[Fotostory] Der Fehler meines Lebens

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich weiß ihr wartet alle sehnsüchtig, aber ich durfte wieder einmal erfahren, dass auch virtuelle Charaktere ein Eigenleben haben.
    Als ich endlich wusste in welcher der vielen möglichen Varianten ich den nächsten Teil gestalten wollte, fahren mir zwei Sims in die Parade :roftl
    Ich bin also immer noch fleissig am plotten und Bilder knipsen und am überlegen welche der Varianten nun am besten passt :lollen
    Ihr müsst also noch etwas Geduld mit mir und meinen kleinen Schauspielern haben. Immerhin, der Titel hat sich nicht geändert :rolleyes


    @ Skadi Ase: Freunde helfen einander. Sonst wären es keine Freunde und es war eine Selbstverständlichkeit dass Patricks Familie mitmacht. Im realen Leben dürfte das aber nicht so einfach werden, ich glaube nicht dass meine Kollegen mir mal eben so unseren Beschleuniger ausleihen würden :lollen
    Mit Justins spontaner Idee hat er sogar mich überrascht.


    @ Llynia: Ich habe mir über das Zeitreisen schon öfter Gedanken gemacht und es hat in der Tat ziemlich viele Haken, denke ich. Der Größte ist eben dass bisher noch niemand wissen, bzw. erachten kann was wirklich geschehen würde, wenn man in einer anderen zeit landen würde.
    Nein, einen Trümmerhaufen wollen wir bestimmt nicht. Wir arbeiten ja dran das es keinen gibt ;)


    @ Siddi: *verbeug* Danke sehr. Hat mich auch ein paar Tage Hirnschmalz gekostet, aber wenn es euch gefallen hat, bin ich zufrieden.


    @ Aphrodite: Ich habe das Internetz durchforstet um vielleicht Alternativen zu dem Elektrodancer zu finden, aber es gab keine. Und da ich schon mal in einer Zentrifuge für Astronauten gefahren bin, war das Ding eigentlich nahezu perfekt für meine Belange :rollauge
    Drama? Kommt -fast- sofort.


    @ Rivendell: Ja, das IT-Wissen hat da schon geholfen, auch wenn es ja nur Beiwerk war. Aber ich gebe Dir Recht, es macht die Sache authentischer. Ich gebe zu, ich bin inzwischen ein Bilderfreak. ein Bild dauert bei mir EWIG. Aber es macht einfach Spass. Freut mich dass der Verlauf Dir gefällt. Bin schon ganz nervös wegen dem nächsten Teil, aber da bin ich unschuldig dran :D


    @ Freyja: Ich brauch diesmal noch ein paar 24 Stunden mehr als sonst. Soll ja gut werden. Ja, Stress ist ne üble Sache, nicht nur für werdende Mütter. Und ich denke, so ganz umsonst war der Trip nicht und wenn er nur Erfahrungswerte brachte :cool:


    Und nochmal vielen herzlichen Dank an alle Kommischreiber und stillen Leser! :rosen

  • Da der nächste Teil noch länger als der vorige zu werden drohte, habe ich ihn gesplittet. Macht erzähltechnisch auch mehr Sinn, denke ich.
    Dieser Teil passiert zeitlich gesehen zwischen Teil 38 und 39.


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    Wenn Friederike dachte ihr Kindheit war von nichts Anderem beherrscht als lernen, dann hatte sie sich geirrt.
    Seit sie ein Teenager war, trieb Friedbert sie noch härter, noch erbarmungsloser an.


    Er hatte kein freundliches Wort mehr für sie, er war mit nichts zufrieden. So sehr sie sich auch bemühte,
    es war ihm nie genug.








    Nahm sie sich eine Auszeit von den Büchern und Experimenten, weil der ständige Druck seinen Tribut forderte,
    schimpfte er sie undankbar und faul.








    Doch nicht nur ihr Vater machte ihr zu schaffen. Die Mauern der Burg, die Wüste und diese Einsamkeit zerrten an ihren Nerven. Die Wutanfälle kamen in immer kürzeren Abständen, sie wurden immer heftiger. Sie versuchte sie vor Friedbert und Klaus zu verheimlichen, doch sie wusste nicht wie lange sie das noch durchhalten würde.
    Friederike hatte Angst irgendwann den Verstand zu verlieren.








    Nach wie vor schlich sie sich entgegen Friedberts Verbot in den ersten Stock, an die Zimmertür hinter der der Mann gefangen war, der sie geboren hatte. Sie lauschte auf Geräusche, sie hörte seine schlurfenden Schritte. Und sie realisierte, dass sie sich nichts sehnlicher wünschte, mit ihm sprechen zu können. Friederike lehnte sich gegen die Tür und räusperte sich leise, darauf bedacht dass Friedbert nichts mitbekam.
    „Daddy?“
    Drinnen hob Terry ungläubig den Kopf, zunächst seinen Sinnen nicht trauend. Doch wieder rief die leise Stimme ihn. Er eilte zur Tür.
    „Friederike?!“








    Sekundenlang war nichts zu hören und Terry wollte sich schon enttäuscht abwenden, als leises Schluchzen durch die Tür drang.
    „Daddy, es tut mir leid...“
    Ungläubig starrte er die Türe an, dann lehnte er seinen Kopf an das harte Holz, um seiner Tochter näher zu sein.
    „Es muss Dir nicht leid tun. Du hast keine Schuld.“
    Friederike stemmte sich gegen die Tür, doch sie gab keinen Millimeter nach.
    „Ich... ich kann nichts tun. Ich kann diese Tür nicht öffnen.“
    Jegliche Hoffnung, die in Terry aufgekeimt war, zerfiel. Er war glücklich dass seine Tochter sich endlich seiner zu erinnern schien, doch die Hoffnungslosigkeit, die er in ihrer jungen Stimme vernahm und die Gewissheit dass er immer noch in diesem Zimmer ausharren musste, ließ ihn beinahe zusammenbrechen. Er krallte seine Finger in das Holz.
    „Vielleicht findest Du einen anderen Weg. Bitte!“
    Wieder schniefte es und ehe Friederike antworten konnte, bellte Friedberts Stimme nach ihr und sie verschwand.








    Abends, wenn Friedbert das Haus verließ um seinen heimlichen Geschäften nachzugehen, saß Friederike gerne auf dem Dach der Burg und starrte über die Zinnen hinaus in die Wüste. Sie konnte die ganze Nacht so sitzen, denn inzwischen brauchte sie keinen Schlaf mehr, wie Friedbert. Doch wirklich genießen konnte sie die einsamen Stunden, die sie Ruhe vor ihrem tyrannischen Vater hatte, nicht. Den kleinen Geräuschen der Nacht lauschend, hing sie ihren Gedanken nach, die von innerer Unruhe und Zorn bestimmt waren.
    Auch diese Nacht starrte sie vor sich hin, hätte man sie gefragt was sie dort draußen sieht, hätte sie es nicht sagen können. Doch im Gegensatz zu sonst war sie heute nicht der einzige Sim, der die Kühle der Nacht genießen wollte.








    Klaus ging neben ihrem Stuhl in die Hocke und lächelte zu ihr auf.
    „Friert es Dich nicht, wenn Du die Nächte hier oben verbringst? Nachts wird es in der Wüste ziemlich frisch.“
    „Schleichst Du mir etwa nach?“ konterte Friederike mit einer Gegenfrage, das leichte Lächeln erwidernd.
    Klaus schmunzelte. „Nein, aber es fällt schon auf wenn junge Damen die Nächte auf dem Dach verbringen.“
    Der neckende Unterton in Klaus Stimme ärgerte und amüsierte Friederike gleichermaßen. Sie gluckste kurz, doch dann starrte sie wieder in die Nacht hinaus, als wäre er gar nicht da.
    „Was soll ich denn sonst tun“ antwortete sie nach einer Weile.
    „Schlafen, wie andere Sims auch?“








    Friederike schluckte die aufkommende Bitterkeit hinunter und stand auf.
    „Ich kann nicht schlafen.“
    Besorgt, weil der kleine Anflug von Leichtigkeit aus ihrer Stimme verschwunden war, kam Klaus ihr nach.
    „Willst Du drüber reden?“
    Friederike drehte sich wieder zu ihm und musterte ihn misstrauisch.
    „Was willst Du, Klaus? Warum bist Du hier rauf gekommen?“
    Nun war es an ihm in die Nacht zu starren.
    „Vielleicht, weil auch ich jemanden zum Reden brauche.“








    Verwundert musterte das Mädchen den Mann mit dem markanten Gesicht. Klaus hatte sich seit ihrer Ankunft in der Burg ihr gegenüber als freundlich, aber meist zurückhaltend erwiesen. Er hatte nichts zu den Geschehnissen gesagt, noch wusste Friederike was zwischen Klaus und Friedbert vor sich ging. Sie wusste nur, dass inzwischen nicht nur sie unter der tyrannischen Art ihres Vaters zu leiden hatte, Klaus wurde ebenso unter Druck gesetzt.
    Sie kam neben ihn und schaute ebenfalls wieder in die Nacht.
    „Das ist das erste Mal seit Langem das sich jemand mit mir unterhalten möchte.“








    Klaus seufzte. „Das Gefühl kenne ich.“
    „Dad und Du, Ihr redet wohl nicht viel, wenn ihr alleine seid“ zog Friederike ihn auf.
    Das Lachen, dass der Mann neben ihr von sich gab, klang hohl.
    „Man kann nicht mit jemandem reden, der nicht da ist, oder?“
    „Oh“ gab Friederike zurück. „Ich dachte Dad und Du...“
    Klaus verzog das Gesicht. „Nein. Oder besser gesagt... nicht mehr.“








    „Nicht mehr?“
    „Jeder macht mal Fehler“ meinte Klaus nur und beließ es dabei.


