Mehr als eine Teenystory...

  • Moinmoin zusammen =)


    So, ich habe meine erste FS "Kleine Geheimnisse" *Schleichwerbung mach* in letzter Zeit ein bisschen zurückgestellt, weil ich mit dieser hier begonnen habe. Der Gedanke hat mich einfach die ganze Zeit verfolgt ^^
    Natürlich werde ich meine andere FS nicht auf Eis legen, versprochen.


    Ohne groß rumreden zu wollen: ich wünsche euch viel Spaß bei meiner neuen FS...



    *


    Kapitel I





    „Mir ist langweilig“, erklärte ich meiner Freundin Chloe und warf ihr einen Blick zu, als wäre sie persönlich dafür verantwortlich.
    „Och, Uli“, lachte sie. „dann mach doch irgendwas.“
    „Was denn?“, fragte ich verzweifelt.
    „Sag deinem Freund, er soll uns Pizza holen, dann bist du beschäftigt.“
    Die Idee fand ich irgendwie gut.
    „Aber was mache ich danach?“
    „Auf die Pizza warten“, entgegnete Chloe.
    Na wunderbar!



    „Wir könnten was spielen“, schlug ich vor, stand auf, und machte mich davon, um Dän, meinen Freund, davon zu überzeugen, dass es sein größer Wunsch wäre, uns Pizza zu holen.




    Als ich wieder ins Zimmer kam, strahlte Chloe mich an.
    „Hast du wieder in die Steckdose gepackt oder warum leuchtest du wie ein Weihnachtsbaum?“, fragte ich.
    „Ich weiß, was wir spielen können“, grinste sie.
    „Was denn?“



    „Also, wir stellen uns abwechselnd Fragen und müssen die beantworten.“
    „Boha, Chloe, das ist ja eine geniale Idee, woher hast du die denn?“, fragte ich sie mit einer Stimme, die sie in Ironie hätte ertrinken lassen müssen.
    „Du bist doof! Hör doch erstmal richtig zu“, grummelte sie. „Im Internet gibt’s nämlich so ne tolle Seite, da sind lauter so lustige Fragen, also, nicht alle sind lustig, aber einige eben. Die nehmen wir.“
    „Ist das die Seite, die du mir neulich zugeschickt hast?“, fragte ich zweifelnd. Die hatte ich nach etwa fünf Sekunden wieder verlassen.
    „Ja, aber du hast dir die doch bestimmt eh nicht angeguckt. Wir machen das, du hast gesagt, die wär langweilig. So, bäh!“



    Während ich noch versuchte, ihr diese blöde Idee auszureden, kam Dän mit einer riesigen Pizza wieder. Braver Junge. Dän und ich kannten uns jetzt gut drei Jahre, seit einem halben Jahr wohnten wir zusammen. Meine Eltern waren zwar von Anfang an dagegen gewesen, aber mit meinen achtzehn war ich doch kein Kind mehr, oder? Obwohl ich ja zugeben muss… die beste Idee meines Lebens war das ganz sicher nicht…




    „Und, was macht ihr jetzt noch?“, fragte Dän und grinste uns an.
    „Wir spielen was, ist aber ein Mädchenspiel, du darfst nicht mitmachen“, erklärte Chloe ihm.
    „Toll, mich Pizza holen schicken und dann rauswerfen, das hab ich gerne“, lachte er und stand auf.
    „Ich muss eh noch Hauaufgaben machen. Im Gegensatz zu euch werde ich es nämlich zu etwas bringen.“
    „Als ob, du mit deiner komischen Ausbildungsstelle da“, witzelte ich, als er den Raum verließ.



    „Also komm, wir spielen!“, forderte Chloe mich auf und startete den PC, um ihre neue Lieblingswebsite aufzurufen. Na wunderbar!
    „O.k., hör zu“, rief sie, als die Seite geladen war.
    „Du musst nicht schreien, ich steh neben dir“, erklärte ich ihr liebevoll.
    „Jaja, schon gut. Wir nehmen den Liebestest für zwei Spieler, o.k.? Also, Kategorie Film und Fernsehen: Wenn du Aragorn wärst, für wen würdest du dich entscheiden?“
    Na, auf diese Frage gab es für mich nur eine Antwort. „Éowyn, die ist super.“
    Jetzt war ich dran, Chloe klickte auf den Button zur nächsten Frage („Partner B“).
    „Musik: Welcher Lovesong gefällt dir besser: Roxette – Almost Unreal oder Die Toten Hosen – Froschkönig? Was ist das denn für eine Frage?“
    Sie drückte auf den dazugehörigen Button und beide Lieder wurden angespielt.
    „Hmm“, überlegte Chloe, „ich denke… Almost Unreal. Das Lied ist schöner. Und für dich… ah, sehr schön. Bücher, da kennst du dich ja aus. Welches dieser Bücher würdest du aufgrund ihres Titels lesen: ‚Champagner für vier’ oder ‚Zähl nicht die Stunden’?“
    Zufälligerweise kannte ich beide, und ich fand das Spiel ziemlich bescheuert!

