Der lange Weg zum Glück [beendet]

  • So, ich werde mich jetzt auch mal an die erst Geschichte wagen. Also seid nicht zu hart zu mir. Für Verbesserungen bin ich aber immer zu haben!
    Viel Spaß beim Lesen


    Der lange Weg zum Glück




    Unsere Geschichte beginnt an einem schönen Frühlingsmorgen. Chantal Schlosser ist mit ihrer Tochter Luisa gerade hier her gezogen. Über ein Marklerbüro hat sich Chantal ein Haus in Simvalley gekauft. Das kleine Dörfchen liegt nur einige Kilometer außerhalb der Stadt. Chantals Eltern sind vor ein paar Monaten bei einem Autounfall gestorben und nun will sie mit ihrer sechs Jahre alten Tochter einen Neuanfang wagen.
    Chantal steht vor ihrem neuen Haus. Die Marklerin hatte alles organisiert. Sie hatte einfach keine Zeit sich um alles gleichzeitig zu kümmern. Wie es wohl drinnen aus sah? Chantal holte einmal tief Luft und betrat dann das neue Haus.



    Im Flur angekommen konnte Chantal erst gar nicht glauben was sie da sah. Ihr wurde wirklich nicht zu viel versprochen. Die Wohnung war genauso wie sie es sich gewünscht hatte, mit ein paar Ausnahmen.



    Nachdem sie sich alles angeschaut hatte und ihre ganz persönlichen Sachen ausgepackt waren setzte Chantal sich an den PC, vielleicht konnte sie ja einen Job finden. Immerhin würde ihre Tochter erst in einer Woche nach kommen. Luisa verbrachte diese Woche bei ihrer besten Freundin Anna. Annas Mutter hatte sich angeboten auf Luisa aufzupassen bis Chantal alles erledigt hatte. Die Kleine konnte noch gar nicht begreifen was mit ihren Großeltern passiert war und so fand Chantal es besser wenn sie erst mal alleine ins neue Haus zieht.



    Die Jobsuche erweist sich als gar nicht so einfach. Zum Glück hat Chantal noch genug Geld vom Verkauf des alten Hauses übrig um sich die nächsten Monate keine ernsthaften Sorgen machen zu müssen. Und weil es so schön draußen und für diese Jahreszeit ungewöhnlich warm ist, beschließt sie sich etwas in den Garten zu legen. 'Wenn jetzt noch die Nachbarn ganz nett sind könnte dies wirklich ein ganz neuer Anfang werden' denkt sie sich und schläft auf dem Liegestuhl ein.



    Ein paar Tage später will Chantal den nahe gelegenen Park erkunden. Sie findet ein kleines Waldcafe und beschließt dort Mittag zu essen.



    Während sie auf ihr Essen wartet entdeckt sie am Tisch gegenüber ihre Marklerin. Eine gute Gelegenheit sich bei ihr für das so schön eingerichtete Haus zu bedanken.



    Nach dem Essen geht Chantal an den Tisch der Marklerin. Diese erkennt sie gleich wieder und steht sofort auf.
    Marklerin:"Hallo Frau Schlosser, wie geht es Ihnen? Haben Sie sich schon gut eingelebt?" - "Ich fühle mich schon wie Zuhause, dank Ihnen! Das Haus ist wunder schön geworden." - "Das freut mich. Am besten erzählen Sie das mal Herrn Tengel. Ich soll auch Ihm dabei helfen" ,lacht die Frau und beutet auf den Mann der mit ihr am Tisch sitzt.