    „Ja“ gab Friederike knapp zurück und musterte ihn verstohlen. Den Eindruck eines glücklichen Sim machte er wirklich nicht. Ein anderer unglücklicher Mann kam ihr in den Sinn, im Zimmer genau unter ihnen. Ihre Gedanken rasten. War das ihre Chance?
    „Hilf mir meinen Daddy zu befreien.“
    Klaus drehte sich langsam um und starrte sie an, dann schüttelte er resigniert den Kopf.“
    „Das kann ich nicht.“








    Friederike spürte wieder den Zorn in ihr hochkochen und sie ballte die Fäuste um zu verhindern das sie sich auf Klaus stürzte.
    „Warum nicht! Du bist genau so gemein wie mein Vater!“
    Hilflos hob er die Hände. „Beruhige Dich! Ich kann keine der Türen hier öffnen! Er hat alles umprogrammiert!“
    Das Mädchen tobte, als hätte sie seine Worte gar nicht gehört. Klaus packte sie an den Handgelenken und drückte sie auf den Stuhl.








    „Ruhig, Friederike. Atme tief, immer weiter tief atmen.“
    Klaus zwang das Mädchen ihm in die Augen zu sehen und machte jeden Atemzug mit ihr gemeinsam, bis sie in seinen Rhythmus eingefallen war und sich wieder beruhigt hatte. Nach einem Moment ließ er sie los.
    „Du kannst es nicht kontrollieren, richtig?“
    Langsam schüttelte Friederike den Kopf.
    „Es überfällt mich einfach.“
    „Ich könnte versuchen ein Mittel dagegen zu finden, wenn Du möchtest.“








    Erstaunt musterte Friederike den Mann vor ihr.
    „Du willst mir helfen? Warum?“
    Klaus seufzte tief, dann trafen sich wieder ihre Blicke.
    „Weil wir beide hier raus wollen. Ich helfe Dir und Du hilfst mir.“
    „Du willst aus Deinem eigenen Haus raus?“
    „Wie gesagt, ein Fehler“ gab Klaus zurück, peinlich berührt.
    Friederike musterte ihn zunächst argwöhnisch, doch beschloss dann ihm zu glauben.
    „Wie könnte ich Dir schon helfen.“
    „Ich habe keine Ahnung von Computern. Friedbert hat das alles entwickelt. Du hast alles von ihm gelernt. Vielleicht kannst Du dieses verdammte Zugangssystem knacken.“
    Friederike schnaubte, dann schüttelte sie den Kopf.
    „Er hat mich nur das gelehrt, was sein Ego nicht gefährdet.“








    Klaus hatte das zwar befürchtet, trotzdem traf Friederikes Antwort ihn hart. Hoffnung ist so ein verführerisches Ding.
    „Wir versuchen es trotzdem. Ich suche ein Medikament für Deine Anfälle und Du knackst diesen Computer.“


    Hoffnung keimte in Friederike auf. Hoffnung auf Hilfe. Hoffnung hier heraus zu kommen. Hoffnung auf ein normales Leben ohne Anfälle. Hoffnung ihren anderen Vater zu befreien.








    „Einverstanden“ erklärte sie und hielt Klaus die Hand hin.
    Der Mann erwiderte den Händedruck.
    „Also abgemacht. Und nun entschuldige mich bitte, es ist spät und im Gegensatz zu Euch Beiden brauche ich ab und an Schlaf. Gute Nacht.“
    Klaus schenkte ihr noch ein kleines Lächeln, dann ging er davon und überließ seine neue Verbündete wieder den Geräuschen der Nacht und den Sternen, die auf sie herunter schienen.




    Fortsetzung folgt...

  • Ahhhh ja.....
    Ist doch das passiert, was ich erhofft hatte. Das Friederike sich gegen Friedbert stellt. Hätte auch andersherum sein können, denn schliesslich hatte sie es nie anders gekannt. Nun bin ich doch beruhigt. Und Terry auf gewisse Art und Weise sicherlich auch, denn nun weiß er, dass er seine Tochter nicht verloren hat.
    Ob ich Klaus trauen soll, kann ich noch nicht sagen. Warum aber nicht? Wir kennen ja Friedbert und daher nicht ungewöhnlich, dass auch Klaus die Nase voll hat von ihm. :rollauge Doch eine gewisse Skepsis behalte ich mir mal vor. :rolleyes


    Klasse Teil und mir gefällt Friederike. Aber jetzt muss ich Fussball gucken. :D


    *HUG* :kiss

  • Hallöle Lenya,
    Das ist ja super das Friederike sich gegen Friedbert entschieden hat. :applaus
    Ob Friederike ihm trauen kann? Sie sollte aufpassen nicht das Klausi Friedbert erzählt was sie vor hat. :misstrau
    Als Friderike bei Terry war kamen mir ein bischen die Tränen. Er tut mir ja sooo leid. :suse :heule


    Freue mich schon wenns weiter geht. :freu :megafroi


    Deine LIEBE Tochter *Kussi* :kuss

  • Nach dem das Wlan so lieb war und mich hat Lesen lassen sage ich: SUPER!!!!!:applaus:applaus:applaus:applaus


    ich finde es gut das Friederike sich gegen ihren Vater stellt nur sollte sie aufpassen. Wer weiß was er sonst macht !:hua:hua


    Mach schnell weiter!!!!:anbet:anbet:anbet

  • Juhuuu, es ist passiert! Friederike hat sich also doch gegen Friedbert gewendet und möchte Terry nun helfen. Ich hoffe ja für sie, dass Klaus es wirklich ernst mit seiner Unterstützung meint und es nicht noch Schwierigkeiten für sie gibt.
    Und natürlich, dass alle es schaffen, zu fliehen! :applaus


    Wie immer eine sehr gelungene Fortsetzung und ich freu mich gleich auf die Nächste!
    Im Übrigen war ich fest davon überzeugt, dass der Charakter Stella von dir erfunden wurde. Und da hat es mich total erschüttert, dass sie mir plötzlich auf dem Uni-Gelände über den Weg gelaufen ist xD
    Na ja, das nur nebenbei :D


    Liebste Grüße!

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  • Und wieder einen Monsterteil geschafft, ich schöre die nächsten Tage fasse ich kein Sims an :rollauge
    Aber ich hätte echt nicht gewusst wo ich das hätte noch splitten können. Also müsst ihr Euch viele Bilderchens antun und viel Text :D


    @ Rivendell: Ich denke schon das Terry es als gutes Zeichen wertet, dass Friederike mit ihm spricht. Das wird ihm wieder Hoffnung geben. Skepsis... ist immer gut. Immerhin hat er ja mit Friedbert mitgemacht.


    @ Skadi Ase: Ugh, das wäre natürlich superübel. Klaus als Doppelagent :eek: Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben.


    @ Freyja: Ja, Friedbert sollte das lieber nicht wissen :hua


    @ Aphrodite: Das wünsche ich allen Beteiligten auch, aber da gibts noch ne Menge Hürden zu nehmen. Sonst wären sie wohl längst auf und davon.
    Stella ist ein waschechter Maxissim aus der Studententonne. Ulkig, viele dachten ich habe sie erstellt. Ich habe sie damals in Niels Dorm gesteckt, weil er allein im Dorm und sie alleine in der Tonne. Kaum war die gute Dame angekommen flogen die Herzen. Tja, gegen Liebe ist man machtlos! :seelove


    Vielen Dank an alle Kommischreiber und stillen Leser!

  • Musik: Heartbeats (Color my Heart) - Broove


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    Klaus hielt Wort. Unter dem Vorwand weiter nachzuforschen warum Terry die Vergiftung überlebt hatte, suchte er nach einer Möglichkeit Friederikes Anfälle zu unterbinden. Allerdings wusste er bereits seit einiger Zeit was genau Terry das Leben gerettet hatte, es waren die Alienhormone für die Schwangerschaft. Offensichtlich hatten sie dauerhaft etwas in Terry verändert, das ihn immun gegen gewisse Stoffe machte.


    Klaus hatte Friedbert nie erzählt dass er das Geheimnis längst gelüftet hatte. Er war sich sicher, Terrys Leben würde wieder in Gefahr sein und vielleicht auch sein Eigenes, wenn Friedbert sie beide nicht mehr brauchte.








    Also behielt er alles für sich und nutzte sein Wissen um an einem Medikament für Friederike zu arbeiten. Die Wahrscheinlichkeit war gegeben, dass auch ihr Körper noch von den fremden Hormonen beeinflusst wurde.
    Auch hatte er sehr wohl mitbekommen, dass der Zustand der jungen Frau immer instabiler wurde, je mehr Zeit verstrich. Klaus vermutete, dass sich sämtliche Prozesse in ihrem Körper beschleunigt hatten. Was er nicht wusste war, ob es nach der Pubertät aufhören würde, oder ob sie in der Blüte ihrer Jahre sterben würde – als frühzeitig gealterte Frau.








    Während Klaus im Labor forschte, schlich Friederike so oft es nur ging in den Rechnerraum um ihren Teil der Abmachung zu erfüllen.
    Allerdings war das Zugangssystem kompliziert und in einer eigenen Programmiersprache geschrieben, die Friederike erst lernen musste.
    Trotz aller Mühe und trotz ihrer überragenden Intelligenz stieß sie immer wieder auf unerklärliche Schwierigkeiten und ihre Arbeit ging nur langsam voran.








    Ihre Verzweiflung ließ Friederike immer aggressiver werden. Schon bald tobte sie vor Terrys Tür, weil sie diese nicht öffnen konnte.
    Ihre Wutschreie und Tritte gegen das massive Holz hallten durchs ganze Haus.








