Grand Avenue

  • oh mann... *kopfschüttel* dieser tony erinnert mich an meinen onkel, er macht meine cousine manchmal völlig fertig und meint sie wär zu nichts da und dumm... meine tante st manchmal ähnlich zu ihr. sie behandelt sie wie ein kind und traut ihr gar nichts zu..
    also dieser tony scheint chris ja völlig in der hand zu haben, so würde es bei mir nie aussehn xD *gefährlich* :D
    also tony- muss ich sagen ist echt ein totaler vollidiot, dem sollte mal einer richtig die meinung sagen :schabdisc
    oh mann.. chris tut mir echt total leid..
    aber deine story ist echts super geil! :seelove
    es ist eine der storys die ich ab liebsten lese :anbet :knuddel


    ich hoffe du schreibst bald weiter? =)

  • Lol ein unfall... aber klar, er liebt sie ja und wnen sie auch so blöd is und den kopf genau zu seiner hand wendet :misstrau
    also, ich werde mir das buch nicht holen, dann wäre ja die ganze spannung weg...
    und diese spannung is wieder mal unerzträglich...
    naja, gaaaaanz liebe grüße und mach weiter so!!

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  • irgendetwas ist sehr komisch an tony, ich weiß nur nicht genau was:supi
    ein unfall tztztz...... :misstrau
    naja auf jeden fall mal wieder super fortsetzung!!!!


    [SIZE=1][SIZE=4][SIZE=2] :yeah :kitarre LinkinPark ever:kitarre:yeah !!!!!![/SIZE][/SIZE][/SIZE]


    [SIZE="3"][SIZE=4]Viele Grüße an das Forum[/SIZE] :wink[/SIZE]


    [SIZE=3]Meine 1. Fotostory(Beendet)[/SIZE]
    [SIZE=2]Das hässliche Entlein [/SIZE]
    [SIZE=3]Meine 2. Fotostory (Abgebrochen)[/SIZE]
    [SIZE=2]Höllische Nachbarn[/SIZE]

  • Super Fortsetzung!!!
    Ist schon echt heftig, dass das Baby immer so reagiert! Aber kein Wunder, wo Chris es doch eigentlich nicht wollte, wenigstens nicht zu dieser Zeit.
    Und was Tony angeht, Chris sollte ihre Sachen packen und die Biege machen! Erst nötigt er sie, ihm einen zu blasen und dann schlägt er sie?! Der hat sie doch nicht mehr alle! Bin schon gespannt, wie es weiter geht!


    Ganz lieben Gruß
    Thiara

    [CENTER][COLOR="DarkOrchid"]Du bist das Beste, was mir je passiert ist
    es tut so gut wie Du mich liebst
    vergess den Rest der Welt
    wenn Du bei mir bist
    Du bist das Beste, was mir je passiert ist
    es tut so gut wie Du mich liebst
    ich sag's Dir viel zu selten
    es schön das es Dich gibt[/COLOR][/CENTER]

  • du schreibst sooo total gut weil du auch die bilder und alles einfach klasse machst!!! :up :up :up
    voll cool!!!! und das is ja blöd das die chris so einen "vervolgungswhn" hat" :( tolle fs!!!
    mach ganz schnell weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!:D:D


    Lg Conny ;)

    Sims 2 is das beste Pc-Spiel was es gibt!! :luvlove


    And I love Smileys!!!
    :zirkel :jojo :gewonnen :fee :thance :fussbi :kiss




    [SIZE=3][SIZE=3]Wer Langeweile hat, kann mal in unsere HP glubschen![/SIZE]
    *glubsch*[/SIZE]

  • Wie immer am Sonntag geht's heute wieder weiter. DawnAngel, Santine, ina, Sunnysim, Simplayer_w, Thiara und Sallyconny: Ihr seid einfach die Besten. An dieser Stelle möchte ich auch mal ein Dankeschön an meine stillen Leser geben, wenn es denn überhaupt welche geben sollte ;-)
    Aber jetzt gehts weiter mit einer Stelle, die mich sehr berührt hat (so komisch wie es klingt):