    Chantal geht um den Tisch und begrüßt den jungen, doch sehr gut aussehenden Mann.
    "Hallo, da haben Sie eine wirklich gute Entscheidung getroffen! Mein Haus ist einfach toll geworden. Frau Schmidt hat wirklich ein Händchen für soetwas. Ihre Raumausstatter haben ganze Arbeit geleistet." - "Na dann bin ich ja beruhigt. Ich bin übrigens Luca Tengel. Sie wohnen noch nicht lange hier?" - "Chantal Schlosser, ich bin erst vor ein paar Tagen hierher gezogen."
    "Ich will ja nicht stören" ,drängelt Frau Schmidt "aber Herr Tengel, wir müssen wirklich los. Die Möbelfirma wird nicht auf uns warten. Freut mich , dass Sie sich hier wohl fühlen Frau Schlosser. Viel Glück noch weiterhin und falls Sie noch was brauchen, meine Nummer haben Sie ja!" - "Oh, danke. Die Nummer habe ich. Dann noch einen schönen Tag" ,verabschiedet sich Chantal.
    'Eigentlich schade' ,denkt sie sich. 'Dieser Luca scheint sehr nett zu sein. Immerhin mein erster Kontakt zur neuen Außenwelt.'
    "Natürlich Frau Schmidt. Also dann, machen Sie es gut" ,verabschiedet sich Luca. Er hat ein schönes braungebranntes Gesicht, ist etwas größer als Chantal und ist immerzu am lächeln. Solche Menschen mag Chantal sofort, sie strahlen immer so eine Wärme und Freundlichkeit aus.



    Am Abend nimmt Chantal ein heißes Bad. Im Park war es doch etwas kälter und da kommt diese schöne heiße Wanne gerade richtig. Chantal denkt über vieles nach. Ihre Eltern fehlen ihr, auch wenn es schon ein halbes Jahr her ist. Sie hatten sie nie allein gelassen, auch damals nicht als sie mit 18 schwanger wurde und ihr Freund sich aus dem Staub gemacht hatte. Er hatte die kleine Luisa nie gesehen, wollte es auch nicht.
    'Luisa' denkt Chantal laut. "Morgen werde ich bei Annette anrufen und Luisa zu mir holen. Es wird ihr hier schon gefallen."



    Chantal hatte am morgen mit Annette telefoniert und ihr mitgeteilt, dass sie am nächsten Tag Luisa zu sich holen will.
    Nachmittags klingelt es an der Tür.
    "Guten Tag, mein Name ist Meier. Wir wohnen oben auf dem Hügel" ,sagt die Frau und zeigt in Richtung Norden. "Ich habe gehört, dass jemand dieses Haus gekauft hat und wollte mich jetzt mal vorstellen. Wir sind ja fast Nachbarn." - "Schlosser, hallo. Das freut mich aber. Ich habe schon befürchtet das es hier keine Nachbarn gibt. Ich habe bis jetzt hier noch niemanden kennen gelernt."
    Chantal findet Frau Meier etwas komisch angezogen, aber sie scheint sehr nett zu sein.
    Frau Meier:"Ach machen Sie sich nichts daraus Frau Schlosser, hier sind alle den Neuen gegenüber etwas zurückhaltend. Wir leben nun mal auf dem Dorf. Aber die werden schon auftauen, glauben Sie mir."
    Gerade als Frau Meier ihren Satz beendet hat schlägt die Kirchturm Uhr 16.00 Uhr. Chantal schaut auf ihre Uhr.
    "Komme ich ungelegen?" ,fragt Frau Meier.
    "Nein, normalerweise nicht. Aber ich wollte gleich losfahren in meine Heimat und meine Tochter abholen. Sie ist noch bei einer Bekannten und ich habe noch eine lange Fahrt vor mir." - "Oh, sie haben ein Kind? Wie alt ist sie denn? Mein Sohn ist 8 Jahre alt und meine Tochter ist 6." - "Luisa ist auch sechs." - "Schön, dann werden die zwei ja im Sommer zusammen zur Schule gehen. Na ich will sie dann auch nicht aufhalten. Wenn Sie mal etwas mehr Zeit haben rufen sie mich doch einfach mal an, dann können wir uns länger unterhalten. Einfach im Telefonbuch unter Hartmud Meier nachschaun."
    Und so verabschiedet sich Frau Meier auch wieder.