    So bekam Friedbert mit das seine Tochter sich über seine Anweisungen hinweggesetzt hatte und stürmte nach oben.
    Wütend über ihr Vergehen gab er ihr eine Ohrfeige, ungeachtet seiner enormen körperlichen Kraft.
    Klaus versuchte einzugreifen und den wütenden Mann zu beschwichtigen.
    „Sie kann nichts dafür! Sie kann es nicht kontrollieren!“
    Schwer atmend vor Zorn, wandte Friedbert sich Klaus zu, der unwillkürlich zurück wich. Endlich öffnete er die Fäuste und stapfte davon.
    „Dann soll sie es lernen!“








    Als Friedbert außer Sicht war, versuchte Klaus das aufgelöste Mädchen zu trösten.
    „Lass uns nach Deinem Gesicht sehen. Vielleicht habe ich etwas womit wir das versorgen können.“
    Friederike tastete vorsichtig nach ihrer Wange.
    „Ist es sehr schlimm?“
    Klaus setzte das Mädchen auf die Couch im kleinen Kaminzimmer.
    „Nichts kann ein hübsches Gesicht verschandeln“ neckte er sie und ging ins Bad nebenan um nach einer Salbe zu suchen.
    Friederike fühlte ihre Ohren rot werden.








    Während Friedbert seine Tochter durch Ermahnungen und Arbeit zur Räson bringen wollte, versuchte Klaus es auf eine andere Weise.
    Er bot an ihr das Klavierspielen beizubringen, in der Hoffnung die Musik würde wie eine Therapie bei ihr wirken.
    Friederike zögerte zunächst. An so etwas Delikates wie ein Musikinstrument hatte sie sich noch nie herangewagt.
    Sie wusste genau, einen Anfall ihrerseits würde das teure Instrument nicht unbeschadet überstehen. Doch Klaus ließ ihr keine Wahl und überredete sie. Wer Nacht für Nacht auf dem Dach ausharrte und den Grillen lauschte, der musste auch empfänglich für Musik sein.








    Er sollte Recht behalten. Friederike lernte schnell und waren ihre Anschläge zunächst unkoordiniert und hektisch,
    so schien sie das Spiel tatsächlich zu beruhigen. Und wenn ihre Finger doch mal hart auf die Tasten knallten um ihren Frust zum Ausdruck zu bringen, legte Klaus seine Hand darauf, bis die Wärme, die davon ausging, sie wieder entkrampft hatten.








    Manchmal lagen sie vor dem Kamin, die Bücher vor ihnen ausgebreitet und lasen, oder lernten.
    Während ihr Vater sie weiter mit seinen Experimenten quälte, versuchte Klaus ihren Geist mit Poesie abzulenken.
    Friederike war erstaunt wie man Worte noch verwenden konnte, nicht nur für harte Fakten, sondern auch um das auszudrücken, das ihr noch viel zu fremd war: Gefühle und Sehnsüchte.
    Klaus stellte gerade das Glas mit seinem geliebten Rotwein zurück auf den wertvollen Teppich, das Aroma so lange wie möglich haltend und genießend, als Friederike ein einzelnes Blatt Papier aus ihrer Mappe nahm und ihm vorsichtig zu schob. Klaus sah auf ihre nervöse Schrift und lächelte.
    „Was ist denn das?“
    Friederike räusperte sich verlegen.
    „Ist nicht Rilke, ich weiß.“








    Klaus las ihre selbst gedichteten Verse, dann sah er wieder auf und lächelte noch tiefer.
    „Nicht Rilke, aber Rike. Das ist noch viel besser.“
    Friederike spürte ihre Wangen glühen und wandte verlegen den Blick ab.
    Sie hörte so gerne wenn er sie so nannte.








    Friedbert sollte das alles nur Recht sein, war eine ruhige Friederike doch eine produktive Friederike.
    Zum Glück wusste er nicht wie produktiv sie war.
    Beharrlich arbeitete sie am Hacken des Zugangssystems weiter, wenn Friedbert aus dem Haus war und Klaus schlief.
    Und wenn ihr Geist Ruhe von all der Arbeit brauchte, saß sie wieder auf dem Dach und genoss die Nacht.








    Immer öfter bekam sie dabei Gesellschaft.
    Friederike realisierte dass sie sich freute, wenn Klaus die Treppe heraufkam um mir ihr gemeinsam in die Sterne zu schauen.
    Es schien ihn nicht zu stören, dass sie besser in Astrophysik war als er. Er neckte sie wenn sie zu sehr mit ihrem Wissen prahlte, doch er war nie eifersüchtig. Er ging auf sie ein, bot ihr aber auch Kontra. Er nahm sie ernst, gab ihr das Gefühl eine reale, vollwertige Person zu sein, nicht nur ein Aushängeschild, oder eine Laborratte.








    Manchmal lagen sie einfach nur stumm nebeneinander und sahen nach oben. Manchmal trafen sich ihre Blicke und es war beiden,
    als würden sie sich ohne ein einziges Wort verstehen.
    Und manchmal waren sie sich so nah, dass sie die Wärme des jeweils anderen spüren konnten.








    Doch so schön die gemeinsame Zeit auch war, irgendwann musste Klaus ins Bett. Und immer öfter schlich Friederike ihm nach,
    weil sie sich ohne ihn einsam fühlte.
    Sie bewegte sich so lautlos, dass er nicht merkte wie sie sich in sein Zimmer schlich und ihn beobachtete.
    Manchmal jedoch schien er zu lächeln und Friederike wunderte sich, ob er ihre Anwesenheit im Schlaf spüren konnte.
    Sie konnte die ganze Nacht so dasitzen und den schlafenden Mann beobachten.
    Schlaf war etwas, das sie nicht mehr kannte. Sie kannte nicht mehr das Gefühl erholt aufzuwachen, oder gar zu träumen.
    Also beobachtete und beneidete sie ihn um seine Fähigkeit den Wahnsinn des Alltags für ein paar Stunden zu vergessen.








    Da war noch etwas, was sie hierher trieb.
    Es war dieses Gefühl, das sie nicht benennen konnte. Das Leuchten auf seiner Haut, wenn das Mondlicht durchs Fenster fiel.
    Das Spiel der Muskeln darunter, wenn er sich im Schlaf bewegte. Das Verlangen ihn vorsichtig zu berühren.
    All die Dichtkunst, die Klaus ihr zeigte, sprach von diesem Gefühl, das sie bei dem Anblick empfand.
    Doch sie wusste nicht damit umzugehen.








    Trotz alldem, trotz all der Mühe, die Klaus sich gab um sie abzulenken, bekam Friederike ihre Wutanfälle nicht in den Griff.
    Sie begann weiterhin ohne Vorwarnung zu toben und hätte wohl schon das halbe Mobiliar zertrümmert, wenn er sie nicht aufgehalten hätte.
    Das er sich damit selbst in Gefahr brachte war ihm sehr wohl bewusst, er konnte sie im Gegensatz zu früher kaum noch festhalten.
    Friederike war noch größer und stärker geworden.








    Abends ging Friederike wie gewohnt aufs Dach, nachdem ihr Vater das Haus verlassen hatte. Normalerweise würde Klaus später nachkommen, doch diesmal stand er bereits an den Zinnen, in die Nacht hinaus starrend, wie sie es sonst tat,
    wenn sie auf ihn wartete. Sie trat neben ihn und er drehte ihr den Kopf zu.
    Sie vermisste das Lächeln, das sich normalerweise zeigte, sobald er die junge Frau sah.
    Stattdessen sah sie Besorgnis.








    „Fühlst Du Dich wieder besser?“ erkundigte er sich, nachdem sie sich nach ihrem letzten Anfall in ihrem Zimmer eingeschlossen hatte.
    „Ich denke schon“ gab sie unsicher zurück und verfiel danach in Schweigen.
    Klaus wendete sich vollends um und studierte ihr Gesicht. Erschöpfung zeichnete sich darin ab, der letzte Anfall war schlimm gewesen.
    Er wünschte sie könnte schlafen und sich davon erholen.
    „Es war heftig diesmal“ unterbrach er das Schweigen. „Ich wünschte wirklich, ich käme besser voran.“








    „Du tust doch was Du kannst“ gab Friederike hilflos zurück und Klaus musste den Wunsch unterdrücken sie in die Arme zu nehmen und zu trösten.
    „Es tut mir leid“ sagte er stattdessen leise.
    Friederike schüttelte den Kopf. „Dir muss nichts leid tun. Wahrscheinlich kann man nichts dagegen tun. Ich bin eben ein Monster.“
    „Du bist nichts weniger!“ widersprach Klaus, kaum das sie geendet hatte. „ER ist das Monster, weil er Dich so behandelt.
    ER ist für Deine Konstitution verantwortlich. ER, nicht Du.“
    Seine Stimme wurde leiser. „Und ich bin auch eines, weil ich ihm geholfen habe.“








    Überrascht musterte Friederike Klaus, der sich nun beschämt wegdrehte. Das Sprechen fiel ihm plötzlich schwer.
    „Friedbert“ erklärte er weiter, „Er... Das Gift, für Deinen anderen Vater... das hat er von mir.“
    Friederike starrte den Mann vor sich an. „Was sagst Du da?“
    Klaus atmete tief durch.
    „Ich sagte doch... schwerer Fehler. Ich... war so dumm und habe ihm alles geglaubt. Jede einzelne Lüge.“
    Friederike brauchte einen Moment um ihre Gedanken zu ordnen.
    „Du meinst... mein Vater wollte... Daddy umbringen?!“ stieß sie hervor, endlich die Bedeutung der Worte begreifend.
    Klaus nickte.
    „Er hatte mir die tollsten Geschichten erzählt, dass Terry den Tod verdienen würde und all das. Und ich habe ihm geglaubt. Ich wollte ihm glauben. Ich dachte, das war ein geringer Preis für das, was ich bekommen würde.“








