The prophecy or love can overcome everything




  • Nina stand mit einen Lächeln auf und was ich dann sah, ließ
    mich staunen.
    Sie machte eine Handbewegung und hatte auf einmal einen
    wunderschönen Zauberstab in der Hand, der aussah, als
    wäre er aus Elfenbein. Sie tippte sich dreimal die Spitze des
    Stabes an die Stelle, wo ihr Herz saß, und alles erstrahlte in
    einen gleißend hellen Licht.
    Dabei erklangen Töne in meinem Ohren, die einen sofort an
    Engelsgesang erinnerten.
    Nach und nach verschwand das helle Licht, der Gesang
    verstummte und Nina stand in einem wunderschönen Kleid
    vor mir. Draußen war es auf einmal hellichter Tag, dabei war
    gerade noch tiefste Nacht gewesen.
    Ich war so fasiniert von allem, dass ich gar nicht bemerkte,
    dass mich Ninas Zauberstab berührte.
    Eine wohlige Wärme umgab mich, sie berührte mich überall
    am Körper.
    Als ich dann an mir herunter sah, hatte ich nicht mehr den
    grünen Schlafanzug an, sondern ein strahlend weißes Kleid.
    Es schimmerte in dem Licht, das von mir ausging.
    „So seht Ihr schon viel besser aus“, sprach eine fremde
    Stimme zu mir, die eindeutig aus Nina kam.





    „Entschuldigt, dass ich mich noch nicht vorgestellt habe, ich
    bin Lady Antoninette. Ja, ich weiß, Ihr kennt mich unter dem
    Namen Nina, aber dieser Name dient nur zu meinen Schutz.
    Endlich, endlich sehe ich eine rosige Zukunft für uns
    Lichthexen. Jetzt, da wir unsere Thronfolgerin endlich wieder
    haben.“
    „Ähm, was bitte? Ich habe mich doch gerade verhört, oder?“
    Fragend sag ich Nina an.
    „Nein, Ihr habt euch nicht verhört. Ihr seid die Thronfolgerin
    der Lichthexen, eure Mutter war die letzte Königin der
    Lichthexen.“
    Ich setzte mich wieder auf den Stuhl, auf dem ich vor
    Kurzem schon gesessen hatte und atmete tief durch.






    Paul saß die ganze Zeit schweigend an seinem Platz, er
    sagte auch nichts, als Nina die Küche verließ.
    Sie kam kurz darauf mit Wolf wieder, der sich verwundert
    neben mich setzte. In seinem Blick lagen tausend Fragen,
    tausend Fragen, die ich selbst nicht beantworten konnte.
    „Würdest du uns bitte alleine lassen, Filu? Sagt, Eure
    Hoheit, darf Filu mit eurem Diener Folken sprechen?“
    „Ja, ja klar kann er das. Aber er wird nicht auf alle Fragen
    Antworten, wenn Ihr versteht“, sprach Wolf an Nina
    gewandt.
    „Das ist uns schon klar, Eure Hoheit. Auch euer Volk hat
    schwere Verluste eingesteckt, da ist es selbstverständlich,
    dass Ihr euer Volk nur schützen wollt.“
    So stand Paul auf und verschwand aus der Küche.






    „Ich sehe euch an, dass Ihr etliche Fragen habt, aber auch
    ich kann nicht alle beantworten.“
    „Mir reicht es schon, wenn mir mal einer sagen kann, was
    hier los ist!“, platzte es aus Wolf heraus.
    „Die Frage kann ich euch ohne Probleme beantworten.
    Lestat Marius de Valeska, Thronfolger des Volkes der
    Vampire, neben euch sitzt Felizitas Amalia Claris Katharina
    Morgen, Thronfolgerin des Volkes der Lichthexen.“
    „Was... was? Anna ist...?“ Wolf war sichtbar verwirrt.
    „Königlich, sie hat den gleichen Stand wie Ihr, eure Hoheit.
    Nie hätte sich das einer von unserem Volk erträumen
    lassen, dass einst die verbittertsten Feinde jemals etwas
    anderes als Hass füreinander empfinden könnten.“






    „Wusstest du, dass bis vor neunzehn Jahren noch Krieg
    zwischen unseren Völkern herschte?“ Ich sah Wolf an.
    „Ja, natürlich weiß ich das. Meine Mutter hat mich doch vor
    deinem Volk versteckt. Ich war gerade mal ein Jahr alt und
    wurde von zwei Vierjährigen beschützt.“
    „Ich sehe, da hatten unsere Völker wohl beide den gleichen
    Gedanken. Denn Männer eures Vaters hatten den Auftrag,
    unsere Prinzessin zu entführen. Wisst Ihr, was mit unserer
    Königin ist? Sie muss von euren Leuten entführt worden
    sein!“, fragte Nina.





    „Nein, ich weiß nichts von einer Königin, es kann natürlich
    sein, dass mein Vater sie gefangen hält. Ich werde ihn aber
    nicht fragen, keine tausend Pferde werden mich zurück zu
    meinen Volk bringen. Ich bleibe hier, wo der Mensch,
    beziehungsweise die Hexe lebt, die ich liebe. Sobald ich
    auch nur einen Fuß über die Grenze unseres Reiches setze,
    hat mich mein Vater schon mit dieser Lady Hellena
    vermählt. Ich bleibe hier.“ Wolf verschränkte die Arme vor
    seiner Brust.
    „Gibt es niemanden, den Ihr in euer Reich schicken könnt?“,
    bohrte Nina nach.
    „Nein, ich bin nur mit Van und Folken hier und ich werde
    bestimmt keinen der Beiden dahinschicken. Dann kann ich ja
    direkt selbst gehen, so Leid es mir tut, aber keiner von uns
    dreien wird wieder zurückgehen.“





    „Wir werden einen anderen Weg finden, um herauszufinden,
    ob meine Mutter wirklich von deinem Vater gefangen
    gehalten wird. Denn ich ertrage es keine Minute ohne dich.
    Und Nina, oder wie auch immer ich dich jetzt nennen soll,
    ich bestehe darauf, dass du nie wieder von Wolf verlangst,
    dass er das tut. Schließlich trage ich sein Kind in mir. Und
    dieses Kind braucht einen Vater.“
    Nina nickte, sie hatte verstanden.
    Ich legte meine Hand auf die von Wolf und sah ihn
    verträumt an.
    „Mir ist sowas von egal was du bist, die Hauptsache ist für
    mich, dass ich dich liebe.“




    Fortsetzung folgt



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  • Wieder juhu ...

