Wikipedia vs. traditionelles Lexikon

  • Moin,


    da wir in Panakitas Anakonda-Thread ja schon fein angefangen haben zu diskutieren, möchte ich die Diskussion über Wikipedia und andere Lexika einmal hier fortsetzen.
    Ein paar Denkanstöße:
    -Was findet ihr besser und warum?
    -Wie denkt ihr über Onlinelexika? Müssen die immer einen bekannten Namen haben?
    -Was benutzt ihr lieber?
    -Wo seht ihr Gefahren o. Ä.?


    LG

    [COLOR="White"][SIZE="1"]Gelegentlich zurück - vllt erinnert ihr euch ja ^^ Dürft euch dann gerne mal melden! X)[/SIZE][/COLOR]

  • Zitat von cappuchina


    -Was findet ihr besser und warum?
    -Wie denkt ihr über Onlinelexika? Müssen die immer einen bekannten Namen haben?
    -Was benutzt ihr lieber?
    -Wo seht ihr Gefahren o. Ä.?


    -Ich finde beides gleichgut. Im Internet gibt es ja des öfteren ganz andere Infos als in einem Lexikon
    -Einen bekannten Namen müssen sie nicht haben. Warum auch? Solange es reichlich und richtige Infos hergiebt ist alles in Ordnung.
    -Ich selber gehe (soweit es geht) ins Internet, weil ich nicht so gut an die Lexikas drankomme XD
    -Gefahren sehe ich da, wenn man ausversehen auf nicht Jugendfreie Seiten geraten könnte. Vor allen wen kleine Kinder mal an den PC ihrer Eltern gehen und dann wie wild drauf los tippen. Darauf sollte geachtet werden, also, das das keine Pornographischen Seiten sind.


    Hab mir dieses wikipedia oder wie das heißt grade mal genauer unter die Lupe genommen und bin ganz zufrieden mit der Seite.


    lG Yvi

    [CENTER]Das Tanzen
    ist die Kunst
    wo die Beine denken
    sie sein der Kopf[/CENTER]

  • Gerade Wikipedia finde ich eine sehr sehr gute alternative zu den traditionllen Lexikas. Vieles ist ausführlicher beschrieben und auch (meiner Meinung nach) leichter zu verstehen.

    Außerdem sind Lexikas im Internet aktueller und auch leichter zu aktuallisieren.

    Im übrigen sind internetlexikas Zeitsparender (zumindest mit DSL).

    Natürlich lässt sich dieses Medium sehr gut ausnutzen für Hausaufgaben, aber eigentlich kann man Texte ja genauso gut aus einem Lexikon nachschlagen und abfragen.
    Nur leider warte ich nur noch auf den Tag an dem man dann auch für ein Internetlexikon einen kostenpflichtigen Dialer installieren muss und dieser Tag wird sicherlich auch bald kommen.

    Zitat

    -Gefahren sehe ich da, wenn man ausversehen auf nicht Jugendfreie Seiten geraten könnte. Vor allen wen kleine Kinder mal an den PC ihrer Eltern gehen und dann wie wild drauf los tippen. Darauf sollte geachtet werden, also, das das keine Pornographischen Seiten sind.



    Ich finde diese Gefahr ist aber immer gegeben, auch ohne Internetlexikon und kleine Kinder haben auch eher weniger Interesse an Lexikas ;)

  • ja, okay... interessanter Thread.



    ich glaube, heutzutage ist das Internet und die Lexika (wikipedia, netlexikon etc.) einfach für Schüler unverzichtbar.
    Ich selber bekomme zum Beispiel oft Hausaufgaben auf, die ich ohne Internetlexika gar nicht lösen könnte, weil es Stunden oder sogar Tage dauern würde, bis ich das passende Buch in der Bücherei gefunden habe.
    Da fällt mir zum Beispiel eine Reli-Hausaufgabe ein, bei der wir eine "Daten-Liste" bekommen haben (12 Daten) und bei der WIR herausfinden sollten, was da passiert ist.
    Ohne das Internet wäre das vermutlich innerhalb von einem Tag gar nicht möglich gewesen.