    Sie starrte ihn an.
    „Und was solltest Du bekommen?“
    Klaus schloss kurz die Augen, dann schüttelte er den Kopf.
    „Das ist nicht mehr wichtig. Wichtig ist, das ich endlich die Wahrheit erkannt habe. Und das ich nicht wie er sein will.
    Auch wenn das wohl... ziemlich spät kommt.“
    Friederike war überwältigt von dem, was sie gerade gehört hatte. Ihre Gedanken glitten zu den vergangenen Wochen,
    wie passte das alles zu dem Mann, den sie in ihrer gemeinsamen Zeit kennengelernt hatte?
    „Wolltest Du mir deshalb helfen? Um es wieder gutzumachen?“
    Klaus nickte langsam, froh das sie ihn nicht in der Luft zerrissen hatte, auch wenn er es dreimal verdient hatte.
    „Unter anderem.“








    Friederike musterte ihn stumm und das tat Klaus mehr weh, als wenn sie ihn angeschrien, oder zu Mus geschlagen hätte.
    Denn dass sie das gekonnt hätte, das war ihm bewusst. Er hätte sich wohl nicht mal gewehrt.
    „Daddy... ist er okay?“ brach sie irgendwann das Schweigen.
    Klaus nickte. „Die Alienhormone haben ihn immun gemacht.“
    „Dann wird mein Vater sich was anderes einfallen lassen“ schlussfolgerte Friederike traurig.
    „Nein, er wartet immer noch auf das Ergebnis der Nachforschungen.“








    Friederike drehte erstaunt den Kopf zurück zu ihm.
    „Du hast es ihm nicht gesagt? Warum?“
    Klaus zuckte leicht mit den Schultern.
    „Weil ich zum Glück wieder bei Verstand bin.“
    Sie nickte langsam und ihr Blick schweifte wieder in die Dunkelheit.
    Da sie nichts mehr sagte, wollte Klaus sich zum Gehen wenden, akzeptierend dass das, was sich zwischen ihnen entwickelt hatte, nun passé war. Wenigstens war sein Gewissen erleichtert, auch wenn er dafür einen hohen Preis zahlen musste.
    „Wie viele Meter es wohl da runter sind?“








    Klaus stoppte mitten in der Bewegung als er ihre Worte hörte und sah zurück. Friederike stand dicht an den Zinnen.
    Ohne Nachzudenken eilte er zu ihr und zog sie an sich.
    Sie wehrte sich nicht, doch sie nahm den Blick nicht vom Boden unter ihr.
    „Denk nicht mal dran“ versuchte Klaus sie abzulenken. „Nichts ist das Aufgeben wert, gar nichts. Weder er, noch ich.“
    Friederike spürte die Wärme seines Körpers, die Sicherheit, die seine Arme boten. Sie spürte wieder dieses Gefühl,
    welches sie überkam, wenn sie zusammen waren. Sie wollte es nicht aufgeben, sie konnte nicht ohne ihn sein,
    egal was er getan hatte.








    „Ich bin eine Gefahr für Dich“ gab sie trotzdem zu bedenken.
    „Das ist mir egal“ wisperte er in ihr Ohr. „Ich weiß auf was ich mich einlasse.“
    „Und wenn ich Dich verletzte?“
    „Das wirst Du nicht. Wenn Du mir nur verzeihst, alles andere ist mir gleich.“
    Endlich schmiegte sie sich in seine Arme und Klaus schloss ihren Körper darin ein.
    Glücklich, dass sie trotz Allem seine Gefühle zu teilen schien, schaute er mit ihr in die Sterne.








    Friederike saß diese Nacht nicht neben ihm auf dem Bett, sondern hielt ihn in ihren Armen, seinen Schlaf bewachend.
    Das Mondlicht beschien sie nun beide und wenn Klaus sich beim Träumen bewegte, spürte sie es.
    So wollte sie es von nun an immer haben. Nichts gab ihr mehr Frieden und innere Ruhe, als seine Nähe und Wärme
    und sein Vertrauen.








    Am nächsten Morgen war sie verschwunden. Klaus wusste, Friedbert rief immer schon früh nach ihr.
    Er schwang die Beine aus dem Bett und starrte aus dem Fenster, ins Morgenrot. Würde Friedbert für immer ihr Leben bestimmen? Wie würde es mit Friederike und ihm weitergehen? Sie war noch jung, das wusste er. Er würde warten und ihr die Entscheidung überlassen, ob sie bei ihm bleiben wollte, oder nicht. Doch dazu mussten sie beide frei sein.
    Klaus ging ins Bad um sich für den Tag frisch zu machen. Er würde mit Friedbert reden.








    Er fing ihn im Labor ab.
    „Ich muss mit Dir sprechen.“
    Genervt musterte der andere Blonde Klaus.
    „Ich habe keine Zeit zum Reden. Und Du auch nicht, da wartet eine Menge Arbeit!“
    „Verdammt nochmal, Friedbert!“ fuhr Klaus auf. „Hast Du jemals etwas Anderes im Kopf als Arbeit? Und wenn nicht,
    könntest Du Dir vorstellen das andere Sims gerne ein Leben hätten, außerhalb des Labors?!“
    Friedbert musterte Klaus misstrauisch, sich über dessen plötzlichen Aufstand wundernd.
    „Von was redest Du? Es war klar das wir hier nichts Anderes tun würden als arbeiten. Oder für was hast Du selbst ein Labor hier eingerichtet?“








    „Für Forschungen natürlich, was denn sonst“ gab Klaus zurück. „Aber darum geht es hier nicht. Du sperrst uns ein,
    das ist Freiheitsberaubung! Von dem was Du mit dem armen Tropf dort oben gemacht hast, nicht zu sprechen!
    Was hat er Dir getan Friedbert? Sags mir, denn Deinen Lügen glaube ich kein Wort mehr.“


    Friedberts Brauen zogen sich immer mehr zusammen, je mehr Klaus sich in Rage redete.
    „Das geht Dich nichts an. Und nun tu was ich Dir gesagt habe und das ein wenig schneller, ich verliere nämlich
    langsam die Geduld!“








    „Dann wirst Du lernen müssen Geduld zu haben! Denn ich habe keine mehr mit Dir! Ich mache Deine Spielchen nicht mehr mit, ich habe genug von Deinem Wahnsinn!“
    In Friedberts Augen begann es zu glitzern, was Klaus jedoch in seiner Aufregung nicht wahr nahm.
    „Was willst Du damit sagen?“ fragte er gefährlich ruhig.
    „Lass uns gehen“ forderte Klaus. „Du kannst das verdammte Haus und das Labor haben. Werd damit glücklich.“
    Friedbert ballte die Fäuste.
    „Kommt nicht in Frage“ zischte er. „Die beiden gehören mir, ich kann mit ihnen machen was ich will!“








    „Das kannst Du nicht“ gab Klaus entschlossen zurück. „Friederike kommt mit mir, wenn sie mich will.“
    Endlich begann Friedbert zu verstehen.
    „Du Mistkerl vergreifst Dich an meiner Tochter?!“
    „Ich habe nichts getan wessen ich mich schämen müsste“ fauchte Klaus zurück. „Du jedoch, solltest Dich wirklich in Grund und Boden schämen, für das was Du ihr und ihrem Vater angetan hast. Weißt du eigentlich was mit ihr passiert, dank Deiner Experimente, Deiner Mittelchen um einen Supermenschen zu züchten? Nein, denn das kümmert Dich nicht.
    Sie ist fast erwachsen, körperlich und geistig. Aber Du hast sie ihrer Kindheit beraubt und vielleicht auch ihres restlichen Lebens. Wenigstens das soll sie in Frieden verbringen können. Wir packen unsere Sachen, wenn wir fertig sind,
    finden wir die Eingangstür geöffnet vor!“








    Klaus wollte sich an Friedbert vorbei drücken um das Labor zu verlassen, doch der Mann ließ ihm keine Chance dazu.
    Ein harter Stoß vor den Brustkorb ließ ihn zurücktaumeln und nahm ihm den Atem. Verzweifelt schnappte er nach Luft
    um sich zu wehren, doch da bekam er schon den nächsten Stoß.
    Friederike, die vom Geschrei der Männer angelockt wurde, sah mit Entsetzen, wie Friedbert auf seinen Widersacher losging.








    Der nächste Stoß folgte so schnell und hart, dass Klaus zu Boden ging. Friederike versuchte ihren Vater aufzuhalten,
    doch Friedbert schob sie einfach zur Seite, so sehr sie auch auf ihn einschlug und schrie.


    Klaus lag benommen am Boden. Wie ein großer, schwarzer Schatten kam Friedbert über ihn.
    „Sie gehört mir“ zischte er und packte den hilflosen Mann.
    Ein hässliches Knacken war das Letzte, das Klaus noch hörte und spürte.








    Mit einem Aufschrei ließ sich Friederike auf die Knie fallen.
    „Was hast Du getan!“
    Angewidert wandte Friedbert sich ab.
    „Er hat es verdient. Das bekommt man, wenn man sich gegen mich stellt, also pass auf was Du tust!“
    Friederike hörte nicht das Schlagen der Tür, als ihr Vater den Raum verließ. Blind vor Tränen tastete sie über den leblosen Körper der ausgestreckt vor ihr lag, rüttelten sacht an ihm, in der Hoffnung Klaus würde seine Augen wieder aufschlagen und sie mit seinem Lächeln necken.
    Doch nichts würde ihn jemals wieder Lächeln lassen.