    ~~


    geht noch weiter...


  • „‚Zähl nicht die Stunden’, auch wenn es, im Gegensatz zu dem anderen Buch, kein Happy End hat, weil die Hauptperson stirbt.“ Chloe musterte mich beeindruckt. Sie selbst las nicht sonderlich viel. Ich blickte auf den Bildschirm für die nächste Frage.
    „Kategorie Traummann: Wen würdest du nehmen: Daniel Radcliffe oder Orlando Bloom? Was für ne fiese Frage!“
    Chloe überlegte angestrengt.
    „Orlando Bloom?“, fragte sie mehr, als dass sie sich entschied und klickte diese Antwort an.
    „Uh, Uli, jetzt haben wir’s aber, die ultimative Kategorie: Wahre Liebe! Glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick?“
    Ich schaute zuerst Chloe und dann meinen PC ungläubig an.
    „Natürlich nicht, das ist der größte Unsinn überhaupt!“
    Chloe klickte auf ‚Nein’ und warf mir dann einen ungläubigen Blick zu.
    „Warum denn nicht?“ Warum? Ich wanderte um Chloe herum, noch länger wollte ich den Anblick dieser dämlichen Website nicht ertragen.



    „Weil es der größte Schwachsinn überhaupt ist, sich in jemanden zu verlieben, den man grade zum ersten Mal sieht. Im Ernst, du kennst den Jungen nicht, du hast keine Ahnung, wer er ist. Was er macht, mit wem er rumläuft, wie er ist, ob er eine Freundin hat… das ist doch wirklich Schwachsinn. Hast du dich schon mal auf den ersten Blick verliebt?“



    „Nö“, gestand sie, „aber ich halte es für durchaus möglich. Wobei es natürlich nicht sonderlich rational ist, aber wenn die Person in Haltung, Auftreten oder Aussehen nun mal ganz bestimmte Merkmale aufweißt, auf die deine kleinen rosa Gehirnzellen abfahren, dann bist du schneller verliebt, als dir lieb ist.“
    Ich prustete laut los.
    „Also, ich bin unromantisch, ich weiß, aber du bist noch viel schlimmer! Ich verliebe mich nicht in Aussehen oder Auftreten. Und Haltung? Ich bitte dich! Oh, der Junge da steht krumm wie ein Fragezeichen, ich hab mich verliebt!“
    Bei meinen Worten begann auch Chloe zu lachen.
    „Ja, gut, ich hab’s schlecht ausgedrückt, aber du weißt doch, was ich meine…“, grinste sie.



    Nachdem Chloe gegangen war, zog ich meine Schlafsachen an und hüpfte ins Bad, wo beim Freund grade badete.
    „Warum badest du, wenn ich Besuch habe?“, fragte ich ihn verwirrt.
    „Wenn ihr mich schon nicht mitspielen lasst, dann lass ich euch auch nicht ins Bad“, grinste Dän.
    „Das hätte aber unangenehm für dich werden können, du hast die Tür ja nicht abgeschlossen“, erklärte ich ihm.
    „Stimmt, verdammt! Nächstes Mal passe ich besser auf“, versprach er mir. Ich warf ihm noch einen skeptischen Blick zu, ließ die Sache aber darauf beruhen.



    „Wir müssen morgen einkaufen, wir haben kein Katzenfutter mehr“, erinnerte ich ihn stattdessen und begutachtete mein Spiegelbild, ein neuer Haarschnitt wäre vielleicht nicht das Verkehrteste, mein Spliss machte inzwischen den größten Teil meiner Haarpracht aus. Außerdem wäre es schön, zur Abwechslung mal sagen zu können „ich hab eine Frisur“, und nicht nur „ich hab Haare“…
    „Uli?“, fragte Dän, „Du bist so wunderschön.“
    Ich lächelte ihn im Spiegel an. Mein lieber, guter Dän…

    *



    „Und, was macht ihr heute?“, fragte Marnie Chloe und mich, nachdem wir grade gemütlich unseren traditionellen Pausenkakao geschlürft hatten. Wir wechselten stumm einen Blick miteinander, hatten wir was verpasst?
    „Ist denn was besonderes?“, fragte Chloe. Marnie sah uns an und verdrehte die Augen.
    „Habt ihr das etwa vergessen?“
    „Ja, was denn?“
    „Kinder, nee. So geht das nicht“, lachte sie, während Chloe und ich immer noch auf dem Schlauch standen.
    „Wir haben in anderthalb Monaten School’s Out Party“, sagte Marnie bedeutungsschwanger.