    Ui, Anna ist also auch eine Hoheit ...
    Es passt irgendwie alles zusammen und Deine Erklärungen dazu sind sehr verblüffend und logisch. Du hast mal wieder Dein tolles Schreibertalent gezeigt.

    Hmm. Ob das mit den beiden gut geht? Klar, es wäre der Anfang vom Ende des Krieges, aber bis dahin wird es noch ein schwieriger Weg ...

    Super Fortsetzung!

    Drück Dich
    Manja

  • Wunderschöne Fortsetzung!Paul und Nina sind mir jetzt sehr symphathisch geworden.Ob Anna wohl ihre Eltern wiederfindet und sie noch am Leben sind?

  • Tolle Fortsetzung Pin, deine Bilder sind große Klasse.

    Jetzt sitzen sich zwei gegenüber die eigentlich verfeindet sein sollten.
    Doch zum glück hatten beide Eltern damals die gleiche Idde ihre Kinder zu schützen und so sind sie beide momentan in Sicherheit und haben auch das Glück die große Liebe gefunden zu haben.

    Auch wenn das mit Sicherheit nicht die von Wolfs Eltern so akzeptiert werden wird.

    Kann es sein das die Eltern von Anna bei den Vampiren gefangen gehalten werden, nur wer soll das auflösen??

    Gespannt bin was als nächstes kommt

  • Ich finde deine Geschichte wirklich super :)
    Sehr kreative Story, bin gespannt wies weitergeht!
    - Aber, nimms mir bitte nicht übel. Ich finde, deine Schreibweise ist ein wenig anstrengend zu lesen. Und die Art wie deine Charaktere reden ist etwas unrealistisch...
    Nur, wie gesagt, nicht böse gemeint und trotzdem tolle Story ^^

  • Manja: Ich weiß gar nicht was ich sagen soll! So überwältigt bin ich von deinen Kommi.
    Deshalb ein GROßES Danke für deinen Kommi!


    @IceQueen: Ich wuste es doch das du Paul und Nina jetzt mehr mögen würdest als vorher! Wir werden es merken ob Anna jemals ihre Leiblichen Eltern finden wird.
    Danke für deinen Kommi!


    @Maddy15: Kurz wie immer aber trotzdem Danke für deinen Kommi!


    gotti1836: Müssen die Kinder den auch den hass ihrer Vorväter innehaben? Eigentlich nicht und meist denkt man doch sowiso anders von einer Person oder einen Volk wenn man sie oder das Volk besser kennen lernt. Denn meist ist dieser Hass nur wegen eines kleinen Streits enstanden. Im Mittelalter war meist eine kleine unstimmigkeit der Grund für einen Krieg.
    Klar wir Wolfs Vater nicht begeistert darüber sein, aber bei Wolfs Mutter bin ich mir da noch nicht ganz sicher wie sie reagieren wird.
    Vielleicht leben Annas Eltern wirklich noch, wir werden es noch erfahren, irgend wann.
    Danke für deinen Kommi!


    Avalona: Oh mal ein neuer Leser! Dann erst mal ein Danke für deinen Kommi!
    Du meinst mit der Art wie meine Charaktere reden, Folken, Van und so nicht war? Wenn ja musst du eins bedenken sie Reden mit einen der nen Höheren stand hat als sie.
    Ich glaube kaum das in irgend einen Königshaus das Personal den König oder die Königin mit "Ey Jo alter" anspricht. Da herscht eben immer noch nen ganz anderer umgangston untereinander.
    Die art und weiße wie Anna und Wolf unterinander reden ist ja ganz normal. Also die Fs mag zwar in der Heutigen Zeit spielen aber Das Volk der Vampire und Lichthexen lebt noch, sagen wir mal vergangenheit, will dazu aber noch nicht mehr verraten.
    Hoffe das war dir als erklärung genug. Wenn sich deine Kritik an etwas andere orientiert dann sag es mir einfach, denn ich bin für jede Kritik offen!


    @All: Kapitel 8 folgt in Kürze!



    MFG Sem

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  • Kapitel 8




    „Na, hab ich dir zu viel versprochen?“ ich sah Anna von der
    Seite an.
    Seit Tagen versuchte ich jetzt schon Anna dazu zu
    überreden mit mir auf diese Lichtung zu gehen. Ich war sehr
    oft hier, vorallem nach dem ich von Anna weggelaufen war.
    Dabei hatte ich mir immer vorgestellt, wie schön es doch
    sein würde mit Anna zusammen auf der Lichtung zu liegen
    und die Sterne zu beobachten.
    „Es ist so schön. So viele Sterne habe ich noch nie in
    meinem Leben gesehen. Wie hast du diesen Ort eigentlich
    gefunden?“
    „In jener Nacht bin ich ziellos durch die Gegend gelaufen
    und irgendwann bin ich hier gelandet. Ich habe lange hier
    gelegen und über mein Handeln nachgedacht.“ ich
    verstummte. Es fiel mir zu schwer darüber zu reden.
    „Ist doch jetzt egal, wir haben uns wieder, also lass die
    Vergangenheit vergangen bleiben.“





