[Fotostory] Tiefer als der Ozean

  • öööh ... ja ... nee, is klar
    hört die da einfach auf! was soll'n dis?
    liebe nessa, so geht das doch nich! du bringst doxxy un mich noch um xD
    aba cliffhanger mach ich auch sooo gerne - d.h. wenn ichs denn momentan machen könnte :augzu
    hatte ich bereits erwähnt, dass der typ mich aufregt? ok, der is bestimmt ein total toller kerl und passt noch bestimmter zu Lenja, aber *grrr* ... et nervt :D
    ich schließe mich meiner vorrednerin an - klare sache, oda?

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    Ich hab dich relativ gern!
    Ich hab dich relativ gern!
    Vielleicht sogar ein bisschen mehr,
    ich mag dich relativ sehr!
    So im Vergleich, an und für sich ...
    Ja ok, schon gut - ich liebe dich!


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  • So ihr beiden (und alle anderen anonymen Leser/innen?!)...jetzt geht es auch mal weiter...
    Ich hoffe, ihr habt das Warten ausgehalten und seid noch nicht vor Aufregung gestorben (:


    20




    Ihr Herz pochte immer schneller. War er das wirklich? Würde er wiederkommen? Hatte er sie tatsächlich gehört? Tausend Gedanken wirbelten in Lenjas Kopf umher. Sie konnte sich scheinbar noch nicht mal mehr von der Stelle rühren. Vollkommen steif und angespannt stand sie da und wartete auf den Unbekannten. Die Schritte verstummten - er war stehen geblieben. Er war in ihrer Nähe und würde ihr gleich mit seiner sanften Stimme antworeten.
    Stattdessen riss eine bekannte Stimme Lenja aus ihrer Träumerei.




    „Lenja- da bist du ja!“, rief Nele sichtlich erleichtert. „Was machst du hier? Dir hätte sonst was passieren können. Du kannst doch nicht einfach ohne ein Wort von deiner eigenen Party abhauen.“, war sie scheinbar vollkommen aufgebracht. Lenja realisierte erst jetzt, dass Nele vor ihr stand und nicht etwa ein verhüllter Unbekannter. „Du?“, kam es vollkommen entsetzt aus ihrem Mund. „Ich? Ja- ich bin es. Ist es so schlimm mich zu sehen? Du hast mir doch selbst gesagt, dass ich toll aussehe.“, war nun auch Nele vollkommen durcheinander. „Ach- das meine ich doch gar nicht. Ich hatte nur jemand anderes erwartet.“, starrte Lenja wie gebannt auf das lodernde Feuer. „Hast du das angemacht?“, fragte Nele entsetzt. „Das ist total gefährlich. Man darf kein offenes Feuer im Wald entzünden!“, fügte sie besserwisserisch hinzu. „Quatsch. Das war schon da als ich herkam. Ich habe nichts damit zu tun!“, klärte Lenja sie auf. „Hast du hier vielleicht irgendwo den schwarz gekleideten Mann von der Party gesehen?“




    „Was sollte der denn hier im Wald? Und du hast mir immer noch nicht gesagt, was um Himmels Willen du hier willst!“, wurde Nele langsam ungeduldig. „Gegenfrage: Wieso bist du hier?“ „Na, warum bin ich wohl hier? Wegen dir! Ich habe gesehen, wie du auf einmal wie besessen in diese Richtung gelaufen bist. Da habe ich mir Sorgen gemacht und bin dir gefolgt. Aber du hast ja nicht mal irgendwelche Anstalten gemacht, stehen zu bleiben.“, erzählte Nele. „Du bist die ganze Zeit hinter mir hergelaufen? Das habe ich gar nicht gemerkt. Ich wollte doch nur den Mann von der Party aufhalten… Aber er ist anscheinend spurlos verschwunden…“, berichtete sie nachdenklich. „Oh Mann- du bist manchmal echt ziemlich merkwürdig. Und jetzt lass uns bloß von hier verschwinden.“




    Es war bereits halb zwei, als die beiden vollkommen erschöpft wieder am Gemeindesaal ankamen. Mit Hackenschuhen war es bekanntlich eher ungünstig, im Wald umherzulaufen- so fühlten sich nun auch die Füße der beiden an. „Und das alles nur wegen so einem komischen Typen, von dem du noch nicht mal den Namen weißt.“, klagte Nele als sie die Tür zum Saal öffneten. Sie waren noch nicht mal über die Türschwelle hinaus, als bereits Marc angestürmt kam. „Nele, Lenja- da seit ihr ja. Ich hab mir schon Sorgen gemacht!“ Hier drinnen war es fast so heiß wie in einer Sauna. Einzig die Musik, die ausgelassen tanzenden Gäste und die bunten Lichter machten Lenja sicher, dass sie sich nicht in einer befand.