    Irgendwann erhob Friederike sich mit schmerzenden Knien. Sie wusste nicht wie lange sie dort ausgeharrt hatte,
    sie wusste nur, hier, auf dem kalten Steinboden, konnte er nicht bleiben.
    Sie hob seinen zerbrochenen Körper vorsichtig auf ihre Arme, sein Gewicht kaum spürend. Langsam, fast vorsichtig
    als habe sie Angst ihn zu wecken, trug sie Klaus nach oben.








    Sie legte ihn auf seinem Bett ab und weinte. Sie trauerte um all das, was er ihr gegeben hatte, um die Musik, die Sterne,
    die Poesie. Sie trauerte um seine Scherze, die täglichen Neckereien, seine Geduld. Sie trauerte um die Wärme, die sie umgab, nur weil er einfach bei ihr war. Und sie trauerte um dieses Gefühl, das sie kennengelernt hatte und dessen Bedeutung sie jetzt endlich verstand, jetzt, wo die Quelle nicht mehr da war.
    Sie trauerte um ihre Liebe.








    Eine herrische Stimme ließ sie aufschrecken, Friedbert rief nach ihr. Ein Zittern lief durch ihren Körper bei dem Klang und weckte ein neues Gefühl in ihr, eines, das dem anderen in seiner Stärke und Macht in nichts nachstand.
    Mechanisch löste sie sich von dem Körper, den sie umklammert hielt und richtete sich auf.
    Doch es war nicht mehr das Mädchen, das dort stand, es war eine Frau, die nur noch eines fühlte: kaltblütigen Hass.








    Sie hörte Friedbert nebenan nach ihr rufen. Zielstrebig ging sie auf ihn zu und packte ihn an der Kehle,
    seinen Körper mit eben jener Kraft zu Boden schmetternd, die auch den Mann zerstört hatte, den sie liebte.








    Ihre Finger schlossen sich wie Stahlklammern um den Hals ihres Erzeugers. Friedbert spürte dass er keine Chance mehr gegen sie hatte und nackte Angst schlich sich in seine Augen.
    Und während sie immer erbarmungsloser zudrückte und das Leben unaufhaltsam aus Friedberts Körper wich, verging der letzte Rest der Wärme und Liebe, die Klaus in Friederikes Herz gepflanzt hatte.





    Fortsetzung folgt...

  • :eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:
    Mir fehlen die Worte. Was eine wahnsinns sensationelle FS!!!! :anbet
    Die Bilder sind einfach der Hammer und ich kann gut und gerne nachvollziehen, welche Arbeit du damit hattest. Es sind sehr viel neue Aktionen dabei, die ich noch nicht kenne. Ich bin begeistert. Das ist doch wieder mal genau mein Ding. Diese Sachen habe ich immer am liebsten geschrieben (ach ich vermisse Rebecca :D )


    Ob Friederike in Klaus eine echte Liebe gesehen hat oder sich zu ihm hingezogen gefühlt hatte, weil er der Einzigste war, der sie verstanden hatte (Terry hatte ja nie die Gelegenheit), konnte ich bis zuletzt nicht sagen. Ich denke beides ist es. Nun wurde sie auch noch dieser Liebe beraubt. :suse


    Klaus, Klaus, Klaus...ich dachte mir immer nur. "Bitte halt doch den Mund!!!!", aber es kam wie es kommen musste. Irgendwann kann man eben auch nicht mehr. Aber Klaus wusste wie gefährlich Friedbert ist. Er hätte niemals etwas sagen dürfen. Aber hätte er damit rechen können? Hätte überhaupt jemand damit gerechnet das Friedbert ihn kaltblütig umbringt? Ja, aber nicht sofort. :kopfkratz


    Friederike muss nun aufpassen. Ihr Vater ist gewarnt und sie sollte jetzt auch an Terry denken. Sie ist seine einzigste Chance! :erschreck
    Nun frage ich mich, ob Friedbert umkommt? Ich weiß nicht...ich weiß nicht....:misstrau


    Klasse FS und ich kann mir denken, dass du nun erstmal keine Bilder machen möchtest. :p


    Ich kanns nicht abwarten bis es weiter geht. Musst also :thance


    *BIG HUG* :liebe

  • Ooooh mein Gott! Dieser verdammte *** hat Klaus umgebracht? Nein... ;______;!!
    Die arme Friederike, nun wieder ganz allein und dabei hat sie die Liebe doch gerade erst kennengelernt.
    Jetzt muss Terry einfach aus diesem Zimmer raus, allein, um Friederike in dieser schweren Zeit beizustehen. Vielleicht wäre es wirklich für alle Beteiligten am besten, wenn sie Friedbert einfach umbringen würde. Aber das wäre sicherlich zu einfach. Fakt ist, dass dieser nun Bescheid weiß und sein Töchterchen sicherlich nicht mehr so unbehelligt allein lassen wird.


    Aber auf jeden Fall muss ich dir noch ein Lob aussprechen! Die Bilder sind wirklich grandios geworden und wie Rivendell schon erwähnte, sind auch mir manche Posen völlig unbekannt. Allerdings sieht alles total super aus und zeigt, wie viel Mühe und Detailverliebtheit in deinen Fotos steckt. Am liebsten würde ich gleich die nächste Fortsetzung lesen, aber ich kann verstehen, wie viel Zeit du darin investiert hast und deshalb werde auch ich schön brav warten ^-^


    Liebste Grüße!

    [CENTER]
    [/CENTER]

  • Kreisch!!!!:freuWas für eine Hammer Fortsetzung!!!:applaus:applaus:applaus:applaus
    Wie immer alle super! Die bilder sind so toll.
    Armer Klaus .Mir kamen sogar die Tränen.:raurig:suse:suse:suse:suse


    mach schnell schnell weiter!!
    Bussi:trouble:amor:handkuss:hug:luvlove:luvlove:knuddel

  • Einfach nur toll! Bis auf den Tod von Klausi.:suse
    Wenn ich den in die Finger bekomme...:angry Aber Friederika hatt das hoffendlich schon für mich gemacht.:D
    Wenn Friedtber tot ist dann kommen sie doch nie raus oder? Oder hab ich das falsch verstanden:confused:
    Auf jeden Fall war ich total gerührt von Klausi wie er mit Friderike umgeht. Einfach nur schön:drueck
    Ohman ich fang wider an zu heulen wenn ich daran denke was mit Klausi jetzt ist:suse:heule:raurig
    Terry muss unbedingt raus kommen sonst ist Friderike ganz alleine.
    Und wehe Fridbert geht es gut :motz


    Freue mich schon wenns weiter geht. Lass dir aber Zeit ;)


    Love you 4-ever :drueck:amor

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich wollte Euch nur auf dem Laufenden halten und Euch für Eure tollen Kommentare danken.
    Ich bin sehr froh das die FS so gut bei Euch ankam, weil der Teil so gar nicht geplant war, aber wie schon gesagt, da sind mir zwei Sims in die Parade gefahren, nämlich Friederike und Klaus. Klaus hatte das Herzchen sprühen angefangen und nicht mehr aufgehört und wenn ich ihnen den freien Willen ließ, ging das Geflirte los. :romeo
    Tja, die Liebe! :seelove Aber ich bin glücklich mit dem Teil, er ist einer meiner Lieblingsteile nun.


    Ich habe mich dann erstmal ein wenig erholt, doch bin seit ein paar Tagen am nächsten Teil dran. Da die Messlatte nun so hoch liegt fällt mir der Teil schwer, aber es geht voran. Nächstes Wochenende dürfte es weitergehen.


    @ x_kirschiiis_x: Herzlichen Dank für das Lob und willkommen bei Terrys Geschichte! :)


    @ Rivendell: Vielen Dank für das tolle Lob! Die Bilder waren eine Heidenarbeit, aber haben auch viel Spass gemacht.
    Ja, diese Sachen schreibe ich auch am liebsten. Bin den Beiden echt dankbar das sie so aufeinander abgefahren sind :D
    Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Einsamkeit, Sehnsucht nach Zuwendung und Verständnis, nach einem Freund und eben die Erkenntnis, das Klaus ein Mann ist und das es Begehren gibt.
    Es wäre wohl wirklich besser für Klaus gewesen den Mund zu halten. Und auch hier liegt die Wahrheit dazwischen: Klaus kannte Friedbert und wusste er ist gefährlich. Nur hat er die Situation falsch eingeschätzt.


    @ Aphrodite: Auch Dir herzlichen Dank für das Lob! Mir macht das Posen mit den Sims viel Spaß, aber es ist auch anstregend, besonders bei der Bilderflut. Aber ich liebe den Teil.
    Friederike tut mir auch leid. Klaus tat ihr gut, aber es hat nicht sollen sein. Sicher wäre es einfach Friedbert einfach umzubringen. Friedbert hat es sich ja auch einfach gemacht. ;)


    @ Freyja: Wenn Dir die Tränen kamen, hab ichs ja richtig gemacht! ;)
    Ich bin froh dass Dir der Teil gefallen hat. Und am Weitermachen bin ich schon. Nur Geduld!


    @ Skadi Ase: Klaus Tod ließ sich nicht vermeiden. Du kennst doch Friedbert. Und Friederike steht ihren Vätern in nichts nach.
    Gut erkannt: nur Friedbert kann die Türen öffnen. Großes Problem! :hua
    Wenn es Friedbert gut geht, dann wolltest Du doch mit Rivendell dafür sorgen dass es ihm nicht mehr gut geht, oder? :cool:


    Und noch vielen Dank an die stillen Leser!