    „Joa… na und?“, antwortete ich, verständnislos wie immer. Partys waren jetzt nicht grade mein Hobby…
    „Oh mein Gott! Macht es mir doch nicht so schwer, ich hab euch schon letzte Woche gefragt, ob wir zusammen einkaufen wollen. Das ist das Ereignis des Jahres!“
    „Die Party oder der Einkauf?“, entgegnete Chloe, sie hielt davon genauso wenig wie ich.



    „Ihr seid doch blöd“, rief Marnie theatralisch, grinste uns aber dabei freundlich an.
    „Wir müssen früh genug anfangen, diverse Klamotten zu besorgen, um dann am Nachmittag vor der Party hysterisch rumkreischen zu können, dass wir absolut nichts anzuziehen haben!“
    Das wirklich Schlimme daran: Marnie meint das ernst! Aber wir mögen sie trotzdem.
    „Na, dann“, stimmte ich zu, doch Chloe verzog das Gesicht.


    ~~


    geht noch weiter...


  • „Ich bin pleite…“, grummelte sie.
    „Macht nichts, wenn dir was gefällt, lässt du es einfach zurücklegen. Passt schon.“
    ‚Passt schon’ ist mein Lieblingsspruch, ich sage das dauernd.
    „Juhu, gehen wir direkt nach der Schule?“, fragte Marnie.
    Ich zuckte mit den Schultern, mir war das recht, schließlich wartete niemand mit Mittagessen auf mich.
    „Ich ruf mal eben an und sag bescheid“, meinte Chloe unenthusiastisch und zückte vorsichtig ihr Handy, um damit zu verschwinden, die Dinger sind in unserer Schule eigentlich verboten, aber das interessiert so ziemlich keinen.
    Während sie mit ihrer Mutter telefonierte wandte ich mich an Marnie.



    „Wir wollten da doch eigentlich gar nicht hingehen, an dem gleichen Abend ist nämlich im Kraftwerk ein Konzert…“, begann ich, wohl wissend, dass ich diesen Kampf schon verloren hatte, niemand kann sich gegen Marnie durchsetzten.
    „Gibt’s nicht. Eure Musik ist eh müllig. Ihr kommt schön mit!“
    „Jaah, Herrin“, huldigte ich ihr und wir begannen, zu lachen. Chloe musterte uns und verdrehte die Augen, dann legte sie auf.



    „Joa, wir können dann nach der Schule einkaufen. Wegen euch verzichte ich sogar auf Pizza!“, nölte sie.
    „Pizza kann man auch kalt essen“, antwortete ich grinsend. Pizza konnte man meiner Ansicht nach sogar gefroren essen, oder eher lutschen. Pizza schmeckt immer! „Und du hattest gestern schon Pizza, du wirst noch fett!“
    „Trotzdem…“, grummelte Chloe, wurde aber vom Gong unterbrochen.
    „Was haben wir jetzt?“, fragte Marnie. Sie fragt das jede Pause, ich wundere mich jeden Tag aufs neue, wie sie es morgens schafft, ihren Rucksack zu packen und ein paar Stunden später schon nicht mehr zu wissen, welche Fächer sie hat.



    „Wir haben jetzt LK“, antwortete ich und schmunzelte, als Chloe ihre ‚Verdammt-ich-hab-LK’ Schnute zog. Sie war angeschmiert, weil sie nicht wie Marnie und ich Deutsch, sondern Biologie gewählt hatte, und zwar für einen Jungen! Sehr zu ihrem persönlichen Unglück redete dieser jetzt seit drei Monaten nicht mehr mit ihr, was ihre Biostunden so langweilig machte, dass sie sich gezwungenermaßen mit dem Unterricht beschäftigen musste. Schrecklich!
    Wir machten uns gemütlich auf in Richtung Klassenräume, schließlich sind wir die Oberstufe, da muss man keine Eile vortäuschen.