    Vollkommen neben sich, ging sie unbemerkt auf die Toilette. Hier war es doch gleich wesentlich angenehmer. Sie öffnete die Tür einer Kabine, setzte sich auf den Klodeckel und verschloss die Tür wieder. Draußen lief gerade wieder einer von diesen hirnrissigen Partytänzen. Es tat unheimlich gut, sich einfach nur gegen die kühle geflieste Wand zu lehnen. Sie hatte doch tatsächlich die halbe Party verpasst, bloß weil sie irgendeinem Mann gefolgt war, von dem sie glaubte, dass er es wert war. Im Nachhinein kam ihr die ganze Aktion ziemlich dämlich vor. Was war nur in sie gefahren- mitten in der Nacht in den Wald zu laufen? Sie verstand sich langsam selbst nicht mehr. Zuerst diese ganzen merkwürdigen Träume und dann dieser Mann. Alles war so unwirklich.




    „Hier sind wir ungestört.“, öffnete sich plötzlich die Tür zur Toilette. „Scheint niemand hier zu sein“, hörte sie Neles Stimme. „Ich habe mir wirklich Sorgen um dich gemacht.“, flüsterte Marcs Stimme. Lenja saß anscheinend in der Falle. Sie konnte jetzt unmöglich die Toilettentür öffnen und die beiden stören. Hier drinnen zu sitzen und die beiden unfreiwillig zu belauschen war allerdings auch nicht gerade angenehm. Tja- es blieb ihr wohl nichts anderes übrig.
    „Wirklich?“, fragte Nele leise. „ Ich glaube, wir sollten uns mal näher kennen lernen.“, entgegnete Marc. „Das würde ich sehr gerne!“, flüsterte Nele. Lenja kam sich vor wie in einem kitschigen Liebesfilm, aber irgendwie war es auch extrem romantisch- obwohl es sicher schönere Orte als eine Toilette gab.




    Ungeduldig rutschte sie auf ihrem Toilettensitz umher. So langsam hatte sie lange genug gegen die grüne Klotür gestarrt. Sie musste nur den richtigen Moment abpassen, um sich leise hinaus zu schleichen. Lenja hörte die beiden nicht mehr- waren sie etwa schon wieder draußen? Nein, anscheinend nicht, denn Nele fing plötzlich an zu kichern. „Hey- das kitzelt“, lachte sie. Was trieben die beiden da eigentlich? Langsam wurde es echt peinlich. Sie fühlte sich schon jetzt wie ein Spanner, obwohl sie ja eigentlich nur zuhörte und nicht zusah.




    Nach ein paar Minuten kichern wurde es plötzlich wieder ruhiger. „Nele, du-„ , stockte Marc. „Darf ich?“, flüsterte er leise. Was darf er? Nun hätte Lenja aber doch gerne einen kleinen Bildschirm in ihrer Kabine gehabt. „Gerne“, hauchte Nele so leise, dass Lenja es gerade noch so hörte. Langsam drehte sie das Türschloss auf und öffnete dir Tür einen kleinen Spalt. Nele und Marc standen vor den Waschbecken und starrten sich an. Sie kamen sich näher und dann passierte endlich dass, was sich Lenja immer als Happy End für diese Party gewünscht hatte.




    ...Fortsetzung folgt...

  • und ich dachte schon, das würde nie passieren :augzu
    war aba auch vorhersehbar :D
    die fs war heute zwar nich so spannend, aba sie hatte ein sehr schönes ende
    mehr hab ich heute eigtl nich zu sagen :p
    bis zur nächsten fs,
    Yoshira

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    Ich hab dich relativ gern!
    Ich hab dich relativ gern!
    Vielleicht sogar ein bisschen mehr,
    ich mag dich relativ sehr!
    So im Vergleich, an und für sich ...
    Ja ok, schon gut - ich liebe dich!