    Plötzlich sprang Anna auf und sah sich panisch auf der
    Lichtung um.
    „Hey, was ist los?“ fragte ich.
    „Ich weiß nicht, aber ich habe das Gefühl, als wären wir
    nicht alleine hier.“
    „Also ich merke nichts und spüre auch keine Anwesenheit
    von einen Mensch oder sonst was. Oder hast du plötzlich
    Angst vor mir?“ neckte ich Anna.
    Wenn Blicke töten könnten, wäre ich das jetzt, so giftig sah
    sie mich an und sagte: „Ich vor dir Angst? Du machst echt
    miserable Witze.“





    „Na wenn du ja keine Angst vor mir hast, kann ich ja das
    hier mit dir machen.“ sagte ich, bevor ich sie küsste.
    „Da habe ich nichts dagegen.“
    „Und dagegen?“ Ich fing an sie leidenschaftlich zu küssen,
    neugierig erkundeten meine Hände jeden Zentimeter ihres
    Körpers. Sachte ließ ich sie auf die Wiese gleiten und
    beugte mich dann über sie. Ihr Blick verriet, das sie das
    Gleiche fühlte wie ich. Als sich dann unser Lippen doch
    voneinander lösten, entwich ihr ein leises Stöhnen. Ich
    schob ihr T-shirt vorsichtig hoch und übersäte ihren
    Oberkörper mit Küssen.
    „B..i..t..t..e, n..i..c..h..t..“ japste Anna
    „nicht... n..i...ch...t ...hier.“
    Ich ignorierte ihre Einwände und machte einfach weiter. Erst
    als sie versuchte mich wegzudrücken sah ich zu ihr auf. Ihre
    Wangen waren errötet und in ihren Augen lag Scham.
    „Bitte Wolf, nicht hier!“ sagte Anna mit fester Stimme.
    „Wieso nicht? Was ist schon dabei?“
    „Mir ist das peinlich denn es könnte wer vorbei kommen...“
    „Ja prima, wenn ein Mensch vorbei kommt, muss ich nicht
    lange nach einem suchen.“ unterbrach ich Anna.
    „Idi....Hast du das auch gehört?“ Angst lag ihn ihrer Stimme.
    Mit zitternden Fingern zog sie ihr T-Shirt zurecht.





    „Was soll ich gehört haben? Wenn dein Herz nicht so laut
    schlagen würde, würde ich auch etwas anderes hören, aber
    so.“
    „Da, schon wieder. Da schleicht wer durch den Wald.“
    flüsterte Anna jetzt.
    Ich stand auf und half ihr auf die Beine. Sie klammerte sich
    sofort an mich. Ich spürte wie sie zitterte. Suchend sah ich
    in den dunklen Wald, aber mir viel nichts Besonderes auf.
    Auf einmal kam tatsächlich Etwas auf uns zu, es schimmerte
    leicht im Mondlicht.
    Anna versteckte sich hinter mir und vergrub ihr Gesicht in
    meinem Rücken.
    „Wer immer du bist, gib dich zu erkennen.“ rief ich dem
    Schatten entgegen.
    „Lestat? Bist du es?“ drang eine weibliche Stimme aus dem
    Wald.
    „Kommt drauf an, wer von mir was will.“
    Und dann trat der Schatten auf die Lichtung, ich traute
    meinen Augen nicht, das konnte nicht wahr sein.
    „LESTAT“ rief sie während sie auf uns zu rannte und mir
    sofort um den Hals fiel.
    „Sissi, was machst du den hier?“ fragte ich meine jüngere
    Schwester.
    „Endlich, endlich habe ich dich gefunden.“ Erleichterung lag
    in ihrer Stimme






    „Was machst du hier? Du wolltest doch nie etwas von den
    Menschen wissen.“
    „Ich weiß, aber mir sind die Menschen lieber als das, was
    Vater mit mir vor hatte.“
    Sissi hatte es noch nie mit unseren Vater, sie tat alles
    damit er sich aufregte. Wie oft durfte sie sich deshalb
    Predigen von Mutter anhören.
    „Was hatte er denn mir dir vor?“
    „Da fragst du noch? Das gleiche wie mit dir, nur das du
    besser abgeschnitten hättest als ich. Vater wollte doch echt
    das ich diesen Graf Montau heirate. Kannst du dir das
    vorstellen? Ich sollte einen Mann heiraten der schon mal
    verheiratet war und das Schlimmste ist, das der liebe Graf
    an die fünfhundert Jahre älter ist.“ zeterte Sissi.






    „Graf Montau also. Das war abzusehen. Graf Montau und
    Vater sind seid Jahren befreundet. Montau hat schon oft
    wichtige Angelegenheiten für Vater geregelt, er wollte sich
    damit wohl erkenntlich zeigen. Du hast dem Graf wohl den
    Kopf verdreht.“
    „Gut möglich, so wie der mich immer angeguckt hat, der hat
    mich regelrecht mit seinen Blicken ausgezogen. Ich habe
    Vater gesagt, das ich den Graf nicht leiden kann, aber ihm
    war es egal. Mutter meinte nur, das Vater mich loswerden
    will.“
    „Wie geht es Mutter?“ fragte ich Sissi.
    Vier Jahre war es jetzt schon her, das ich das letzte Mal
    meine Mutter gesehen habe.
    „Sie hat es schwer mitgenommen; als du vor vier Jahren
    abgehauen bist. Sie hat jeden Tag geweint. Mutter war es
    auch; die mir bei der Flucht half, sie gab mir diese Kleidung;
    damit ich unter dem Volk nicht auffalle. Seid zwei Jahren
    suche ich dich jetzt schon und endlich habe ich dich
    gefunden.“