    ~~


    So, das war der Anfang. Bin gespannt, wie euch meine neue FS gefällt :)

  • Hi,
    bis jetzt kann man ja noch nicht sagen ob die Fotostory gut oder schlecht ist, aber der Anfang gefällt mir schon mal...
    Ich hab nur eine kleine Kritik: ich finde, dass Uli, Chloe und Marnie villeicht geschminkt werden sollten oder ein neuer Haarschneitt (aber ich glaube der kommt bald^^)
    Vielleicht nimmst du dir meine Kritik zu Herzen, ich würde mich freuen...
    Deine Carlamausi

    [CENTER][SIZE=3]An Eye for an Eye and the whole world would be blind.[/SIZE][/CENTER]

  • Also ich finde den Anfang nicht schlecht, werde weiter lesen.
    Aber wie schon gesagt, auch ich finde die Bilder ein wenig leer, ein wenig Farbe an die Wand dann sieht das ganze bereits anders aus.
    Ansonsten gefällt mir deine FS recht gut. Freue mich Fortsetzung! :D

    PsychoticKitten

  • Liebe Yuuki!


    Was seh ich denn da? Eine weitere FS von dir? *freu*!!


    Du weisst ja bereits, dass ich deinen originellen und witzigen Schreibstil total liebe, und es freut mich zu sehen, dass du diesen genau wie bei "KLeine Geheimnisse" beibehalten hast!
    Du schaffst es einfach spielend, ganz normale Alltagssituationen zu etwas Besonderem zu machen. Man erkennt sich selber wieder in deinen Figuren. Es ist lebendig und authentisch geschrieben und entlockt dem Leser manches Schmunzeln oder Lachen!


    Was die Bilder betrifft, stimme ich van Tango! und PsychoticKitten zu. Deine Räume sind noch etwas leer. Wobei ich das hier sehr schön finde, mit der Pizzaschachtel auf dem Tischchen, dem Bild an der Wand, und der Stehlampe. Es gibt gleich ein "wohnlicheres" Gefühl.


    Zu der eigentlichen Geschichte kann man noch nicht so viel sagen, ausser dass die Hauptperson (wie heisst sie eigentlich?) wohl nicht so ganz glücklich in ihrer Beziehung mit Dän ist. Aber in Chloe hat sie eine nette Freundin gefunden, wie es scheint.
    Mit 18 Jahren bereits eine eigene Wohnung? Hm, da hat wohl jemand reiche Eltern? Oder geht Dän schon arbeiten? Das hab ich jetzt glaub überlesen, ich meinte, er macht nur so ein Praktikum, oder?


    Also ich werde auf jeden Fall weiter lesen und freue mich auf die nächste FS!


    Alles Liebe! :knuddel
    Jane

  • Sie heißt Uli! ;)

    „Mir ist langweilig“, erklärte ich meiner Freundin Chloe und warf ihr einen Blick zu, als wäre sie persönlich dafür verantwortlich.


    „Och, Uli“, lachte sie. „dann mach doch irgendwas.“



    Ich finde, die Story fängt sehr schön an, ich werde auf jeden Fall weiterlesen! :up
    Hm, eigentlich finde ich es gut, dass die Sims nicht so zugekleistert sind, doch die anderen haben Recht, so sind die Sims nur sehr schwer als Studenten zu erkennen, ich hätte gedacht, sie wären jünger.

    Whatever! :D

    LG,
    Scotty :rosen

    Upps, das Zitat ist entzwei! O_o Naja. :D

  • Hi =)

    Ich finde deine Story schon mal ganz schön :) Ich hätte übrings auch gerne jemanden der mir Pizza holt wenn ichs ihm sage xD

    Ich mag deinen Schreibstil sehr, denn ich finde eine FS liest sich besser, wenn man in die Geschichte hineingeworfen wird und erst im Laufe Informationen erfährt...Also der Anfang ist top !!!
    Das mit der Steckdose fand ich übrings echt witzig ;)
    Außerdem habe ich gesehen, wieviel Mühe du dir gegen hast, denn direkt 3 Beiträge zu posten ist schon ne Heiden-Arbeit :)

    Ich persönlich finde es gar nicht so schlimm, dass deine Bilder "ehr farblos" sind (also die wände und so). Studenten haben halt nicht sofort ne super tolle eingerichtete Wohnung. Ich zuhause hab nur weiße wände(bis auf eine wand) und wir wohnen hier schon seit mehr als 8 Jahren. natürlich kann ich verstehen, dass es dann nicht so ansprechend aussieht, da gebe ich den anderen Recht, aber so ist nunmal das Leben bzw die Realität :misstrau^^