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  • Hey!

    Ich bin gerade auf deine FS gestoßen und sie mit Freude gelesen!
    Ich muss sagen, sie ist wirklich super!!!:applaus
    Schön, dass Nele und Marc jetzt endlich näher gekommen sind. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass Marc doch Gefühle für Lenja hat ... mehr als Freundschaft. Aber wer weiß, ich lass mich mal überraschen :roftl

    Dieser seltsame Typ ist bestimmt der mit den Ozeanaugen, aber wäre das nicht fast zu offensichtlich :confused: Vielleicht ist es ja am Ende jemand ganz unerwartetes ... :rollauge
    Wie auch immer, ich weiß nicht so recht, ob mir der komische Fremde jetzt symphatisch ist oder nicht:misstrau

    Auf jeden Fall freu ich mich schon total auf die Fortsetzung *weiterlesenwill*

    lg
    Loony

  • endlich ich habe die story nie gefunden...
    jetzt habe ich sie...
    schreib weiter und benachrichtige mich biiiiiiiiiiiiiiiiiiittttttttttttttteeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    zabso

  • Ozeantyp? *snief*
    Mistkerl... einfach abhauen... kann der nichmal da bleiben? XD Menno...
    Ich will endlich wissen, was da los ist (merkt man überhaupt nicht, oder? XD)
    Ich liebe diese Story! Mein größter Liebling von allen!!!

  • Hey!!!

    Ich find deine FS suuper spannend!!!
    Ich kann Doxxy nur zustimmen --> fiese Enden!!!

    Freu mich schon auf die Fortsetzung

    Lg:D

    [CENTER]
    vistit my Arts hier[/CENTER]


    [CENTER][SIZE=5]Matura mit gutem Erfolg bestanden!!!![/SIZE][/CENTER]

  • So nun geht es weiter...


    Danke für eure lieben Kommis!
    Yoshira: Ja...ein bisschen Schnulz und Schmalz muss ja auch mal sein (=...
    Loony: Danke! Schön, dass dir meine Story gefällt! Ich freue mich über jeden neuen Leser!
    @zabso:Hast du meine FS etwa gesucht? Ja, ich kann dich gerne benachrichtigen - du könntest das Thema aber auch einfach abonniereren.
    @Doxxy:Keine Angst...du wirst ihn nochmal wiedersehen...
    doofilein: Ein bisschen Spannung muss einfach sein...

    21




    Lenja hätte noch stundenlang dort stehen und die beiden beobachten können, doch nun waren die beiden gerade genug abgelenkt, um unbemerkt zu verschwinden. Schnell und leicht geduckt schlich sie sich an den beiden vorbei und quetschte sich durch einen schmalen Türschlitz zurück in den Saal. Es war einfach unfassbar- eine Party und schon kamen sich die beiden näher. Hätte Lenja das gewusst, hätte sie bestimmt schon früher eine veranstaltet.




    „Hey Lenja, wo warst du eigentlich die ganze Zeit?“, kam ihre Schwester Karlotta auf sie zu. Erst jetzt wurde Lenja wieder bewusst, wo sie gewesen war bevor sie sich in der Klokabine verbarrikadiert hatte. „Ich musste mal ein bisschen frische Luft schnappen“, antwortete sie schnell. „Mit dem schwarzen Typen?“, fragte Karlotta neugierig. „Häh? Nein- ich war…allein unterwegs.“, wich Lenja erneut aus. „Aber du hast dich doch mit ihm unterhalten, oder?“ „Ja- aber nur kurz. Er musste wieder weg.“, entgegnete sie. „Und jetzt möchte ich erstmal was trinken“, ging Lenja zielstrebig zum Buffet und goss sich das nächstbeste Getränk in ein Wasserglas.




    Nach einer weiteren Stunde hatte sich die Tanzfläche so ziemlich geleert und die meisten Gäste saßen nur noch halbschlafend oder halbbetrunken am Tisch und erzählten über Gott und die Welt. Auch Lenja hatte es sich mit genug Getränken an einer Tischecke gemütlich gemacht. Nele und Marc hatte sie den ganzen Abend nicht mehr zu Gesicht bekommen, vielleicht hatte sie sie in ihrem Zustand aber auch einfach nicht mehr erkannt. Das nächstbeste Getränk war wohl doch etwas alkoholhaltiger gewesen als es Lenja gut getan hätte.




    Sie merkte schon wie sie immer weiter vom Stuhl rutschte und nur noch mit viel Mühe konnte sie ihre Augen überhaupt offen halten. „Tschüss Lenja“, „War echt ne coole Party“, verabschiedeten sich zwischendurch ein paar Gäste und hielten sie kurzzeitig wach. Sie rutschte schließlich vollkommen vom Stuhl und landete auf dem harten Boden, doch das störte sie nicht mehr sonderlich. Sie war einfach viel zu erschöpft. Ihre Augen fielen nun endgültig zu.




    Ich konnte nichts sehen, doch ich hörte eine bekannte Stimme.
    „Lenja“, flüsterte die sanfte Männerstimme. Ich wollte antworten, doch es war mir unmöglich. Zu gerne hätte ich geantwortet, doch meine Worte blieben stumm. „Sie sind mir gefolgt. Das hätten sie nicht tun dürfen.“, sagte er und es wurde für eine kurze Zeit still. „Sie haben es trotzdem getan. Sie haben anscheinend einen sehr starken Willen. Wenn es ihr Wille zulässt, dann kommen sie morgen, wenn die Sonne bereits erloschen ist, wieder…
    Seine Stimme wurde immer leiser.



    Karlotta machte Lenja wach. Alles war leise und helle Sonnenstrahlen fielen durch die Fenster.
    Lenja setzte sich auf und bewegte kurz ihre Arme und Beine.
    Ihr ganzer Körper schien aus einem einzigen großen Schmerz zu bestehen.
    „Wo bin ich?“, fragte sie ihre Schwester. „Du bist immer noch in dem Gemeindesaal, in dem wir gestern oder auch heute eine Party gefeiert haben.“, antwortete Karlotta besserwisserisch und half Lenja, der immer noch alles wehtat, auf einen Stuhl. „Du warst ja anscheinend ganz schön fertig- du hast tatsächlich die ganze Zeit auf diesem ekligen kalten Steinboden geschlafen“, fügte sie hinzu. „Wo sind den die anderen?“, fragte Lenja. „Komm mal mit- dann zeig ich dir wo zwei andere sind.“, ging Nele in Richtung Toilette und Lenja schlurfte hinterher. Auf der Uhr konnte sie sehen, dass es neun Uhr morgens war.




    Karlotta öffnete grinsend die Tür. Mitten auf dem Toilettenboden lagen Nele und Marc seelig beieinander und schliefen wie zwei Steine. Auch Lenja konnte sich ein triumphierendes Lächeln nicht verkneifen- Mission M war anscheinend wirklich endlich einmal erfolgreich gewesen!

    ...Fortsetzung folgt...

  • Juhu! Endlich eine Fortsetzung *freu*. Auch wenn jetzt in diesem Teil nicht viel Besonderes passiert ist, hat er mir doch sehr gut gefallen.
    Tja... und Mission M ist ja nun wirklich geglückt :applaus

    Ich bin mal gespannt, ob Lenja tatsächlich auf diese "Vision" hört und am nächsten Tag, wenn die Sonne erloschen ist wieder in den Wald geht ... :eek:

    lg
    Loony

  • Ohje, Lenja hätte besser mal nachschauen sollen, was sie sich dort eingeschüttet hat lol mir wärs ja schon etwas kalt gewesen auf nem steinboden!
    dass zwischen marc und nele endlich etwas passiert ist, freut mich :D hat ja lang genug gedauert ;)


    noch ne kleine anmerkung:


    Karlotta machte Lenja wach. Alles war leise und helle Sonnenstrahlen fielen durch die Fenster. (...)
    „Komm mal mit- dann zeig ich dir wo zwei andere sind.“, ging Nele in Richtung Toilette und Lenja schlurfte hinterher.


    wenn du schreibst "Karlotta weckte Lenja" klingt es auf jeden fall besser und ist gewohnter zu lesen, weil man ja eher wecken als wachmachen sagt ;)
    und wahrscheinlich meintest du Karlotta und nicht Nele, denn Nele lag ja schlafend bei Marc :p


    lg,
    Yoshira

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    Ich hab dich relativ gern!
    Ich hab dich relativ gern!
    Vielleicht sogar ein bisschen mehr,
    ich mag dich relativ sehr!
    So im Vergleich, an und für sich ...
    Ja ok, schon gut - ich liebe dich!


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  • Ich finds supa das Nele und Marc endlich zusammen sind!!


    Aber das mit dem Typen mit der Sonnenbrille...hu!!
    Kann der sich irgendwie in ihre Gedanken schleichen oder was:misstrau?? Wird ja immer unheimlicher^^


    Freu mich schon auf den nächsten Teil


    Lg, doofilein:D

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    vistit my Arts hier[/CENTER]


    [CENTER][SIZE=5]Matura mit gutem Erfolg bestanden!!!![/SIZE][/CENTER]

  • weitaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    und benachrichtige mich biiiiiiiiiiiiiiittttttttteeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    war echt geil...

  • Loony: Ich sag nur: In diesem Teil erfährst du es...
    Yoshira: Upps...ja, klar meinte ich Karlotta...war wohl etwas durcheinander, als ich das geschrieben habe...
    doofilein: Tja...verraten wird natürlich noch nichts, aber zumindest scheint es mit den Träumen/Gedanken irgendetwas auf sich zu haben... (=
    @soza:Klar, mach ich! Danke!


    Weiter gehts...


    22




    Nachdem sie den ganzen Morgen damit beschäftigt gewesen waren, den Saal aufzuräumen, hatte Lenja nun endlich einmal Zeit, über alles Geschehene nachzudenken. Nicht nur die Annäherung zwischen Nele und Marc, sondern auch der geheimnisvolle Unbekannte beschäftigten sie und ließen ihr scheinbar keine Ruhe mehr.
    Die Nacht auf dem Steinboden war immer noch deutlich in jedem Körperteil zu spüren. Doch auch wenn sie sich nicht mehr erinnern konnte, was nach dem Kuss passiert war- an Eines konnte sie sich genau erinnern- den Traum. Er hatte zu ihr gesprochen und heute Abend sollte sie kommen. Die Frage war nur wohin?! Eigentlich fiel Lenja nur ein sinnvoller Treffpunkt ein- ihr Lieblingsort- der dunkle schaurige Wald.




    Kurz überlegte sie, ob sie nicht Nele von allem erzählen sollte, doch diese Idee verwarf sie schnell wieder. Nele war vermutlich genug mit sich selbst oder eher gesagt mit Marc beschäftigt. Außerdem war es eine Sache zwischen ihr und dem Unbekannten. Sie kannten sich zwar nur flüchtig und doch hatten sie schon ein gemeinsames Geheimnis. Alles war so wunderbar mysteriös, dass Lenja sich vorkam, wie in einem spannenden Kinofilm. Nur war sie dieses Mal nicht die Zuschauerin, die Popcorn in sich reinschaufelte, sondern die Hauptperson, die hinterher eine dicke Gage erhalten würde.
    Sie würde ihn heute Abend wieder sehen, so viel stand fest.




    „Lenja! Telefon!“, riss die Stimme ihrer Mutter Lenja aus ihren Träumen. „Ja, ich geh ja schon!“, hastete sie eilig zum Telefon und nahm den Hörer ab.
    „Wer ist da?“, sprach sie mit dem noch namenlosen anderen Ende.
    „Na wer ist hier wohl?“, erkannte sie die Stimme von Marc. „Ich wollte mal wissen, wie es dir so geht. Warst ja letzte Nacht ganz schön…naja….angetrunken. Und heute Morgen wolltest du ja auch nicht reden.“
    „Möglich. Ihr wart aber auch nicht ganz ohne- oder schläfst du immer auf dem Toilettenboden?“, konterte sie.
    „Haha…ist ja auch egal. Hast du heute Abend schon was vor? Ich wollte mal wieder ins Kino- Nele kommt auch mit.“, fragte Marc.
    „Heute Abend? Mmhhh….“, gab sie vor zu überlegen. „Ich glaube, es ist schöner, wenn ihr zu zweit geht. Ich würde euch eh nur nerven.“




    „So ein Blödsinn. Sonst hätte ich dich wohl gar nicht erst gefragt. Ich würde mich echt freuen und Nele sicher auch.“, antwortete er ein bisschen enttäuscht.
    „Ich…ach, ich hab den Abend eigentlich schon verplant, weißt du?“, wollte sie sich schnell aus der Affäre ziehen.
    „Ohh…was hast du denn vor, dass es sich nicht verschieben lässt? Ein Date?“, fragte er neugierig.
    „Marc! Du musst nicht alles wissen. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß heute Abend! Ich hab jetzt noch zu tun…“, wimmelte sie ihn ab.
    „Ja- schade. Dann bis bald.“

    Eins hatten Marc und Nele auf jeden Fall gemeinsam- sie waren beide extrem neugierig!




    Langsam wurde es immer dunkler- Der Abend näherte sich.
    „Wenn die Sonne bereits erloschen ist…“, hatte die Stimme in Lenjas Traum gesagt. Das war ein ziemlich großer Zeitraum, fand Lenja,
    hätte er nicht sagen können: „Kommen sie um acht Uhr in die Schillerstraße 7?“
    Nein- das hätte er natürlich nicht. Das klang viel zu plump- in diesem Film war alles geheimnisvoll und mysteriös- da gehörte ein bisschen Rätseln auf jeden Fall dazu.

    Besser zu früh als zu spät, dachte sie sich und zog sich noch schnell ihren Mantel über. Auf dem Weg zur Haustür, machte sie noch einen kurzen Halt bei der Küche. Schnell steckte sie sich das kleine Messer ein und eilte nach draußen, bevor sie jemand bemerkte.




    Wie oft war sie in letzter Zeit schon diesen Weg gegangen? Und wie oft war sie am Ende wieder enttäuscht zurückgekommen?
    Eigentlich jedes Mal. Immer hatte sie auf ihn gewartet und hatte mehr erfahren wollen- doch einen richtigen Erfolg hatte sie nie gehabt.
    Doch heute würde sie ihn auf jeden Fall treffen. Dieses Mal hatte er sie eingeladen und würde sie erwarten.
    Ein mulmiges Gefühl hatte sie jedoch auch heute, als sie immer tiefer in den dunklen Wald vordrang.
    Erst jetzt fing Lenja an sich zu fragen, warum sie eigentlich nie eine Taschenlampe mitnahm. Echt dämlich, wo es ihr doch so vieles erleichtern würde. Aber wahrscheinlich gehörte eine batteriebetriebene Taschenlampe einfach nicht in das Drehbuch.




    Allmählich machte sich wieder das vertraute Knistern eines großen Feuers breit und leichter Qualm drang durch das Geäst.
    Würde er schon dastehen und hoffnungsvoll auf sie warten? Voller Spannung ging Lenja weiter den Waldweg entlang.
    Helle leuchtende Flammen loderten auf und verbreiteten ihr Licht in dem sonst so dunklen Waldstück.
    Noch ein paar Schritte und Lenjas Herz sprang vor Aufregung fast aus ihrem Körper.




    Von weitem konnte sie die dunklen Umrisse eines athletischen Körpers erkennen.
    Er war da.



    ...Fortsetzung folgt...

  • Nicht aufhören!!!


    Will wissen wer der Typ is!!! Nja...bin wahrscheinlich nicht die einizge ;)
    Ich find das cool dass sie sich einen Film daraus macht...is ja wirklich schon filmreif :D...
    und da wo du aufhörst wären dann die ganzen Werbungen...grrr
    aba das is ja jetzt nicht so wichtig...
    Naja...viel is ja eigentlich nicht passiert...aber trotzdem freu ich mich schon auf den nächsten (hoffentlich gaaaaanz langen Teil)


    Lg, doofi

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    vistit my Arts hier[/CENTER]


    [CENTER][SIZE=5]Matura mit gutem Erfolg bestanden!!!![/SIZE][/CENTER]

  • huhuhuhuuuuuuuuuuuuuuuuuh...
    spannung...
    schreib weiter ich fands nämlich wieder besser als das besste...
    ich freu mich schon auf die nächste fortsetzung...
    benachrichtige mich bitte!!!

  • Hallo Nessa!
    Ich bin erst heute auf deine Fotostory gestoßen und ich finde sie riiiiichtig schön!! Total spannend!
    Auch wenn ich scheinbar die Einzige bin, die sich vorstellen kann, dass sich sich noch in ihren besten Freund verliebt ;) Aber ich gönne ihrer besten Freundin natürlich auch ihr Glück :)
    Beim ersten Treffen mit dem mysteriösen Unbekannten dachte ich zunächst, er sei blind, weil er kaum reagiert hat und dann noch die schwarze Brille, aber da hab ich mich bestimmt geirrt...
    Mach weiter so, ich bin schon ganz gespannt auf die nächste Fortsetzung!

  • och nö ne musst du immer dann aufhören, wenn es am spannensten wird?
    (hab ich mich eig schon gemeldet?)
    (nein!)
    (dann wirds ja wohl mal zeit)
    (ok)


    so die bilder sind voll schön
    zun träumen und so


    ein spannender text zum dahinschmelzen


    und eine suppi fs





    benachrichtigst du mich bitte?

  • haaaaallöle
    hat was gedauert, aba jetzt bin ich wieder in der stadt :p
    am we kann man sachen erleben, die einfach grandios sind! :augzu


    du machst es ja echt spannend mit diesem typen *g*
    aba der, der da am feuer steht - wieso brennt das eigtl noch? müsste doch schon ängst aus sein :D -, is blond - hatte lenja nich mal erwähnt, dass er schwarze haare hat? oder war das einfach nur die mütze lol


    is ja echt toll, dass du inzwischen so viele leser hast :)
    freu mich auf die nächste fs!
    lg,
    die Yo

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    Ich hab dich relativ gern!
    Ich hab dich relativ gern!
    Vielleicht sogar ein bisschen mehr,
    ich mag dich relativ sehr!
    So im Vergleich, an und für sich ...
    Ja ok, schon gut - ich liebe dich!


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  • Erstmal vielen Dank für die Kommis und Bewertungen :)!


    doofilein: Die Werbung ist zu Ende...(;
    @soza: Freut mich! Ich schreib dir natürlich wieder.
    @draggoon:Schön, dass es dir gefällt! Mal eine neue interessante Vorstellung...Man kann ja nie wissen, was noch alles so passiert...*g*
    Und- Nein, blind ist er nicht.
    @zaje: Natürlich muss ich immer dann aufhören, wenn es spannend wird (:!
    Yoshira: Naja das Feuer brennt nicht "noch", sondern eher gesagt "schon wieder" *g* Ne, von schwarzen Haaren war eigentlich noch nie die Rede...soweit ich weiß?!

    23




    Voller Aufregung näherte sie sich ihm. Würde er sie begrüßen? Hatte er sie bemerkt?
    Nur noch wenige Schritte trennten die beiden voneinander.

    Erst jetzt bemerkte Lenja, dass er keine schwarze Mütze mehr trug. Strahlend blonde Haare fielen ihm ins Gesicht.
    Er war so…vollkommen…Lenja hatte schon immer eine heimliche Schwäche für Männer mit blonden Haaren gehabt.
    Dieses machte die Annäherung nicht gerade einfacher, sondern erhöhte ihren Puls nochmals um etwa 50/min.




    Lenja, ich habe sie bereits erwartet. Es freut mich, dass sie gekommen sind“, begrüßte er sie mit einem Handkuss.
    Lenjas Puls erhöhte sich daraufhin weiter und näherte sich dem Herzinfarkt. Ihre Hände begannen zu zittern.
    „Ich—äahh- ja, ich freu mich auch, dass sie hier sind.“, stotterte sie vor lauter Nervosität.
    „Sie müssen sich nicht fürchten. So lange sie in meiner Nähe sind, kann ihnen nichts passieren“, entgegnete er daraufhin.
    Zu gerne hätte sie seine Blicke verfolgt, doch er trug wieder diese dunkle Sonnenbrille. Sie hatte doch gar keine Angst, es war nur alles so…. aufregend und anscheinend sah man ihr das auch an.
    „Ich habe keine Angst. Es ist nur…Es ist einfach ein bisschen kalt.“, redete sie sich heraus.




    „Entschuldigen Sie, dass hier ist sicher kein besonders gemütlicher Ort für ein Treffen. Aber ich kann sie nicht…“, stockte er plötzlich.
    „Auf der anderen Seite des Feuers können wir uns setzen“, ging er voraus und bat sie auf einer kleinen Bank Platz zu nehmen.
    „Es ist zwar nicht besonders vornehm, aber ich hoffe, dass Feuer wird sie wärmen.“, fügte er noch hinzu und nahm neben ihr Platz.
    Eigentlich war Lenja alles andere als kalt, genauer gesagt, war ihr sogar ziemlich heiß.
    „Danke. Mir ist schon gleich viel wärmer.“, entgegnete sie. „Und nun sagen sie mir doch, warum sie mich wieder sehen wollten.“

    „Ich kann es ihnen nicht sagen. Es war einfach eine Bestimmung.“, sagte er mit seiner sanften Stimme.
    „Eine Bestimmung? Was soll das heißen?“, fragte Lenja neugierig und bereute das im nächsten Moment schon wieder. Das letzte Mal war der Unbekannte auch schon weggelaufen, als sie nur seinen Namen erfahren wollte.

    Heute schien er etwas gesprächiger. „Ich musste sie hierher bitten, verstehen sie? Dazu benötigte es keinen Grund.“
    Lenja verstand immer noch nicht, was er ihr damit jetzt sagen wollte, bohrte jedoch auch nicht weiter nach.




    „Warum sind sie mir überhaupt gefolgt? Sie kennen mich doch gar nicht?“, wollte er nun von ihr wissen.
    „Ich hatte das im Gefühl, das war wie eine Bestimmung“, antwortete Lenja etwas besserwisserisch, musste jedoch zugeben, dass das gar nicht Mal gelogen war. Wenn er das alles für eine Bestimmung hielt, konnte sie das doch wohl auch. Außerdem machte es das ganze Geschehen noch ein Stück mysteriöser. Sie blickte ihm ins Gesicht. Zu gerne hätte sie ihm in die Augen geschaut, doch die Sonnenbrille war absolut blickdicht.




    Mit einem Mal drehte er sich von ihr weg und stand langsam auf. Lenja wusste nicht was los war, wollte aber auch nicht schon wieder nachfragen. Vermutlich wollte er einfach nicht mehr sitzen. Sie stand ebenfalls auf. Er seufzte.
    „Was ist denn los?“, fragte Lenja nun doch.
    „Es ist…“, fing er an und brach plötzlich wieder ab. Verschwieg er ihr etwas Wichtiges? Sie hatte immer noch nicht herausgefunden, was er nun eigentlich von ihr wollte. Warum er in ihren Träumen vorkam und sie immer wieder in den Wald führte?!
    „Sagen sie mir doch einfach, was los ist. Warum das alles?“, wurde sie wieder nervöser.
    Er drehte sich zu ihr und Lenja konnte spüren, dass er ihr gerade jetzt tief in die Augen blickte.
    Ihr Herz pochte schneller und Wärme stieg langsam ihren Körper empor.




    Lenjas Blick schweifte von seinem Gesicht nach unten. Seine Hand bewegte sich langsam in ihre Richtung.
    Noch ein kleines Stück und er würde ihre Hand greifen.

    „Auf Wiedersehen.“, lenkte seine sanfte Stimme sie vom Geschehen ab. „Was?“, antwortete Lenja vollkommen perplex.
    Seine warme Hand hatte ihre derweil vollkommen umschlossen.
    „Ich muss nun…“, stockte er wieder. „Sie- wir werden uns…“, pausierte er erneut. Lenjas Hand kribbelte. Ob er das spürte?
    „Werden wir uns wieder sehen?“, fragte sie schließlich.
    „Gewissheit gibt es nie.“, antwortete er, ließ ihre Hand los und verschwand in der Nacht.


    ...Fortsetzung folgt...

  • also wirklich :p
    dieser Ozeantyp - wann bekommt der endlich nen namen? lol - ist zwar interessant, aber zum punkt kommen, kann der uch net, oda?! :D
    hatte er sie nicht sozusagen dorthin bestellt? un dann haut der einfach ab - tziss, Männer!! xD


    gut, es war also doch nur die mütze :augzu
    der will aba auch wirklich nich erkannt werden, oda sehe ich das falsch? trägt mitten in der nacht ne sonnenbrille! ... naja, dass er mysteriös ist, scheint klar *g*


    bis zur nächsten fs!!

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    Ich hab dich relativ gern!
    Ich hab dich relativ gern!
    Vielleicht sogar ein bisschen mehr,
    ich mag dich relativ sehr!
    So im Vergleich, an und für sich ...
    Ja ok, schon gut - ich liebe dich!


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