    Nun geh ich mal weiterbasteln.


    Liebe Grüße,
    Lenya

  • Eigentlich war Schwester Freyja gegen zu viel Trubel im Hospital. Eigentlich würde eine Frau,
    die einen Tag vorher erst entbunden hatte, Ruhe brauchen, keine Horden von Verwandten und Freunden.
    Und eigentlich war sie doch froh, dass Lara Larson eine so große Familie hatte, die sich um sie kümmern konnte.
    Das würde die frischgebackene Zwillingsmutter auch dringend nötig haben.








    Lars begutachtete seine neuen Schwestern mit einem Lächeln, doch darin verbargen sich sehr gemischte Gefühle.
    Mutter und Kinder hatten die Geburt gut überstanden und die beiden Zwillingsmädchen waren gut entwickelt und
    mussten nicht in den Brutkasten. Doch konnte die ausgelassene Stimmung und Laras kleines Lächeln nicht
    darüber hinwegtäuschen das etwas Entscheidendes fehlte. Lars konnte die Anstrengungen und die Sorgen der letzten Tage
    und Wochen im Gesicht seiner Mutter sehen. Was würde werden wenn der Vater der Mädchen nicht mehr gefunden wurde?








    Irgendwie hatte sich Lars in den letzten Monaten zum Oberhaupt des Larson-Clans entwickelt, denn jeder kam mit seinen Sorgen zu ihm.
    Auch war er seit der Geburt von Philipp und Lukas mit dem einzigen Mediziner in Strangetown befreundet. Also wunderte
    es den großen Mann nicht, dass Arthur Einsam ihn nach draußen bat und mit dem neusten Problem in der Familie konfrontierte.
    „Ich bin mit den Babys zufrieden“ erklärte der Doktor, „aber Deine Mutter macht mir Sorgen.“








    „Was ist mit ihr?“ fragte Lars erschrocken. „Sie macht doch einen guten Eindruck auf mich.“
    „Oh, körperlich ist sie völlig in Ordnung, wenn man bedenkt was sie gerade geleistet hat. Aber ihr seelischer Zustand
    gefällt mir nicht.“
    Lars seufzte. „Ich weiß. Aber wir können meinen Vater nicht herbeizaubern. Und eigentlich... gehe ich inzwischen
    vom Schlimmsten aus.“
    „Gut möglich. Aber genau deswegen müsst Ihr ihr jede Hilfe bieten, die Ihr geben könnt.“
    „Wir sind für sie da, egal wie“ versicherte Lars. „Ihr und meinen Geschwistern wird es an nichts fehlen.“
    Doktor Einsam nickte. Das Verschwinden von Terry hatte wenigstens ein Gutes: es hatte die Familie noch mehr zusammen geschweißt. Aber fehlen würde Lara auf jeden Fall etwas, eben das, das ihr die Familie nicht geben konnte.








    Während sein Gatte sich mit dem Doktor unterhielt und die Kinder die Babys begutachteten, ging Pascal frische
    Luft schnappen. Er nutzte die ruhigen Minuten um Sirius auf dem Laufenden zu halten, worum sein Ältester gebeten hatte,
    seit sein geliebter Opa verschwunden war.
    Er erzählte ihm alle Details über die Zeitreise, die Niels und Justin unternommen hatten und natürlich auch das mit der
    Ankunft der Zwillingsmädchen Lisa und Theresa niemand mehr daran dachte, dass nicht viel bei dem riskanten Unternehmen herausgekommen war.








    Doch so aufregend die neuen Familienmitglieder auch waren, Sirius verlor nicht das Wesentliche aus den Augen.
    „Und sie haben wirklich nichts gefunden? Gar nichts? Onkel Friedbert muss doch irgendwo was gespeichert haben.
    Selbst ein Superhirn wie er braucht einen Kalender. Ich jedenfalls wüsste nicht wie ich ohne mein Smartphone noch meine Vorlesungen finden würde und mein Gedächtnis ist bestimmt nicht schlecht.“
    Pascal musste lachen. Sirius war in der Tat alles andere als vergesslich und dumm, doch das änderte nichts am Ergebnis
    der Zeitreise. Er seufzte.
    „Nur diesen Ort, Kaiserbuckel. Vielleicht war damit auch nicht dieser Weinberg in Simgermania gemeint, aber ich hatte
    bisher keine Gelegenheit zum recherchieren.“ Pascal machte eine kurze Pause, dann seufzte er wieder. „Ich habe später
    noch genug Zeit mir Gedanken um Friedberts Urlaubsorte zu machen. Jetzt muss ich mich erst mal um die Jungs kümmern.“








    Vater und Sohn verabschiedeten sich mit dem Versprechen bald wieder zu telefonieren. Kaum war das Gespräch
    beendet, verfiel Sirius in dumpfes Brüten, obwohl seine Freunde auf ihn warteten.
    Aber die Gedanken an seinen Großvater ließen ihm keine Ruhe.
    Immer wieder ging ihm der mysteriöse Ort durch den Kopf. Irgendetwas sagte ihm das sein Vater mit seiner Vermutung
    falsch lag, wenn er an einen Urlaubsort dachte.
    Sirius begann mit dem Wort zu spielen. Er zerpflückte es, baute es neu zusammen, versuchte es zuzuordnen.
    Und plötzlich war ihm alles klar.








    Er ging vor das Studentenwohnheim, wo seine Freunde es sich an diesem heißen Spätnachmittag bereits im Schatten der
    Palmen gemütlich gemacht hatten. Seine Freundin Josi bedachte ihn mit einem „endlich-tauchst-du-auf“ Blick, doch sagte
    kein Wort. Titus lag wie gewöhnlich in den Armen irgendwelcher Campusschönheiten und ließ es sich gut gehen.
    Ohne Rücksicht auf Titus Liebesleben trat Sirius ihn an den Fuß, um seinen Freund auf sich aufmerksam zu machen.
    „Tits, steh auf. Wir müssen sofort weg.“
    Der Angesprochene hob missmutig den Kopf.
    „Du sollst mich nicht so nennen!“
    Sirius grinste. „Warum, es passt doch. Umgeben von Titten.“
    Titus grummelte weil die Mädchen kicherten, dann gab er auf.
    „Okay, okay! Was willst Du!“
    „Ich weiß wo mein Großvater ist. Bring mich hin.“








    Die Geschwister sprangen auf, doch Titus wollte sich nicht den Abend vermiesen lassen.
    „Verdammt, Sirius! Siehst Du nicht, ich lass hier ne Party steigen. Ich hab ne Menge Geld für Bier und guten Stoff ausgegeben, die Mädels sind da, also warum rufst du nicht einfach die Polizei an!“
    „Titus!“ warf Josephine dazwischen. „Was ist wichtiger, Dein Freund oder diese Pleasentview-Miezen?!“
    „Du sollst sie nicht so nennen!“ giftete ihr Bruder zurück. „Sag Du lieber Deinem Freund, das er mir nicht immer die Tour vermasseln soll!“
    Sirius zuckte gleichmütig die Schultern und machte sich auf den Weg zum Parkplatz. In seiner Hand klimperte ein Autoschlüssel.
    „Da Du heute Abend beschäftigt bist, wird es Dir sicher nichts ausmachen, wenn ich mir Deine Karre leihe.“








    Titus erkannte das Klimpern. Wütend fuhr er seine Schwester an.
    „Du hast ihm verraten wo meine Schlüssel sind? Bist Du verrückt? Dad bringt mich um, wenn nur ein Kratzer ans Auto
    kommt und ich weiß wie Sirius fährt!“
    Blitzschnell waren Bier und Mädels vergessen und Titus stürzte seinem Freund hinterher.
    „Du hast doch noch nie nen Sportwagen gefahren! Du fliegst doch gleich aus der ersten Kurve!“
    „Wenn Du mich nicht fährst, dann versuch ichs eben selbst.“








    Seufzend nahm Titus Sirius den Schlüssel ab und öffnete die Fahrertür.
    „Los, steigt schon ein, ehe ichs mir anders überlege.“
    Sirius grinste. Er hatte schon immer gewusst welche Knöpfe er bei seinem Freund drücken musste um an sein Ziel zu kommen.
    Er quetschte sich mit Josi auf den Beifahrersitz und verfiel wieder ins Grübeln, während Titus den gelben Flitzer souverän
    über den Campus und raus in die Wüste lenkte.