    Weiter so... :)

    LG



    Liebe Grüße gehen an Manja,Engelchen,Ines,Samatha,Sabeunski,Bloody und alle anderen, die mir treue Leser sind("ein Vater als Hausfrau"--->meine FS, könnt ihr ja mal lesen ;) ):kuss

    [SIZE=2]stiff dylans "ultraviolet" - we ♥[/SIZE]
    :p

    Einmal editiert, zuletzt von Gänseblümchen<3 ()

  • Zitat

    und den anderen zb mit dän, der ihr über die wange streicht.



    ne, lou, der ist doch in der badewanne! :D



    Hi!
    Also mir gefällt der Anfang gut :)
    Bilder wurde ja schon gesagt, also muss ich es nicht nochmal tun (ich hasse diese "ich wiederhole was schon 10 vor mir gesagt haben" kommentare...) das heißt, doch ich sag doch was dazu- dass es in der wohnung relativ leer ist macht sinn, aber die schule find ich merkwürdig. was ist das für ein sonderbarer raum? unsere schule ist rieeesen groß (übertrieben, aber sie ist tatsächlich recht groß) und da gibts sowas nicht. also das gibts in überhaupt keiner schule, in der ich je war. es gibt mensas und pausenhöfe, aber in ersterem stehen tische und stühle und so weiter rum, und zweiteres befindet sich draußen^^
    ich mag deinen schreibstil sehr und ich mag auch die figuren. kommen ganz sympathisch rüber!
    dän ist mir ein wenig suspekt, ich hab da eine ahnung aber wahrscheinlich ist sie falsch und deshalb werd ich auch nix sagen damit ich mich nicht komplett blamiere :D
    und ich finde, sie sehen schon aus wie 18, auch ohne schminke. zu marnie (hieß sie so? die haben alle so ulkige namen :D) würde es vllt passen, dass sie sich schminkt aber ich finde nicht, dass das sein muss. ich hab dir ja schon bei deiner anderen fs gesagt das ich gerade das an deinen sims schätze, dass sie nicht so aufgetakelt und extra-hübsch sind sondern relativ normal.

    mich wundert es, dass noch niemand auf den titel und das titelbild eingegangen ist- bisher macht das alles ja eher einen recht normalen, freundlichen eindruck aber das bild ist ja ziemlich bedrohlich in diesem schwarz/rot design. hm. um was könnte es nur gehen...?!
    ich denk, ich werds rausfinden weil ich les erstmal weiter :)

  • Carlamausi: Erstmal Danke für deinen Kommi =) naja, gelegentlich werden sich Uli und die anderen vielleicht mal schminken, aber normalerweise machen sie das nicht. Gibt ja auch einige Mädchen, die sich nicht dauernd zukleistern müssen ;)

    van tango!: Lustigerweise habe ich meine eigene Schule nachgebaut, das, was auf den bisherigen Bildern zu sehen ist, ist unsere Pausenhalle xD in den Pausen haben wir aber meistens auch keine Schultaschen dabei, die kann man ja bequem in den Klassenräumen lassen (aber die Taschen kommen gleich, versprochen ^^)

    Psychotickitten: Dir auch vielen Dank für deinen Kommi ;)

    Jane: Juhu, da freu ich mich ja, dass du hier auch mitliest =)
    Zur Wohnung: Dän wohnt schon länger in dieser Wohnung, die von seinen Eltern finanziert wird, da er zusätzlich einen guten Ausbildungsplatz hat, kommen die beiden mit dem Geld relativ gut hin, aber das kommt in einem der nächsten Kapitel noch ganz genau ;)

    Scotty: Freut mich, dass du auch der Meinung bist, nicht alle Sims müssten geschminkt sein ^^ Sie sind ja auch erst 17-18, von daher sehen sie natürlich auch noch nicht so alt aus (ich weiß ja nicht, wie das bei euch anderen so ist, aber ich werde mit meinen 20 noch oft genug für 16 geschätzt xD)

    Gänseblümchen: Dir auch vielen Dank. Freut mich sehr, dass du auch sagst, dass manche Wände nun mal kahl sind, besonders, wenn man eben noch so jung ist und in der ersten, eigenen Wohnung hockt =)

    miesi: Jaa, wie gesagt, der riesige Raum sieht genauso aus, wie die Pausenhalle meiner Schule xD hmm, also, ich kenne inzwischen einige Schulen, und die hatten alle so überdimensionale Hallen, außer meiner alten Grundschule, die hatte das nicht ^^
    Was Dän betrifft, da werden wir bald schon mehr erfahren ;)
    Hehe, und was das Cover betrifft… da hast du gut aufgepasst, ja, es gibt natürlich einen guten Grund, warum es so aussieht, wie es aussieht ^^