    „Und wo willst du jetzt hin, nachdem du mich gefunden
    hast?“
    Verwirrt sah mich Sissi an und sagte: „Ich dachte ich könnte
    zu dir, oder so.“
    „Wenn es dir schon aufgefallen ist bin ich nicht mehr
    alleine.“
    Ich zog Anna neben mich. Sissi sah von mir zu Anna,
    außerstande etwas zu sagen.
    „Sissi, darf ich dir Anna vorstellen. Anna, das ist Sissi meine
    jüngere Schwester.“ machte ich die Beiden miteinander
    bekannt.
    „Sie ist kein Mensch, aber was ist sie dann?“ sprach Sissi
    ihren Gedanken aus.
    „Lichthexe.“ war Annas knappe Antwort.



    Geht noch weiter



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  • „Aber sind die nicht ausgestorben?“
    „Wohl kaum, sonst wäre ich ja wohl keine!“ Ärgernis lag in
    Annas Stimme.
    „Wenn ich fragen darf, Lestat, was ist sie für dich? Ein
    Spielzeug? Oder was gegen deine Langeweile?“
    „Nichts dergleichen. Sie ist die Frau, die ich liebe und die
    mein Kind in sich trägt.“ schrie ich Sissi fast an.
    Anna grinste vor sich hin, Sissis Blick war einfach nur zum
    Grinsen.
    „Dein Kind? Hab ich mich da nicht verhört?“
    „Nein, hast du nicht, ich trage das Kind von Lestat in mir.“






    „Ist ja lustig, da sehe ich meinen Bruder nach vier Jahren
    wieder und der ist schon dabei eine Familie zu gründen. Das
    ist..... wundervoll. Ich werde Tante. Ob wohl ich dich gerade
    erst kennen gelernt habe, Anna, bist du mir sehr
    sympathisch. Wie lange seit ihr denn schon zusammen?
    Etwa schon vier Jahre?“ fragend sah Sissi uns an.
    „Nein, wir sind jetzt zwei Wochen zusammen.“
    „Und dann weißt du jetzt schon, das du schwanger bist? Der
    wievielte Tag ist es den?“
    „Ich bin in der siebten Woche.“ antwortete Anna.
    „Vielleicht sollte ich dir das mal erklären. Ich habe Anna vor
    ungefähr acht Wochen kennen gelernt. Vor sieben Wochen
    sind bei uns die Sicherungen durchgebrannt und weil ich
    kalte Füße bekommen hatte, bin ich danach weggelaufen.
    Und vor zwei Wochen haben wir uns wieder gefunden, seit
    diesem Tag sind wir zusammen.“






    „Du und kalte Füße? So was gibt es auch bei dir?
    Erstaunlich. Und dann auch noch eine der Lichthexen. Du

    weißt, wenn Vater davon erfährt wird er sie umbringen
    lassen.“
    „Von mir erfährt er es nicht und Folken und Van sind mir
    ergeben, nicht meinem Vater, sie halten genauso dicht wie
    ich es tue. Und du wirst es auch tun sonst werde ich dich
    vernichten, Schwester hin oder her.“
    „Von mir hast du nichts zu befürchten, wenn ich zurück
    gehe, dann nur zur Beisetzung von Vater mehr nicht. Du
    erwähntest gerade Folken, ist er etwa bei dir?“ Neugier lag
    in ihrer Stimme.
    „Wo soll er denn sonst sein? Folken hat deine Anwesenheit
    bemerkt, aber er wusste nicht, das du es bist. Er wusste
    nur, das es einer von uns war.“
    „Wer sollte mich auch sonst entdecken? Selbst mein Bruder,
    der Thronfolger, merkt nicht, das ich in seiner Nähe bin,
    aber Folken merkt es, das war eigentlich sowas von klar.“
    Sissi fing an zu schmunzeln, sie wusste ja, was Folken für
    sie empfand.





    „Er hat deine Anwesenheit aber nur sehr Kurz gespürt.“
    „Klar, das waren die Momente in denen ich nach dir gesucht
    habe. Hätte ich doch nur nach Folken gesucht, dann hätte
    ich dich schon eher gefunden.“ Sie stampfte mit dem Fuß
    auf.
    „Sollen wir nicht langsam mal nach Hause? Zu mir oder zu
    dir?“
    „Folken und Van müssen bei dir ja schon auf dem Sofa
    schlafen und ich habe ja noch ein zweites Schlafzimmer, das
    ich gerne Sissi zu Verfügung stelle.“ antwortete Anna.
    „Aber das muss nicht sein ich kann auch...“
    „Sissi, mich stört es nicht noch einen Vampir mehr in
    meinem Haus zu haben, ich habe keine Angst vor euch und
    abgesehen davon brauchst du dringen ein Bad und eine
    Mütze voll Schlaf.“ unterbrach Anna Sissi.
    Ich legte Anna meinen Arm um ihre Hüfte und ging lächelnd
    neben ihr her.






    Als wir bei Anna ankamen, stürmte sie sofort nach oben und
    rief noch runter: „Zieh mich nur um, komm gleich wieder.“
    Ich bugsierte Sissi derweil in das Esszimmer, sie setzte sich
    auf den Stuhl, den ich ihr anbot, sah sich in dem Zimmer um
    und als ich mich dann auf den Stuhl gegenüber von ihr
    setzte musterte sie mich mit schief gelegten Kopf
    „Kann es sein, das du irgendwas vor mir verheimlichst?“





    Genau passend kam Anna ins Zimmer.
    „Lestat, ich habe dich was gefragt!“ bohrte Sissi nach.
    Aber meine Aufmerksamkeit galt Anna, sie hatte ihren
    Schlafanzug angezogen und irgendwie machte mich dieser
    Anblick an.
    „Wenn einer was zu essen will, der Kühlschrank ist voll. Ich
    würde euch ja was machen, aber ich bin doch recht müde
    und ich muss morgen ja mal wieder zu Uni.“
    „Schlaf gut Anna.“ kam es tonlos von Sissi, während mich
    ihre Blicke durchbohrten.
    „Gib mir noch fünf Minuten, dann bin ich bei dir und dann
    machen wir da weiter, wo wir vorhin aufgehört haben. Wenn
    ich schon raus muss, dann soll es sich lohnen und Van weiß
    schon Beschied.“
    Ich zwinkerte Anna zu und sie fing an zu lachen.





    Kaum das ich die Schlafzimmertür von Anna zugehen hörte,
    stand ich auf und wollte ihr folgen, aber Sissi hielt mich auf.
    „Du verheimlichst mir was, das stimmt doch oder?“
    „Du lässt wohl echt nicht locker. Ja, ich verheimliche dir
    was.“ giftete ich Sissi an.
    „Was? Sag es mir, ich merke doch, das es dich bedrückt!“
    „Nein, ich sage es dir nicht. Ende aus. Versuche erst gar
    nicht, etwas aus mir raus zu bekommen. So, und wenn du

    mich entschuldigst - ich habe noch was nachzuholen.“
    knallte ich ihr die Wörter nur so an den Kopf.
    Wütend stapfte ich die Treppen hoch.



    Fortsetzung folgt



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  • Erste:D
    Ein schön langes Kapitel, Gegensatz zu meinen Kommentare!
    Also, es war wie immer toll und diesmal auch Recht spannend.
    Es freut mich das du immer so schnell weiter schreibst man kommt gut hinterher und man muss sich auch nie langweilen.


    MFG Maddy15





    Kleine Knuddelgrüße an Jana :knuddel: [SIZE=5]


    NAVY CIS/CSI MIAMI!!!! :applaus
    [/SIZE]


  • Hehe nein, so meint ich das nicht :) Das find ich hast du sehr gut umgesetzt.
    Ich meinte eher wie sie die Sätze selbst formulieren.. die Art, wie sie die Sätze zusammenbauen.. ach, es ist schwer zu erklären.
    Aber so schlimm fand ich das jetzt ohnehin nicht, bin ja sonst so wie so sehr begeistert und gespannt wie es weitergeht *auf Kapitel 9 freu*


    Kapitel 8 hat mir übrigens sehr gut gefallen, toll geschrieben und die Bilder sind auch sehr schön

  • Ich melde mich dann auch in diesem Thread mal zu Wort, denn auch diese Geschichte schaut wirklich sehr interessant aus.

    Erstens, ich liebe Blutsaugergeschichten, schreibe ja selbst welche, doch meine sind eher weniger dafür gedacht in Simsform dargestellt zu werden. Dafür haben sie einen zu erotischen Hintergrund. Genial finde ich, das Du (so ist es auch in meiner Geschichte), von dem klassischen Vampirklischee etwas wegkommst, ihn also nicht nur rein mit "Dracula" identifizierst.

    So find ich die Erklärung, warum er ein Daywalker ist und feste Nahrung zu sich nehmen kann, einfach genial. Auch das er über telepathische Fähigkeiten verfügt, dies kann meine Vampiressa ebenfalls, finde ich echt gut.

    Die Geschichte liest sich jedenfalls recht flüssig und die Bilder sind einfach Spitze gemacht.

    Einziger komischer Punkt in der Geschichte: Dort wo sie erschrickt, als er Nackt zum Frühstückstisch kommt und dabei errötet. Dabei fragte ich mich, wie in aller Welt wurde er denn nackt? Ich folgere daraus, das Anna ihn ausgezogen haben muss, bevor sie ihn ins Bett gelegen hat. Naja und dann sein 1. Opfer die lüsterne Blondine, die sogleich ihr Kleid fallen lässt. In meiner Geschichte würde ich das so deuten, das er sich ihrer geistig bemächtigt hat, sie in seinen Bann geriet. Er also quasi ihr den Befehl gab sich auszuziehen.

    Auf jedenfall freue ich mich auf die Fortsetzung :)

    In diesem Sinne...

  • huhu...


    so bin dann auch mal durch *gg*
    die story ist echt gut... bilder passen auch super...
    ich bin echt froh das sich das bei deiner story nicht so ewig in die länge zieht...
    hexe und vapir, auch mal eine nette mischung...
    bin echt auf den nächsten teil gespannt..
    lg
    Lilith

  • @Maddy15: Danke für deinen Kommi! Naja diesmal dauert es nur wieder etwas länger! Das hatte aber seine Gründe!

    Avalona: Danke für deinen Kommi! Ja jetzt weiß ich auf was du angespielt hast und wie du merken wirst habe ich das geändert! Und aus deiner Reaktsion aus dem Gelben Forum weiß ich ja schon das es dir so besser gefällt.


    Nana: Danke für deinen Kommi! Freue mich immer über neue Kommischreiber. Und finde es toll das du meine Fs gut findest. Danke!


    Ysabella: Danke für deinen Wahnsins Langen Kommi!
    Es freut mich so das dir meiner Idee gefällt!
    Da schreibst du mir so viel und ich weiß einfach gar nicht was ich dazu schreiben soll so sehr haut mich dein Kommi aus den Socken!
    Ein ganz großes Danke an dich! DANKE!


    LadyLilith: Danke auch für deinen Kommi! Ja Hexen und Vampire ist mal was anderes, deshalb habe ich das ja auch gemacht.


    @All: So heute ist es soweit! Endlich bin ich fertig geworden!
    Die Überarbeitung der bisherigen Kapitel ist war auch besonders am Anfang nötig! Deshalb hoffe ich das sie euch jetzt noch viel besser gefällt als vorher.
    Nun aber genug mit geplänkel zieht euch lieber die Überarbeitet Kapitel rein.
    Kapitel 09 wird noch etwas dauern, aber ich hoffe das euch die Überarbeitung vertrößten kann!



    MFG Sem



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  • Kapitel 9






    Wieso war Lestat auf ein mal so abweisend zu mir? Früher
    hatten wir keine Geheimnisse voreinander, wieso dann
    jetzt?
    Immer mehr Tränen liefen meine Wangen hinab.
    Ich stehe hier komplett alleine, in einem Haus das ich nicht
    kenne und mit einen Bruder der mir was verheimlicht. War
    es das, was ich die zwei Jahre gesucht habe? Eigentlich
    nicht, aber dabei war es doch voraus zu sehen das Lestat
    sich geändert hatte, er lebte schließlich unter Menschen.
    Ich wischte die Tränen von meinen Wangen und
    unterdrückte die restlichen die sich ihren Weg an die
    Oberfläche bahnen wollten.
    Sissi du stehst hier wie ein Idiot und dein Bruder vergnügt
    sich derweil.
    Nein Lestat so nicht, nicht mit mir, du sagst mir jetzt was
    du mir verheimlichst egal ob ich dich bei was störe oder
    nicht.






    Zielstrebig ging ich nach oben und öffnete die Tür aus der
    ich die einzigsten Geräusche vernahm.
    Mir war es so was von egal das Lestat nichts mehr anhatte.
    Erschrecken lag in seinen Augen, die schnell von Hass
    verzerrt wurden.
    „SISSI! Was soll das?“ schrie er mich an.
    Anna sah mich schüchtern an, setzte sich aber dann so vor
    Lestat das ihm das ganze nicht mehr so peinlich sein
    musste, da sie so das verdeckte was er davor noch mit der
    Hand vor mit verbarg.
    „DU SAGST MIR JETZT WAS DU MIR VERHEIMLICHSTE UND
    ZWAR SOFORT:“ schrie auch ich ihn an.
    „DU ERTEILST MIR BESTIMMT KEINE BEFEHLE.“
    „Geht es nicht noch lauter? Mir platzen gleich die Ohren.“
    ertönte es von Anna.
    „Wir hatten doch früher auch keine Geheimnisse
    voreinander, wieso dann jetzt?“ fragte ich ihn mit heiserer
    Stimme. Ich musste schwer schlucken, aber der Kloß blieb
    an der Stelle wo er saß.
    „Weil es besser für dich ist wenn du das nicht weißt.“
    „Du kannst es ihr nicht verheimlichen, denk am Folken und
    Van. Sie haben sich genauso wie du verändert und auch
    Sissi wird das bevorstehen. Als sag es ihr.“ redete Anna auf
    ihn ein.
    Er sah mich an, sein Blick so warmherzig wie früher.
    „Okay. Du hast gewonnen, ich werde die das zeigen was du
    wissen willst.“
    „Zeigen? Reicht es nicht...“
    „Nein, so weiß sie was auf sie zu kommen wird und du wirst
    auch mitkommen. Du musst endlich sehen was du da für ein
    Wesen liebst.“ unterbrach er Anna.







    Und an mich gewannt fuhr er fort: „Würdest du unten auf
    uns warten? Bitte.“
    Ich nickte und verließ das Zimmer.
    Wie er wollte wartet ich unten auf die Beiden.
    Es dauerte an die zehn Minuten bis Lestat mit Anna runter
    kam.
    „Das ist deine letzte Chance hier zu bleiben. Sobald wir das
    Haus verlassen akzeptiere ich keinen Rückzieher.“ sprach
    mich Lestat an.
    „Keine Sorge ich werde nicht kneifen egal was da jetzt auf
    mich zu kommen mag, ich bin die Tochter des Königs. Ich
    habe noch nie vor irgend was gekniffen.“
    „Wie du meinst. Aber sage nicht ich habe dich nicht
    gewarnt.“
    „Wieso machst du dir so Sorgen darum wie ich handle? Du
    fragst Anna ja auch nicht ob sie es wirklich will.“ fuhr ich
    Lestat an.
    „Weil sie es ja schon weiß. Aber auch bei ihr mache ich mir
    Gedanken ob sie mich danach noch will.“
    „Mach die keine Sorgen deswegen, ich werde immer zu dir
    stehen egal was noch passieren sollte.“ redete Anna ihn gut
    bei.






    Lange lief ich hinter den zwei Händchen haltenden her.
    Würde ich auch jemals so ein liebe erfahren wie Lestat sie
    von Anna bekam? Jahrelang hoffte ich jetzt schon das ich
    auch eines Tages so eine Liebe erfahren würde.
    „Ich frage dich jetzt das letzte mal, willst du wirklich?“ riss
    mich Lestat aus meinen Gedanken.
    „Ja ich will es wissen, egal was auf mich zu kommt.“
    Er nickte bestätigend und lief dann vor Anna und mir her.
    Anna berührte meine Hand, ihre Hand war schweißnass, vor
    Aufregung oder vor Angst weil sie wusste was jetzt
    passieren würde?
    Nach weiteren Minuten Fußmarsch erreichten wir die
    Lichtung auf der ich vor Stunden Lestat gefunden hatte.
    Auf der Lichtung warteten schon Folken und Van auf Lestat.
    Aber wieso war ein Mensch bei ihnen? Lestat ging zu Van
    und sprach mit ihm, was er sagte konnte ich leider nicht
    verstehen aber Van bestätigte es mit einen Nicken.