    'Verdammtes Aprilwetter' denkt sich Chantal und zieht sich um.Innerhalb eines Tages sind die Temperaturen wieder in den Keller gefallen. Draußen hat es gerade angefangen zu regnen. Wenn sie noch vor neun Uhr bei ihrer Tochter sein will muss sie sich beeilen. Noch schnell einen Blick in den Spiegel und los geht es. Luisa wird sich sicherlich freuen ihre Mama wieder zu sehen.




    So, ich hoffe euch gefällt schon mal mein Anfang.
    Liebe Grüße
    Thiara

    [CENTER][COLOR="DarkOrchid"]Du bist das Beste, was mir je passiert ist
    es tut so gut wie Du mich liebst
    vergess den Rest der Welt
    wenn Du bei mir bist
    Du bist das Beste, was mir je passiert ist
    es tut so gut wie Du mich liebst
    ich sag's Dir viel zu selten
    es schön das es Dich gibt[/COLOR][/CENTER]

  • Hallo Thiara!


    Also ich habe mich irgendwie jetzt schon in deine Geschichte verliebt! Die Bilder sind großartig und deine Texte ist auch schön zu lesen. Also, so schnell wie bei diesem Anfang bin ich sonst nicht zu begeistern! Da hast du also auf jeden Fall schon die erste treue Leserin gefunden!


    Liebe Grüße


    Rizi :applaus

  • ein großes lob an dich deine geschichte ist super bis jetzt ich hoffe sie geht auch noch so super weiter .
    mach bitte schnell weiter ja ?! :anbet :anbet :anbet

    Frauen machen sich nur deswegen so hübsch, weil das Auge des Mannes besser entwickelt ist als sein Verstand!

  • Danke für die lieben Kommentare! :lovesigh
    Morgen Vormittag stelle ich die erste Fortsetzung rein. Hoffentlich findet ihr die auch noch so gut wie meinen Anfang. :kopfkratz
    Ich geh jetzt erstmal :sleep


    Also bis dann...
    Thiara

    [CENTER][COLOR="DarkOrchid"]Du bist das Beste, was mir je passiert ist
    es tut so gut wie Du mich liebst
    vergess den Rest der Welt
    wenn Du bei mir bist
    Du bist das Beste, was mir je passiert ist
    es tut so gut wie Du mich liebst
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  • So, nun hier wie versprochen die Fortsetzung:




    Am nächsten Nachmittag ist es dann endlich so weit. Luisa und Chantal sind endlich Zuhause.
    "Na mein Engel? Was meinst du? Von außen sieht es doch schon ganz gut aus, oder?" - "Ja, geht so. Kann ich jetzt endlich mein Zimmer sehen?" quängelt Luisa.
    "Na klar, lauf schnell die Treppe hoch und dann gleich links die Tür. Das ist dein Zimmer!"



    Chantal konnte gar nicht so schnell gucken wie Luisa die Treppe rauf gestürtzt ist um endlich ihr Zimmer zu sehen.



    "Und wie findest du es?" - "Toll, genauso hab ich es mir gewünscht. Und mein Teddy ist ja auch schon da!!!" freut sich die Kleine.
    "Natürlich, denkst du ich vergesse ihn? So, und morgen melde ich dich erst mal in der Grundschule an, damit du im Sommer auch was lernen kannst. Soll ich uns erstmal was zu Essen machen, während du dir in aller Ruhe alles hier anguckst?"



    Natürlich hat Luisa hunger und so sitzen die beiden etwas später zusammen beim Abendbrot.
    Chantal:"Und, meinst du wir können hier wohnen?"
    Luisa:"Das Haus ist ja ganz schön, aber werde ich hier auch Freunde haben? Kann Anna mich hier besuchen?" - "Klar, Anna kann dich immer in den Ferien besuchen und wir fahren auch oft Anna besuchen, versprochen. Aber ich habe gestern eine Frau kennen gelernt, die hat mir erzählt, dass sie auch zwei Kinder hat und ihre Tochter genauso alt ist wie du. Ich glaube ich werde sie morgen mal anrufen, vielleicht kannst du ja gleich schon mit ihr spielen." - "Nagut." Luisa ist etwas müde und will nur noch schnell fernsehen und dann in ihr Bett, alles andere ist ihr im Moment egal.



    Luisa schaut noch ihre Lieblingsserie im Fernsehn bevor sie ins Bett muss und so sitzen die beiden noch im Wohnzimmer.
    'Meier, Hardmud Meier, da haben wir ihn ja' ,denkt sich Chantal als sie im Telefonbuch nach der Nummer sucht.



    Chantal wählt gleich die Nummer. Es klingelt drei Mal, dann meldet sich eine helle freundliche Stimme:
    "Meier!"
    "Schlosser hier, guten Abend Frau Meier."
    "Oh, schön das Sie sich bei mir melden."
    "Ja, meine Tochter vermisst ihre Freundin schon sehr und da sind Sie mir eingefallen."
    "Natürlich! Heute passt es mir nicht mehr, aber haben Sie und Ihre kleine morgen vielleicht Zeit? Ich backe einen Kuchen. Sagen wir drei Uhr bei uns?"
    "Oh, ja gerne. Ihre Adresse war noch mal?"
    "Ruinenallee 8. Sie brauchen aber nichts mitbringen. Also dann bis morgen"
    Klick.
    'Hm, das ging ja schnell. Die Frau scheint ein einziges Energiebündel zu sein' ,denkt sich Chantal.



    Am nächsten morgen steht Chantal mit Luisa vor dem Haus der Meiers. Chantal ist überwältigt. Von einem Haus kann man eigentlich nicht sprechen, eher von einem kleinen Schloss.



    Frau Meier kommt mit ihren Kindern zur Tür und begrüßt Chantal sehr freundlich.
    Frau Meier:"Hallo Frau SChlosser, schön das Sie uns besuchen. Das sind meine zwei Kinder: Timo und Wiebke." Die zwei Kinder fast im Chor: "Hallo!"
    "Hallo! Und das ist meine Tochter Luisa. Danke für die Einladung" ,sagt Chantal. Die Mädchen scheinen sich auf anhieb gut zu verstehen.



    Frau Meier macht mit Chantal eine Hausbesichtigung während die Kinder im Garten spielen.
    "Mögen Sie Musik?" fragt sie Chantal.
    "Oh ja, sogar sehr gerne. Mein Vater hat früher oft auf dem Klavier gespielt." - "Und? Können Sie auch spielen?"
    "Nein, leider nicht so gut. Es ist schon ewigkeiten her. Aber spielen Sie mir doch etwas vor" bittet Sie Frau Meier.
    Und so vergeht der Nachmittag wie im Fluge.



    Abends klinelt jemand an der Tür.




    Wer kann das wohl sein? Wie geht es weiter?
    Wollt ihr eine Antwort darauf?


    Liebe Grüße
    Thiara

    [CENTER][COLOR="DarkOrchid"]Du bist das Beste, was mir je passiert ist
    es tut so gut wie Du mich liebst
    vergess den Rest der Welt
    wenn Du bei mir bist
    Du bist das Beste, was mir je passiert ist
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  • Also mich hat der zweite Teil auf jeden Fall genauso begeistert, wie der erste. Ich finde die Geschichte irgndwie so schön idyllisch! Ist echt toll! Mir gefällt es ganz gut, dass die Hauptperson schon Mutter ist. Das kommt bei solchen Geschichten nicht oft vor. Also ich fand es wieder total super!


    Liebe Grüße


    Rizi :knuddel


    Ach ja, der Typ, der da bei ihr vorbei kommt ist bestimmt der Mann, den sie zusammen mit der Maklerin in dem Café getroffen hat. Den Namen habe ich vergessen, aber du weißt ja wen ich meine. :nixweiss Mal sehen, ob es stimmt. Bin gespannt!

  • Ich muss nun auch mal was zu dieser tollen Fotosotry schreiben.


    Also der erste Teil war ja schon klasse zu lesen, und auch der zweite Teil ist nicht schlechter. Echt klasse gemacht. :love
    Die Bilder sind echt klasse und passen sehr gut zu der Geschichte. Gut finde ich auch, dass die erste Fortsetzung nicht lange auf sich warten ließ. Weiter so damit wir alle schnell weiterlesen können...


    Liebe Grüße
    Bibo :knuddel

  • So, danke erst mal für eure Kommentare, hab mich riesig darüber gefreut! :kuss
    Im Moment ist es noch nicht so spannend, aber ich kann euch schon mal versprechen, dass es das noch wird!


    Also jetzt erst mal viel Spaß beim dritten Teil:



    'Wer könnte das denn jetzt noch sein? Vielleicht ja noch ein Nachbar.' Chantal geht zur Tür und schaut durchs Fenster. 'Luca Tengel' ,denkt sie sich und macht freudestrahlend die Tür auf. "Hallo Herr Tengel, was machen Sie denn hier?" begrüßt sie ihn.
    Luca hat lächelt wieder: "Hallo. Schön Sie zu sehen. Frau Schmidt hat mir Ihre Adresse gegeben. Ich war heute Nachmittag schon einmal da." - "Oh ja, da waren wir unterwegs. Was wollen Sie denn von mir?" - "Ich wollte mir Ihr Haus mal anschauen, wenn ich darf! Sie haben so geschwärmt und meine Wohnung sieht noch so leer aus, ich wollte mir Ideen holen. Darf ich?"
    Sein Lächeln ist einfach bezaubernd. Für einen Moment ist Chantal in einer anderen Welt. Schnell besinnt sie sich aber wieder. "Ja, natürlich. Kommen Sie rein. Wir müssen aber leise sein, meine Tochter schläft schon." Und so gehen die beiden ins Haus.



    Chantal wollte sich gerade was zuessen machen als Luca kam und so fragt sie ihn ob er nicht mit essen wolle, immerhin sein genug für zwei da. Luca nimmt dankend an. Das Haus gefällt ihm gut und die beiden unterhalten sich über alles mögliche.



    Es ist schon spät als sich Luca von Chantal verabschiedet.
    Luca:"Vielen Dank für das leckere Essen! Und für die Hausführung."
    Chantal:"Ach was, keine Ursache! Das habe ich gerne gemacht. Außerdem kenne ich hier ja noch niemanden außer Ihnen und Meiers. Ich habe mich sehr über Ihren Besuch gefreut."
    Da kommt Luca eine Idee.
    "Was halten Sie davon, wenn ich mich mit einem Picknick bei Ihnen für das Essen revanchiere. Bei der Gelegenheit kann ich Ihnen auch ein paar Freunde vorstellen. Sie sind oft im Park. Was sagen Sie?" - "Hm, gerne. Ich kenne mich ohnehin hier noch nicht so gut aus. Geht es Übermorgen? Da ist meine Tochter nämlich nachmittags zum spielen verabredet."
    "Übermorgen? Ja, ich denke schon. Ich hole Sie so gegen halb drei ab, in Ordnung?" - "Gerne."
    Dann verabschiedet sich Luca.
    Chantal freut sich schon. Endlich neue Leute kennenlernen. Meiers sind ja ganz nett, aber irgendwie eine Klasse zu hoch für sie. Und Luca mag sie sehr. Er hat so eine unbeschwerte Art an sich.



    Zwei Tage später:
    "So, da sind wir. Ich hoffe, dass es Ihnen gefällt. Was wollen wir machen?" fragt Luca. Chantal hat sich schon den ganzen morgen darauf gefreut.



    Die beiden füttern erst die Fische in den kleinen angelegten Teichen und dann Picknicken sie.



    "Es ist hier einfach traumhaft" ,schwärmt Chantal. "Vielen Dank, dass Sie mich eingeladen haben." - "Gern geschehen, aber wollen wir nicht mit diesem albernen Sie aufhören?" - "Gerne, ich bin Chantal." - "Luca" ,er blinzelt sie an. "Eigentlich müssen wir das richtig machen" ,sagt er "Wir haben hier zwar nichts zum anstoßen, aber es muss auch so gehen."



    "So? Wie denn?" fragt Chantal. "Moment, ich zeig es dir." Luca rutscht näher an Chantal heran. Sie ahnt schon was das werden soll und lässt sich ganz darauf ein. Luca gibt ihr einen Kuss auf den Mund, nur ganz kurz. Dann guckt er sie mit seinen schönen blauen Augen an und grinst.



    Schnell nimmt sich Chantal noch etwas zu essen aus dem Korb.
    "Und? Was wollen wir sonst noch machen? Leider ist niemand von meinen Freunden heute hier. Und dabei wolltest du doch noch deine Nachbarn kennen lernen." - "Ach, macht ja nichts. Ich find es so auch ganz schön." Igendwie hat ihr der Kuss gefallen. Normalerweise hätte sie mit einer Ohrfeige auf soetwas geantwortet, aber bei Luca ist es anders.



    Nach dem Picknick sind die zwei noch in Lucas kleine Wohnung gefahren.
    'Wirklich gemütlich ist sie nicht eingerichtet' ,denkt sich Chantal.



    Chantal schaut plötzlich auf die Uhr. Verdammt, sie hatte Luisa ganz vergessen. In zehn Minuten sollte sie die Kleine bei Wiebke Meier abholen. Schnell verabschiedet sie sich von Luca und macht sich auf den Weg.
    Luca schaut ihr noch nach. 'Mensch, sie ist schon etwas ganz besonderes' denkt er sich. Eigentlich war das mit dem Kuss im Park gar nicht sein Art, aber irgendwie konnte er nicht anders. Chantal scheint es aber nicht schlimm gefunden zu haben, sonst wäre sie ja wohl kaum noch mit zu ihm gekommen. Luca muss wieder grinsen. Er muss sie morgen unbedingt wiedersehen. Nach den letzten Erfahrungen mit seiner Exfreundin tut sie ihm richtig gut. Chantal hat ihm von Luisa erzählt und das Luisas Vater die Kleine noch nie gesehen hatte. Luca bemerkte auch eine Traurigkeit bei Chantal, aber er wusste nicht woher sie kam. Ob Chantal ihrer ersten Liebe, dem Vater ihrer Tochter noch hinterher weinte? Bei diesem Gedanken wurde auch Luca etwas traurig.



    :wink

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    wenn Du bei mir bist
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  • Das geht ja richtig ans Herz! Der Luca ist aber auch ein netter Typ. Da kann man Chantal schon verstehen, dass sie sich in ihn verliebt ;)
    Aber auf jeden Fall war die Fortsetzung wieder mal richtig gut. Und außerdem finde ich es überhaupt nicht schlimm, wenn die Geschichte etwas langsam ins Rollen kommt. Dadurch wird sie später nur interessanter, weil man mit den Personen dann viel mehr mitfühlt! Also echt, war richtig toll!


    Ich freue mich schon voll auf die nächste Fortsetzung!


    Gruß


    Rizi :wink

  • Hallo Thiara!


    So, ich wollte mich jetzt auch mal zu Wort melden. Mir gefällt deine story auch sehr gut und ich bin schon sehr gespannt auf die nächste fs. also mach ganz schnell weiter.


    gruss donnibärchen

    [CENTER][SIGPIC][/SIGPIC][/CENTER]
    [CENTER]Suddenly Head Over Heels[/CENTER]
    [CENTER][SIZE="1"](macht zur Zeit Pause)[/SIZE][/CENTER]

  • Oh danke schön für die lieben Kommentare von euch :schmelz , das motiviert richtig weiterzumachen. Morgen setze ich die nächste rein und wenn ich es zeitlich schaffe kommt Dienstag noch ein kleiner Höhepunkt, mal sehen wie sich das so einrichten lässt. Also seid gespannt...


    Eure
    Thiara

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  • Echt super Fortsetzung. Ich hoffe, dass deine Motivation weiter anhält und wir noch viele schöne und spannenende Fortsetzungen erleben werden. :applaus

  • So viel spannendes passiert heute nicht, aber dafür lernt ihr eine neue noch wichtige Person kennen.


    Hier nun die nächste Fortsetzung:



    Am nächsten Tag war es herrlich warm. Chantal saß draußen am Teich und genoss die Sonne. Bald würde es Sommer werden. Sie dachte einwenig über gestern nach. Luca war so nett zu ihr. Der Nachmittag war wirklich sehr schön. Ab und zu musste sie an ihre Eltern denken. Wie gerne hätte sie ihnen von Luca erzählt. Seit Luisa auf der Welt war hatte sie sich kaum mit anderen getroffen. Es dauerte seine Zeit bis sie sich von der Trennung von Marco erholt hatte und danach nahm die Kleine ihre volle Aufmerksamkeit in Anspruch.



    Chantal wird durch das Klingeln des Telefons aus ihren Gedanken gerissen.
    "Schlosser." meldet sie sich.
    "Hey, ich bins Luca."
    "Hallo, was gibt es?"
    "Kannst du dir für heute abend einen Babysitter organisieren? Ich würde dich gerne heute abend zum Essen einladen."
    "Oh, da muss ich erst mal sehen wie ich das mache. Kann ich dich gleich zurück rufen wenn ich jemanden gefunden habe?"
    "Klar, ich warte auf deinen Anruf. Bis gleich"
    "Ja, ciao."
    Wie sollte sie denn jetzt einen Babysitter bekommen. Christina Meier kam ihr in den Kopf. Vielleicht weiß sie ja jemanden.



    Christina Meier konnte ihr wirklich weiter helfen. Eine halbe Stunde später stand eine junge Frau vor ihrer Tür.
    "Hallo, schön das Sie Zeit hatten."
    "Hallo. Aber nennen Sie mich doch Sabrina."
    "Okay, ich bin Chantal. Und du hast wirklich heute abend Zeit?"
    "Ja klar. Ich liebe Kinder. Ich habe auch schon auf Timo und Wiebke aufgepasst." - "Ja, das hat mir Frau Meier bereits erzählt. Komm doch rein, dann können wir uns etwas unterhalten."



    Die beiden Frauen haben sich im Garten hingesetzt und Sabrina hat alles Mögliche von sich erzählt. Erstaunt hat Chantal festgestellt, dass die beiden gleichalt sind. Sabrina verdient sich mit Babysitten etwas Geld nebenbei, damit sie ihr Studium besser finanzieren kann.



    Dann kommt die kleine Luisa dazu. Sie kann schon etwas Gitarre spielen und will es unbedingt Sabrina zeigen. Chantal freut sich, dass ihre Tochter Sabrina auf anhieb mag.



    Luisa erzählt Sabrina von ihren Spielsachen und Chantal nimmt die Gelegenheit um bei Luca anzurufen und zu zusagen.



    Kurz bevor Luca Chantal abholt kommt Sabrina wieder. Chantal zeigt ihr noch schnell wo im Kinderzimmer alles liegt und was Luisa vorm zubett gehen noch alles machen muss.



    Luisa will noch mit ihrer Mutter draußen warten bis sie abgeholt wird.
    "So mein Engel, mach Sabrina und mir keine Sorgen. Du magst sie doch, oder?"
    "Ja Mama, Bina ist total nett." - "Das ist schön. Dann sei schön lieb und bleib nicht mehr so lange auf, hörst du. Wenn ich wieder komme schaue ich noch mal nach dir."
    Und dann kommt auch schon das Taxi. Chantal gibt ihrer Tochter noch einen Kuss auf die Stirn und schickt sie ins Haus.



    "Wohin fahren wir",will Chantal wissen.
    Aber Luca verrät nichts: "Lass dich einfach überraschen."



    Ich hoffe es war nicht all zu langweilig!


    Eure
    Thiara

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    wenn Du bei mir bist
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