Grand Avenue

  • da hab ich doch wirklich eine fortsetzung verpasst... tztz... ich werde auch so langsam alt... ich hoffe, du verzeihst mir xD
    das mit der dusche würde mich auch interessieren und natürlich chris! aber da es mit ihr sowieso bald weitergeht, bin ich wieder mal unglaublich gespannt!
    lg und gute n8

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  • Jap, was soll man noch sagen, außer mal wieder eine sehr
    schöne Fortsetzung :up
    Trotzdem will ich endlich wissen was mit Chris ist :motz :augdrück


    LG Simplayer_w


    [SIZE=1][SIZE=4][SIZE=2] :yeah :kitarre LinkinPark ever:kitarre:yeah !!!!!![/SIZE][/SIZE][/SIZE]


    [SIZE="3"][SIZE=4]Viele Grüße an das Forum[/SIZE] :wink[/SIZE]


    [SIZE=3]Meine 1. Fotostory(Beendet)[/SIZE]
    [SIZE=2]Das hässliche Entlein [/SIZE]
    [SIZE=3]Meine 2. Fotostory (Abgebrochen)[/SIZE]
    [SIZE=2]Höllische Nachbarn[/SIZE]

  • Also soo fies find ich Barbara's Aktion jetzt gar nicht, mir fiele da zur Rache schlimmeres ein ;). Und ich bin gespannt, was Vicky vorhat, das klang irgendwie... geheimnisvoll.
    Also, spann mich nicht zu lange auf die Folter!
    LG, Smeagol

  • ach ja, Vickies Fitnesstrainer heißt Kevin...
    geh ich recht in der Annahme, dass das der gleiche ist, der auch Barbara "betreut" hat? *g*

    Wenn ich ganz fies wäre, würd ich sagen, der Junge steht auf ältere Damen... *g*

    Ganz großes Kompliment an dich! die Bilder sind klasse geworden!

    [center]Tanze als würde Dich keiner beobachten. Singe als würde es keiner hören. Liebe als wärest Du niemals verletzt worden!
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  • Klasse ist die FS geworden.
    Nur dass du manchmal die selben Bilder genommen hast fand ich nicht toll
    Note:2++++++++++++++++++++++++++++

  • Huhu,
    erstmal zu eurer Frage mit der Dusche: Ich sag nur, schön, dass es den move_objects on Cheat gibt ;o)
    @Busted - Hab ich manchmal die selben Bilder genommen? Kann eigentlich gar nicht sein, versuche immer aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven zu fotografieren. Manchmal kann es natürlich sein, dass sich die einzelnen Bilder ähneln, aber die selben sind es bestimmt nicht, außer ich hab unbewusst einen Fehler beim Reinstellen der Bilder gemacht ;-) Aber schön, dass dir die Geschichte trotzdem gefällt
    DawnAngel - 100 Punkte ;-)
    Noch ein dickes Dankeschön an Ballack_Girl, ina, Sunnysim, Simplayer_w und Smeagol
    Heute erfahrt ihr sogar ein klitzekleines bisschen über Chris *g*



    „Ich bin so froh, dass Sie es einrichten konnten, Mrs. Latimer“, sagte die Altenpflegerin. „Er hat neulich nach Ihnen gefragt.“
    Vicki folgte der Schwester den Korridor des Pflegeheims hinunter und versuchte, die Luft anzuhalten, um den schweren, stickigen Mief nicht einzuatmen. In dem Gebäude lag über allem ein Hauch von Verfall und Verzweiflung. Egal, wie hell die Wände gestrichen, wie gründlich die Böden geschrubbt und wie oft die Räume desinfiziert wurden, der Gestank blieb – der traurige Geruch der Ausrangierten, die zum Sterben zu lange brauchten.



    „Er hat nach mir gefragt? Was hat er gesagt?“
    „Er hat gefragt, warum seine Tochter ihn so lange nicht mehr besucht hat.“
    Vicki ignorierte den unverhohlenen Tadel und schwieg. Welchen Sinn hatte es auch? Und was sollte sie sagen? Die Schwester hatte Recht. Sie war seit Monaten nicht hier gewesen, hatte seit Monaten nicht mehr verzweifelt in den leeren Augen ihres Vaters nach einem Zeichen des Wiedererkennens gesucht, seit Monaten nicht neben seinem Bett gestanden und gehofft, dass er ihren Namen murmeln würde. „Wie geht es ihm?“



    „Heute scheint es ihm ein bisschen besser zu gehen. Er hat sein ganzes Frühstück aufgegessen und einen kleinen Spaziergang im Flur gemacht.“
    „Hat er wirklich nach mir gefragt?“ Vor der Tür zum Zimmer ihres Vaters blieb Vicki stehen.
    „Nun, nicht direkt“, gab die Schwester zu. „Aber er hat mich auf diese besondere Art angesehen – diesen niedlichen Blick, den er manchmal hat, wissen Sie -, und ich wusste, dass er an Sie gedacht hat.“



    „Danke“, erwiderte Vicki und dachte, dass ihr zur Beschreibung ihres Vaters das Wort niedlich nie in den Sinn gekommen wäre.
    „Ich bin gleich am Ende des Flures, wenn Sie mich brauchen.“
    Vicki blickte auf den blank geschrubbten Boden, atmete tief ein und öffnete die Tür zum Zimmer ihres Vaters.



    Der Mann in dem Bett hatte eine Gesichtsfarbe wie gelblicher Kalk. „Bald passt du genau zu den Wänden, Daddy“, sagte Vicki und bewegte sich zögernd auf das Bett zu, während sie die zerbrechliche Gestalt des Mannes ansah, der nur fünf Jahre älter war als ihr Mann.



    Er starrte sie aus seinen wässrigen hellbraunen Augen an, die einen Ton heller waren als ihre eigenen, und lächelte dasselbe angespannte Lächeln, an das Vicki sich aus ihrer Kindheit erinnerte, obwohl sie sofort erkannte, dass er keine Ahnung hatte, wer sie war. Seit mindestens einem Jahr hatte er praktisch gar keine Erinnerung mehr.



    „Und wie behandeln sie dich hier, Daddy?“
    „Gut“, kam die prompte Antwort. „Sehr gut.“
    „Tut mir Leid, dass ich dich so lange nicht besucht habe.“
    „Du warst beschäftigt“, sagte er, als verstünde er.
    „Ja, genau. Weißt du noch, was ich mache, Daddy?“
    „Du warst sehr, sehr beschäftigt“, wiederholte ihr Vater und starrte auf das Gemälde an der Wand gegenüber.



    „Ich bin Anwältin, Daddy. Genau wie du. Bei Peterson, Manning und Carlysle an der Mercer Street. An die erinnerst du dich doch, oder?“
    „Natürlich“, sagte er, und sein Kopf wippte auf seinem dünnen Hals auf und ab. Dabei ragte sein Adamsapfel so steil hervor, dass er aussah wie ein Kind, dem ein verschluckter Bauklotz im Hals stecken geblieben war.


    Geht sofort weiter...


  • Vicki beugte sich vor, strich die wenigen weißen Haare glatt, die sich auf dem kahlen Kopf ihres Vaters aufrichteten, und zupfte den Kragen seines Schlafanzugs zurecht. „Im vergangenen Jahr bin ich in die Geschäftsleitung berufen worden. Ich weiß nicht, ob ich dir das schon erzählt habe.“
    „Du warst sehr beschäftigt.“



    „Na ja, du weißt ja, wie verrückt es in einer großen Kanzlei zugehen kann. Aber es war gut. Ich habe ein wichtiges Teilurteil im McCarthy-Fall gewonnen. Vielleicht hast du davon in der Zeitung gelesen. Es war auf der Titelseite.“ Sie hielt inne. Was plapperte sie da? Ihr Vater hatte garantiert keine Ahnung, wovon sie redete. Sie bezweifelte, dass er in den letzten Jahren auch nur einen Blick in die Zeitung geworfen hatte.



    „Das ist sehr gut“, sagte ihr Vater. „Gut für dich.“
    Ja, gut für mich, dachte Vicki, ließ sich auf einen Stuhl fallen, den sie sich ans Bett gezogen hatte, und lächelte still über die feine Ironie. „Gut für dich“, war wahrscheinlich das Netteste, was ihr Vater je zu ihr gesagt hatte, und er hatte keine Ahnung, dass er es sagte. Sie hätte beinahe laut gelacht, während sie an ihrem Vater vorbei aus dem Fenster schaute. „Es ist für die Jahreszeit ziemlich warm“, sagte sie.



    „Ja“, stimmte ihr Vater ihr zu.
    „Du solltest sie bitten, mit dir draußen spazieren zu gehen.“
    „Draußen spazieren gehen. Ja, es ist ziemlich warm für die Jahreszeit.“
    Trotz der für die Jahreszeit zu warmen Temperaturen und dem überheizten Zimmer fröstelte Vicki. „Na, dann soll ich dir wohl mal erzählen, was es Neues gibt“, sagte sie mit falscher Fröhlichkeit.



    Ihr Vater lächelte sein knappes Lächeln, dasselbe knappe Lächeln, mit dem er sie verspottet hatte, als sie den Buchstabierwettbewerb in der fünften Klasse verloren hatte, mit ihrem Rhetorikteam in der High-School nur Zweite geworden war und ihre Englischklausur an der Uni nur mit Zwei plus bestanden hatte. Nichts, was sie getan hatte, war je gut genug gewesen. Oder, Daddy?, dachte Vicki jetzt und wünschte, sie könnte dieses schreckliche Grinsen von seinem Gesicht wischen. Nichts, was irgendwer getan hatte, war gut genug gewesen.
    War ihre Mutter deshalb gegangen?



    „Deinen Enkeln geht es sehr gut“, sagte Vicki laut, um ihre unangenehmen Gedanken zu übertönen. „Kirsten wächst wie Unkraut. Sie ist mittlerweile dreizehn und fast einen ganzen Kopf größer als ich. Warte, ich habe ein Foto.“ Sie suchte ihre Brieftasche in der großen Tasche, zog einen leicht zerknitterten Schnappschuss von Kirsten heraus und hielt ihrem Vater das Bild hin.



    „Also, das Bild ist ehrlich gesagt schon ein paar Jahre alt. Verdammt, ich dachte, ich hätte ein Neueres.“ Sie war sich ziemlich sicher, dass Kirsten ihr die letzte Aufnahme des Schulfotografen für ihre Brieftasche gegeben hatte. Wo war die bloß abgeblieben? „Man sieht jedenfalls, wie hübsch sie ist. Seit das Foto gemacht wurde, ist ihr Gesicht sehr viel schmaler geworden und ihr Haar länger. Sie will es bis zur Hüfte wachsen lassen. Außerdem ist sie sehr gut in der Schule. Im vergangenen Jahr war sie Klassenbeste. Du wärst stolz auf sie.“



    Wäre er das? Vicki bezweifelte es. Eine Zwei plus, hörte sie ihn höhnen. Das ist ja wohl kaum eine Note, auf die man stolz sein kann.
    „Einen Freund hat sie noch nicht. Na ja, sie ist ja auch noch so jung.“ Vicki ließ sich in ihren Stuhl zurücksinken und kämpfte gegen die unvermutet aufsteigenden Tränen an. Sie war gerade vierzehn gewesen, als sie ihre Unschuld verloren hatte. War es möglich, dass Kirsten ähnlich weit war? Dass sie mit Jungen schlief?


    Geht immer noch weiter


  • Auf keinen Fall, entschied Vicki, aber woher sollte sie das wissen? Sie hätte auch Kirstens erste Periode nicht mitbekommen, wenn die Haushälterin sich nicht über die Binden beschwert hätte, die die Toilette verstopften.



    Kirsten war diesbezüglich eher zurückhaltend und vertraute sich ihrer Mutter nur selten an, womit Vicki keine Probleme hatte. Wenn sie etwas wissen will, weiß sie, wie sie mich erreichen kann, sagte sie sich. Zumindest weiß sie, wo ihre Mutter ist, was mehr ist, als ich von meiner Mutter behaupten könnte.



    „Sie spielt die Hauptrolle in der Theateraufführung ihrer Schule“, sagte Vicki laut, als sie ihres inneren Monologs überdrüssig wurde. „Die Nancy in Oliver! Erinnerst du dich an das Musical Oliver!?“ „Oliver, Oliver“, sang sie leise, und ihr Vater wippte zu dem langsamen Rhythmus mit dem Kopf. „Nun, sie hat zum Glück eine bessere Stimme als ich, obwohl ich gestehen muss, dass ich die Vorstellung eines dreizehnjährigen Mädchens, das singt: ‚So lange Bill mich will’, irgendwie erschreckend finde. Ich schaue es mir jedenfalls heute Abend an. Es ist die letzte Vorstellung. Zur Premiere habe ich es nicht geschafft. Sie war am Mittwoch, und ich musste lange arbeiten, deshalb…“ Vicki brach ab, als sie sah, dass die Augen ihres Vaters langsam zufielen. „Daddy? Daddy, schläfst du?“



    „Du bist sehr beschäftigt“, sagte er fast so, als hätte er zugehört.
    „Wie dem auch sei“, fuhr Vicki fort, „wir gehen alle zusammen. Jeremy und Josh. Der ist in der Schule bis jetzt noch keine große Leuchte, aber das kann ja noch werden, wer weiß. Es sind schon seltsamere Dinge geschehen. Meine Freundin Susan mit ihrem Mann und Barbara und die Kinder kommen auch mit. Nur Chris nicht“, sagte Vicki mit sinkender Stimme. „Seit sie aus der Grand Avenue weggezogen sind, hat niemand je wieder etwas von Chris gesehen oder gehört. Als ob sie sich in Luft aufgelöst hätte.“



    Wie eine andere Person, die wir kennen, dachte Vicki.
    „Ich werde sie besuchen“, sagte sie plötzlich.
    „Was? Du musst lauter sprechen“, verlangte ihr Vater, während Vickis Tränen, die ihr schon eine Weile in den Augen standen, überzufließen drohten. Hast du mich gehört? Ich sagte, du sollst lauter sprechen. Meinst du, ich lasse dich mit diesen Noten auf den Ball gehen?



    Vicki wartete, bis sie ihre Tränen wieder unter Kontrolle hatte, bevor sie sprach. „Ich sagte, ich werde sie besuchen.“
    „Oh“, meinte ihr Vater, ohne weitere Ausführungen zu erwarten. Kein Interesse an Erklärungen.
    „Mutter“, sagte Vicki und spürte das Gewicht des Wortes auf ihrer Zunge.
    „Du bist sehr beschäftigt.“



    „In Louisville.“ Vicki sprach jetzt nur noch für sich selber weiter. „Ich glaube zumindest, dass sie es ist. Sicher kann ich mir natürlich erst sein, wenn ich sie sehe und mit ihr spreche. Ich habe sie schon seit einiger Zeit von Detektiven suchen lassen. Immer mal wieder. Vor ein paar Jahren glaubte man, sie auf einer Insel vor der Küste von Spanien entdeckt zu haben, aber sie war es nicht. Sie war zwar eine Amerikanerin, auf die die allgemeine Beschreibung und alles passte, aber sobald ich die Bilder gesehen habe, wusste ich, dass sie es nicht war.“



    „Die Frau in Spanien war viel zu groß. Aber diese Frau aus Louisville klingt so, als könnte sie es sein. Sie hat die richtige Größe und das richtige Alter und nennt sich Rita Piper, was ja Mutters Mädchenname ist. Hört sich an, als könne sie es tatsächlich sein. Und auf den Fotos, die der Detektiv mir geschickt hat, sieht sie so aus, wie sie heute aussehen könnte. Es fällt mir natürlich schwer, mich zu erinnern, weil ich noch so klein war, als sie uns verlassen hat, aber –„ Vicki hielt abrupt inne. „Das ist dir doch eigentlich gleichgültig, oder?“, fragte sie. „Es ist dir vollkommen gleichgültig. Deswegen hat sie dich verlassen, stimmt’s?“


    Noch ein Teil...


  • Nur warum hat sie auch ihre Tochter verlassen?, fragte Vicki sich stumm. Warum hat sie mich nicht mitgenommen?
    „Ich habe nicht die leiseste Ahnung, warum ich das mache“, sagte Vicki, warf die Hände in die Luft und hörte sie wieder auf ihre Schenkel klatschen. „Ich meine, sie hat sich nicht direkt ein Bein ausgerissen, um den Kontakt zu halten. Es ist schließlich nicht so, als ob sie nicht wüsste, wo sie mich finden kann.“



    „Ich weiß also auch nicht genau, was der Sinn dieser kleinen Übung ist, aber, hey, es ist ein schöner Herbstnachmittag und ich habe Lust auf eine Spazierfahrt.“
    „Es ist ein schöner Nachmittag“, stimmte ihr Vater ihr zu.



    Vicki sah auf die Uhr. „Es wird spät. Ich sollte jetzt wirklich los. Ich muss rechtzeitig zu Kirstens letzter Vorstellung zurück sein. Die darf ich nicht verpassen. Ich hab dir erzählt, dass sie die Hauptrolle in Oliver! bekommen hat, oder?“



    Vicki sprang auf. Nun war sie schon diejenige, die Probleme mit dem Gedächtnis hatte. Sie musste hier raus, bevor die Schwestern sie für eine Heimbewohnerin hielten. Sie beugte sich vor, und ihre Lippen schwebten über der trockenen Stirn ihres Vaters. Sie küsste in die Luft, tätschelte seine Schulter und spürte, wie er ihre Hand abschüttelte. Sogar jetzt noch, dachte sie. „Ich schau bald wieder vorbei und erzähle dir, wie es mir geht.“



    „Ja“, sagte ihr Vater, als würde er eine Frage beantworten.
    Vicki blieb noch einen Moment in der Tür stehen, beobachtete, wie ihr Vater an die Wand starrte, und fühlte sich von Jahren der Gleichgültigkeit aus dem Zimmer gedrängt. „Auf Wiedersehen, Daddy“, sagte sie und schloss die Tür hinter sich.


    Das war's wieder für heute. Tut mir Leid, dass ich die Fotos nicht besser hinbekommen habe. Hab aber keine Möglichkeit gefunden dieses blöde zzZZzzz wegzubekommen :( Hoffe, es stört nicht allzu sehr.
    Liebste Grüße
    Eure Nikita

  • juhu es geht weiter :D und von chris erfährt man auch was xD zwar nur ein bisschen aber was nicht ist, kann ja noch werden ^^ gibts in der nächsten fortsetzung was über sie?
    also vickys vater ist mir ziemlich unsympathisch oO nämlich, wenn man erfährt, wie er früher war -.-
    das zzzZZZZZzzzzzZZ stört mich nicht sehr, habs eher witzig gefunden xD
    dann schönes wochenende und freu mich, wenns weitergeht!

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  • Wie die Bilder nicht besser hinbekommen? Sie sind doch ganz gut geworden! und so sehr stört das nun auch wieder nicht!
    Zwar wissen wir jetzt ungefähr, was mit Chris passiert ist, aber ich finde, das wirft auch noch andere Fragen auf: Ist sie weggezogen, weil ihr mann sie dazu gezwungen hat? Ist sie abgehauen, um von ihm wegzulaufen? Wenn ja, hat sie ihre Kinder mitgenommen?...

    [center]Tanze als würde Dich keiner beobachten. Singe als würde es keiner hören. Liebe als wärest Du niemals verletzt worden!
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  • Also, irgendwie verhöhnst DU uns doch, wenn du sagst, wir erfahren hier was über Chris *g* - du bist ja soooo gemein - ich werd bald krank vor Spannung und will UNBEDINGT wissen, was mit ihr ist. Vielleicht ist sie ja schon tot, weil ihr Göttergatte sich wieder mal nicht unter Kontrolle hatte?
    Und arme, arme Vicki, aber wenigstens (gemein, aber wahr) hängt sie ja nicht allzusehr an ihrem Daddy, bin schon sehr neugierig, wie ihre Mami auf ihren Besuch reagieren wird - und Kirsten, wenn Vicki zu spät zu Oliver! kommt ;).
    Bitte, bitte, bitte baaald weitermachen!
    LG, Smeagol

  • oh.. vicki scheints ja in ihrer kindheit wirklich nicht sehr leicht gehabt zu haben.. und was viel schlimmer ist, es gibt immer noch solche menschen..
    manche lernens einfach nie.. *kopfschüttel*
    höö? und was bitte haben wir jetzt über chris erfahren? das sie ja weg gezogen ist, wissen wir ja schon.. hmm.. *nochmal lesen muss*


    bidde mach schnell weiter!


    EDIT:
    ach mit move_objects on? ja.. das hab ich mir natürlich schon gedacht.
    muss ich gleich mal probieren ^^

  • Du gibts dir sehr viel Mühe mit der Story :up
    Ich finde sie nach wie vor total gut :supi


    LG Simplayer_w


    [SIZE=1][SIZE=4][SIZE=2] :yeah :kitarre LinkinPark ever:kitarre:yeah !!!!!![/SIZE][/SIZE][/SIZE]


    [SIZE="3"][SIZE=4]Viele Grüße an das Forum[/SIZE] :wink[/SIZE]


    [SIZE=3]Meine 1. Fotostory(Beendet)[/SIZE]
    [SIZE=2]Das hässliche Entlein [/SIZE]
    [SIZE=3]Meine 2. Fotostory (Abgebrochen)[/SIZE]
    [SIZE=2]Höllische Nachbarn[/SIZE]

  • huhu *wink*tolle FS wie immer, wüsste aber langsam auch mal gerne was mit Chris passiert ist. *gespanntdasitz* hoffentlich wehrt die sich bald ma gegen diesen schweinehund von Mann ;) WEITERMACHEN!

    [GLOWGREEN]Die Frauen lieben die Stärke, ohne sie nachzuahmen. Die Männer lieben die Zartheit, ohne sie zu erwiedern. löl net ernst nehmen![/GLOWGREEN]


    [GLOWORANGE]So ausserdem Grüß ich noch Wilkätzchen ;) Rike, Sweet-Sunny, Big_Bims, Aramis und natürlich Meggy!!!!!!![/GLOWORANGE]


    [SIZE=4]Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt![/SIZE] :yeah

  • Huhu,
    vielen vielen lieben Dank an alle Leser und ganz besonders an Sunnysim, geckonia, Ballack_Girl, DawnAngel, Smeagol, ina, Simplayer_w und miri *euch allen einen fetten Knutscher aufdrück* ;-)
    Nach einer etwas längeren Pause geht es heute weiter:



    Die Fahrt zu dem kleinen Haus in Louisville dauerte eine Stunde. Vicki kurvte mehrmals um den Block, während sie überlegte, wie sie die Frau, die ihre Mutter sein könnte, am besten ansprach. Wahrscheinlich hätte sie vorher anrufen und ihr Zeit geben sollen, sich auf die Begegnung vorzubereiten.



    Ihr Zeit lassen, ihre Taschen zu packen und zu fliehen, dachte Vicki, weshalb sie sich auch entschieden hatte, es nicht zu tun. Ihre Mutter war sehr gut darin, ihre Sachen zu packen und die Stadt zu verlassen. Sie würde ihr keine weitere Gelegenheit bieten.



    Nein, es war besser, sie zu überraschen, sie direkt zur Rede zu stellen, obwohl Vicki sich nicht sicher war, was genau sie eigentlich sagen wollte. Seit Bill Pickering sie vor einigen Tagen im Büro angerufen und berichtet hatte, dass er eine Frau namens Rita Piper aufgetrieben hätte, auf die die Beschreibung ihrer Mutter passte, probierte sie im Kopf verschiedene Reden aus. Diese Rite Piper lebte auch nicht vor der spanischen Küste, verkroch sich nicht in einer einsamen Hütte in Wyoming oder war nach Kanada geflohen.



    Sie wohnte gleich nebenan in Louisville, Kentucky, keinen Steinwurf entfernt von der Tochter, die sie vor sechsunddreißig Jahren verlassen hatte. Nahe genug, um ein Auge auf sie zu haben, ihre Karriere in der Zeitung zu verfolgen, über sie auf dem Laufenden zu bleiben. Nahe genug, dass ihre Tochter sie finden konnte, falls sie nach ihr suchen sollte.



    „Hi, Mom. Erinnerst du dich an mich?“, sagte Vicki laut und hielt einen halben Block weit entfernt am Straßenrand. Sie konnte schließlich schlecht direkt vor dem Haus parken. Glänzende, neue rote Jaguars waren nicht gerade die unauffälligsten Fahrzeuge. Sie wollte ihre Mutter nicht alarmieren, sie nicht merken lassen, dass das Haus beobachtet wurde, damit die Frau nicht doch noch durch die Hintertür verschwinden konnte.



    Vicki schaltete den Motor ab, atmete schwer und beobachtete, wie das kleine Rechteck der Windschutzscheibe beschlug. „Wahrscheinlich erinnerst du dich gar nicht mehr an mich“, setzte sie wieder an und brach erneut ab. „Verzeihung, sind Sie meine Mutter?“, fragte sie und verdrehte die Augen. Klar. Super. Genau das Richtige.



    „Was soll ich sagen?“, fragte Vicki das adrette weiße Haus, das nicht anders aussah als die anderen Häuser in dieser erkennbar bescheidenen Wohngegend. Warum hast du nicht versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen? Du musst doch wissen, wer ich bin, wen ich geheiratet und was ich geleistet habe. Es gibt keinen Grund, warum du so bescheiden leben musst. Du könntest im Luxus leben. Jeremy ist ein großzügiger Mann. Er würde alles tun, um mich glücklich zu machen. „Und über ihn musst du dir keine Sorgen mehr machen“, sagte Vicki, weil sie wusste und immer gewusst hatte, dass das abrupte Verschwinden ihrer Mutter die Schuld ihres Vaters gewesen war.
    Kein Wunder, dass ihre Mutter gegangen war.


    Noch ein Teil...


  • Vicki blickte auf die Uhr. Fast eins. Bill Pickering hatte ihr berichtet, dass die Frau, die sich Rita Piper nannte, jeden Sonntagmorgen ehrenamtlich im Krankenhaus arbeitete und in der Regel gegen eins nach Hause kam. Natürlich hätte Vicki auch noch einkaufen oder eine Kleinigkeit essen gehen können. Ihr Magen knurrte vernehmlich. Sie hätte bei McDonald’s Halt machen und einen Big Mac und einen Erdbeermilchshake zu sich nehmen sollen. Vielleicht noch eine Portion Pommes frites dazu.



    Sofort erfüllten durchaus reale Essensdüfte den Wagen. „Vielleicht habe ich noch Zeit, mir eine Kleinigkeit zu holen“, sagte Vicki und wollte den Wagen gerade anlassen, als sie ein altes Auto um die Ecke biegen und in die Einfahrt des kleinen weißen Hauses fahren sah. „Oh Gott“, sagte Vicki mit angehaltenem Atem und beobachtete, wie das Auto hielt und die Fahrerin ausstieg.



    „Mutter…“, flüsterte Vicki und spähte durch die Windschutzscheibe des Jaguar auf die kleine Frau mit dem rötlichen Haar, die lachend ausstieg und die Wagentür schloss. Warum lachte sie?
    Dann ging die Beifahrertür auf und eine weitere Frau stieg aus. Sie war breiter und in jeder Beziehung größer als Rita Piper. Sie lachte ebenfalls. Offenbar hatte irgendwer etwas Komisches gesagt, vielleicht einen Witz erzählt. Was für einen Humor hatte ihre Mutter?



    Vicki wusste es nicht. Nachdem sie sie verlassen hatte, hatte ihr Vater sich geweigert, über sie zu sprechen, und alle Fotos von ihr zerstört bis auf das eine, das in Vickis Zimmer auf der Kommode stand, ein Porträt von Mutter und Tochter, das er wahrscheinlich vergessen hatte und das Vicki später, als sie die Gefahr spürte, unter ihrer Matratze versteckt hatte.



    Vicki griff in ihre Handtasche, zog das kleine Foto heraus, das sie hinter ihrem Führerschein in der Brieftasche aufbewahrte, und starrte auf das Bild einer schönen, jungen Frau, die bei der Geburt ihrer Tochter erst zwanzig gewesen war. Ihr rotes Haar fiel auf die seidige Wange des Babys, und in ihren leuchtenden grünen Augen lag zu gleichen Teilen Freude und Traurigkeit.
    „Ich habe die Augen meines Vaters“, stellte Vicki fest und strich sich eine Strähne ihres roten Haares, das sie von ihrer Mutter geerbt hatte, hinters Ohr. „Schwein gehabt“, sagte sie und beobachtete, wie die beiden Frauen das Haus betraten und die Tür hinter sich schlossen.
    Was jetzt?



    Sie konnte nicht einfach anklopfen und ihr Geburtsrecht geltend machen, während ihre Mutter Gesellschaft hatte. Sie musste warten, bis die Besucherin gegangen war. Vicki lehnte sich in ihren schwarzen Ledersitz zurück und fragte sich, wie lange das dauern würde. Sie schaltete den Motor wieder ab, schloss die Augen, versuchte nagende Hungergefühle zu ignorieren und döste rasch ein.


    So, das war's wieder ;)
    Freu mich auf eure Kommentare
    Liebste Grüße
    Eure Nikita

  • Ich möchte nicht in Vickis Lage sein. Das ist bestimmt nicht einfach, die Mutter zu finden, von der man Jahrelang das Gefühlt hatte, im Stich gelassen worden zu sein...

    Übrigens, schöne Bilder, wie immer!

    [center]Tanze als würde Dich keiner beobachten. Singe als würde es keiner hören. Liebe als wärest Du niemals verletzt worden!
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