[Fotostory] Düstere Erinnerungen - Der Mann ohne Gesicht

  • Alles vergeben und vergessen!<gg>
    Und natürlich lese ich weiter. Aber ich denke, ich werde wohl jedes Mal etwas warten, bevor ich antworte.
    Über deine Geschichte muss man nachdenken.
    Denn ich habe langsam das Gefühl, nichts ist wirklich so, wie es zu sein scheint.


    Ich habe immer noch nicht entscheiden können, was an dem, was Isa erlebt nun Realität und was Illusion ist, hervorgerufen von diesem Trauma, das sie durchlebt hat.


    Die Einsamkeit des Waldhauses scheint ihr nicht besonders gut zu bekommen, selbst wenn ich ihre Einstellung, sich nicht vertreiben lassen zu wollen, durchaus verstehe.
    Aber dann muss man sich nicht wundern, wenn sie hinter jedem Baum ihren potentiellen Feind vermutet.
    Ich muss mir nur einen richtigen Gruselfilm ansehen und schau danach vorsichtshalber um jede Ecke, weil da ja jemand stehen könnte.


    Auch Martins Verhalten bei ihrem Anruf find ich nachvollziehbar. Sie hat sich nicht mit Namen gemeldet, er musste erstmal herausfinden, wer da spricht. Und du hast auch noch nicht wirklich erklärt, wie lange ihr alptraumhaftes Erlebnis her ist. Und ob sie vielleicht schon öfter deswegen angerufen hat. Immerhin scheint sie ihm als einzigem zu vertrauen.


    Doch er hat sich bestimmt sofort auf den Weg gemacht. Deshalb das Knacken in der Leitung und das dürften dann auch seine Beine sein auf dem letzten Bild.
    Obwohl es natürlich ein spitzen Cliffhanger ist.

  • Ohhh...
    es tut mir soooo leid, dass ich nicht mehr hier war. Aber mit diesem dummen Praktikumsbericht wollte und wollte es nicht klappen, jetzt bin ich fertig... endlich. Bin schon ganz wirr davon.
    Ich werde dann mal noch einen neuen Teil reinsetzen... nicht das hier alles auf eis gelegt wird.


    dann erst mal zu den lieben kommentaren...


    Nerychan
    Ich weiß es ist momentan noch etwas schwierig in Isas Gefühlswelt durch zublicken, es kann sein, dass man durcheinander kommt durch ihre Wahnvorstellungen.
    Allerdings wird das nicht immer so sein, ich glaub das kann ich dir versprechen. Du hast recht, das Haus am Waldrand ist nicht sonderlich vorteilhaft so weit weg von der Stadt....aber sie will sich eben nicht anmerken ´lassen, dass sie Probleme hat.
    Niemand soll anfangen Mitleid zu heucheln... aber ich erzähl immer zu viel.


    Deine Überlegungen sind gut mal sehen, was daran wahres dran ist... und du hast recht es ist wirklich ein guter Schnitt hehe*



    Steffi1985
    Schön, dass du dran bleiben willst. Ich finde Thriller irgend wie am schönsten... Horror wäre mir schon wieder zu übertrieben... ich hoffe ich kann dich auch weiterhin mit meinen Bildern und meinen Zeilen verzaubern.
    freue mich auf ein weiteres kommentar


    .:Sunny:.
    er trägt im ersten teil andere hosen
    das finde ich jetzt ne tolle theorie.
    Wir werden ja sehen ob es der "Spinner" ist oder nicht.
    das wird sich ja gleich auflösen.
    du springst mit deiner meinung hin und her... bist dir also nicht ganz sicher ^^ ich kann also gut leute verunsichern... *teuflischlach*


    CaNdY-SiMsGirL
    Ja, sowas ist shcon doof..passwort vergessen, bei mir war genau das auch der fall... aber nun bin ich ja da und kann euch mit storys versorgen.
    ich finde es immer wieder toll, wenn jemand mich lobt... etwas negatives gab es bis jetzt noch nicht ist das jetzt gut oder schlecht??


    Nintensim
    ich finde liebes geschichten eigentlich langweilíg, denn man weiß irgend wo ja immer was passiert.... am ende gibt es doch ein happy end.
    hier sieht die ganze sache etwas anders aus,... grade wenn ich an den teil denke den ich grade geschrieben hab.... *teuflischlach*
    aber nun gut.... lest erst mal das was ich noch hab...


    @UnholyAngel
    Es wäre leicht, wenn er sie jetzt bekommen würde, aber wie wäre es wenn ihn plötzlich die polizei überraschen würde und er von ihr ablassen müsste...
    es wäre ein erneuter albtraum den sie durchleben müsste, alles wäre noch frisher wie es ohne hin schon ist... naja wie dem auch sie... du wirst es ja gleich sehen...


    raya
    das alienbild schimmert wirklich etwas grünlich, aber das liegt daran, dass es im dunkeln halt düster ist und man fast nichts gesehen hat, als ich es dann heller machte waren die farben kaum mehr da und dann wollte ich es wieder färben... aber es war wohl ein tick zu viel grün ^^
    dein motto ist gut, aber wäre nicht die unsicherheit da, dass er vielleicht genau hinter dir steht und du es nicht bemerkst??? Dass er vielleicht gerade sein messer scharf geschliffen hat? Vielleicht steht er hinter dir und überlegt sich wie er zu stechen soll, damit es am qualvollsten endet...
    sie denkt einfach zu viel nach, genau das is´t ihr problem.
    ansonsten kann ich nur sagen... die antworten kommen mit der zeit *grins*


    zur fortsetzung:



    Nun hält mich nichts mehr ich laufe los und werfe dabei die Kerzen um. Sie erlischen.
    Mit einem Male ist es stockdunkel im Zimmer. Mein Herz schlägt schnell und meine Lunge arbeitet auf Hochtouren.
    Allein in der Dunkelheit wäre in diesem Moment für mich beruhigender gewesen.
    Langsam lasse ich mich in einer Ecke des Zimmers nieder. Vielleicht übersieht er mich – meine letzte Hoffung.