    Soo, und jetzt hab ich lange genug geredet, jetzt geht’s weiter ^^


  • Nach der Schule trafen wir uns vor dem Tor auf dem Schulhof, um gemeinsam in die Stadt zu gehen. Es war ein warmer, sonniger Tag im April, wir waren kurz davor, den Abschluss der zwölften Klasse zu erhalten, eigentlich sollte unser Leben wunderschön sein, aber wir wären ja keine Mädchen, wenn es nicht irgendwelche unglaublich schwerwiegende Probleme geben würde, die wir diskutieren mussten.



    „Ich versteh nicht, was sie damit bezwecken will“, murrte Marnie grade. Es ging um ihre jüngere Schwester, die sich schon seit einiger Zeit an ihren Freund heranmachte. Für uns war das aber wirklich unerklärlich, da wir Caro als unglaublich oberflächliche Person kannten, die die nettesten Jungen abblitzen ließ, weil sie ihr nicht hübsch genug waren, und jetzt sollte sie es auf Simon abgesehen haben? So lieb wir ihn alle hatten, aber eine Schönheit war er wahrhaftig nicht, zumindest entsprach er nicht Caros normalem Standart.
    „Vielleicht will sie dir nur eins auswichen?“, rätselte Chloe.
    „Glaub ich nicht. Ich hab ihr Tagebuch gelesen, und… guck nicht so“, fuhr Marnie Chloe an, die entsetzt aufgekeucht hatte. „Ich möchte dich mal sehen, wenn sich irgendwer an deinen Chrissi ranmachen würde!“



    „Er ist nicht mein Chrissi“, grummelte Chloe und zog eine Schnute. „Er redet ja nicht mal mit mir.“
    „Jedenfalls schreibt die kleine Schl…“
    „Marnie, schäm dich! Unterlasse diese Gossensprache“, fiel ich ihr ins Wort und grinste.
    „Ja, ja, ja, ist ja gut! Hört ihr jetzt zu? Jedenfalls schreibt sie, dass sie ihn umwerfend findet und um jeden Preis haben will, und der Verlust ihrer großen Schwester wäre für sie durchaus tragbar.“



    „Das war aber nicht der originale Wortlaut, oder?“, fragte ich, so drückte sich Caro nie aus!
    „Nein, ich zitiere: ‚Simon ist eine geile Sau, und ich bekomme ihn, so wie ich sie alle bekomme! Und scheiß auf Marnie, wen kümmert die schon?’“
    „Ja, das klingt eher nach deiner Schwester“, bestätigte ich zufrieden. Ich machte mir in dieser Hinsicht keine zu großen Sorgen, Simon war Marnie so treu wie ein Dackel einem Korb mit Würsten, da konnte Caro sich soweit reinhängen, wie sie wollte.
    „Was mache ich denn jetzt?“, jammerte Marnie.
    „Bring sie um“, schlug Chloe vor.
    „Versteck ihre Hello Kitty Handtasche, dann bringt sie sich selbst um“, warf ich ein. Diese wunderbaren Vorschläge schienen Marnie jedoch nicht zufrieden zu stellen.
    „Ich meins ernst. Was mach ich denn, wenn sie ihn rumkriegt?“
    „Schluss?“, fragte Chloe unbarmherzig. Ja, sie war nicht grade die feinfühligste, unsere Chloe.



    „Marnie, dein Simon weiß nicht mal, dass es Caro gibt. Manchmal glaube ich, er weiß nicht mal von unserer Existenz. Der hat nur Augen für dich. Wenn Caro sich vor ihn stellen und sich ausziehen würde, dann würde er ihr wahrscheinlich einen Schaal holen, damit sie sich nicht erkältet.“
    Das schien Marnie zu beruhigen.
    „Ich hoffe mal, dass du Recht hast. Sonst muss ich sie wirklich umbringen…“

    *



    Wenig später durchwühlten wir einige – vorher – gut sortierte Kleiderständer. Was zieht man denn zu einem Diskoabend an? Ich war während meiner bisherigen, bescheidenen Existenz noch nie in die Verlegenheit gekommen, eine Disko zu besuchen. Ich war mehr der Typ, der auf Konzerten auf der Stelle sprang, anstatt zu komischen Technobeats mehr oder weniger rhythmisch zu zucken. Oh je, das konnte ja lustig werden…
    „Was meint ihr, wie das nächste Jahr wohl wird?“, fragte Marnie, während sie ziellos die Oberteile durcheinander warf.
    „Wie meinst du das?“, kam es von Chloe zurück.