    Dann glitten Van und Folken an unsere Seite, als wollten sie
    uns vor irgend was beschützen.
    Lestat dagegen wandte sich dem jungen Mann zu, er
    lächelte ihn an und sagte: „Wenn du dich nicht wehrst ist es
    ganz schnell vorbei, wenn du dich aber doch wehrst habe
    ich wesentlich mehr Spaß daran.“
    Der Mann sah ihn verwirrt an, er wusste wie ich nicht was
    kommen würde.
    Dann ging alles recht schnell, Lestat riss den Kopf des Mann
    zu Seite und biss in seinen Hals. Der Geruch von Blut stieg
    mir in die Nase und ich konnte deutlich hören wie Lestat das
    Blut aus dem Mann raus saugte.
    Panisch sah der Mann zu uns, als wollte er sagen: „Warum
    helft ihr mir nicht?“
    Ich sah weg, ich konnte das nicht mit ansehen. Am liebsten
    hätte ich los geheult und wäre weggelaufen aber Folken
    strich mir beruhigend über den Rücken.

    Als wieder Totenstille auf der Lichtung herrschte sah ich
    wieder hin.
    Van und Folken beugten sich über die Leiche, packten sie
    und brachten sie in den Wald.
    Lestat hockte im Gras und wischte sich das restliche Blut
    von den Lippen.






    Als er aufstand sah uns zwar Lestat an aber anderseits war
    es nicht Lestat, als wäre er von einer fremden Macht
    übermannt worden.
    Anna machte einen Schritt auf ihn zu bevor ich sie an der
    Hand fest hielt.
    „Bist du lebensmüde? Das ist nicht Lestat, der da vor uns
    steht.“ ermahnte ich Anna.
    Aber sie sah mich mit ihren freundlichen Augen an und
    sagte: „Ich weiß, aber mir wird er nichts tun. Hab keine
    Angst um mich liebe Sissi. Das ist mein Wolf wie ich ihn
    liebe und genau jetzt passt der Name Wolf hervorragend zu
    ihm.“
    Ich lies ihre Hand los. Ohne zu zögern ging sie zu ihm und
    berührte ihn an der Wange.
    Kaum das sie ihn berührte verschwand das was von Lestat
    Besitz ergriffen hatte.
    „Ich hab doch gesagt dass ich dich trotz allem lieben
    werde.“
    Er berührte sie an der Schulter und sah sie voller Liebe an.
    Wie konnte sie sich in der Nähe diese Monsters aufhalten?






    Ich wollte weg, weg von diesem Monster, aber ich stand da
    wie angewurzelt, nicht fähig einen Schritt zu gehen.
    Selbst als Lestat auf mich zu kam konnte ich mich nicht
    rühren.
    Starr vor Angst war ich.
    „Sissi? Ist alles...“ er wollte mich berühren aber ich wehrte
    ihn ab.
    „Lass mich, du... du Monster.“ das letzte Wort spuckte ich
    förmlich aus
    Niedergeschlagen sah mich Lestat an, als hätte er gewusst
    das ich so reagiere.
    „Sieh mich nicht so an, du bist abstoßend. Die Geburt der
    Hölle.“
    Plötzlich fing er schallend an zu lachen: „Geburt der Hölle?
    Sissi das bist du genauso wie ich, auch wenn wir uns noch
    unterscheiden.“






    „NEIN!“ schrie ich „Ich bin nicht wie du, ich bin kein
    Monster.“
    „Sissi du kannst nichts dran ändern, ein paar Wochen und du
    bist genauso wie ich. Dann bist du genauso ein Blut
    saugendes Monster wie ich.“
    Ich hielt mir die Ohren zu ich wollte das einfach nicht hören.
    Das war alles doch nur ein Scherz. Lestat wollte mich doch
    nur ärgern, weil ich ihn vorhin gestört hatte.
    Seine Hände berührten meine und zogen sie von meinen
    Ohren Weg.
    „So leid es mir tut es war kein Scherz, das ist die Wahrheit
    und auch deine Zukunft.“ er flüsterte fast.
    „Raus! Verschwinde aus meinen Gedanken. Lass mich in
    ruhe und fass mich nicht mehr an!“ schrie ich ihn wieder an.



    Geht noch weiter



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  • „Sissi, bitte..“
    „LASS MICH IN RUHE!“ schrie ich Lestat weiter an.
    Ich drehte mich auf dem Absatz um und kehrte ihm den
    Rücken zu.
    „SISSI.....BITTE KOMM ZURÜCK!“ rief mir Lestat hinterher.
    „Lass sie, sie muss es erst verkraften sie wird wieder
    kommen, aber lass sie jetzt in Ruhe.“ hörte ich Anna auf
    Lestat einreden.
    „Aber ich...“
    „Lass es gut sein Wolf.“





    Schnelle trugen mich meine Beine von der Lichtung fort und
    schon bald verstummten die Stimmen von Anna und Lestat.
    Immer wieder spielten sich die Bilder, von dem was vorhin
    passiert war, wie ein Film vor meinem inneren Auge ab.
    Ich stolperte durch die Straßen dieser Stadt, Hauptsache
    weg von Lestat mehr wollte ich nicht. Selbst die blöden
    Blicke der Menschen interessierten mich nicht, sie
    verstanden eben nichts von meinem Kummer. Kummer den
    selbst ich nicht so genau verstand, wieso ekelte mich
    unsere Natur an?







    Seit Stunden beobachtet ich jetzt schon wie die Fische
    vergnügt durch den Teich schwammen. Es wirkte so
    beruhigend auf mich.
    Wärmende Sonnenstrahlen fielen auf meine Schultern und
    wärmten mich, es war so schön in der Menschen Welt. Bei
    uns schien nie die Sonne, der Himmel war meist immer mit
    Wolken verhangen als wollte uns jemand vor der Sonne
    schützen.
    Die Reue die ich empfunden hatte als ich unser Land verließ
    war mittlerweile erloschen, nichts in der Welt würde mich
    dazu bringen dieses Welt des Lichtes zu verlassen.
    „SISSI.... Endlich habe ich dich gefunden.“ drang die Stimme
    von Anna zu mir.






    Sie lief auf mich zu und lies sich schwer Atmend auf die
    Bank fallen.
    „..... Es ist ... so ….. schön das …. ich …. dich end ... lich
    gefunden habe.“ sprach sie außer Puste.
    „Du hast mich gesucht?“
    „Ja klar habe ich das.“
    „Aber wieso?“ fragte ich sie.
    „Wieso? Sissi denk doch mal an Wolf, der macht sich
    tierische Sorgen um dich.“
    „Wolf?“ ich sah sie verwundert an, wieso nannte sie ihn
    Wolf?
    „Ja Wolf, unter den Menschen lebt er als Wolf de Valeska,
    da ihm Lestat zu auffällig ist.“
    „Er … er …. macht sich Sorgen um mich? Aber wieso? Ich
    habe ihn aufs übelste beleidigt.“






    „Du bist seine einzigste Schwester und er liebt dich über
    alles. Er will dich deshalb nicht verlieren.“
    „Ich weiß, ich habe über reagiert das ist mir jetzt auch klar
    geworden.“ sagte ich demütig.
    „Es war doch abzusehen dass du so reagieren würdest, so
    ganz ohne Vorwarnung was jetzt passieren würde. Sein
    Handeln war nicht verantwortungsbewusst, aber sein
    Handeln wurde von Zorn gelenkt.“
    „Hat es ihn so erzürnt dass ich euch gestört habe?“
    Sie fing an zu lachen: „Na wie würdest du denn reagieren
    wenn man das bei dir machen würde?“
    „Es tut mir leid. Ich bin es eben nicht gewöhnt das Lestat
    etwas vor mir verheimlicht. Du musst verstehen wir hatten
    früher keine Geheimnisse voreinander.“






    „Sissi es wäre besser du würdest dich bei Wolf
    entschuldigen, bei mir brauchst du das nicht. Ich weiß wie
    du dir vorkommst.“
    „Ich soll mich bei ….? Nein das kann ich nicht, ich habe
    Angst.“
    „Du brauchst keine Angst zu haben. Wolf wird dir nichts tun.
    Er wird sich höchstens freuen dich wieder in die Arme
    nehmen zu dürfen.“ versuchte Anna mich mit ihren Worten
    zu beruhigen.
    „Das mag sein, aber ich habe Angst vor dem was er ist.“
    „SISSI! Jetzt reicht es aber, er ist genauso wie du. Ihr
    unterscheidet euch doch nur noch im Moment.“ tadelte mich
    Anna.
    „Ich will aber nicht so werden wie er ist. Ich will keine
    Menschen....“ ich brach ab. Ich brachte es einfach nicht
    fertig das Wort Töten über meine Lippen zu bringen.






    „Weißt du Wolf hat sich das auch nicht ausgesucht, es ist
    das Ergebnis unserer Liebe.“
    Ich sah sie verblüfft an, was hatte ihre Liebe mit der
    Veränderung unserer Rasse zu tun?
    „Genau bin ich da auch nicht schlau raus geworden, aber es
    soll etwas mit einer Prophezeiung eures Volkes zu tun
    haben.“ fuhr Anna fort.
    „Prophezeiung? Aber die ist doch schon vor Jahrhunderten
    erfüllt worden. Und es gibt keine weitere außer dieser
    einen.“
    „So weit ich es verstanden habe gibt es noch eine zweite
    Zeile in der Prophezeiung, die sich damit befasst was
    gerade passiert.“






    „Ich kenne aber nur eine Zeile, die in der von der
    Vereinigung der zwei Königreiche die Rede ist. Das ist die
    Prophezeiung wie ich sie kenne, aber vielleicht gibt es ja
    wirklich eine zweite Zeile die das ganze prophezeit, nur
    kenne ich sie nicht.“ sprach ich meine Verwunderung aus.
    „Dann würde ich mal sagen dass wir zu Wolf gehen und wir
    ihn auffordern uns das mit der Prophezeiung zu erklären,
    denn auch ich kenne nur schemenhaft ihre Bedeutung.“
    „Aber ….“
    „Er wird dir nichts tun und wenn doch drohe ich ihm das ich
    nie wieder mit ihm schlafen werde, bis unser Kind auf der
    Welt ist.“
    Ich fing an grölend zu lachen und Anna lachte mit mir. Anna
    war einfach eine Person die man lieb haben musste.
    „Das ist ein Argument dem er bestimmt nichts entgegen zu
    bringen hat.“ sagte ich unter lachen.
    „Na dann komm, lass uns zu Wolf gehen.“
    Immer noch lachend machten wir uns auf dem Weg zu
    Annas Haus.



    Fortsetzung folgt



    Einmal editiert, zuletzt von Sem ()

  • Toll!
    Das Kapitel war wieder schön lang, aber wir mussten auch alle echt lange warten was mich aber überhaupt nicht gestört hat.


    MFG Maddy15





    Kleine Knuddelgrüße an Jana :knuddel: [SIZE=5]


    NAVY CIS/CSI MIAMI!!!! :applaus
    [/SIZE]

  • Wow, echt super Fortsetzung, toll das sie so groß war :)
    Ob Sissi, wenn sie dann auch so wird, damit klar kommt. Und wenn dann wie?
    Ich bin so gespannt! :) Freu mich wenns bald weitergeht!
    LG