    Sie musste ihn verlassen.
    Schwanger oder nicht, so konnte sie nicht mehr weiterleben, sich ständig umschauen in Furcht vor dem eigenen Schatten. „Ich kann nicht so leben“, sagte Chris, als sie mit zitternden Händen versuchte, den Schlüssel ins Schloss der Haustür zu stecken. „Ich kann so nicht mehr weiterleben. In Angst, das Haus zu verlassen. Ohne eigenes Geld. Mit lauter Lügen gegenüber meinen Freundinnen. Und dann vor vollkommen fremden Menschen zusammenbrechen. Ich kann nicht mehr.“



    Chris blickte dem Taxi nach, das die Straße hinunterfuhr und um eine Ecke verschwand. Ich liebe diese Straße, dachte sie, als sie die Haustür öffnete. Vor allem jetzt, Anfang April, wenn die kühle feuchte Luft voller Verheißung war. Wie konnte sie diese Straße verlassen? Wie konnte sie ihre Freundinnen verlassen, die wunderbaren Frauen der Grand Avenue, die sie von ganzem Herzen liebte? Ihre allerbesten Freundinnen. Lächelnd sah Chris jedes ihrer Gesichter vor sich. Trotzdem würden ihre Freundinnen sie verstehen. Sie wussten seit Monaten, dass etwas nicht stimmte. Nur ihre große Scham hatte sie davon abgehalten, ihnen die Wahrheit zu erzählen.



    Sie würde packen, Wyatt bei Mrs. McGuinty und Montana von der Schule abholen, in einem Hotel übernachten und dann entscheiden, was als Nächstes zu tun war. Sie hatte schließlich immer noch ihre Kreditkarte, oder nicht? Vielleicht auch nicht. Nein. Tony hatte ihr die Kreditkarten abgenommen, weil sie ohnehin schon genug Schulden hatten und sie so achtlos mit Geld umging. Er hatte Recht. Das Geld zerrann ihr mit beunruhigender Leichtigkeit zwischen den Fingern. Deswegen hatte er ihr die Kreditkarten abnehmen und auch das wöchentliche Haushaltsgeld sperren müssen, um ihr stattdessen täglich nur einen kleinen Betrag zu geben, über den sie auf den Cent genau Rechenschaft ablegen musste.



    So schrecklich war das auch nicht. So musste sie sich wenigstens keine Sorgen machen, dass sie zu viel ausgeben könnte, und auch nicht zu weit im Voraus planen, was sie eh nie besonders gut gekonnt hatte, weil ihre Gedanken immer von einem zum anderen sprangen. Deswegen hatten sie auch beschlossen, dass sie nicht mehr fahren sollte, weil sie sich so leicht ablenken ließ, und sie wussten beide, dass sie es sich nie verzeihen würde, wenn sie einen Unfall hätte, vor allem wenn die Kinder betroffen wären. Wozu brauchte sie außerdem ein Auto, seit Tony den ganzen Tag zu Hause war und sie überallhin fahren konnte? Nein, der zweite Wagen war ein unnötiger Luxus gewesen, den sie sich schlicht nicht mehr leisten konnten. Wenn er nicht greifbar war, konnte sie zur Not immer ein Taxi nehmen.



    „Ein Taxi nehmen“, wiederholte Chris, als sie in den Hausflur trat. „Ein Taxi nehmen. Ein Taxi nehmen.“
    Einfach ein Taxi nehmen und losfahren. Aber wohin? Ich bin im achten Monat schwanger, Himmel noch mal. Wohin soll ich gehen? Nach Hause zu Mami? Was für ein Witz. Mami weilte mit ihrem designierten Ehemann Nummer drei in Kalifornien, während Daddy sich mit Ehefrau Nummer vier in Florida tummelte, obwohl sie bezweifelte, dass einer von ihnen glücklicher war als zu der Zeit, als sie noch zusammen waren. Nein, sie hatten die Familie zerstört, die Kinder entwurzelt, waren zu unbekannten Partnern in die Fremde aufgebrochen und hatten das Leben aller Beteiligten auf den Kopf gestellt, und wozu genau? Damit sie anderswo genauso unglücklich sein konnten. Hatte Chris ernsthaft vor, ihren Kindern das Gleiche anzutun? Und Tony? Und sich selbst?
    Konnte sie ihren Mann tatsächlich aus einer Laune heraus verlassen, weil sie einen Durchhänger hatte? Und mehr war es doch nicht.



    Sie war launisch, wie sie es in der Schwangerschaft immer war. Das war alles.
    Ihre Hormone machten sie so nervös, veranlassten sie, Tony Widerworte zu geben, jeden Satz, den er sagte, in Zweifel zu ziehen, sich gegen seine Sorgen und Aufmerksamkeit zu sträuben. Wollte er nicht nur ihr Bestes? Versuchte er nicht ständig, ihr zu helfen und sie zu schützen, manchmal zur Not auch vor sich selbst? „Du bist dein schlimmster eigener Feind“, erklärte er ihr, und er hatte Recht.
    Vielleicht sollte ich eine Therapie machen, entschied sie und schlich die Treppe zum Schlafzimmer hinauf, spürte wie ihre Füße in den abgetretenen Teppich sanken wie in Treibsand, während ihre Hand auf dem Holzgeländer heftig zitterte. Es müsste mal wieder abgestaubt werden, dachte sie müßig und schleppte sich mit vor Anstrengung verkrampften Muskeln die Stufen hinauf. Ich brauche keinen Therapeuten, ich brauche eine Putzfrau.



    Oder einen Anwalt, dachte Chris, als sie laut keuchend den oberen Absatz erreichte. „Einen Anwalt“, wiederholte sie laut und ließ sich das Wort auf der Zunge zergehen, während sie ins Schlafzimmer watschelte und sich auf einen Sessel fallen ließ. Sie fühlte sich unbeholfen wie ein gestrandeter Wal. Mit einem heftigen Tritt tat das Baby in ihrem Bauch sein Missfallen über ihre Gedanken kund. „Ist schon gut, Kleiner“, versuchte sie ihn zu beruhigen. „Ist schon gut.“



    Aber es war nicht gut, und das wusste Chris auch, als sie ihr Spiegelbild im Schlafzimmerfenster sah und die verlorene Seele, die zurückblickte, kaum erkannte. Sie blinzelte, doch je genauer sie hinsah, desto mehr verblasste sie, bis sie nach einer raschen Wendung des Kopfes ganz verschwunden war wie ein verirrter Sonnenstrahl. Was ist mit mir passiert?, fragte Chris sich. Was ist aus mir geworden?


    Noch eine FS...


  • Im nächsten Moment hatte sie den Telefonhörer in der Hand und tippte, ohne darüber nachzudenken, einen Zweifel zuzulassen oder innezuhalten, eine Folge von Zahlen ein. „Vicki Latimer, bitte“, sagte sie in den Hörer, überrascht, wie fest und stark ihre Stimme klang.
    „Tut mir Leid, Mrs. Latimer ist in einer Besprechung.“



    „Hier ist Chris Malarek. Ich bin eine Freundin von ihr. Es ist sehr wichtig, dass ich sie so bald wie möglich spreche.“ War es das? Was genau wollte sie Vicki eigentlich sagen? Hatte sie vor, sie um Rat zu fragen? Um ein Darlehen? Um den Namen eines guten Scheidungsanwalts? "Ich muss nur meine Möglichkeiten kennen“, sagte sie, ohne zu bemerken, dass sie laut sprach.
    „Ich werde es Mrs. Latimer ausrichten“, sagte Vickis Sekretärin.



    Nachdem die Sekretärin aufgelegt hatte, stand Chris immer noch bewegungslos da. Sie war sich nicht sicher, wie lange sie so verharrt hatte, mit hängenden Schultern, die Brüste auf ihrem Bauch, den Hörer ans Ohr gedrückt und blinden Auges zum Fenster starrend, während das Baby in ihrem Bauch überraschend still hielt. Sie war sich auch nicht sicher, wann genau ihr bewusst wurde, dass sie nicht allein war.



    Vielleicht sah sie aus dem Augenwinkel Tonys Spiegelbild in der Fensterscheibe oder hörte in ihrem Rücken das Geräusch seines Atems. Vielleicht war es eine Schwingung, die den normalen Luftstrom in dem Zimmer veränderte. Vielleicht roch sie ihn, so wie eine zum Tode verurteilte Gazelle den Hauch des hungrigen Tigers in dem Augenblick wittert, bevor er zuschlägt. Vielleicht hatte sie auch die ganze Zeit gewusst, dass er da war, und eine matte Gewissheit machte sich in ihrem Bauch breit, als das Baby sich bewegte, um den Eindringlich willkommen zu heißen.



    „Leg den Hörer auf, Chris“, hörte sie Tony sagen, und seine Stimme klang wie die Schneide eines Sägemessers.
    „Tony…“ Das Wort erstarb auf ihrer Zunge.
    „Leg den Hörer auf und dreh dich um.“
    Chris spürte, wie der Hörer von ihrer Schulter glitt und an der Schnur in der Luft baumelnd hängen blieb wie ein Mann am Galgen. Sie machte keine Anstalten, ihn aufzuheben und ihn in die Geborgenheit der Gabel zu betten, sondern beobachtete, wie er über dem Teppich hin und her baumelte wie das Pendel einer alten Standuhr, die die Augenblicke ihrer traurigen, dummen Existenz abzählte.
    „Dreh dich um“, sagte Tony noch einmal.



    Chris atmete tief ein, hielt schützend eine Hand über den Bauch und gehorchte dann langsam.
    „Sieht so aus, als hätte ich beschlossen, doch nicht wegzufahren.“ Tony lächelte. „Was ist los, Chris? Freust du dich nicht, deinen Mann zu sehen?“



    Chris beobachtete, wie sich sein Lächeln zu einem höhnischen Grinsen verzerrte, seine rechte Hand sich zur Faust ballte und mit einer Geschwindigkeit, die sie erstarren ließ, auf sie zusauste. Und dann zersplitterte die Welt in einem Blitz aus gleißendem Licht, und sie sah gar nichts mehr.


    Ich freu mich auf eure Kommentare.
    Eure Nikita

  • oh mein gott.... nicht jetzt... nicht jetzt... AAAAAAAHHHH nicht einfach AUFHÖREN
    ojeoje, das überleb ich nicht :D
    oh man, irgendwie war es klar, das so was in der art kam... aber trotzdem spannend :)
    lg und mach bitte schnell weiter!

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  • oh mann *kopfschüttel* ... warum gehtn der idiot jertzt nicht?!!! echt, tony ist ein richtiger vollidiot. oh mann, hoffentlich schafft es chris endlich mal, sich von ihm loszureißen..
    bitte hör nicht immer so schnell auf :D
    deine story ist supa. freu mich schon auf die nächste fs :knuddel

  • warum muss er gerade jetzt nach hause kommen, wo sie sich endlich entschlussen hat, etwas zu unternehmen? *seufz*


    Die bilder sind wie immer supergut gelungen, aber ich glaub, das muss ich nich mehr sagen, oder?
    ach ja, und ich glaub, du hast bestimmt ne menge stille mitleser. man kann gar nicht anders, als mitzulesen. so gehts mir zumindest.

    [center]Tanze als würde Dich keiner beobachten. Singe als würde es keiner hören. Liebe als wärest Du niemals verletzt worden!
    [/center]

  • -einfach mal als stiller Mitleser oute- ^^
    Es wird Zeit, dass ich auch meinen lobenden Senf dazugebe! :D
    Und muss mich dabei den anderen Begeisterten anschließen! Diese Geschichte ist echt genial!
    Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung! :)
    Ich mag Fotostories, die irgendwie ... -lach- so sind wie deine! Einzigartig! Herrlich schöner Text mit nicht dauerend in der Szenerie wechselnen Bildern. Ja!
    Wir erwarten die Fortsetzung!!

    [center][SIZE=1]Ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben, gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen
    und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben, [...] wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
    Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können ... es handelt sich darum, alles zu leben.
    Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein. [/SIZE]

    [SIZE=1]R. M. Rilke[/SIZE]
    [/center]

  • Holla, dieser Tony ist ja ein ***** sondergleichen. Ich hoffe mal, Chris bringt es endlich über sich und verlässt diesen gemeinen Kerl.
    Deine Fortsetzungen war wie immer super und natürlich von den Bildern her toll gemacht, wie man das von dir eben gewohnt ist. Freue mich schon wie eine Wahnsinnige auf die Fortsetzung!
    Lg, Smeagol

    [center]
    Kähähä!
    [/center]

  • Coole Fs,
    bitte schnell weiter machen,
    freue mich auf die fortzetzung :d
    MfG Timoha


    [center][/center]
    [center]Geht mal auf meine Userpage! *klick*[/center]
    [center]ihr könnt gerne was rein schreiben,[/center]
    [center]wie es euch die Page gefallt![/center]
    [center]würde mich sehr freuen![/center]
    [center]Gruß Timo[/center]
    [center]*timo*[/center]



    das ist sooo unfäir ihr seit soooo das will ich jetzt net sage ich mach nix bekomme ich ärger ihr kleinen kinder!!

  • also, wow ,ich bin sprachlos :supi
    man tony ist ein a********
    aber die story ist einfach nur WOW!!!!!!!!!!!!!!!!


    [SIZE=1][SIZE=4][SIZE=2] :yeah :kitarre LinkinPark ever:kitarre:yeah !!!!!![/SIZE][/SIZE][/SIZE]


    [SIZE="3"][SIZE=4]Viele Grüße an das Forum[/SIZE] :wink[/SIZE]


    [SIZE=3]Meine 1. Fotostory(Beendet)[/SIZE]
    [SIZE=2]Das hässliche Entlein [/SIZE]
    [SIZE=3]Meine 2. Fotostory (Abgebrochen)[/SIZE]
    [SIZE=2]Höllische Nachbarn[/SIZE]

  • Ich hab mir jetzt endlich die zeit genommen und nochmal alles von anfang an durchzulesen.


    Also die Story ist brilliant und noch viel besser umgesetzt!!!! Ganz dickes Lob an dich!! Das machst du wirklich SUPER!!!!!


    Also dieser Tony... ich HASSE ihn... ich find ihn einfach nur schrecklich...


    Ich freu mich ganz doll auf den nächsten Teil und dieses Mal kommentiere ich wieder brav mit, versprochen ;)

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    [CENTER][SIZE=2]Ganz wahnsinnig doll liebe Grüße :liebe an
    Donnibärchen, Smeagol, Nikita, Thiara, Sonja.due und ganz besonders an Santine19!!! [/SIZE][/CENTER]

  • Hallo ihr Lieben,
    tut mir schrecklich Leid, dass es nicht früher weiter gegangen ist. Aber das Wetter war einfach zu schön um vor dem Comp zu hocken. Ich hoffe, das versteht ihr ;-) Aber wie gesagt, jetzt geht es weiter mit Vicki
    Zuerst noch ein ganz großes Dankeschön, an alle die meine Story lesen und/oder kommentieren.
    @Sunnysim - Ich hoffe, du hast es überlebt *g* Zwar erfährst du in dieser Fortsetzung nicht, wie es mit Chris weitergeht, aber immerhin hast du ein bisschen Lesestoff *lol*
    ina + DawnAngel - In der übernächsten FS erfahrt ihr, warum Tony nicht zu diesem "geschäftlichen Termin" gefahren ist
    @Federwolke - Ui, schön, dass ich auch ein paar stille Leser hab *freu* Ich freu mich wirklich riesig darüber, dass du einen Kommentar zu der Story gemacht hast - Danke!
    @Smeagol, Simplayer_w und Wildkatze - Genau derselben Meinung bin ich auch ;-) Ihr habt meine vollste Zustimmung!
    @Timoha - Dankeschön für deinen Commi :-)



    „Was haben Sie gesagt, wann sie angerufen hat?“
    „Es ist höchstens zwei Minuten her. Direkt bevor Sie reingekommen sind.“
    „Und sie hat gesagt, es wäre wichtig?“
    „Sie hat gesagt, sie müsse Sie sofort sprechen.“
    Vicki zog ihre Brauen an der Nasenwurzel zusammen und fragte sich, ob mit Barbaras Operation irgendwas schief gelaufen war. „Hat sie aus dem Krankenhaus angerufen?“



    „Das hat sie nicht gesagt.“
    „Was genau hat sie denn gesagt?“
    „Nur, dass sie eine Freundin von Ihnen ist und dass sie Sie unbedingt sprechen müsse.“
    „Sie hat nicht angedeutet worüber?“
    „Sie hat etwas davon gesagt, dass sie ihre Möglichkeiten kennen müsse“, antwortete die Sekretärin.



    Welche Möglichkeiten?, fragte Vicki sich auf dem Weg zu ihrem unordentlichen Schreibtisch, wo sie sofort Chris’ Nummer ins Telefon tippte und dem folgenden Besetztzeichen lauschte. Welche Möglichkeiten konnte Chris gemeint haben? Sie wählte die Nummer sofort noch einmal, bekam dasselbe Zeichen und knallte den Hörer auf die Gabel.



    Vicki nahm Besetztzeichen persönlich. Sie fühlte sich auf eine Art davon gekränkt, die nichts mit Logik oder gesundem Menschenverstand zu tun hatte und die sie auch selbst als komplett irrational erkannte. Trotzdem vermutete sie jedes Mal unwillkürlich vorsätzliche Bösartigkeit auf Seiten der Person, die sie zu erreichen suchte, wenn ihr Anschluss besetzt war. Besetztzeichen hielten sie auf, waren im Weg und wiesen ihr einen Platz in der Menge zu. Zieh dir eine Nummer, stell dich an und warte, bis du dran bist. Vicki seufzte und starrte das Telefon wütend an. „Nun, offenbar bespricht sie ihre Möglichkeiten mit jemand anderem.“



    Vicki versuchte ihren Ärger mit einer ungeduldigen Handbewegung abzuschütteln, sodass ihr großer Diamantring durch die Luft blitzte, als sie um den Schreibtisch herumging und sich in den Sessel fallen ließ.
    „Sonst noch irgendwelche Anrufe?“



    „Ihr Mann lässt Sie erinnern, dass das Dinner um Punkt sieben im Restaurant des Cincinnatian Hotel beginnt und dass Sie sich auf mindestens eine Stunde Reden einstellen sollen.“
    Vicki stöhnte. Ein weiteres langweiliges Abendessen zu Ehren ihres Mannes. Nicht dass er die zahllosen Hosiannas, die fortwährend auf ihn angestimmt wurden, nicht verdient hätte, aber sie hatte langsam die Nase voll von Partys, bei denen sie die einzig Anwesende war, die keine Rente bezog.



    „Und Ihre Tochter hat zweimal angerufen. Offenbar geht es ihr nicht gut, und man hat sie aus der Schule nach Hause geschickt.“ Vickis Sekretärin wies mit dem Kopf auf einen Packen Memos. „Und natürlich die da. Ich habe allen gesagt, dass sie mehr oder weniger den ganzen Tag in Besprechungen wären und wohl nicht vor morgen zurückrufen könnten.“
    „Danke.“



    Die junge Frau wandte sich zum Gehen. „Oh, irgendein Mann hat auch noch mindestens dreimal angerufen. Er wollte seinen Namen nicht nennen, doch er klang ziemlich unglücklich.“
    Vicki runzelte die Stirn. Sie hatte eine ziemlich genaue Ahnung, wer der unglückliche Anrufer sein könnte. „Wenn er noch mal anruft, sagen Sie ihm, dass ich wahrscheinlich für den Rest der Woche schwer im Büro zu erreichen bin. Und Michelle…“
    Michelle sah Vicki erwartungsvoll an, ihre wässrigen Augen wirkten verloren unter dem schlaffen dünnen Pony.


    Fortsetzung kommt sofort...


  • („Lass mir bloß fünf Minuten mit diesem armen Mädchen“, hatte Barbara einmal erklärt.)
    „Versuchen Sie weiter, diese Nummer zu erreichen.“ Vicki kritzelte Chris’ Telefonnummer auf einen Notizzettel und hielt ihn ihrer Sekretärin hin. „Sagen Sie mir Bescheid, sobald Sie durchkommen. Oh, und dann geben Sie mir noch die Nummer der Universitätsklinik in Clifton.“
    „Wird erledigt.“



    Vicki sah ihrer davontrottenden Sekretärin nach. („Du musst dich stolz halten, Kind“, hörte sie Barbara hinter ihr herrufen. „Kopf hoch, Schultern nach hinten, Bauch einziehen.“) Sie fragte sich erneut, ob Chris’ Anruf etwas mit Barbaras Operation zu tun hatte. Eine Bauchspiegelung war im Grunde eine recht simple Prozedur, aber eine Vollnarkose barg trotzdem allerlei Risiken, und die Gerichte waren überlastet mit Kunstfehlerprozessen, von denen Vicki einige selbst angestrengt hatte. Doch Chris hatte Barbara mit keinem Wort erwähnt, sondern nur etwas von Möglichkeiten gesagt, die sie kennen müsse, was immer das zu bedeuten hatte.



    „Okay, was als Erstes?“, murmelte Vicki, während ihr Blick nervös über ihren Schreibtisch huschte. Sie verzog ihre Lippen, während sie den Stapel durchging. „Du solltest deine Tochter anrufen“, sagte sie laut, entschied sich jedoch stattdessen, zunächst zu versuchen, ihren Mann zu erreichen, und tippte seine private Büronummer ein.



    „Du redest schon wieder mit dir selbst“, stellte sie mit einem resignierten Lachen fest. Vicki führte regelmäßig Selbstgespräche. Es half ihr, sich zu konzentrieren, und ließ ihre Gedanken gehaltvoller erscheinen und sogar das, was sie einfach so vor sich hin sinnierte, bedeutsam klingen. Außerdem hatte sie den Klang ihrer eigenen Stimme schon immer gemocht.



    „Hey, Darling“, sagte ihr Mann wenige Augenblicke später. Jeremy Latimer war in Ohio geboren und aufgewachsen, hatte jedoch fast ein Jahrzehnt in Atlanta gelebt, bevor er nach Cincinnati zurückgekehrt war, sodass in manchen Worten und Redewendungen hin und wieder der Nachhall eines trägen Südstaatenakzents mitschwang. Vicki wusste, dass er den honigtriefenden Singsang auch auf Kommando einschalten konnte, genau wie den Pseudo-Südstaaten-Gentleman-Charme, für den er zunehmend berühmt wurde.



    „Hey, selber Darling. Wie läuft’s?“ Mühelos verfiel Vicki in denselben trägen Sprachduktus, ein mythisches Land, in dem verflixte Substantive und Verben nach Belieben verschwanden und Endungen gerne vernuschelt wurden.
    „Ich schlag mich so durch“, erklärte er.



    Vicki stellte sich vor, wie er mit einer Hand langsam durch sein Haar fuhr. Gott sei Dank war er nicht wie so viele andere Männer mit fünfzig kahl geworden. Und er hatte auch darauf geachtet, dass sein Bauchumfang mit den Exzessen und Unvermeidlichkeiten des fortschreitenden Alters nicht ausladend geworden war. Nein, Jeremy Latimer war mit vollem Haupthaar gesegnet und arbeitete hart daran, seine von Natur aus schlanke Statur zu behalten, indem er gesund aß und regelmäßig Sport trieb. Das schrieb Vicki sich gern selbst zugute, denn möglicherweise hatte die Tatsache, dass er mit einer ein Vierteljahrhundert jüngeren Frau verheiratet war, ihren Mann besonders motiviert, sich eine jugendliche Erscheinung zu bewahren.



    „Rose hat angerufen“, sagte Jeremy und meinte das Kindermädchen ihrer beiden kleinen Kinder. „Offenbar hat man Kirsten wegen eines leichten Fiebers aus der Schule nach Hause geschickt.“
    „Ja, Kirsten hat ein paar Mal hier angerufen. Die arme Kleine. Ich ruf sie an und frag sie, wie’s ihr geht.“


    Sofort geht's weiter...


  • „Meinst du, dass du heute Abend bei ihr zu Hause bleiben musst?“
    „Ich bin sicher, es ist nichts, womit nicht auch Rosie klarkommt. Mach die keine Sorgen“, beruhigte Vicki ihren Mann. „Ich werde heute Abend im vollen Ornat bei diesem Dinner auflaufen.“
    „Darling“, sagte Jeremy lachend, bevor er auflegte, „ich liebe es, wenn du im vollen Ornat aufläufst.“



    Vicki rief zu Hause an und vernahm mit Erleichterung, dass ihre Tochter schlief. Nun musste sie also doch keine kostbare Zeit mit dem Versuch vergeuden, sich intelligent mit einer Siebenjährigen zu unterhalten. Sie warf einen Blick auf das Foto ihrer beiden Kinder in dem silbernen Rahmen, auf dem Kirsten ihren sommersprossigen Arm schützend um ihren jüngeren Bruder gelegt hatte und beide Kinder in die Kamera lächelten, wobei Joshs Lächeln angespannt und zögerlich wirkte, während Kirsten von einem Ohr zum anderen grinste, den Mund zu einem riesigen „Aah“ aufgerissen, als wollte sie den Fotografen mit Haut und Haaren verschlingen. Ihre Schneidezähne fehlten. „Ja! Und wo liegt das Problem?“, schienen die Augen des Kindes fröhlich herausfordernd zu fragen.



    Was habe ich eigentlich mit den Zähnen gemacht?, fragte Vicki sich abwesend und erinnerte sich, dass Barbara ihr ein kleines silbernes Zahndöschen geschenkt hatte, um sie darin aufzubewahren. Sie hatte immer vorgehabt, die Entwicklung der Kinder in einem Notizbuch festzuhalten, war jedoch nie dazu gekommen. Jetzt war es zu spät. Die Milchzähne waren für immer verloren, die rotgoldenen Locken weggefegt, die ersten Worte längst vergessen. Nicht, dass sie keine gute Mutter wäre, versicherte sie sich selbst. Sie würde bloß eine noch bessere Mutter sein, wenn ihre Kinder älter und interessanter waren.



    „Was ist mit der Nummer, die ich Ihnen gegeben habe?“, fragte Vicki bei ihrer Sekretärin nach.
    „Immer noch besetzt. Aber ich habe die Nummer der Universitätsklinik, nach der Sie gefragt haben.“
    „Danke.“ Vicki notierte sie. „Versuchen Sie es weiter bei Mrs. Malarek.“



    In einem kurzen Telefonat mit dem Krankenhaus erfuhr Vicki, dass Barbara die OP hinter sich und den Aufwachraum bereits verlassen hatte und nur noch darauf wartete, von ihrem Mann abgeholt zu werden, der sich offenbar verspätet hatte.



    „Es geht ihr wieder gut“, berichtete Vicki ihrem leeren Büro und legte den Hörer wieder auf die Gabel, bevor sie ihn erneut abhob und selbst versuchte, Chris zu erreichen, jedoch wieder nur dasselbe ärgerliche Besetztzeichen bekam.



    Mit wem redete Chris bloß so lange, verdammt noch mal? Sonst dauerten ihre Telefonate nie länger als ein paar Sekunden, weil Tony scheinbar ständig hinter ihr stand, sie unterbrach oder rief. Sie hatte keine Zeit für ein normales Gespräch mehr. Sie hatte keine Zeit mehr für ihre Freundinnen. Sie hatte keine Zeit mehr für irgendwas. Aber wer brauchte auch Zeit, wenn er kein Leben hatte? Und Chris hatte weiß Gott kein Leben. Hatte sie deswegen angerufen? Waren das die Möglichkeiten, von denen sie gesprochen hatte? Die Möglichkeiten, ihr Leben zurückzubekommen?


    Noch eine winzige Fs...


  • Das Telefon klingelte. Vicki nahm ab, bevor ihre Sekretärin drangehen konnte. „Chris?“, fragte sie atemlos.
    „Mrs. Latimer?“, fragte eine männliche Stimme zurück.
    Vicki schaltete sofort gedanklich um. „Wer ist da?“
    „Bill Pickering.“
    Vicki blickte besorgt zu der geschlossenen Tür ihres Büros und senkte ihre Stimme zu einem Flüstern. „Haben Sie etwas gefunden?“
    „Wir haben vielleicht eine Spur auf Menorca.“
    „Menorca?“
    „Es ist eine kleine Insel vor der spanischen Küste.“



    „Ich weiß, wo Menorca liegt, Mr. Pickering“, sagte Vicki ungeduldig. „Es geht um meine Mutter. Ich versuche, sie zu finden. Ist sie dort?“ Vicki blickte erneut zur Tür.
    „Eine Frau, auf die alle Angaben zutreffen, lebt dort seit einem halben Jahr unter dem Namen Estella Greenaway.“
    „Allein?“
    „Nein. Mit einem Mann namens Eduardo Valasquez, einem einheimischen Künstler.“
    „Haben Sie mit ihr gesprochen?“
    „Noch nicht. Wir –„
    Ein plötzlicher Aufruhr vor ihrem Büro ließ Vicki zusammenzucken.


    Ich weiß, es ist furchtbar gemein von mir, an dieser Stelle aufzuhören, aber ein bisschen Spannung muss auch mal sein ;)
    Ich freu mich schon auf eure Kommentare.
    Liebe Grüße :häppy
    Eure Nikita

  • Immer noch ne ganz tolle Story :)
    War lange nicht mehr da, aber ich werd jetzt öfter reinschauen..

    [SIZE="1"][COLOR="black"][CENTER]Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich -- aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen --
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