    Ich tat so, als hätte ich nichts gehört. Ich wollte meinen beiden Freundinnen nicht unbedingt gestehen, dass ich vielleicht nicht in die dreizehnte Klasse gehen würde.
    „Na, einfach alles. Ob wir den Stoff packen, denkt an die Defizite!“
    Und denkt an die Fächer, ergänzte ich im Geiste. Dabei hatte sich für mich nämlich ein großes Problem eröffnet. Mein drittes Abifach sollte nämlich Kunst werden, dass vierte, mündliche, Mathe. Da gab es jetzt aber folgendes Problem: meine Kunstlehrerin war dieses Jahr so lange krank gewesen, und es war soviel Unterricht ausgefallen, dass es sehr wahrscheinlich war, dass keiner von uns Kunst schriftlich ins Abi würde nehmen können. Mathe als schriftliches Abifach kam für mich aber auch auf keinen Fall in Frage, und da ich mich vollkommen auf Kunst fixiert hatte, hatte ich auch kein anderes Fach, das ich als Ersatz nehmen konnte. Da hatte ich mich selbst schön ausgeknockt…



    Ich bemerkte plötzlich, dass Chloe und Marnie mich mitleidig belächelten.
    „Na, lebst du wieder in deiner Traumwelt?“, fragte Chloe mich in ihrem liebevoll-spöttischen Ton.
    „Irgendwie schon“, gab ich zurück und setzte ein ziemlich schiefes Lächeln auf.
    „Möchte gar nicht wissen, woran du schon wieder denkst“, sagte Marnie anzüglich.
    „Da magst du Recht haben“, ging ich darauf ein. Manchmal sind Lügen einfacher als die Wahrheit… eigentlich sind sie fast immer einfacher, als die Wahrheit, soviel hatte ich in meinem kurzen Leben doch schon gemerkt.


    ~~


    geht noch weiter...


  • „Dein Freund sieht aber auch toll aus“, schwärmte Marnie. „Und er ist so ein lieber Kerl. Du hast wirklich Glück…“
    Ein falsches Lächeln stahl sich auf mein Gesicht, und in meinem Kopf hörte ich die vertraute Stimme, die mir sagte, dass ich gemein war, ich hatte doch Glück. Oder?

    *


    Nachdem wir uns Geldmäßig doch extrem erleichtert hatten – bis auf Chloe, die sich ihre Ausbeute nur zurückgelegt hatte und sich nun fragte, wie sie das nötige Kleingeld auftreiben sollte – verabschiedeten wir uns und ich wanderte alleine nach Hause. Marnie hatte die ganze Zeit versucht, mir irgendwelche Geständnisse zu entlocken, womit Dän und ich unsere Zeit vertrieben. Irgendwie hatte ich geschafft, ihr mit vielen, nichts sagenden Phrasen zu antworten, und sie hatte diese alle bereitwillig geschluckt. Chloe warf mir hin und wieder einen wissenden Blick zu, denn sie kannte mich und mein Privatleben doch um einiges besser als Marnie.
    In gewisser Weise hatte Marnie ja auch Recht, Dän konnte so ein liebes Kerlchen sein, aber, nun ja, können heißt ja nicht zwangsläufig, dass er dann auch wirklich immer nett ist.
    Mensch, Uli, du bist unfair. Jeder hat mal schlechte Laune…
    Aber nicht jeder muss sie an anderen Menschen auslassen…
    Wie dem auch sei…

    *


    Zuhause angekommen, beeilte ich mich damit, ein bisschen Hausarbeit zu machen und einige meiner neuesten Bilder aufzuhängen, schließlich wollte ich Dän keinen Grund für schlechte Laune geben. Vielleicht, dachte ich, sollte ich mir in nächster Zeit einfach mehr Mühe geben, dann wäre Dän auch wieder gut drauf und unsere Beziehung wäre wieder so schön wie am Anfang. Ein guter Vorsatz!