    „Okay Meister, wo solls nun hingehen?“ unterbrach dieser das Schweigen.
    Sirius erzählte den Geschwistern was er von seinem Vater erfahren hatte.
    „Dad meinte es wäre irgendwo in Simeropa, doch ich glaube, es ist nur zwei Stunden von hier, zwischen Strangetown und
    Sim Angelos!“
    „Es gibt keine Erhebung mit solch einem Namen in diesem Gebiet“ meinte Josi zweifelnd.
    „Richtig“ stimmte Sirius zu. „Weil es kein Berg, sondern der Name einer Person ist. Es ist ein Anagramm.“








    Die beiden starrten ihn an.
    „Kaiserbuckel kann man umstellen zu Klaus Becker“ verkündete Sirius aufgeregt. Der hat sein Privatlabor angeblich mitten
    in der Wüste, in einer Art Burg, die er von seinem Großonkel geerbt haben soll. Der alte Knabe war mindestens so verrückt
    wie Friedbert.“
    „Und wo ist das „i“ hin verschwunden?“ murrte Titus, sich wieder auf die schnurgerade Straße konzentrierend.
    Josi kicherte. „Ich habe von ihm gehört. Angeblich nannte seine verstorbene Frau ihn Klausi.“
    „Mag sein das Du Recht hast, Kurios“ murrte Titus weiter, „aber wenn das sich hier als falsch raus stellt, hab ich Dich
    das letzte Mal durch die Gegend kutschiert und Du schuldest mir ne Tankfüllung!“








    Es war schon dunkel als sie endlich an ihrem Ziel angekommen waren. Friedberts dunkelblauer Van verriet ihnen das
    Sirius tatsächlich Recht hatte, doch das war schnell unwichtig.
    Das Anwesen stand lichterloh in Flammen.
    Titus stieg in die Bremsen und die jungen Leute sprangen aus dem Wagen.
    „Heilige Simgöttin“ entfuhr es Titus leise, kaum hörbar gegen das Tosen der Flammen.
    „Wer auch immer dort drin ist, hat keine Chance mehr.“








    Titus riss sein Handy aus der Hose und betete dass er hier Empfang hatte um die Feuerwehr zu rufen. Sirius indessen
    stürzte zum Gebäude, in der Hoffnung irgendwo noch eine freie Passage in das brennende Gebäude zu finden. Josi folgte ihm.
    „Sirius, nicht! Bring Dich nicht selbst in Gefahr, bitte!“ flehte sie, fürchtete sie doch ihr Freund könnte in die Flammen laufen.
    Die Angst war nicht unbegründet. Sirius versuchte, verzweifelt nach seinem Großvater rufend, in das Haus einzudringen.
    Doch die Flammen ließen ihm keine Chance.








    Josephine brachte Sirius zurück zu ihrem Bruder, einen sicheren Abstand zu dem Inferno suchend. Die drei mussten
    hilflos beobachten, wie die Flammen ihr Werk taten.
    Der junge Mann in ihren Armen zitterte am ganzen Körper. Kein Wort des Trostes konnte ihm den Schmerz nehmen,
    den er empfinden musste. Josi hoffte nur, dass sie mit der Zeit ihrem Freund helfen konnte, über seinen Verlust hinweg
    zu kommen.








    Sie wussten nicht wie lange sie dort standen, bis Feuerwehr und Polizei aus Strangetown und der Downtown eintrafen.
    Die Feuerwehr überblickte die Lage schnell und der Brandmeister erklärte das sie nicht viel tun konnten.
    „Ich kann meine Männer nicht dort rein schicken. Das Gebäude brennt in voller Ausdehnung, es ist zu gefährlich jetzt
    nach Opfern zu suchen. Und da es hier keine Wasserreserven gibt, müssen wir es einfach brennen lassen, bis es von
    alleine ausgeht.“
    Sirius jammert auf, die Simgötter und sich selbst verfluchend. Wenn er doch nur schneller gewesen wäre!








    Und so blieb ihnen allen nur zu warten, bis es der Feuerwehr möglich war die Brandruine zu untersuchen. Sie beobachteten
    den Tanz der Flammen, bis Sirius es nicht mehr aushielt und sich abwendete. Seine Schritte lenkten ihn von dem Unglücksort
    weg, bis er zur Straße hinunter starren konnte. Er würde später dieser Straße folgen und nach Strangetown fahren um es
    der Familie zu sagen. Aber er wusste nicht ob er die Kraft dazu haben würde.








    Plötzlich riss ihn ein aufgeregter Ruf aus der ohnmächtigen Starre. Josi winkte ihm von einer abgelegenen Stelle, abseits
    von tödlicher Hitze und Flammen.
    „Sirius, komm schnell, hier drüben!“
    Missmutig das man ihn bei seiner Trauer störte, folgte er ihrem immer aufgeregteren Winken. Doch bald wurden seine
    Schritte schneller.








    Die Feuerwehrmänner hatten das Gelände abgesucht und waren offenbar fündig geworden.
    Fassungslos ging Sirius auf die Knie. Er erkannte die Gestalt am Boden, die er noch vor Sekunden ein Opfer der
    Flammen wähnte. Und doch war das nicht der Mann, den er in Erinnerung hatte.
    Sein Blick glitt über den reglosen, ausgemergelten Körper. Auch wenn sein Großvater nicht in dem Gebäude umgekommen
    war, so mussten die Monate, in denen er vermisst wurde, ihn zumindest an den Rand des Unvermeidlichen gebracht haben.








    Während Sirius nach Terrys Puls tastete, untersuchte Officer Rivendell den anderen Mann, der wie aufgebahrt daneben lag.
    Sie berührte seine Hand, doch zog ihre schnell wieder zurück.
    „Dieser hier ist schon seit Stunden tot, er ist kalt und steif wie ein Brett“ erklärte sie.
    „Dann hat der andere ihn wohl raus getragen“ erwiderte einer der Feuerwehrmänner.
    Officer Rivendell warf Terry einen kurzen Blick zu und schüttelte den Kopf.
    „So wie der aussieht?“ Sie musterte wieder den Körper vor ihr.
    „Warum sollte jemand eine Leiche retten, wenn seine eigene Haut in Gefahr ist?“








    Sirius bekam von dem Gespräch nicht viel mit. Erleichtert konnte er einen Puls fühlen, schwach zwar, aber regelmäßig.
    Er zog Terrys Kopf auf seinen Schoss und strich ihm sanft über das schmutzige Haar. Josi und Titus saßen stumm bei ihm
    und wachten mit ihm über den verletzten Mann. Sirius war dankbar das seine Freunde bei ihm waren und es machte ihm
    nichts aus, dass Tränen der Erleichterung unaufhaltsam über seine Wangen liefen.








    Plötzlich flackerten Terrys Lider und ein verständnisloser Blick streifte das tränennasse, grüne Gesicht, das auf ihn nieder
    sah. Doch nur einen Moment später trat das Erkennen in die braunen Augen.
    „Nicht weinen, mein Kleiner.“
    Sirius schniefte nun erst recht.
    „Mann, Opa Terry. Du hast mir echt einen Riesenschrecken eingejagt.“
    Ein Lächeln huschte über Terrys Gesicht, doch die Brandblasen und Abschürfungen auf seiner Haut ließen ihn schnell damit
    aufhören.
    „Ich habe solchen Durst.“
    Sanft streichelte Sirius über Terrys Brust, als wolle er ihm mit dieser Geste alle Unpässlichkeiten nehmen.
    „Der Krankenwagen kommt gleich. Halte nur noch ein wenig durch.“








    Der junge Mann legte seinen Großvater vorsichtig ab um es ihm bequemer zu machen, so lange sie auf den Krankenwagen
    warten mussten. Er ließ ihn nicht aus den Augen, falls Terry wieder ohnmächtig werden sollte. Doch den hielt sein
    schmerzender Kopf davon ab und eine Frage, die ihn quälte.
    „Friederike?“
    Hilflos wechselte Sirius einen Blick mit den Polizistinnen. Officer Skadi Ase schüttelte den Kopf.
    Sirius wusste nicht was er sagen sollte, niemand außer den beiden Männern wurde hier draußen gefunden. Was das bedeutete
    wollte er Terry lieber nicht erklären.








    Beruhigt das der eine am Leben war, widmeten sich die Polizistinnen dem anderen, der wohl nicht soviel Glück hatte.
    Officer Skadi Ase durchsuchte die Taschen der Leiche und fand Autoschlüssel und Papiere.
    „Ein Klaus Becker“ las sie laut vor.
    „Der Wissenschaftler?“ unterbrach ihre Kollegin Rivendell sie und Skadi nickte.
    „Eben der.“
    Officer Rivendell schnaubte. „Der war als komischer Kerl verschrien. Ob sein Labor in die Luft geflogen ist?“
    Skadi musterte den Toten mit einem gewissen Bedauern.
    „Dann würde er nicht hier, sondern da drin liegen.“
    Ihre Kollegin zuckte die Schultern und erhob sich, weil der Krankenwagen ankam.
    „Die Gerichtsmediziner sollen sich um ihn kümmern.“








    Endlich kamen die Sanitäter um Terry zu versorgen. Sirius wich nicht von seiner Seite, er wollte seinen Großvater nach
    Strangetown begleiten, bis er sicher sein konnte dass der Mann sich wieder erholen würde.
    Titus informierte seinen Vater das sie in Strangetown übernachten würden und warum. Patrick war froh zu hören das Terry
    am Leben war und versprach die Familien Kurios und Larson anzurufen.








    Routiniert versorgten die Männer des Rettungsdienstes den Mann auf der Trage. Sirius trat zurück, als der Wagen
    wenig später wendete und sich auf den Weg in die kleine Wüstenstadt machte.
    Gemeinsam mit seinen Freunden sah er dem Krankenwagen nach, bis das Gefährt außer Sicht war.








    „Danke fürs fahren, Tits“ murmelte Sirius leise. „Ich schulde Dir zwei Tankfüllungen.“
    „Vergisses“ gab Titus zurück. „Für was hat man Freunde.“
    Sirius nickte und stieg in den gelben Sportwagen. Er wollte so schnell wie möglich nach Strangetown, um bei der Familie
    zu sein, wenn Terry endlich wieder nach Hause zurückkehrte.




    Fortsetzung folgt...

  • Erster!:p
    Zwillige? Na toll. Aber gut das Lara es überstanden hat. Die Namen der beiden Mädels sind toll.
    Einfach nur Klasse wie Sirius daruf gekommen ist, dass es ein Anagramm ist. Wär ich nie drauf gekommen:eek:
    Mein Terry ist frei:suse Wurde auch Zeit:haue
    Arg ich muss immer heulen wenn ich Klaus da so liegen sehe. Und ich muss ihn auch noch durch suchen :angry
    Naja auf jeden fall super. Freu mich schon wenn alle wider zusammen sind.


    HDL Deine LIEBE Tochter:huchi

  • Wie schön! Endlich ist Terry wieder bei seinen Lieben :) Der arme Kerl musste auch lange genug seine Lebenszeit in diesem kleinen Zimmer absitzen. Und obwohl von Friederike und Friedbert jede Spur fehlt, bin ich zumindest sicher, dass sie es auch geschafft hat. Und wenn sie sich halb verkohlt aus der Asche der Festung kämpft. Sie lebt ganz sicher. Was Friedbert angeht, bin ich mir allerdings gar nicht mal so sicher, ob er nun tot ist oder lebt. Da muss ich mich wohl überraschen lassen :)


    Und ich finde es so süß, dass Lara Zwillingsmädchen bekommen hat und wie Skadi schon sagte, sind es schöne Namen :)
    Leider konnte Terry bei der Geburt nicht dabei sein, aber jetzt sind die kleinen Süßen ja immerhin zuhause und warten auf ihren Papi.


    Ich kann die Fortsetzung wie immer gar nicht erwarten ^-^

    [CENTER]
    [/CENTER]

  • TITS!!!!! :lachen
    Ich krieg mich nicht mehr ein. :D


    Boah ich bin wieder geflascht...aber...eigentlich müsst ich sauer sein. Du hättest mir ja vielleicht mal sagen können, dass du eine FS gepostet hast???!!!! :motz
    :p


    Aber mal zum Wesentlichen. Sirius Kombinationsgabe echt klasse. Doch als er und seine Freunde an dem Schloß ankamen und ich die Flammen sah, ich glaub da sind meine Augen um paar Zentimeter gewachsen. Damit habe ich nicht gerechnet. :erschreck
    Ich fragte mich, wie man Terry da rausholen sollte, doch scheinbar hat er es selber geschafft (und nebenbei Klaus nicht liegengelassen wobei es schön ist, dass er ihn noch unverkokelt aufgefunden hat). Oder wurde er doch noch von Friederike befreit? Wenn ja, wo ist sie dann? :kopfkratz
    Ich gehe davon aus, das Friedberts Leiche verbrannt ist. Das wird man erst sehen, sobald die Feuerwehr mit ihren Arbeiten an den ausgebrannten Mauerresten fertig ist. Die Bilder waren teils sogar schokierend. Auf dem einen sieht Terry wirklich bös aus und dann der Leichensack. :schwitz
    Ach Gott! Vor lauter Drama hätte ich die Babys fast vergessen. Schön das Mutter und Kinder wohlauf sind. Auch noch Twins. Hihi. :kids:kids
    Das sieht ja momentan fast alles schon nach einem Happy End aus. Aber dazu fehlt eben auch noch Friederike. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Wieder mal eine super Leistung meine liebste Schwester. Auf dich!! :stoss


    LG Rivendell :drueck

  • Hallo Ihr Lieben,


    heute gibts einen kleinen Picspam, einfach mal zur Abwechslung und weil ich letzte Woche viel unterwegs war.
    Aber erstmal komme ich zu Euren Kommentaren :rosen


    @ Skadi Ase: gratuliere zum ersten Platz :p
    Danke für das Lob, aber die Namen waren die Ersten, die mir mit den Anfangsbuchstaben der Eltern in den Sinn kamen (alte Tradition bei mir). Ich wollte zwar wieder nordische Namen, mir fiel aber nichts Gescheites ein.
    Ich musste Sirius Intellekt doch mal Rechnung tragen, also sollte er derjenige sein, der das Rätsel löst. Ausserdem wollte ich das sich die ganze Familie irgendwie an der Suche beteiligen kann, das war sein Teil.
    Ja, Terry ist frei. Zumindest körperlich.


    @ Aphrodite: Ja, es wurde wirklich Zeit das der arme Kerl endlich da raus kommt. Auch wenn es noch viel Potential für noch mehr Drama gegeben hätte, aber noch länger wäre irgendwie komisch gewesen. Irgendwann braucht der Mann ja mal etwas Frieden. Was Friederike und Friedbert angeht, das gibt wirklich Rätsel auf. Ich kann nur soviel sagen, irgendwann lösen sich auch diese.


    @ Rivendell: Ich bekenne mich schuldig nix gesagt zu haben, aber ich war mir auch nicht sicher ob Du im Lande bist.
    Freut mich das der kleine Joke gut bei dir ankam. Titus wird aber auch von jedem Mädchen auf dem Campus angeglüht, und nein, er ist kein Romantiksim, sondern Spaß. Noch.
    Oops, ich hoffe doch Deine Augen sind wieder auf die normale Größe geschrumpft? :p Und wieder freut es mich dass die Bilder ihre Wirkung taten. Ich liebe das Hospitalset. :D
    Fragen über Fragen, da muss man wirklich warten bis das Feuer aus ist, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Aber gut Ding will Weile haben, heisst es so schön.


    Und auch noch herzlichen Dank an die stillen Leser!


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    Nach den anstrengenden Fotosessions habe ich den Freien Willen im Spiel wieder eingeschaltet und meine armen Sims ein wenig sich selbst überlassen.


    Klaus und Friederike sind prompt nach draußen gestürzt, zum Kuscheln. Ich habs einfach nicht übers Herz gebracht irgendwelche Sims zu killen. Sollen sie also außerhalb der Story in Frieden zusammen sein. Und sie sind wirklich so süß zusammen, drei Blitze und die sind nicht manipuliert, wie auch der Rest der Bilder nicht.








    Rikes Daddy hatte nach dem Öffnen der Türen was Anderes zu tun...
    Erst gabs Krach. Ich schwöre, ich habe nicht eingegriffen. Eigentlich war ich auf Megastress gefasst...




    Was soll ich sagen. Alte Liebe rostet nicht. Weil die beiden Simmänner dermaßen aufeinander abfahren, habe ich einen zweiten Account, wo die beiden einfach nur Sims sind und Friedbert Terry nach Strich und Faden abknutscht und bekuschelt.







    Mit Friederikes Partnerwahl ist Friedbert allerdings weniger einverstanden.
    „Lernen, lernen, lernen, liebe Tochter, nicht rumknutschen!“








    Papa Terry sieht das anders. „Super das du meine Tochter techtelmechtelst!“
    Wirklich, manchmal ist er echt peinlich.








    Da sich Friederike und Klaus sofort Verlobung und Hochzeit gewünscht haben, habe ich den beiden ein eigenes Feriendomizil gebaut (wers haben will (weitgehendst CC-frei), PM genügt) und sie auf Liebesurlaub geschickt.








    Man entspannt sich vom anstrengenden Posen, fängt sich sofort einen Sonnenbrand ein und findet das auch noch sexy.
    Na mich würde verbrannte Haut ja beim Kuscheln stören, aber ich vermute nach all den Strapazen ist das nun auch egal.








    Lange hat das Rot zum Glück nicht gehalten und die beiden konnten ihren Urlaub genießen.
    Hier eine meiner Lieblingspärchenposen.








    Die hier mag ich auch sehr gerne.








    Oder die. Dummerweise ist mir Klaus da verrutscht und sein Ellbogen hängt in der Luft. Trotzdem nett anzusehen.
    Eigentlich wollte ich noch eine richtige hawaiianische Hochzeit arrangieren, konnte aber keine Lei (die Blumenranke, seeehr wichtig!) für Männer finden. Also habe ich sie einfach so heiraten lassen.
    Ich freu mich schon auf die Kinder, bei der Genetik sollte das echt interessant werden *händereib*








    Rivendell, wolltest Du Friedbert nicht verdreschen, wenn Du ihm begegnest? :korunde
    Offensichtlich findest Du ihn doch anziehend. :hahaha








    Skadi Ase scheint da anderer Meinung zu sein.








    Andererseits, Du scheinst auch eine Vorliebe für Terry zu haben. Armer Kerl, liegt da hilflos und wird angeglüht. :misstrau








    Mir haben noch Sanitäter gefehlt, Klaus und Friedbert waren so nett auszuhelfen. Klaus habe ich dann doch nicht gebraucht, aber Friedbert taucht auf einem der Bilder auf, wenn Ihr genau hinseht.








    Gütige, warum bin ich kein Sim. Der Kerl ist hot hot hot. *herzchensprüh* :seelove








    Zwischendurch flog mir die Nachbarschaft weg (ein Hoch auf Backups) und ich musste alle Haushalte neu einrichten. Doc Einsam war noch mit der Roboterfrau zusammen (und hatte noch den alten Look), also musste die Gute sterben, damit Schwester Freyja ihn haben kann. Was zum Aspiration failure führte.
    Ich liebe es wenn die Geldsims betteln gehen.
    Musst wohl die Arztgebühren erhöhen, was?








    Hier noch meine Alienbande. Ich gebe zu, ich bin ganz stolz auf die drei.








    Skadi hat ja ein Faible für Titus. Das hier ist für sie.
    „Ich hab hier das neueste Apfelfone und stell Dir vor, ich kann da neue Telefonnummern hinzufügen. Wollen wir es mal mit Deiner probieren?“








    Scheint irgendwie geklappt zu haben. Sein erster Kuss (den ich getriggert hab, logisch).








    Na dann bin ich mal gespannt ob Titus sein Lotterleben für Skadi aufgeben kann (er ist Spaß, sie Wissen).
    Ich jedenfalls gehe nun wieder zurück zum Strangetown Hospital, da warten meine Sims auf ihren Auftritt.


  • Wow, darf ich fragen, wo du diese Pärchenposen gedownloaded hast? Die sind echt mega schön <3
    Und ich musste Rivendell doch schon ein bisschen auslachen, als ich die Herzen über ihrem Kopf bei Friedbert gesehen habe :D:D:D

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