    Die Schritte kommen näher, ich halte den Atem an.
    Dort blitzt etwas auf… was ist es? Ist es eine Klinge im Mondschein?
    Mittlerweile ist es egal. Ich werde sowieso leiden, da ist es egal wie. Doch bis jetzt hat er mich noch nicht gefunden. „Isabel?“
    Ich stutze, er hatte mich noch niemals bei meinem Namen genannt.
    Ist das eine neue Taktik, eine neue Idee? Eine neue Art und Weise mich in die Falle zu locken. Mich in seine Arme zu treiben?



    Plötzlich packt mich eine Hand, ich schreie laut auf und versuche mich loszureißen.
    „Isabel“ ich verkrampfe mich und mache mich steif. Ich will das alles nicht. „Lass mich in Ruhe!“ schreie ich und trete auf ihn ein. Plötzlich wird der Griff um mein Handgelenk fester und plötzlich liege ich rücklings auf dem Boden. „Hör auf damit!“ schreie ich hysterisch und noch mal „Hör auf damit!“ ich werde leiser, mein Gekreische geht in ein leises Wimmern über. „Lass mich doch einfach in ruhe. Hör doch bitte auf!“.
    Erneut blitzt es auf, ich weiß genau jetzt wird es passieren. Genau jetzt wird er die Klinge über meine Haut ziehen und genüsslich zusehen wie ich verblute – er will sehen wie ich mich gegen den Tod wehre und ich wie an ihm scheitere, den Kampf verliere.



    „Isabel, beruhige dich“
    Eine Stichflamme erhellt den Raum. Es ist Martin, der mit einem Feuerzeug in der Hand ein wenig Licht entfacht hat. Das warme glimmen der Flamme bringt wieder etwas wärme in den Raum.



    „Es ist alles gut“ Ich brauche eine Weile bis ich verstehe.
    Doch dann kann ich meine Tränen nicht mehr zurück halten. Tränen der Erleichterung, ich werfe mich ihm in die Arme und sinke dort zusammen.



    ende erstes kapitel....


    Yvi

  • HA!!!! Ich habs doch gewusst!!! :D
    Und ich hab Kritik :roftl : Auf dem letzten Bild ist es schon wieder Tag... (nur so ne kleine Anmerkung am Rande )
    Das sie dachte, dass es der "Mann" (hm.. ich glaub, ich nenn ihn vorerst mal so..) war, ist ja eigentlich nur logisch... in einem Angstzustand nimmt man die "richtige" Welt nicht mehr war. Als Martin ihren Namen sagte, wusste ich sofort wer es war :D (sonst wäre ja nur wieder "mein Engel" gekommen). zum glück hat sie es auch noch realisiert, bevor sie ihm etwas angetan hätte ( man weiss ja nie, wenn man Angst hat kann alles passieren...)
    Martin ist ein echter Freund, auf den man sich verlassen kann! (Hoff ich doch :misstrau . bei dir weiss man nie so recht.)
    Hmm... ja mehr kann ich nicht dazu sagen (oder spekulieren ) , war ja ein nicht allzu langer Teil.
    Jedenfalls macht es mir einen riesen Spass, deine Geschichte zu lesen und das ganze gaaanz genau unter die Lupe zu nehmen und zu rätseln!

    :wink deine eifrige Dedektivin :lupe

    Achja was das "hinter dir steht ein Mann, der dich töten will" angeht: Stell oder setz dich an eine Wand. :D (Ok ich sollte so spät am Abend nicht mehr allzuviel denken :misstrau , bin um diese Zeit einfach viel zu fröhlich drauf...)

  • Die Bilder einer Fotostory sollten ein guter Mix zwischen Übersichten, Ausschnitten, Details und Effekten sein. Derzeit herrscht ein Ungleichgewicht, denn jedes sechste Bild deiner Fotostory zeigt irgendwelche Beine. (43 Bilder, 7 Beine).


    Natürlich ist es eine gute Möglichkeit mit so einem Bild eine Story packender zu machen, wenn du es zu oft machst wird es langweilig. Ich wünsche dir weiterhin alles gute und vielleicht hilft dieser Tipp deine Story noch ansprechender zu machen.


    LG MARF


    PS: Ein bisl streng klingt mein Kommentar schon, oder? Ist aber nett gemeint und wie die anderen Kommentare zeigen bist du auf dem richtigen Weg.

  • *wow* also ich kenn sowas nur aus einem Horrorfilm, aber sowas zu lesen ist irgendwie noch spannender. Man konnte sich schön in das Isabel(?) hineinversetzen. Aber ich wusste auch das es ihr bester freund ist, als er ihren Namen sagte, trotzdem super gemacht :applaus:applaus


    Freu mich auf die nächste FS

  • Hehe^^ also die FS ist echt wieder super geworden! Dein Schreibstil ist echt toll, man gruselt sich ja halber mit, und bis zum schluss wird nicht aufgelöst, dass es nur Martin ist. Zwar hab ich das schon vermutet, aber beim lesen ist es trotzdem so spannend! Also - weiter so!

  • Wow, ich bin total beeindruckt von deiner geschichte! du schreibst total preziese und detailgetreu, man kann sich super gut da hineinversetzten, die Wörter und Begriffe mit denen du ihre Gefühle beschreibst sind richtig gut gewählt!!
    und ich finde es noch dazu sehr mutig, dass du über ein so sensibles Thema schreibst!
    auch die Bilder sind richtig gut! Auch weil du zwischen drin dann mal nur die Uhr das fenster oder den telefonhörer fotografiert hast, das lässt alles autentischer wirken!!:applaus

    Ich finde diese Blümchengeschichten von unerfüllter Liebe etc. die schreibt ja jeder, aber deine Hut ab ist echt die interessanteste die ich bis her gelesen habe!! bin gespannt wies weitergeht!

    Großes lob nochmal echt mutig! Liebe Grüße verena

  • [INDENT][INDENT][INDENT][INDENT][INDENT]Es war also doch nicht der Spinner, meine Theorie war also doch gut! ;) Es war ein kurzer Teil, aber er war gut! Man konnte wieder mitfiebern... (ausser ich, ich wusste ja von Anfang an wer es war... :p ) Und wo sie dachte es wär ein Messer im Mondlicht, fand ich auch sehr kreativ von dir.Tja und die Bilder waren auch wieder schön getroffen, besonders da wo Martin sie am Gelenk packt, muss man erstmal so gut hinbekommen...[/INDENT][INDENT]Ja ich freue mich wenn's weiter geht
    sunny
    Ich weiss übrigens nicht warum mein Beitrag so zentriert ist... ich hab nichts gemacht...


    [/INDENT]


    [/INDENT][/INDENT][/INDENT][/INDENT]

  • Naja, also ich dachte, bei soooo vielen kommentaren muss man sofort weiter machen und kann einfach gar nicht mehr warten...also setze ich die nächsten 8 bilder rein...
    es ist zwar nicht viel ..... aber wenigstens etwas...


    zu den antworten:


    .:Sunny:.
    Schade, dass ich dich nicht überraschen konnte. Aber das nächste mal bestimmt...
    Naja, die Idee mit dem Messer kam irgend wie... mal sehen, mal sehen vielleicht kann ich dich doch noch mal mit dem Spinner in angst und schrecken versetzen...


    Verena20
    Schön, dass du auch hier her gefunden hast.
    Ich versuche auch recht gut rüber zukommen indem ich so viele details wie möglich einbringe. Mein Thema ist mal etwas anderes und für mich eine neue Herausforderung.
    Genau das sollte diese Geschichte auch eigentlich für mich sein. ich freue mich auf weitere kommentare von dir...


    Nintensim
    Naja ich glaube einige hatten es vermutet... aber was solls. grins* Ich hoffe ich steigere mich noch. Schön, dass du es dennoch als spannend bezeichnest, das nächste kapitel wird etwas weniger spannend aber um einiges aufschlussreicher.


    Rivendell
    Gute Umsetzung, dass ehrt mich dann ja.... ich muss nur zusehen, dass ich das beibehalte um nicht all meine leser die ich schon egwonnen habe zu verlieren... ich kann auch nichts anderes sagen als... danke für dein liebes kommentar ich freue mich aufs nächste. *zwinker*


    @Ami_lee
    Horrorfilm... hmm.. also eigentlich sollte es gerade das ja nicht unbedingt werden... aber was solls. Vielleicht wird der unterschied ja noch deutlich.
    Etwas zu lesen ist meiner meinung auch viel spannender, als ein film, man kann sich das alles im eigenen kopf ausmalen und das ist meines erachtens vielö bessser.
    Freu mich auf dein nächstes kommentar.


    MARF
    danke schön, für dieses aufklärende Kommentar. *grins* Ich habe das auch schon bemerkt, aber manchmal wusste ich auch niocht recht, wie ich es anders darstellen sollte schließlich sollte es spannend bleiben, hätte ich aus einer weiteren entfernung fotografiert wäre es nicht so rüber gekommen wie ich es eigetnlich wollte.
    Außerdem hat sich deswegen bis jetzt keiner beschwert, so dachte ich, dass es nicht so auffällt. Danke, dáss du mich drauf hingewiesen hast, ich werde versuchen mir etwas anderes einfallen zu lassen und es so gut wie möglich umzusetzen. Danke für die hilfe und bestätigung, MARF. Böse klingt es nicht und auch nicht zu hart, einfach nur gerade heraus und so wie es ist.


    raya
    echt ist es da schon tag,...... mist.... *versucht sich zu retten* vielleicht sieht das nur so aus... der mond scheint so grell. lol* (okay, nicht gerade kreativ aber ne möglichkeit.)
    Du hats daran gedacht. *grins* Ich wollte erst auch mein Engel schreiben aber.... irgend wie wäre es dann seltsam gewesen hätte das Martin gesagt, schließlich hat er nicht so eine innige Beziehung zu ihr. (Das hat der Mann so geseehn auch nicht... aber er ist halt ..krank)
    ich freu mich auf ein weiteres kommentar meiner eifrigen Detektivin... ach ja und ähhhhh..... (erstes bild vergiss nicht es ist nacht....)


    Fortsetzung
    Kapitel 2
    Teil 1



    „Es ist alles in Ordnung Isa, er ist weg. Es ist vorbei!“ und all solche beruhigenden Worte ziehen an mir vorbei, doch ich höre nicht hin. Martin legt seinen Arm um mich und hilft mir auf die Couch. Während dessen redet er ohne unterlass weiter.
    „Der Traum ist vorbei, Isa. Außerdem bin ich ja hier, du bist nicht alleine.“ Ich bebe, er weiß nicht was er da von sich gibt. Kein einziges dieser Worte ist wahr. Er hat keine Ahnung und er glaubt mir nicht.



    Teilnahmslos blicke ich ins Leere.
    Seine Worte sind für mich lächerlich. „Der Traum ist vorbei“ sagte er, dass ich nicht lache, tief in meinem inneren weiß ich, nein ich spüre es sogar, dass es gerade erst begonnen hat. Davon erzähle ich ihm natürlich nichts, schließlich soll er sich nicht unnötig sorgen machen, dass macht er sich so schon genug.



    „Isa?“ plötzlich taucht Martins sorgenvolles Gesicht vor mir auf. „Hey… lach doch mal“ sagt er und zieht einen Schmollmund.
    Ich muss tatsächlich schmunzeln.
    Genau das ist es was diesen Menschen so einzigartig macht. Seine Gabe ein wenig Sonnenschein in mein Dunkel zu bringen.
    „Geht doch“ ich versuche diesen kindischen Unterton in seiner Stimme zu überhören. Ungeduldig wie ein kleines Kind.



    „Weißt du was, Ich habe eine Idee!“ Lächelnd schaut er mich an. Innerlich schüttel’ ich lachend den Kopf. Das wird mal wieder eine seiner verrückten Ideen sein, auf die niemand kommt, oder zu mindest niemand im Traum dran denken würde.



    „Du“ er tippt mir leicht auf den Bauch, ich kichere, er weiß doch genau wie kitzelig ich bin. „Hüpfst unter die Dusche… und ziehst dir was warmes an, und ich mach uns einen schön warmen Kakao, okay?“ Ich nicke, eine Dusche würde mir jetzt wirklich gut tun. Jedoch widerstrebt mir dieser Befehlston, er passt nicht zu Martin.


    „Ja, Papa!“ nuschel ich, was mir sofort einen Stoß in die Seite einbringt. „Kind… ich verbitte mir diesen Unterton… jetzt hobhob!“
    Grummelnd schlurfe ich ins Badezimmer. „So etwas nenne ich mal Vorfreude…“ flötet Martin mir noch hinterher, bevor er in der Küche verschwindet. Ich schüttel nur lächelnd den Kopf.



    So ein… ahh, mir fehlen die Worte. Manchmal könnte ich ihm wirklich an die Gurgel springen. Doch diesen flüchtigen Gedanken verdränge ich und öffne die Badezimmer Tür.



    Schnell entledige ich mich meiner Kleider und drehe den Duschhahn auf. Ich seufze, als das warme Wasser wohlig warm auf meinen Körper nieder prasselt. Ich wasche den Schweiß von mir, doch das Gefühl dreckig zu sein bleibt.
    Krampfhaft versuche ich die Angst und den Ekel von meinem Körper zu waschen, doch es bleibt, als wäre es in meinem Körper eingebrannt. Wie eine Wunde, die trotz der Zeit einfach nicht verheilen will.
    Es ist aussichtslos, es ist zu viel Zeit vergangen, zu viel geschehen. Ich drehe den Hahn ab.



    Die Zeit heilt nicht, sie betäubt nur den Schmerz für einen Moment.
    Sorgfältig trockne ich mich ab und werfe einen flüchtigen Blick in den Spiegel. Ich bin nicht wirklich hübsch. Lege auch keinen Wert auf Schminke und kurz geschnittene Sachen. Ich will keine Blicke auf mich ziehen, denn diese machen mir Angst.



    ...... fortsetzung folgt....


    tut mir leid, wegen dem einen bild falls es einem aufgefallen ist,.... bitte übersehen....


    Yvi

  • Ich hoffe nur mal, daß sich der beste Freund nicht irgendwann als der "Spinner" outet. BITTE NICHT!!!
    Hä? Was soll denn mit einem der Bilder sein?? *suchtwieblöd*
    Also ich habe nix entdeckt.
    Mach weiter so. Ich finde es toll Deine Story zu lesen, gerade auch, weil der Text genau die richtige Länge hat.

    LG Rivendell

  • Dann gehts jetzt wohl einfach mal weiter...
    denn ich will ja doch irgend wo voran kommen *zwinker* also ab geht die post... erst einmal zu den antworten und dann schnell weiter im geschehen...



    Yvi *zwinker*


    Rivendell
    Hallo. Ich freue mich über ein weiteres kommentar von dir... das animiert so prima zum weiter reinstellen... obwohl... naja ich würds so oder so machen... denn mit streiken würd ich ja niemanden dazu bringen hier zu posten. grins*
    Es ist angenehm zu hören, dass dir nichts aufgefallen ist... ich sag nur erstes bild und letztes bild der letzten fortsetzung sind identisch... das hab ich allerdings erst jetzt gemerkt, vielleicht sollte es gar nicht mehr in die letzte fortsetzung rein...
    (nen geordneten ordner mit bildern mach ich nämlich erst jetzt... also muss ich die bilder immer zusammen puzzeln) und auf einem bild hat die person schon klamotten an, die sie eigentlich hätte später anhaben sollen. (auch erst später aufgefallen)
    Aber gut, vielleicht fällt es nicht so auf, um so besser. *zwinker*
    Naja, der Text wird teilweise mal länger und mal kürzer werden natürlich steck ioch immer viele bilder dazwischen, aber genau dadurch wird die fortsetzung ja immer kürzer.....
    Wie dem auch sie, ich freu mich auf ein wiedersehen.


    @Angelina-Sim
    schade, angelina, aber ich sagte doch schon ganz zu anfang, wem es zu heftig erscheinen sollte, was ich nicht finde, der sollte es einfach nicht lesen oder einfach aufhören... *verständnislosschau* aber gut, es gibt eben solche menschen und solche menschen.
    und vielleicht überlegst du es dir ja mal anders... *zwinker*


    fortsetzung
    kapitel 2
    teil 2



    Auf dem Flur steigt mir ein wohliger Geruch von Kakao und frischen Waffeln in die Nase.
    Sofort meldet sich mein Magen zu Wort und das um halb 4 am Morgen.
    Schnell flitze ich ins Wohnzimmer die Treppe hinauf um mir etwas anzuziehen. Ich fühle mich etwas unwohl, schließlich trage ich einen Hauch von nichts. Ich versuche einfach nicht darüber nachzudenken und krame in meinem Schrank herum.



    Ich schlüpfe in ein paar bequeme Klamotten und mache mich auf den Weg in die Küche. Dort werde ich von einem lächelnden Martin empfangen.
    „Na?“ „Na!“ antworte ich und verdrehe innerlich die Augen, dass sind mal wieder diese dämlichen Dialoge die man benutzt um keine peinliche Stille entstehen zu lassen, meiner Meinung nach sind sie aber genauso unlogisch und sinnlos. „Ich bin fertig“ sage ich beiläufig und lasse mich auf dem Sofa nieder.



    „Wurde aber auch Zeit 3 Stunden im Bad, in der Zeit hätte ich 5 mal so viele Waffeln machen können“ er rollt mit den Augen und nuschelt etwas von „Typisch Frauen“ ich überhöre dies einfach und fahre fort. „Mal schauen ob das nun wirklich so viele Waffeln geworden sind“
    Stirnrunzelnd werfe ich einen kritischen Blick auf einen Teller mit Waffeln.



    „4 Stück… das nennst du viel? Wenn du wüsstest was ich alles so verdrücken kann. Ich ess’ die Dinger doch glatt alleine auf… was willst du denn dann essen?“ „Mecker’ nicht sondern nimm dir lieber was, sonst bist du gleich die Jenige die hier ohne Waffel da steht“ sagt Martin und schaufelt sich gleich 2 Waffeln auf einmal auf seinen Teller. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen und so tu ich es ihm gleich.



    „Was ist eigentlich mit morgen… bzw.…“ Martin blickt auf die Uhr. „bzw. mit heute“ verbessert er sich und lächelt mir aufmunternd zu.
    „Was soll sein?“ ich lasse mich nicht beirren und Schaufel mir meine Waffel in den Mund.



    „Na ja,… ich frage mich wie lange du noch im Büro fehlen willst. Schließlich kannst du nicht wochenlang krankfeiern… das fällt verdammt auf.“
    Ich verdränge seine Worte. Ich will das nicht hören. Ich will nicht zurück, zurück in den Alltag. Dort kann mir sowieso niemand helfen. Ich will einfach nur allein sein. Doch das versteht niemand.
    „Die Kollegen reden schon über dich“ führt er seinen Satz vorsichtig zu ende.
    Die Kollegen, was interessieren mich schon die anderen Mitarbeiter. Sie haben doch alle keine Ahnung.
    „Die Kollegen…“ sage ich abfällig und stopfe mir den letzten Rest Waffeln in den Mund.
    „Versteh das nicht falsch, Isa. Ich will dir nicht sagen, was du zu tun und zu lassen hast. Ich sorge mich nur um dich und deinen Arbeitsplatz. Die Wirtschaftslage ist beschissen und das weißt auch du. Du würdest an nichts mehr kommen, das weißt du“ redet Martin auf mich ein.
    Die Wirtschaftslage… was interessiert mich die Wirtschaftslage, ich kann einfach nicht arbeiten. Ich leide unter Verfolgungswahn, wenn mir so etwas in der Firma passiert bin ich gefeuert. Viel Medienrummel kann die Firma denn nicht vertragen, ich würde ein negatives Licht auf das Unternehmen werfen. Ein Schandfleck.
    Ich schweige und versuche seinem durchdringenden Blick zu entrinnen.
    „Ich mach mir doch einfach nur sorgen!“ ruckartig springt Martin auf und läuft im Zimmer auf und ab. Wie ein Tiger in seinem Käfig.



    Ich versuche unaufhaltsam auf die Wand zu starren.
    Wir haben öfters solche Auseinandersetzungen. Immer wieder versucht Martin mich zu überreden wieder ins Leben zu kommen. Er meint ständig ich darf mich nicht abschotten. Doch vielleicht ist es so besser. Noch dazu finde ich nicht, dass ich das tue. Ständig führt er sich auf wie meine Mutter. Er hat mir schließlich nicht zu sagen, was ich tun und lassen soll. Er kann sich nicht in mein Leben einmischen.
    „Isa, es geht mir doch auch darum das ich dich nicht als Freundin verliere. Du schottest dich zu sehr ab. Ach verdammt Isa, komm zurück ins Leben, du musst weiter machen. Ich weiß das du es kannst Isa… ich weiß es. So kann es jedenfalls nicht ewig weitergehen.“ Er setzt sich ruckartig auf seinen Stuhl. Ich schaue ihm in die Augen, er nagelt mich mit seinem Blick fest.



    Plötzlich spüre ich seine warme Hand auf meiner. Ich erschrecke etwas, mein Herz beginnt zu klopfen. Seit diesem Vorfall hatte mich niemand angefasst. „Bitte Isa, wenn du es nicht für dich tun willst, dann tu es wenigstens für die Leute, die du gern hast.“ Seine Stimme klingt beinahe flehend, sie zittert. Ich schweige weiter hin, doch diesmal liegt es nicht an der Tatsache, dass ich nichts sagen will, sondern ich bin vollkommen sprachlos. Immer noch spüre ich seine warme Hand auf meiner. Sie wärmt mich nicht nur körperlich, ein wohliges Gefühl kommt in mir auf. Ich spüre, dass ich nicht mehr allein bin. Eigentlich wusste ich das ja schon, aber erst jetzt schein ich zu bemerken, was es bedeutet nicht allein zu sein und wie es sich anfühlt.


    ...... teil 3 folgt sofort...

  • TEIL 3 Kapitel 2



    „Na ja, überleg es dir. Mehr kann ich nicht tun. Ich werde später hier vorbei fahren, wenn du um 9 auf der Matte stehst nehme ich dich mit zur Arbeit. Ansonsten werde ich allein fahren. Nun muss ich aber es ist schon spät“ Ich werfe einen Blick auf die Wanduhr. Halb 6. Mein Gott die Zeit verfliegt aber auch. „Vielleicht bis später.“ Sagt Martin, richtet sich auf und rückt seine Jacke zu Recht. Mit einer flüchtigen Handbewegung teilt er mir mit, dass er nun gehen wird. „Tschüss“ und schon ist er verschwunden.



    Plötzlich fühle ich mich so leer. Erst jetzt bemerke ich, dass seine Hand nicht mehr auf meiner verweilt. Einsamkeit. Mit einem tiefen Seufzer stehe ich auf und sammle die leeren Teller ein. Tz. Da hat er doch tatsächlich die letzte Waffel auch noch gegessen und ich dachte, ich wäre verfressen. Der Kakao steht allerdings immer noch unangerührt an unseren Plätzen, statt zu streiten, hätten wir es uns gemütlich machen und eine Tasse Kakao genießen können, aber ich musste ja mal wieder bocken. Ich seufze tief.Wortlos kippe ich die beiden Tassen Kakao in den Ausguss meiner Spüle weg.



    Ich bin müde, doch schlafen kann ich nicht, denn ich weiß, dass ich wieder in die Vergangenheit reisen werde. Ich weiß, dass er dann zurückkehrt. Manchmal glaube ich, dass ein Traum seine einzige Möglichkeit ist, mir schaden zuzufügen. Denn in der Realität klappt es nicht, schließlich ist meine Haustür stets abgeschlossen, genauso wie die Fenster. In meinem Traum gibt es keine Türen oder Fenster, die ihn davon abhalten könnten mir Schmerzen zuzufügen. In meinem Traum kann er tun und lassen was er will. Er kann mich beherrschen. Er spielt das Spiel und macht die Spielregeln.
    Ich habe Angst vor dem Einschlafen. Doch ich weiß, dass ich es irgendwann sowieso tun werde.
    Nachdem ich alles weggeräumt habe, wische ich noch einmal den Tisch ab und gehe hinauf in mein Schlafzimmer.



    Dort strecke ich mich kurz und lasse mich in die weichen Kissen sinken. Schnell drehe ich mich zur Seite um meine Nachtlampe anzuschalten. Damit keine Angstzustände aufkommen können.
    Denn jeder Schatten, jedes Geräusch und jeder Luftzug lässt meinen Blutdruck in die Höhe schnellen.
    Ich habe immer noch das ungute Gefühl, dass er hier ist. Ich kann seine Anwesendheit spüren. Schon bei dem Gedanken in seiner Gegenwart zu sein, lässt meinen Atem schneller werden.
    Ich darf darüber nicht nachdenken.
    Ich kralle meine Hände fest in meine Bettdecke und atme tief durch. „Ich bin allein“ flüstere ich vor mich hin, das beruhigt mich für einen Moment. Vielleicht sollte ich einfach mal an etwas schönes Denken. - An diesen seltsamen Morgen, oder lieber diese seltsame Nacht.



    Och je, was Sina jetzt wieder denken würde … Ich seufze auf und muss dann doch ein wenig lächeln. Sina kann einfach nicht verstehen, dass man mit einem Mann auch eine andere Beziehung haben kann, als eine Liebesbeziehung. Ich glaube, dass wird sie nie verstehen. Aber das ist halt Sina. Martin scheint dann aber wohl doch nicht ihr Typ zu sein, dass erzählte sie mir einmal, als wir wieder darüber redeten.
    Noch dazu hat sie mich total entrüstet angestarrt, als ich einfach meinte „Du hast doch auch nichts mit Martin??“
    Sie meinte nur schnippisch, dass sie keinen besonders guten Draht zu ihm hatte.



    Ich finde Martin ist zwar ein furchtbar netter Kerl, aber… nein. Er ist mein bester Freund… wir sind für einander wie Bruder und Schwester, was für eine lächerliche Vorstellung. Noch dazu hat er eine Freundin. Wie oft hab ich ihr das damals erklärt. Sie hat es bis heute nicht verstanden.
    Wieder muss ich Lächeln, da ich an ihren Gesichtsausdruck denken muss, den sie mir sicher wieder zu werfen würde.
    Vielleicht sollte ich mich wirklich mal wieder mit Sina treffen.
    Eventuell hat Martin doch Recht. Ich muss mein Leben wieder in den Griff bekommen oder es wenigstens versuchen.



    Entschlossen rappel’ ich mich hoch und betrachte mich im Spiegel.
    Ich hatte schon lange nichts mehr aus mir gemacht, mich ziemlich gehen lassen. Jetzt ist Schluss damit. Vielleicht, würde ich ja dadurch diese Träume verlieren. Vielleicht würde er verschwinden, wenn er erkennen würde, dass ich stark bin.
    Schnell greife ich zu meinem Kamm und bürste mein Haar.
    Hektisch krame ich nebenbei in meinem Nachtschrank herum. Hier muss doch noch irgendwas zu finden sein, was mir behilflich sein könnte, meine Haare zu bändigen.
    Natürlich gelingt mir das nicht, ich hab es doch gleich gewusst.
    Ich verdrehe die Augen und lass es dann doch ganz sein.
    Mit einer flüchtigen Handbewegung pfeffer’ ich den Kamm wieder in den Nachtschrank und lasse mich auf mein Bett fallen.
    „Zwecklos“ murmel ich vor mich hin und drehe mich murrend auf die andere Seite.
    Wozu mach ich das überhaupt? Schießt es mir plötzlich durch den Kopf.



    In diesem Moment taucht wieder Martins Gesicht vor mir auf, wie er mich mit einem aufmunternden Lächeln erwartungsvoll anschaut, meine Hand hält und mich bittet zur Arbeit zu kommen.
    Etwas in seinen Augen sah so furchtbar flehend aus.



    .....fortsetzung folgt......

  • Ich kann nur 'wow' sagen. :erstaunt :anbet
    Deine Geschichte ist echt mitreißend. Ich liebe solche Storys, welche nicht nur vom "Friede-Freude-Eierkuchen-Welt" sondern auch von den anderen Seiten des Lebens handeln.
    Ich hoffe du schreibst die Geschichte zu Ende. Sie ist einfach klasse!

  • Eine super Fortsetzung! Die Arme tut mir soooo leid. Vielleicht sollte sie sich mal professionelle Hilfe holen. Oder eine nette Untermieterin, damit sie nicht immer alleine ist.

    Zu den doppelten Bildern. Ist mir echt nicht aufgefallen *GG*. Aber ich kenne das. Man muss schon sehr aufpassen, das man der Person immer die richtigen Klamotten anzieht. Ich Ordne meine Bilder und gebe ihnen einen kurzen Text, da kann ich sie leichter finden.

    LG Rivendell

  • Die arme! Alles erschreckt sie so... Sie sollte echt wieder arbeiten gehen, damit sie wieder unter Leute kommt und nicht immer nur allein in ihrem Haus rumhockt und sich ängstigt... Da hatt Martin schon recht... Ähm - deine Fsungen (wasn Wort xD) sind wieder gut gelungen, und so kleine Bilderfehler können einem schonmal passieren. Mir ist es fast nicht aufgefallen, und ich glaube nicht dass es irgendwie stört.

  • Huhu..


    Keine schlechte Fortsetzung, obwohl ich ellenlange Dialoge in denen nichts passiert nicht so gerne mag. Aber durch den tollen Anfang deiner FS nehm ich dies jetzt mal so hin^^ ;)


    Jedenfalls wieder schöne Bilder, obwohl das Uhrbild nicht rein passt, denn da isses nicht sechs oder was da stand, sondern gerade mal Zwei :rolleyes


    Freu mich jedenfalls auf die nächste FS


    Lg Amy

  • Sooo..., also gehts mal wieder zu einer Fortsetzung...
    Damit wir das Kapitel auch mal abgeschlossen haben.
    Also gejhts jetzt einfach mal vweiter, aber zu vor noch ein paar Antworten:


    @Ami_lee
    Schön, dass sich ein neuerLeser dazu gesellt. Darauf freut man sich immer.
    Dich stören "ellendialoge" naja, ich denke, dass gehört irgend wie zu einer Unterhaltung dazu, außerdem ist ja schließlich auch nicht nichts passiert. Man sollte einfach mal die neue Figur näher kennen lernen, ein wenig Unterhaltung gehört also irgend wo dazu. Aber schön, dass du mir das nicht übel nimmst.
    Ich freue mich auf dein nächstes Kommentar.


    Nintensim
    Du hast recht. Es war wirklich eine gute Idee von Martin ihr mal die Meinung zu geigen oder etwa nicht??
    Das allein sein ist nämlich nicht sonderlich förderlich bei ihrem Trauma.
    Es ist schön, wenn kl. Bildfehler nicht so schlimm sind. Manchmal mache ich mir auch selber nen Kopf um alles ... und mach aus einer Mücke einen Elefanten. *augenroll*
    ich freue mich auf nächstes mal, wenn wir wieder etwas voneinander lesen. *zwinker*


    Rivendell
    Hm.. vielleicht hast du mit einer netten Untermieterin gar nicht so unrecht. Wäre eine Idee. Andererseits will sie die Leute ja auch nicht mit sich belasten. Eigentlich steht Isabel immer in einem Kampf mit sich selbst... ihr schlechter stolz steht ihr dabei oft im wege.
    Ich schreibe ja eigentlich auch immer auf, was ich da eigentlich für bilder machen muss... aber dann kann es passieren, dass die personen nicht das richtige anhaben und peng! grrr* Naja...ich werde versuchen mich zu bessern.


    annika
    Hallo.´
    Ich werde mich bemühen diese Geschichte zu ende zu schreiben. Ich hänge auch sehr an ihr und hoffe mal, dass ich mich nicht in meinen fiktiven konflikten dieser Story verfange. Bei meiner letzten Geschcihte war genau das der Fall... ich hab das letzte Kapitel nicht auf die Reihe bekommen, weil einfach zu viele probleme im weg standen und ich nichr wusste wie ich sie bewältige.
    Allerdings hab ich hier ein richtiges Muster vor Augen also werde ich mir mal mühe geben, sie zu ende zu schreiben.
    Ich finde schön, dass du sie mitreißend findest denn genau das wollte ich ja... genau das sollte sie werden... ich bin jetzt total happy... und mach mich dann gleich an die fortsetzung...


    ....


    TEIL 4
    Kapitel 2



    Vielleicht ist es auch erst mal nötig mir einen kräftigen Tritt in meinen Allerwertesten zu verpassen, damit ich endlich weiter mache.
    Ein Lächeln umspielt meine Lippen. Ja, genau das wird es sein und Martin hatte die große Ehre.
    Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass es um die 8 Uhr sein muss, da bereits der Zeitungsjunge gutgelaunt an meinem Haus vorbei radelt. Jeden Morgen fährt er durch den Wald in die City um Zeitungen zu verteilen. Mir wirft er freundlicher Weise auch eine in den Garten, damit ich nicht ganz so abgeschnitten von der Welt bin.
    Tja, jetzt wird das wohl nicht mehr nötig sein. Ich tu’ es für Martin, für Sina, und für alle die mich gern haben.



    Schnell renne ich die Treppe hinab. Pack mir die Zeitung und laufe weiter bis zum Unterstand hinter meinem Haus.
    Schließlich muss ich wie jeden Morgen Ricky noch begrüßen, dass ist Pflicht und ein tägliches Ritual.



    Ricky spitzt neugierig die Ohren und reckt den Kopf, als er mich von weitem sieht, kommt er auch gleich auf mich zu getrabt. „Na, Ricky!“ begrüß ich ihn freudig und streichel ihm gutmütig über den Kopf. Ich weiß, eigentlich sind Rehe nicht sonderlich zahm, allerdings hab ich das jung Tier vorletzten Winter aufgelesen irgendwelche Idioten hatten sich einen Spaß daraus gemacht das arme Tier zu misshandeln, vielleicht hätten sie zu erst daran denken sollen, dass das kleine Tier im Winter verletzt, eine ziemlich niedrige Lebenserwartung hat.
    Ich kann so was einfach nicht leiden.
    Ich kümmerte mich also um das Kitz und zog es auf. Nun will es nicht mehr weg. Allerdings finde ich das nicht sonderlich schlimm.
    Ich hab es lieb gewonnen und will es auch nicht wieder hergeben.
    Ein Gärtner ist auch ziemlich überflüssig, wenn man Ricky hat. Allerdings sollte man auch jeden Tag die Zeitung mit rein nehmen… denn die scheinen wohl doch besser zu schmecken, als das liebe Gras.



    „Nu muss ich aber wieder rein mein Schatz, ich muss mich noch umziehen, heute will ich nämlich wieder Arbeiten“ das Reh schaut mich mit großen Augen fragend an und legt den Kopf schief.
    Ich stupse ihm leicht auf die Nase. „Ja, da staunst du was. Jetzt muss ich aber los, pass gut aufs Haus auf.“ Mit diesen Worten gehe ich zurück ins Haus, werfe die Zeitung auf den Tisch und renne die Treppe hinauf.



    Dort reiße ich meinen Schrank auf und ziehe eine schwarze Hose kombiniert mit einer hellen Bluse heraus. Wie lange habe ich das Zeug schon nicht mehr an gehabt?
    Es dauert eine Weile bis ich fertig bin, da ich mich noch mit großen Problemen versuche in meine Hose zu zwängen. Vielleicht sollte ich wirklich mal ein paar Kilo abnehmen. Andererseits sind Diäten sowieso nichts für mich. Ich esse einfach viel zu gerne.
    Die Hupe von Martins kleinem Mini Cooper, drängt meine Diätpläne beiseite. Ich springe sofort auf und ziehe mir die Bluse über, die besser passt, als die Hose.
    Schnell mache ich mich auf den Weg nach unten, schlüpfe in meine Schuhe, packe mir den Hausschlüssel und renne hinaus.



    Martin schaut von seinem Lenkrad auf und lächelt mich an. Ich sehe das Glänzen in seinen Augen, was immer erscheint, wenn ihm etwas ganz besondere Freude bereitet. „Ich wusste das du kommen würdest“ ich schau ihn spitzbübisch an und lächle. „Wer’s glaubt. Du siehst eher so aus, als wäre ein Wunder geschehen.“
    Er schüttelt lächelnd den Kopf „Ach lass uns nicht streiten, ich bin einfach froh, dass du gekommen bist.“ Antwortet er und tritt aufs Gaspedal.



    Der kleine Mini ächzt ein wenig und rührt sich nicht vom Fleck allerdings setzt er sich nach einem weiteren Versuch doch ruckelnd in Bewegung.


    ENDE KAPITEL 2

  • Na, da hat sie sich doch entschloßen, sich wieder unter die Leute zu mischen. Braves Mädchen. Und mit dem Reh ist sie ja dann doch nicht so ganz alleine. So ein Rasenmäher ist ja auch praktisch hehe.
    Nun bin ich gespannt, ob sie sich in ihrem Alltag wieder gut zurechtfinden wird. Wünschen tue ich es ihr. Und sie sollte ruhig andere mit ihrem Problem belasten. Nicht jeden aber ein paar Leute, denen sie vielleicht noch vertraut.

    LG Rivendell