    Der Vorsatz war gut, aber leider war ich mal wieder zu blöd gewesen. Und so kam es, wie es kommen musste. Ich kauerte auf dem Sofa und ließ Dän’s Vortrag über mich ergehen. Ausnahmsweise war ich von einer gnädigen Gefühlskälte erfasst worden, was mich – zumindest dieses eine Mal – daran hinderte, mir die Augen auszuheulen. Immerhin etwas.
    Seine Worte zogen an mir vorbei, sie waren zornig, vom Hass erfüllt. Ich kannte den Inhalt seines Vortrags, den er mir wütend entgegenschrie, bereits.





    Du machst den ganzen Tag nichts sinnvolles, es hat doch eh keinen Sinn mehr bei dir, dass du was für die Schule tust, du bist sowieso zu dumm, putz lieber, anstatt dich mit deinen Freundinnen herumzutreiben, diese Wohnung soll nicht so aussehen wie das Haus von deinen Eltern, guck dich doch mal an, du kannst überhaupt nichts, du bist dumm, du bist hässlich, ich hab keinen Bock mehr auf dich, geh!



    So in etwa der grobe Inhalt, also nichts von wegen lieber Kerl oder so.
    Ich hatte die Hoffnung, dass er irgendwann aufhören würde, wenn ich absolute Passivität zeigte. Ich hatte schon einige Methoden versucht, um ihn von diesem Trip runterzubringen, aber bis jetzt hatte noch keine Erfolg gezeigt.
    Streiten brachte nichts, denn er fand die besseren Argumente, auch, wenn sie teilweise total schwachsinnig waren, aber er hatte die überzeugendere Art, sie zu benutzen.
    Heulen war genauso zwecklos, das stachelte ihn immer nur noch weiter an, und er schrie dann immer noch mehr, und machte deutlich, für wie erbärmlich er mich doch hielt.
    Selbst Sachen packen, die Wohnung verlassen und in die Nacht herauszulaufen war keine Möglichkeit. Er lief mir dann nicht etwa nach, nein, er legte sich hin, schlief, und schnauzte mich dann weiter an, sobald ich wiederkam.
    Nur, warum kam ich eigentlich noch wieder? Ich konnte mir diese Frage einfach nicht beantworten, aber ich kam jedes Mal zurück…



    Die plötzliche Stille ließ mich aus meinen Gedanken hochschrecken. Dän hatte aufgehört zu schreien und befand sich stattdessen auf dem Weg zur Tür. Ich stand auf und ging langsam auf ihn zu.




    „Wohin gehst du?“, fragte ich.
    „Weg von dir, ich hab keinen Bock mehr auf dich!“, fuhr er mich an. Da war sie wieder, seine Lieblingsredewendung.




    „Bitte, bleib doch“, flehte ich ihn an, und ekelte mich in diesem Moment vor mir selbst. Wie konnte ich ihn nur bei mir haben wollen?
    „Nein, lass mich in Ruhe!“, schrie er. Die Nachbarn taten mir leid, dass sie wieder Zeugen eines solchen Streits werden würden. Na, falls er mich irgendwann während einer seiner Phasen erschlagen würde, dann könnten die Aussagen unserer Nachbarn ihm einen Aufenthalt im Zuchthaus garantieren, schließlich ließ sein Verhalten auf eine gewalttätige Persönlichkeitsstörung schließen.




    ~~




    geht noch kurz weiter...


  • „Bitte, bleib doch“, flüsterte ich leise. „Ich liebe dich doch.“
    Und noch eine Lüge.



    Aber wenigstens hatte ich mit dieser Erfolg, die hatte ich früher noch nicht probiert.
    Er kam tatsächlich auf mich zu und nahm mich in den Arm. Sofort wurde mir schlecht bei seiner Berührung und mein ganzer Körper versteifte sich. Irgendwie, fuhr es mir durch den Kopf, wäre es schöner gewesen, wenn er doch gegangen wäre, aber dazu war es jetzt wohl zu spät. Da musste ich jetzt wohl durch.



    Ende Kapitel I


    ~~


    So, ich hoffe, es hat euch gefallen ;)

  • Hi,
    bis jetzt kann man ja noch nicht sagen ob die Fotostory gut oder schlecht ist […]


    Also ich kann das schon sagen! :) Ich bin dafür, dass sie gut ist! :applaus


    Dein Schreibstil gefällt mir total, er ist flüssig lesbar, teilweise etwas ironisch und witzig. Super, weiter so!


    Einzig die Bilder könntest du etwas mehr ausschmücken, aber das haben ja schon einige vor mir erläutert.


    Das Thema gehört schon mal aboniert! :D


    LG Alcor :cool: