und Stimmungsschwankungen, hat er sich doch gerade mit dem Gedanken angefreundet, mit seinen Kumpels eine Abrissparty à la Hausbaukommando zu veranstalten (ihm schwebt vor, das Haus erstmals durch einen Panzer oder ähnliches platt zu machen. Guckt die Sendung auf DMAX, dann wisst ihr, wovon wahre Männer träumen!)



    Wieder zuhause angekommen lässt sich Karin das Frühstück nochmals durch den Kopf gehen. Wortwörtlich, versteht sich. Daniel ruft unterdessen seine Kumpels an, um wenigstens etwas Ähnliches wie eine Abrissparty zu organisieren... und sei es das Einstampfen der Hundehütte von Magdas ebenfalls totem Hund Piefke.


    Ob Piefke eine Botschaft aus dem Jenseits sendet um seine Hütte zu retten, ob Karin durch exzessives Bestimmen von Viechern einen Parasitenfall erleiden muss, und ob die Katze doch noch auf dem Küchentisch Junge bekommt...
    ... das alles erfahrt ihr in der nächsten Folge.


    Eure

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    Einmal editiert, zuletzt von Nonuna ()

  • Alsoooo :D

    Ich musste sooowas von grinsen.

    Auch vom zweiten Teil der ist auch wieder so genial!!!

    Zitat

    die Tapeten hätte bestimmt zu Onkel Herrmanns Feinrippunterwäsche gepasst

    :roftl

    Und ganz geil ist auch der Schluss!

    Das liest sich wie die Zusammenfassung wo die Frau immer bei Herzblatt spricht, wenn sie oder er sich für einen der 3 entscheiden soll XDD

    Karin, ich bin begeistert!

    Von der ganzen Story und den Bildern!!

  • Da kann ich mich weider nur anschließen.
    Dieses schäbige Haus passt ja weider einmal perfekt in das Leben der zwei ^^


    Große Klasse.


    Wenn es nach mir ginge, sollte man dir verbieten, was auch du beruflich machst zu tun, und nur noch an dieser Story arbeiten :D

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    [SIZE=3]Liebe, Intrigen, Mord, Totschlag, Affären, Liebeleien, Erbarmen, Lust, Freud, Leid, Wahrheit und ... Geheimnisse... [/SIZE]


    [SIZE=6]Die Simlinge von Riverview[/SIZE]
    [SIZE=4]Eine Kleinstadt und ihre Geheimnisse [/SIZE]


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  • Bin gerade auf die FS gestossen,Karin einfach grosse Klasse!Deine Selfsim sieht toll aus und auch der zukünftige Ehemann.Der Text ist sowas von witzig geschrieben,was dir nur immer alles so einfällt.Das Lustigste was ich bis jetzt gelesen hab ,du hast eindeutig ein super Talent zum Geschichte schreiben.Bin gespannt auf den Nachwuchs und wie du das Häuschen umstylst.

  • ach herrlich :D sowas liest man hier selten! wirklich gut geschrieben und die bilder unterstützen das ganze super ;)


    (ich stell mir schon die drillinge zwischen der "abbrissparty" vor xD)


    weiter so!

  • Wenn es nach mir ginge, sollte man dir verbieten, was auch du beruflich machst zu tun, und nur noch an dieser Story arbeiten :D


    Ich fürchte, dann würde mir aber auch nicht mehr so viele Kommentare einfallen. Der Job ist da doch schon eine ziemlich inspirative Quelle.


    Das Lustigste was ich bis jetzt gelesen hab ,du hast eindeutig ein super Talent zum Geschichte schreiben.Bin gespannt auf den Nachwuchs und wie du das Häuschen umstylst.


    Hehe, danke dir, jetzt werde ich aber echt rot...

    raya:
    Danke dir!


    So, dann gehts jetzt weiter :D


    Heute:
    Parasiten und Symbionten



    Einige von euch haben ja schon treffend bemerkt, dass nicht nur architektonische Entgleisungen den Magen etwas durcheinander bringen könnte, sondern auch ein gewisses Ereignis, welches nur Frauen betrifft: Das Einnisten einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut. Was technisch klingt, äussert sich bei Karin äusserst emotional: Der anfängliche Schock ("Ich werde fett!!!") wechselt zur Genugtuung ("am Fressen liegts nicht").



    Daniel freut sich unheimlich, erfolgrich was in den Ofen gesetzt zu haben, während Karin noch versucht, ihre Hormone zu sortieren. Nachdem eine jungfräuliche Empfängnis und Parthenogenese ausgeschlossen werden kann, muss sich Karin wohl oder übel damit abfinden, dass manche Techtelmechtel ungeahnte Folgen haben. Aber Karin wäre keine Biologin, wenn sie sich nicht sofort darauf einstellen würde, den folgenden Prozess der Emrbionalentwicklung minutiös mit detaillierten Skizzen festzuhalten.



    Daniel indes ist sich seiner zukünftigen Vaterpflichten bewusst und sucht sich endlich einen Job. Der Zufall will es, dass gerade eine kleine schäbige Bar einen "Bühnenkomiker" sucht. Daniel hofft, dass auf der Bühne statt einer Stange ein Stuhl und Mikrofon stehen, auch wenn die Bar den interessanten Namen "zum trunkenen Pavian" trägt. Aber Job ist nunmal Job und irgendwo her müssen die täglichen Brötchen ja kommen.



    Während Daniel sich auf den kommenden Auftritt vorbereitet, scheiden diverse Darbietungen aus: Hoola-Hoop-Reifen sehen unvorteilhaft aus, zum Dressurreiten fehlt mindestens ein Pony, und der ostsibirische Regentanz zeigt ungeahnt drastische Erfolge. Frustriert und angesengt beschliesst Daniel, sich wie eh und je dem Gesang zu widmen.



    Unterdessen wird Karin von modischen Verwirrungen und nächtlichen Heisshungerattacken gequält. Da der Kühlschrank nur Soleier und Himbeermarmelade hergibt, greifft Karin auch schon mal mitten in der Nacht zum Backblech, um eine dreistöckige Sachertorte aus dem Boden zu stampfen.



    Allerdings muss man sagen, dass Tante Magdas Küche ganz und gar ungeeignet ist, da der Gasofen allen Anschein nach schon längstens das Zeitliche gesegnet hat, was zur Folge hat, dass der Rest der Küche eines nachts auch spektakulär dran glauben muss. Die Versicherung ärgerts, Daniel und Karin freut. Die Kamera war leider nicht dabei, sonst hätte das die schönste "Hausbaukommando"-Abriss-Folge aller Zeiten gegeben. Ein Renner auf Youtube!

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  • Daniel ist an seinem ersten Arbeitstag sehr zuversichtlich, dass es mit dem neuen Bühnenjob klappen wird. Dieter Bohlen liegt mal wieder mit einem Penisbruch im Krankenhaus und Bruce Darnell hüpft der alten Zeiten willen mit seinen Army-Kumpels inkl. Fallschirm galant aus Flugzeugen. Daniel ist sich sicher, dass er der nächste Pavarotti wird. Oder zumindest der nächste Papa Schlumpf!



    Sind die Männer aus dem Haus, tanzen die Frauen auf dem Tisch - wenn sie nicht gerade schwangr sind und auch ohne sportliches Zutun Rückenschmerzen haben. Also telefoniert Karin ein wenig herum, lässt sich zur freudigen Erwartung gratulieren und bezüglich des Küchenbrands bemitleiden. Doch wozu hat man Freunde? Organisatorisch und rethorisch geschickt findet Karin Kumpels von Kumpeln, die irgendwem noch irgendwas schulden.



    Innert kürzester Zeit hat Karin ein ganzes Trüppchen durch Tatendrang erfüllte Schuldner zusammengetrommelt, die der werdenden Mutti und Strohwitwe bei der Renovation von Tante Magdas Lotterbude zur Hand gehen. Während Daniel also seinen Auftritt absolviert, sitzt Karin im Garten unter einem Baum, reibt sich das schwangere Bäuchlein und sucht schon mal Tapeten fürs Kinderzimmer aus.


    Ob Daniel mit einem ganz in Schwarz gehaltenen Schlafzimmer leben und schlafen kann, ob im angebauten Dachstock eine Horde blutrünstiger Vampire einzieht, und ob Karin durch ayurvedische Kräutertherapie dem Kind noch im Bauch die wichtigsten Baumnamen beibringt...
    ... das alles erfahrt ihr in der nächsten Folge.


    Eure

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  • Herrlich, einfach nur herrlich! Der Thread ist abonniert und ich freue mich auf Fortsetzungen. :applaus

    [center]"Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen."[/center]

    [center]Voltaire[/center]

  • Einfach nur köstlich,ein wahrer Segen für dieses Forum deine FS.Und diese Anspielungen auf Bohlen ,Darnell und Konsorten,super. Da hat der gute Daniel wohl mit einem Blitz ein Rendezvous gehabt,wies aussieht.Jetzt musst du mich nur noch aufklären ,was eineParthenogenese ist oder ich werd mal googeln.Vampire unterm Dach,das wär noch das Sahnetüpfelchen in der Geschichte

  • Tante Magdas Küche tut mir leid. Es ist ja schon schlimm genug, dass die beiden eingezogen sind ^^ Aber ich hätt's an ihrer Stelle wohl auch so gemacht: Mich weggesprengt.


    Aber hey, konstant unterhaltsam und abonniert wird auch. Wenn ich jemals herausfinde, wo dafür der Knopf ist.

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  • Hehe, danke ihr drei! :D


    So, jetzt gehts weiter...


    Heute:
    Es wird gesetzt und geworfen



    Ist es nicht erstaundlich, was eine Horde Tatendrängiger innerhalb eines Tages hinbekommen, wenn ihnen die Aussicht auf ein nettes Mal Sinne und Muskelkater vernebeln? Klar doch, dass Karin die tüchtigen Helferlein verköstigt und schon mal den Mutti-Instinkt an ihnen übt. Jedenfalls sieht das Haus gegen Abend schon sehr viel netter aus - was keine Kunst war: Die Fassade ist frisch gestrichen, die Innenwände auch, ein kleiner Anbau für Kinderzimmer war fällig und die Möbel stehen alle dort, wo sie hingehören (Mal abgesehen vom Wickeltisch - der steht in der Küche...). Karin bleibt nur noch das Aufräumen nach dem Bankett.



    Daniel kommt die nächsten Tage völlig geschafft nach Hause (das Bühnenpublikum will den Witz mit dem Papst und dem Eisbären einfach nicht verstehen!), ist aber froh, sich nicht auch noch um das Haus kümmern zu müssen. Karins Grad an modischer Verwirrung steigt exponentiell mit der fortschreitenden Schwangerschaft an. Und als das rosa Plüsch-Ensemble als Nachgewand an Hässlichkeit nicht mehr zu übertreffen ist, setzen endlich die Wehen ein. Man beachte, dass der Mann derweilen seelig weiterpennt (das wird noch gerächt!)



    Als ein frisch gewickeltes Baby vom Himmel runterfällt (der Storch beherrscht offenbar auch Origami), vergisst Karin jedoch sofort den Geburtsschmerz und sieht taufrisch aus wie eh und je (Maxis, ich liebe dich!). Natürlich muss man das ganze pränatal fixierte Windelpack wieder entfernen, um dem Kind einen geschlechtsspezifisch angemessenen Namen zu geben (faule Leute nennen ihre Kinder daher gerne "Nicola", "Fabien", "Nikita", "Carol" oder "Jill"...). Soviel wieder mal ein kleiner Exkurs zur Maxis-Logik.



    Die kleine Ronja hat die Augen der Mutter und die baldigen Haare des Vaters (Martin meint, die Haarfarbe erkennt man an der Augenbrauenfarbe. Klingt logisch, darum glauben wir ihm das mal). Selbstverständlich ist es das schönste Baby in ganz Simcity, auch wenn es genau gleich aussieht, wie alle anderen. Es ist das schönste! Jawohl. Die anderen sind so.... gleich.



    Das leise Windelgeraschel hat auch den Papa aus dem Schlaf geweckt (über die Unterwäschewahl sprechen wir noch, mein Lieber!). Ich verkneife mir hier den erneuten Kommentar zum Thema "in den Ofen schieben", da es Leute gibt, die das als äusserst obszön empfinden. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, aber jetzt habe ich da so ein Bild vor Augen, das... auch, ich hebs mir für den Ab18-Bereich auf... oder verkneife es mir lieber komplett. Aber ich komme vom Thema ab...



    Die nächsten Tage wird sich intensiv um den Nachwuchs gekümmert. Im Akkord wird gewickelt, gefüttert, geknuddelt und gespielt. Ronja bedankt sich für die nächtlichen Geburtsabwesenheit beim Papa mit einem gezielt platzierten retournierten Milchschwall. Das ging ins Auge - so jedenfall interpretiere ich mal den Gesichtsausdruck von Daniel - wortwörtlich. Aber den Kleinen wird sowas verziehen, und die Mutti steht sowieso ganz und gar hinter der Meinung ihres Kindes. Noch.



    Apropos Mutti: Die scheint sich gar nicht mal so schlecht zu schlagen. Und als dann aus dem Nichts eine kleine leise Stimme die Eltern darauf aufmerksam macht, dass das Kind morgen schon Geburtstag hat, da wird das Kinderzimmer heimelig eingerichtet und das Fundament für die zukünftige stille Treppe gelegt (das ist wichtig, sagt die Supernanny im Fernsehen). Daniel singt Ronja fleissig Räuberlieder vor und hofft insgeheim, sie möge nicht allzu bald mit dem Nachbarsjungen in eine Bärenhöhle ziehen.

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  • Das Baby wächst blitzschnell zu einem wunderschönen Kleinkind heran (was erwartet man auch bei den Genen? Mir ist zu Ohren gekommen, dass gewisse Schönheiten auch schon potthässliche Kinder gekriegt haben sollen... das passiert eben bei solchen Extremzuchtformen). Ronja ist eine regelrechte Bühnensau und weiss, sich gekonnt in Szene zu setzen. Eine kleine Wilde, die nur schwer zu bremsen ist. Auch wenn es darum geht, so oft die Spühlung zu betätigen, bis die Toilette überläuft und man in der Pfütze so schön plantschen kann. Nomen est Ohmen?



    Auch der Papa kümmert sich rührend um seine Tochter (er wollte insgeheim schon immer Spiesser werden und ist jetzt so glücklich, dass er sogar eine Fussmatte für vor die Tür bestellt hat...). Und auch wenn Ronja die meiste Zeit mit ihren grossen blauen Augen aussieht, als könne sie kein Wässerchen trüben, so ahnt man doch, dass es in dem kleinen Köpfchen brodelt...


    Ob Ronja mit den Wilddruden billaterale Verhandlungen beginnt, ob Karin vor lauter Gewöhnung scheinschwanger wird, und ob Daniel Ronja für "Germanys next Topmodel 2016" anmeldet...
    das alles erfahrt ihr in der nächsten Folge!


    Eure

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  • "Als ein frisch gewickeltes Baby vom Himmel runterfällt (der Storch beherrscht offenbar auch Origami)"


    Boom! Das war's bin vom Stuhl gefallen und nicht mehr weider aufgestanden. habe vor lauter Lachen wohl alle Leute in der Straße geweckt! Mit aufstehen ist jetzt schon mal gar nicht. Wie auch, wenn das Zwerchfell noch immer zuckt... Moment... wie schreibe ich dann das hier? Ach ja, wozu gibt es Kabellose Tastaturen!


    Ich liebe es!!! Und damit ist nicht diese Fastfoodkette gemeint ;)

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  • Bei mir wars der Ausdruck "regelrechte Bühnensau",wo ich vor Lachen fast vom Stuhl fiel,glücklicherweise ist momentan keiner da,sonst hätte ich woh lum diese Zeit am Samstagmorgen der Familie einen gehörigen Schrecken versetzt.Die kleine Ronja ist ja echt zum Knuddeln.Da hat wohl jemandem der Film Ronja Räubertochter besonders gut gefallen!Aber Topmodel 2016 wäre doch ein bisschen bald oder,da wäre sie ja erst 7 .Hat Daniel wegen seiner anstrengenden Vaterpflichten abgenommen? Er kommt mir auf dem letzten Foto viel schlanker vor.

    Einmal editiert, zuletzt von Siola ()

  • Heute sind mir erstmals die genialen Titel aufgefallen. Ich achte selten darauf, aber deine werd ich in Zukunft garantiert immer lesen :D ("Parasiten und Symbionten", ich kann nicht mehr xD).
    Und auch die kleinen Hinweise, wie beispielsweise der Ronja Räuberlieder vorsingen, ganz herrlich!


    Weiter so!

  • :roftl deine Geschichte ist einfach nur super... bin ja sofroh, darüber gestolpert zu sein.


    Zitat

    Daniel zieht schon beim dritten Date alle Register und verwirrt Karin mit seinen Klaviersoli so sehr,...


    Das war ja überhaupt ein toller Spruch ^^


    Weiter so, freue mich schon sehr auf Fortsetzungen!

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