    Andererseits bieten "handfeste" Lexika, also Bücher (;)) oft auf längere Sicht mehr Informationen. Wenn ich mich für ein Thema interessiere, kann ich mich in Bücher wesentlich besser einlesen, weil es einfach leichter ist, ein Buch zu lesen, als immer bloß auf den Bildschirm zu starren.
    Aber Hausaufgaben, Referate, Facharbeiten etc... da finde ich das Internet einfach unverzichtbar.


    Gefahren sehe ich vor allem darin, dass es sein kann, dass man im Internet schnell auf "Falsch-Informationen" trifft, da ja im Prinzip jeder alles behaupten kann...


    da hilft es, wenn man die Infos auf mehreren Seiten anguckt... und zur Not eben doch ein Buch zu Rate zieht.


    Prinzipiell achte ich da schon auf "niveavolle" Seiten... d.h., wenn ich Informationen über Vulkane auf einer Homepage finde, wo gleichzeitig was über Fantasy-Romane und Schauspieler steht, vertraue ich da nicht so sehr drauf, wie auf die Informationen, die beispielsweise Quarks&Co bieten.


    wobei natürlich auch Bücher falsche Informationen bieten können... :kopfkratz


    Wikipedia ziehe ich eigentlich fast täglich zu Rate :D...

    [COLOR="White"][Center][FONT="Franklin Gothic Medium"]Doch die Welt vor mir ist für mich gemacht!
    Ich weiß sie wartet und ich hol sie ab!
    Ich hab den Tag auf meiner Seite, ich hab Rückenwind!


    [SIZE="1"]Peter Fox - Haus am See[/SIZE]


    Grüße an Josi, Siri, Mixi, nille und Anna[/FONT][/center][/COLOR]

  • Ich benutze beides eigentlich auch gleichgern; hat halt alles vor- und nachteile ´`´`

    ~Bei Lexikas kann man sich 100%ig sicher sein, dass das, was da drin steht, stimmt (war zumindest immer so der fall xD.
    ~Im Inet findet man mehr Infos, da es ja zum teil tausende quellen gibt, dafür sind davon
    aber auch viele falsch oO
    ~Ich habs schon oft erlebt, dass ich im inet auf online-lexikas gestoßen bin, bei denen
    man vorher das berühmte OK eintippen musste - .- ich fall nicht drauf rein, aber
    anscheinend viele andere.
    ~Im Lexikas muss man wühlen xD, dafür findet man größtenteils das, was man will
    (bei dem Anakonda-thread ist es mir bei google zB passiert, dass ich nur zeug über
    filme etc. gefunden hab)
    ~HAs aus nem Lexikon lassen sich nicht so gut zurückverfolgen (von lehrern) wie die
    im inet (einfach google, text eintippen, zur not in "-viecher). :) xD

    Nya, bei kleineren Sachen für unwichtige hausaufgaben oder wenn ich privat irgendwas
    raussuche für mich, dann benutz ich meistens google oder so. Bei Projekten, übung
    für KAs, Powerpointpräsentationen die als klassenarbeit zählen etc. greife ich aber
    auch immer zum brockhaus ´`´`

  • Wenn man, wie ich, nur ein Lexikon von 1929 im Haus hat, das sicher antiquarischen Wert hat und in vielen Bereichen auch noch Gültigkeit besitzt oder interessante Ansichten darlegt, dann ist man aber besonders bei aktuellerem Zeitgeschehen auf das Internet angewiesen.
    Die Idee Wikipedias, bei dem gegenseitige Kontrolle herrscht und Scherzbeiträge und Fehler meist sehr schnell ausgemerzt werden, ist imho unterstützenswert. Auch halte ich Wikipedia derzeit für eine verlässliche Quelle, die man durchaus zitieren kann. Alternativ benutze ich wissen.de, was ja eigentlich einem traditionellen Lexikon entspricht.
    Nachteilig ist, dass die Artikel wortgetreu 100x kopiert und zitiert werden, natürlich auch mit Fehlern, wenn welche drin sind.
    Und dass Dr. Google inzwischen oft die eigene Meinung zu ersetzen scheint. Und nein, ergoogelte Seiten sind nicht zitierfähig, ehe man die Fakten nicht wenigstens halbherzig überprüft hat. Denn Homepages sind noch viel geduldiger als Papier.
    "Aber Google hat gesagt..." ist ein Satz, der schon viel zu häufig gebraucht wird. Google ist keine anerkannte Autorität und wenn man jeden Mist für bare Münze nimmt, nur weil er viele Klicks hat, dann ist das imho eine Gefahr.

    Und mal wieder herrlich vom Thema abgekommen... wobei Google im weitesten Sinne ja auch eine Art Nachschlagewerk ist... ^^

  • naja, ich bevorzuge auch wikipedia, ein ordentliches lexikon haben wir nicht, und heut zu tage kostet auch auch ein anständiges ein vermögen.
    naja und wie gesagt, ganz vertrauen kann man wiki zwar nicht, aber man sollte ja auch jede information, sei es aus einem tollen buch oder von einer gammelhp, immer noch mal nach kontrollieren, wurde uns nämlich ganz toll in englisch beigebracht ;)

    [FONT="Palatino Linotype"]When I noticed for Jared Leto
    I felt sad for 30 seconds
    Oh when I noticed for Josh Hartnett
    I prayed for 40 nights[/FONT]-------[FONT="Franklin Gothic Medium"]ILOVETHETEENAGERS![/FONT]

  • Die Wikipedia ist für mich ein unverzichtbares Recherchemittel geworden, insbesondere auch deswegen, weil sich darin Artikel finden, die man in einem konventionellen Lexikon vergeblich suchen würde (nur mal ein Beispiel: der Artikel über den Dominionkrieg ist umfangreicher als mancher Real-Life-Beitrag, grins); bzw. weil hier Sachartikel auch mal von verschiedener Seite (und nicht unbedingt Fachidioten) beleuchtet werden.


    Ich bin verblüfft, daß die Inhalte konventioneller Lexika und Nachschlagewerke hier augenscheinlich so kritiklos angenommen werden, denn traditionell enthalten auch diese durchaus Fehler (auch wenn die renommierten Verlage dies gern ins Reich der Fabel).


    Natürlich sollte man die Wikipedia handhaben können. Es hilft beispielsweise, bei einem Artikel mal in die Versionshistorie zu sehen, um festzustellen, ob und wie oft der Artikel bereits verändert (verbessert) wurde, bei sehr neuen Einträgen sollte man vielleicht erst einmal etwas Vorsicht walten lassen, bis mehr User drübergesehen haben. Die Selbstkontrolle in der Wikipedia ist ja erstaunlich.


    Ich halte die freie Enzyklopädie für ein großartiges Ding, das zeigt, daß solche Nonprofit-Projekte heutzutage möglich sind und viele Nutzer bereit sind, unentgeldlich ihre Arbeit zu investieren, um solches möglich zu machen. Klar, daß gern Halb- und Unwahrheiten von solchen verbreitet sehen, die ihre Felle davonschwimmen sehen (professionelle Veröffentlicher).


    Die dahinterstehende Software MediaWiki ist übrigens ebenfalls Freeware und jeder kann sie nutzen, um Wissenssammlungen aufzubauen. Ich bin Mitglied in Follow, der ältesten deutschen Vereinigung im Bereich Fantasy in Deutschland, wir simulieren seit Mitte der 60er die Fantasywelt Magira in zahlreichen Facetten. Seit etwas über einem Jahr nutzen wir MediaWiki, um eine umfassende Enzyklopädie dieser Welt zu erstellen und haben bereits über 700 Artikel, ohne ein Ende in Sicht.

  • Ich benutz meistens noch was anderes als ein 'echtes' oder ein Online-Lexikon: ein PC-Lexikon. Also sowas zum Installieren auf dem Computer.


    Das Teil, was ich da hab, ist ziemlich praktisch, weil es mehrere Wissensbücher in einem sind: Lexikon, Fremdwörterbuch, Synonymwörterbuch, Duden und Wörterbuch Englisch-Deutsch/Deutsch-Englisch. Wenn man nach einem Begriff sucht, kann man sich den gleich ins Englische übersetzen lassen oder Synonyme dazu suchen. Auch sehr nett: zu allen englischen Begriffen gibts Soundclips für die Aussprache in Britisch- oder US-Englisch :aachtung. Naja, und halt Videos und Audioclips zu wichtigen Ereignissen und beispielsweise Komponisten.


    Nachteil ist, dass es leider etwas älter ist, von 1995. Manche Sachen passen also nicht mehr so ganz (keine neue Rechtschreibung im Duden), und die Infos über manche Sachen (Nahen Osten, Bush etc.) sind natürlich veraltet (damals war Clinton noch US-Präsi :)). Anderseits sind Buch-Lexika ja meist noch älter (wer kauft sich da schon jedes Jahr ein neues) - also macht das nicht wirklich was.


    Wiki ist zwar nett, aber manchmal trau ich dem Inhalt nicht so ganz über den Weg - bei Buch-Lexika sitzen ja immer zig Lektoren und Redakteure dahinter, die die Inhalte überprüfen. Wiki ist aber ganz nützlich als zusätzliche Quelle (zum Nach-Kontrollieren) oder für Links zu weiteren Infos. Als "wissenschaftliche Quelle" für Referante wirds in der Uni nur leider nicht akzeptiert - die wollen echte Lexika als Quellen :kopfkratz


    Aber das Englisch-Deutsch-Wörterbuch meines Allround-Lexikons bringt mich auf noch was: ich nehm ganz gerne das Online-Dictionary "LEO" (http://dict.leo.org/) für Englisch-Deutsch Übersetzungen her, weil ist ziemlich umfangreich und hat auch Slangausdrücke, Redewendungen usw. mit drin.

    [CENTER]


    Nutzloses Wissen aus der Uni (oder: was ich mir so merken kann):
    Das Seitenverhältnis einer Postkarte ist "1 zu Wurzel aus 2". Nützlich, gell?

    [/CENTER]

  • Hi.


    Beides hat seine Vor und Nachteile.


    Um etwas mal eben schnell für eine unwichtige Hausaufgabe rauszusuchen, ist Wikipedia doch ziehmlich praktisch, während man in einem Lexikon, das meistens nicht direkt griffbereit in der Nähe ist, erst den entsprechenden Teil raussuchen muss. Da ist für faule Leute (wie mich ;)) Wikipedia praktischer.


    Ein weiteres Argument für ein Internetlexikon wäre die Aktualität, da, wie Adamant schon geschrieben hat, Lexika nicht alle zwei Jahre ersetzt werden.


    Ein Problem bei den Internetlexia ist allerdings, dass die Quellen nie 100%ig vertrauenswürdig, die Inhalte sollten also erst geprüft und verglichen werden.


    Ich ziehe Internetlexika vor, zumal ich hier zu Hause nichtmal ansatzweise die Informationen habe, die mir ein solches Internetlexikon bietet.


    Kathy

    [COLOR="Navy"][SIZE="1"][FONT="Century Gothic"][CENTER]Niemand weiß, was in ihm drinsteckt,
    solange er nicht versucht hat, es herauszuholen.[/CENTER][/FONT][/SIZE][/COLOR]

  • Nichts geht über ein echtes Lexikon. Ich blättere viel lieber in einem Lexikon aus Papier als in einem im Internet. Sicher findet man dort schneller und vielleicht auch mehr Infos aber in einem echten Lexikon stößt man auch öfters über Dinge, die man sonst nie erfahren hätte.


    Mein Fazit: Wenns schnell gehen muss: Internet-Lexikon; wenn ich mich wirklich informieren will: Brockhaus und co :D

  • Ich hab Wikipedia zwar erst vor einigen Monaten kennengelernt, jedoch benutze ich seitdem fast nurnoch das Online-Lexikon. Ich brauch einfach nur in meinem Browser oben den Suchbegriff eingeben und "Wikipedia" auszuwählen, schon lande ich innerhalb von 1-2 Sekunden auf der Seite mit den nötigen Informationen. Das ist auch echt praktisch. Das traditionelle Lexikon muss man erstmal suchen, dann nach dem Begriff suchen, da man da ja keine Eingabezeile hat ;) Das alles ist schon relativ umständlich und kostet 10 mal soviel Zeit. Daher bevorzuge ich mittlerweile Online-Lexika.


    Grüße
    Basti

    [center][size=1]Love hurts
    But sometimes it's a good hurt
    And it feels like I'm alive
    Love sings
    When it transcends the bad things
    Have a heart and try me
    'cause without love I won't survive


    (Incubus - Love Hurts)[/size][/center]